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thrombose und unendeckte Lungenembolie

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  • thrombose und unendeckte Lungenembolie

    hallo ich bin jetzt 23 und hatte 2009 eine Bandplastik rechtes Sprunggelenk. hatte dann komischerweise 3 monate später eine thrombose(keine tiefe vene). und nach weiteren 6 monaten nochmal eine an der selben stelle. daraufhin bekam ich ein jahr lang marcumar. als die therapie beendet wurde war ich bei einem phlepologen der mir sagte das sich die vene sehr gut erholt hätte. soweit so gut. mitte april diesen jahres bekam ich wärend der autofahrt plötzlich anfallsartige pulsierende kopfschmerzen rechtsseitig mit schwindel und leichter atemnot. der brustkorb war von meinen beschwerden nicht betroffen. nur der kopf. bin dann wegen meiner vorgeschichte schnellstmöglich ins krankenhaus wo auch ein ct vom koof gemacht wurde um einen schlaganfall auszuschließen und die üblichen untersuchungen wie ekg und blut wurden auch gemacht. alles ohne befund. zuviel stress wurde mir gesagt. zu hause stellte ich mich meinem hausarzt vor der mir sofort vorsichtshalber blutverdünner gab. jedoch bakam ich öfters solche "Anfälle". mein hausarzt schickte mich zu einer lungensynthigraphie da ein weiterer besuch in der notaufnahme wieder ohne ergebnis blieb. dort wurde mir gesagt das ich eine ältere wohl kleine lungenembolie hatte( ich denke klein weil die ärztin sich die aufnahmen mehrmals anschaute und diese fast übersehen hätte). vor 2 wochen hatte ich wieder einen anfall. wieder KH. diesmal behielten sie mich dort. es wurden sämtliche neurologischen untersuchungen gemacht und eine doppleruntersuchung am kopf. auch ein mrt vom kopf wurde gemacht und ich wurde zum augenarzt geschickt. alles ohne befund. diagnose wohl spannungskopfschmerzen wegen verspannung. nun bin ich sehr verunsichert. können die immer wieder kehrenden "Anfälle" von der embolie kommen? oder hatte ich diese wirklich schon seit 2009 und es einfach nicht gemerkt und sie wurde nur aus zufall entdeckt? wieso wird die embolie so runter gespielt? weil sie wirklich klein war? und die wichtigste frage ist. wie sieht meine zukunft aus? muss ich jetzt ein lebenlang angst um mich haben? ich bin erst 23 und will in 2 wochen heiraten und hätte natürlich auch gerne ein kind. aber unter marcumar ist das ausgeschlossen. mit heperin ein risiko. in wiefern werde ich ein normales/langes leben führen können? ich bedanke mich für eure antworten....


  • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

    Hallo, es ist sehr unwahrscheinlich , dass Ihre Anfälle von der 2009 erlittenen kleinen(!) Lungenembolie kommen. Ggf. macht eine Gerrinnungsdiagnostik bei Ihnen Sinn, um das Thromboserisiko abschätzen zu können. Sprechen Sie Ihren Gynäkologen an. MFG Dr. Siegers

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    • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

      vielen Dank für Ihre antwort.
      die Lungenembolie wurde jetzt erst im April nach dem ersten anfall diagnostiziert. Wobei mein Hausarzt sich nicht sicher ist ob die Diagnose stimmt und er bat das Krankenhaus indem ich stationär aufgenommen war diesen befund eventuell zu entkräftigen. Dessen wunsch ist das KH jedoch leider nicht nachgekommen.
      nach dem ersten anfall wurden auch die d dimere bestimmt. diese waren negativ. als ich wieder einen hatte ( ca. 2 Wochen später) wurden in einem Krankenhaus die d dimere wieder bestimmt und wieder negativ. dann kam ein tag später bei einem nuklearmediziner die Diagnose kleine ältere Lungenembolie. kann das denn wirklich sein?

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      • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

        Sehr gerne- Ihnen alles Gute...

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        • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

          zwei fragen hätte ich noch wenn es ok ist.
          ich bin seit heute leicht erkältet. ist das schlimm?bzwkann das eine erneute Embolie sein? habe die erste ja nicht mitbekommen
          und wenn es nur eine angeblich kleine Embolie war. wird dann alles wieder gut?
          liebe grüße

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          • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

            nach einer kleinen Embolie muss man nicht mit Folgeschäden rechnen. Die Frage , ob eine neue Embolie vorliegt, kann ich im Internet nicht beantworten. das ist aber sehr unwahrscheinlich! Mfg Dr. Siegers

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            • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

              Hallo herr dr. Siegers. Ich hätte noch eine dringende frage die mir am Herzen liegt. Gestern war ich bei einem phlebologen, auch der zweifelt an dem befund der perfusionsszinthigrafie. Dort steht nämlich: Verdacht auf ältere lungenembolisierung. Zeigt sich durch angedeutete minderbelegung links mittig. Somit ist das jetzt der 3. Arzt der das anzweifelt. Nun meine frage. FALLS es doch keine embolie war, was hätte der Befund noch aussagen können? Ich habe jetzt tierische angst das es vllt auch ein tumor sein könnte. Hätte man diesen von einer embolie unterscheiden können? Vielen Dank ..

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              • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

                Diese Frage sollten Sie dem Arzt stellen, der die Untersuchung durchgeführt und befundet hat. ich kann das nicht im Internet beantworten ohne Sie jemals und die Bilder jemals gesehen zu haben. Ein Tumor ist aber sehr unwahrscheinlich....Mfg Dr. Siegers

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                • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

                  entschuldigen sie. ich nochmal es gibt neuigkeiten. mein hausarzt war sich ja nicht sicher ob der befund der szinthigrafie vom april stimmt. nun war ich gestern beim kardiologen, der sagte mein herz sei top fit und sehe nicht so aus wie ein herz das innerhalb des letzten halben jahres ne embolie mitgemacht hätte. anschließend untersuchte ein phlebologe meine beine. er konnte einen gaaaanz kleinen rest der thrombose aus 2009 feststellen, ansonsten alles bestens. dieser schickte mich gestern nochmal in ein ct. befund: keine embolie (mehr) . alles super. gerinnungsfaktoren wurden getestet, keine gerinnungsstörung. nun raten mir diese ärzte das marcumar abzusetzen. ist dies sinnvoll? habe angst, das es eventuell doch eine kleine embolie war und ich dann noch eine bekomme die nicht so glimpflich abläuft. bin sehr verunsichert... liebe grüße

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                  • Re: thrombose und unendeckte Lungenembolie

                    Ja, ich schließe mich an . Das marcumar kann abgesetzt werden.... Mfg Dr. Siegers

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