• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Venenentzündung? Thrombose?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Venenentzündung? Thrombose?

    Hallo, ich hoffe Sie können mir irgendwie helfen (auch wenn ferndiagnosen schwer zu stellen sind).

    Ich habe seid geraumer Zeit Probleme mit meinen Venen (denk ich doch). Bin nicht sonderlich Dick, habe kein Fett am Körper also ehr ziemlich Schlank. 167cm auf 54Kg. 27 Jahre.

    Alles fing an als ich mit einem Kollegen den Garten gemacht haben (12std. am Stück/2Tage lang) wobei ich Schmerzen in den Beinen bekam welche abends auftraten. Mir fiel auf das beide Beine eine Starke Venenzeichnung hatten (die Große dicke Vene im Innenschenkel). Die Venen waren beide Blau, dick, also sehr gut zu sehen und erschreckend anzuschauen. Dachte in erster Linie an eine Blutvergiftung, etc. Muskelkater kam auch dazu (wohl normal wenn man nur zuHause gesessen hat...) und die Beine schmerzten beim Aufstehen aus dem Sitzen.

    Ich schenkte der ganzen Sache keine weitere Bedeutung und dachte es wäre normal das die Venen sich so verfärben (überlastung und eben relativ dünn) und Beine so schmerzten auf Grund vom Muskelkater.

    Irgendwann ging das soweit weg, und ich vergaß das alles. Bis ich irgendwann Probleme bekam welche im Sitzen entstanden. Es fing an mit Brennen in der Leistengegend und zog sich das Ganze Bein entlang der Innenschenkelseite. Ich schaut wieder auf meine Venen und sah wie diese schon bei kleinster anstrengung heraustreten und Knubbel haben (rechtes Bein) und wieder Dunkel Blau. Linkes Bein ist soweit i. O. - nicht so wie das Rechte jedenfalls. Schmerzen nur im Rechten Bein.

    Ich ging zu mehreren Ärzten, Hausarzt sagte: Venenentzündung und Verdacht auf Leistenbruch. Ich bekam ASS zur Blutverdünnung und bekam ein Antibiotikum (Doxycyclin) und sollte weiterhin mich bewegen. Überwiesen wurde ich zum Orthopäden welcher einen Leistenbruch ausschloß. Soweit alles gut und zufriedenstellend.

    Eine Weile ging das wieder gut. Ich merkte doch schon bald wieder das die Venen wieder herraustreten und sehr dunkel scheinen. Was mir angst machte, dies geschieht auch OHNE Belastung NUR im Sitzen (die Verfärbung). Das Brennen in der Leistengegend ist immer noch vorhanden - wodurch ich dann zu einem Notdienst fuhr ins KH um eine Thrombose auschließen zu lassen. Dort wurde nichts festgestellt - Keine Krampfadern und Keine Thrombose - nein angeblich nicht mal eine Venenentzündung. Duplexsono wurde gemacht (Kniekehle, Leiste, Innenschenkel, Fessel) - Bluttest auf D-Dimer und andere werte, alles O.B.!! Beide Beine waren auch gleich Dick/Dünn.

    Jetzt wurde gesagt, es ist der Rücken, S2 Wirbel - da geht wohl. ein Nerv durch der im Sitzen und bei bestimmten Postionen eingeklemmt/stimuliert wird und diese Beschwerden macht. Also wieder zum Orthopäden überwiesen.

    Diesmal sagte der, es sind die Adduktoren und es muss durch ein MRT ausgeschloßen werden das es nicht zu einer Hüftkopfnekrose kommt. Brennen ist auch im Sitzen vorhanden also Unabhängig davon ob Ich Beine hochlager oder nicht. Im Laufen geht alles soweit, auser wenn ich anfang etwas länger zu stehen dann fängt das rechte Bein an zu ziehen ab Leistengegend entlang der Inneschenkelvene. Mal sind sie Schmerzen am Oberschenkel Vorn, Aussen, Innen oder in der Wade. Dann gibt es Zeiten da ist garnichts.

    Am schlimmsten ist es jedenfalls wenn ich Sitze, denn dann kommen diese Probleme und das Brennen und das Reißen geht beinah den ganzen Tag. Komisch jedenfalls ist auch das das Ibuprofen nicht sonderlich wirkt. Brennen und Ziehen - stumpfe gefühle sind eben immer noch da. Muss aber sagen, das die Schmerzen,das Brennen Nachts nicht ist, es kommt erst wenn ich aufstehe, nachts und wenn ich aufwache bin ich symptom frei.


    So und nun meine Frage:

    Ist es normal, das Venen bei dünneren Menschen schneller heraustreten und eine dunkelblaue Färbung haben welche aussieht als würde jeden moment eine Blitvergiftung stattfinden? Ist es auch normal das ein (wenn es so sein sollte) Nerv (Ischias, etc.) Bandscheibenvorfall hervortretende Venen stimulieren können, aufgrund dessen einer Überanspruchung?

    Und klingt das für sie nach einer Thrombose - Venenentzündung oder vielleicht nach Rückenproblemen?
    Die ganzen Probleme sind seid ungefähr 2-3 Monaten...und verschwinden eben nicht.



    Danke für Ihre Hilfe, auch wenn man eine Ferndiagnose nicht stellen kann ohne Bilder zu sehen, vielleicht lade ich ihnen heute noch eines Hoch wie die Venen aussehen.

    Mit frdl. Grüßen


  • Re: Venenentzündung? Thrombose?


    Ergänzung:

    Bild der Venen (oberschenkel innenseite)
    http://picload.org/view/rgloaig/snap...11121.jpg.html

    Kommentar


    • Re: Venenentzündung? Thrombose?


      Muss noch kurz was sagen,

      eben ist es wieder etwas unangenehm...reißen, pumpen und im stehen geschwollenen vene...eine entlastung ist auch im sitzen (auf Couch) mit ausgestrecktem Bein nicht zu verzeichnen. Der schmerz zieht trotzdem weiter, angefangen an der Leistengegend bis hinunter zu bein (Leiste-Innenschenkel-Knie-teilweise wade..)

      Selbst wenn ich normal auf einen Stuhl sitze fängt das Pumpen/Reißen nach kurzer Zeit an und ich drücke dann dagegen (also gegen den Oberschenkel...). stehe dann aber auch...und der schmerz dauert eben weiter an...wie als ob das was eingeklemmt ist oder so...oder abgedrückt wird...

      Mensch, was soll das nur sein?

      Kommentar


      • Re: Venenentzündung? Thrombose?


        Die Venen machen nicht die Schmerzen.
        Der Rücken ist es auch nicht.
        Es ist etwas in der Leiste und am besten lassen Sie die noch mal anschauen. Das kann ruhig ein Venenarzt (Phlebologe) machen, damit Sie doppelt beruhigt sind und weil der die Leistengegend besonders oft schallt. Er sollte nach den Venen schauen, aber auch nach Lymphknoten oder ähnlichem, was auf die Vene und den Nerv drücken könnte.

        So weit meine NICHT ZULÄSSIGE "FERNDIAGNOSE"!

        Es handelt sich also um eine Schlussfolgerung aus Ihrer Schilderung - nicht mehr und nicht weniger. Vorausgesetzt, Ihre Schilderung ist korrekt und vollständig (nicht alle Menschen meinen das selbe, wenn sie bestimmte Worte benutzen!!!), dann wäre das meine Schlussfolgerung.

        An Ihrer Stelle würde ich mich heute beim Venenarzt vorstellen, die Geschichte erzählen und ihn bitten, wie oben beschrieben, die Leiste anzuschauen und abzutasten und mit Ultraschall zu untersuchen. Nerv und Venen liegen unmittelbar nebeneinander, können also durch ein und dieselbe Veränderung irritiert werden. Die Irritation am Nerven macht den Schmerz, die Irritation an der Vene macht die Schwellung der Vene.

        Auf dem Bild kann ich nur wenig erkennen, sorry.

        Dr. Schaaf

        Kommentar



        • Re: Venenentzündung? Thrombose?


          Hallo Dr.Schaaf,

          Danke ersteinmal für Ihre Kompetente Auskunft soweit sie dies beurteilen können/konnten.

          Ich war Montag noch einmal bei einem Phlebologen, welcher innerhalb von einem 2sek.-Blick eine Diagnose stellte welche ich vorher nicht hörte. Er sagte es ist eine Chron. Veneninsufiziens. Sollte noch gleich danach zu einem Gefäßspezialisten.

          Bin direkt in die Uni-Klinik Leipzig zur Angiologie (Gefäß-Ultraschall) und dort wurde endlich mal ein Ultraschall gemacht, welcher so meiner Meinung nach sehr Ordentlich gemacht wurde. Also Duplexsonographie, bestimmt eine halbe Std. bds. Beine angeschaut und getastet.

          Die OÄ hatte Schenkel Innenseite, Vorderseite, Rückseite, Wade, Schienbein und Fesseln, Leiste (l & r), Bauch geschallt und ein Arzthelfer hat zugleich Blutdruck und Venendruck (Arterielle Verschlußdrücke) gemessen. Alles O.B.! Keine Veneninsufiziens. Leistenbruch auch ausgeschloßen (nochmals) - Alles Venen Frei-Komprimierbar und gut atemmodulierte Flüsse.

          Diagnose ist folgende:

          Aktuell kein Nachweis einer tiefen Beinvenenthrombose bds., Kein Hinweis auf frische oder stattgehabte Phlebitis. Kein Hinweis auf Arterielle Durchblutungsstörungen.

          Empfehlung:
          MRT -> Ausschluß Pseudoradikuläres Reizsyndrom? Hüftkopfnekrose? Vertebrogen?




          So, nun war ich deswegen ersteinmal beruhigt, aber trotzdem WEITERHIN diese brennenden Schmerzen un der Leiste welche ziehen und Reissen. Zum teil bds. Oberschenkel innenseite Brennen. Nervig und zum Teil Schmerzhaft. Rechtes Bein fühlt sich an als würde es gleich ''abfallen''.

          Ich weiß nicht mehr weiter, Ibuprofen - ASS - und etliche Salben (Venengel, Heparinsalbe) helfen nicht...bringen keine Besserung...Ich habe jedoch angst das es trotzdem eine Thrombose ist, obwohl es nun Fachärztlich von einer Spezialistin abgeklärt wurde. Kann man sich vergucken?? Wieso stellt ein Arzt Veneninsufiziens und der andere nicht? Ich weiß nicht mehr weiter...mittlerweile wars der bestimmt 5.Arzt. Heute war ich auch nochmal bei der Blutentnahme, BSG schon mal i.O. - andere Blutwerte erfahre ich am Freitag.

          Kommentar


          • Re: Venenentzündung? Thrombose?


            Veneninsuffizienz ist eine ganz grobe Bezeichnung ohne konkrete Kriterien, also grob gesagt "nichts wert", außer dass irgendwas mit den Venen nicht ganz stimmt. Dazu reicht schon ein Gefühl von schweren Beinen bei langem Stehen oder ein Sockenrand, der sich gegen Abend abzeichnet.
            Sie sind gut untersucht worden und dürfen jetzt die Venen als Ursache Ihrer Beschwerden definitiv ausschließen.
            Bisher hatte ich Sie so verstanden, dass die Beschwerden nur einseitig sind, daher meine Empfehlung, die Leiste anschauen zu lassen. Wenn es um beide Beine geht, muss man an die Wirbel (vertebragen) bzw den Rücken denken und auch ans Becken.
            Der V.a. Hüftkopfnekrose passt wiederum nur zu einseitigen Beschwerden.

            Dr. Schaaf

            Kommentar


            • Re: Venenentzündung? Thrombose?


              Frau Dr. Schaaf, muss zudem auch sagen, das ich ein sehr Ängstlicher Patient bin ;-)

              Also ich schau ständig (vielleicht 10x mind.) auf meine Beine und sehe meine Venen an, und mir kommt es eben vor das es schlimmer wird und nicht besser. Sehe immer wieder neue Knubbel und ''bilde'' mir ein das die Venen immer noch so dunkel und so sind. Ob die schon immer so sind? Kp, ich achte erst seid dem einen mal darauf.

              Habe mir auch sicherheitshalber mal Kompressionsstrümpfe KL.I auf Rezept geben lassen (angepasst).


              Wobei sie ja laut meiner ,,Niederschrift'' gesagt haben es seien nicht die Venen sollte ich das wohl langsam mal glauben. Ist schwer - da es die Angst ist die einen Treibt - Angst vor iwelchen OP's und anderen Dingern...


              Naja, ich danke ihnen vorerst und freue mich auf eine Rückantwort zu zuletzt und dies geschriebenen.

              Kommentar



              • Re: Venenentzündung? Thrombose?


                Liebe Frau Dr. Schaaf,

                habe seid heute mittag vorsorglich Kompressionsstrümpfe KL.1 an, und wollte fragen, wenn es doch eine Thrombose/Venenentzündung wäre/ist dann würden doch die Schmerzen abklingen unter der verwendung oder? Also kann man getrost davon ausgehen das es Definitiv nicht die Venen sind?

                Wie gesagt brennende schmerzen/reißende die ab Adduktorenansatz bis kurz über Knie (Oberschenkel-Innenseite) da sind. Wenn es die Adduktoren/Muskeln sind...welche was abbekommen haben evtl., also durch überlastung in jedweder art etc. (arbeite bei Amazon 8 Std. am Stück laufen), ist es dann möglich das diese auch im Ruhezustand und lageunabhängig schmerzen können? Ich komm nicht dahinter was es sein kann - da es eben teilweise kurz weg ist und dann wieder einmal den ganzen Tag präsent ist. Wann müssten denn diese Beschwerden normalerweise weg sein?

                Aber ich kann mir definitiv sicher sein, das es KEINE Thrombose (Beckenvenen etc.) ist? Geschwollen und so ist nichts...habe zwar gehört das man auch Thrombose haben kann OHNE Anzeichen außer schmerzen und so...stimmt das? Ich mein dieses beschwerden habe ich seid mind.! 4 Wochen...da wäre ich doch schon längst ,,unter Tage'' - oder?

                Nehme momentan Diclofenac also Schmerzmittel und Entzündungshemmer, auch Magnesium aus der Apotheke...schlagen diese auch bei Adduktoren/Nerven etc. an? Wenn ja, ab wann kann man ungefähr mit einer besserung rechnen...?

                Wäre nett wenn sie mir des bezüglich nochmal antworten würden, hoffe ,,nerve'' sie nicht schon ;-)


                Vorweihnachtliche Grüße

                Kommentar


                • Re: Venenentzündung? Thrombose?

                  Hallo, hast du mittlerweile schon einen Grund deiner Schmerzen gefunden? Habe Momentan genau die selben Schmerzen , auch unzählige dublexuntersuchungen hinter mir und keiner kann mir helfen......vielleicht hast du ja einen tip für mich......lg jenni

                  Kommentar


                  • Re: Venenentzündung? Thrombose?

                    Hallo, es ist eine Ultraschalluntersuchung beim Phlebologen erforderlich, um zu schauen, ob eine Venenentzündunge , Krampfader oder beidesd vorliegt. Spekulieren hilft nicht weiter....Dr Siegers

                    Kommentar