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Schaumsklerosierung

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  • Schaumsklerosierung

    Ich (wbl. 69 J.) leide seit Jahren an Krampfadern. Bei mir wurden schon dreimal an beiden Beinen die Krampfadern durch Stripping operativ entfernt. Leider sind die Krampfadern immer wieder gekommen. Nun wurde mir noch einmal dazu geraten sie entfernen zu lassen. Insbesondere die Schaumsklerosierung wurde mir diesmal als Therapie der ersten Wahl angeraten. Meine Hausärztin rät mir allerdings zum ursprünglichen Verfahren. Ich bin nun ziemlich verunsichert, welche Methode die richtige ist. Die Schaumsklerosierung ist ja eine Privatleistung. Wie etabliert ist diese Methode inzwischen? Wann sollte man sich dafür entscheiden? Mit welchen Risiken ist zu rechnen? Erwähnen möchte ich, dass ich schon zweimal dieses Jahr an einem Bein eine Venenentzündung hatte.
    Danke für eine Antwort bzw. Mitteilung von Erfahrungen anderer User.
    LG Sonnschein


  • Re: Schaumsklerosierung

    Hallo, welche Methode bei Ihnen die geeigneste ist, kann man nicht beantworten , ohne Sie selbst untersucht zu haben. Eine Schaumsklerosierung ist nicht generell eine Privatleistung.


    Mfg Dr. Siegers

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    • Re: Schaumsklerosierung

      Vielen Dank, Dr. Siegers, für Ihre Antwort. Ich kann diese nachvollziehen. Leider ist Ihre Klinik von meinem Wohnort sehr weit entfernt, sonst hätte ich mich bei Ihnen einmal vorgestellt.
      Es wäre jedoch für mich noch sehr hilfreich zu erfahren, in welchen Fällen/Situationen Sie eine Schaumsklerosierung generell befürworten würden.
      Danke für eine nochmalige Rückantwort.
      MfG Sonnschein

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      • Re: Schaumsklerosierung

        Eine Schaumverödung kann keinesfalls eine notwendige Operation ersetzen und ist eher für mittlere und größere Seitenäste geeignet. Das kosmetische Ergebnis ist keinesfalls besser als bei einer Operation, es sei denn, dass der Patient zu alt oder krank für eine Operation ist.

        Beste Grüße

        Dr. Siegers

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        • Re: Schaumsklerosierung

          Bei mir wurde gestern die Vena saphena magna - geht über den Oberschenkel in die Leiste - (infolge deren Insuffizienz bildeten sich am Unterschenkel Krampfadern) mit Radiowellen "eingeschmolzen". (Ambulant) Ob das eine Alternative zur Schaumklerosierung ist, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls ist es nicht annähernd so blutig, wie Stripping. Hat im Übrigen die ges. Krankenkasse bezahlt.
          Vielleicht solltest Du mal mit Deinem Arzt darüber sprechen.
          Viele Grüße
          Heineich

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          • Re: Schaumsklerosierung

            Wenn die Stammvenen betroffen sind, sind die endoluminalen Verfahren (Laser, radiowelle) eine sehr gute Alternative!

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