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Thoracic inlet-/outlet syndrom

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  • Thoracic inlet-/outlet syndrom

    Ich hatte im April eine Armvenenthromobose (V.sublavia, links), wurde operiert und bekam einen Stent. Außerdem bestand die Therapie aus Marcumar-Einnahme und Tragen eines Kompressionsarm- und handstrumpfes. Als Ursache für die Thrombose im linken Arm wurde mir genannt, dass ich beidseits (!) ein TIS (Thoracic Inlet Syndrom) habe, d.h. ein Kompressionssysndrom mit Engstelle an der Vene, die den Arm versorgt.
    Nach 1/2 Jahr, also Ende Oktober, soll das Marcumar abgesetzt werden - und mir wurde eine Operation angeraten, bei der die 1. Rippe entfernt wird, damit die Ursache für die Kompression auf die Vene verschwindet. Diese Operation soll nicht so ganz einfach sein... und ich bin nun besorgt. Einerseits habe ich Angst vor einer erneuten Thrombose (die Rückfallgefahr, insbesondere ohne Marcumar, soll sehr hoch sein....) - andereseits weiß ich nicht, wo ich die beschriebene Operation durchführen lassen soll. Wo kann ich dazu Informationen über erfahrene Operateure bekommen ? Warum setzt man bei einer solchen Konstallation das Marcumar nach einer Thrombose so kategorisch nach 1/2 Jahr einfach ab ? Für jede Information bin ich dankbar !!!


  • Re: Thoracic inlet-/outlet syndrom

    Hallo, das TIS ist ein sehr seltenes und komplexes Krankheitsbild. Eine Operation würde ich nur in einer versierten orthopädisch-unfallchirurgischen Abteilung (Uniklinik!) vornehmen lassen. Das das Marcumar nach einenm 1/2 Jahr abgesetzt wurde, ist ok, da unter lebenslangen Marcumartherapie doch ein nicht unerhebliches Blutungsrisiko darstellt.

    Also stellen Sie sich mit allen befunden ( CT, Röntgen,....) in einer Spezialabteilung/ Uniklinik vor. Ich gehe davon aus, dass die Thrombose sich unter Marcumar vollständig aufgelöst hat und das das sonografisch bestätigt wurde.

    Mfg

    Dr. Siegers

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