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Kollateralvenen

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  • Kollateralvenen

    Sehr geehrte Frau Dr. Schaaf

    ich hatte vor ca. 25 Jahren, d.h. im Alter von 15 Jahren, eine Vene cava inferior Thrombose, wobei sich bei mir bald einmal eine grössere, gut sichtbare Kollateralvene im Leisten-/Bauchbereich (Bauchgewebe) bildete. Lieder wurde diese in den vielen Jahren immer etwas ausgeprägter.

    Ich habe eigentlich nie richtig gelernt, damit zu leben. Ich habe mir deshalb immer vermehrt die Frage gestellt, ob man da vor allem optisch nichts machen könnte. Wie sehen Sie das?

  • Re: Kollateralvenen


    Meistens werden die Kollateralvenen gebraucht. Sie sind also notwendige Umleitungen für die verschlossene Vene. Dann kann und darf man sie nicht entfernen, egal wie sehr sie kosmetisch stören.

    Aber das ist nur "meistens". Ob das bei Ihnen wirklich so ist, lässt sich mit Ultraschall feststellen. Und wenn es jetzt so ist, heißt das noch nicht unbedingt, dass es immer so bleiben muss. Ich würde zumindest probieren, die Venen "umzutrainieren" Das kann klappen - mit Geduld und ein wenig Glück.

    Lassen Sie Ihre Venen kontollieren, fragen Sie wo GENAU es welche Kollateralen gibt und wie viel Blut die sichtbare Kollaterale transportiert. Danach melden Sie sich mal, ok?

    Dr. Schaaf

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    • Re: Kollateralvenen ausschalten ?


      Im Beckenbereich gibt es so viele Jahre nach Thrombose der unteren Hohlvene meist sehr gute Umgehungen , so dass die sichtbaren Bauchwand-Krampfadern nicht wirklich benötigt werden , und auch durch Verödung oder durch Minischnitte beseitigt werden können - jedoch nur , wenn der Patient dies wünscht ! Es " muss " NICHT gemacht werden- aber die Patienten fragen oft danach .

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      • Re: Kollateralvenen


        Sehr geehrte Frau Dr. Schaaf, sehr geehrter Herr Katz

        Vorerst einmal vielen Dank für die raschen Rückmeldungen.

        Ich werde beim nächsten Termin bei meinem Arzt Ende Januar 2011 (Quick) einmal nachfragen und schauen, dass er sich die Venensituation im Leisten-/Bauchbereich anschauen kann. Wäre ja schön, wenn sich da eine Möglichkeit ergäbe. Ich bin vorerst einmal aber nicht zu euphorisch.

        Ich werde mich aber sobald ich mehr weiss, sicher nochmals bei Ihnen melden.

        P.s. Die Umgehungsvene ist mit einem Durchmesser von vielleicht einem Centimeter recht gross und ich weiss deshalb nicht, ob die inneren Venen das übernehmen könnten. Wie könnte ich denn daran arbeiten, dass die inneren Umgehungsvenen mehr beansprucht werden? Mit einem elastischen Bauchband oder wie?

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        • Re: Kollateralvenen


          Ja, die Idee ist richtig. Wenn man den Druck auf die Hautvenen erhöht, wird das Blut "gezwungen", einen Weg in der Tiefe zu suchen. Man muss da immer einen individuellen Weg suchen.

          Dr. Schaaf

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