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Thrombose nach Flug

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  • Thrombose nach Flug

    Hallo,

    während eines 13 stündigen Fluges bekam ich (26 Jahre) nach ca. 8 Stunden Schmerzen im Bein. Nach der Landung bin ich sofort ins Krankenhaus. Dort wurde nach Ultraschall und Phlebographie eine "unglatte Wand" gefunden. Also nur eine sehr leichte Thrombose.
    (könnte es auch sein, dass sich das Gerinsel schon gelöst hatte?)

    Ich muss jetzt für 3 Monate Marcumar nehmen und einen Strumpf tragen.

    Man sagte mir, dass die Thrombose durch den langen Flug gekommen ist. Dazunehme ich noch die Pille, welche das Risiko noch erhöht hat.

    Nach der Zeit muss ich nichts mehr groß beachten. Vor einem mehrstunigen Flug, soll ich evtl. in Absprache mit dem Arzt Heparin spritzen.

    Ist das so in Ordnung oder muss man sonst noch was beachten?
    Ich hab schon gehört, dass man die Strümpfe lebenslang tragen muss.

    Kann als Ursache auch was anderes in Frage kommen, z.B. geentische Unstimmigkeiten? (Kenne das von einer Freundin, die hat so einen genetischen Defekt)
    Bei mir in der Familie gibt es sonst keine Probleme , auch ich ahtte bisher keine!

    Sollte ich noch irgendwelche weiteren Untersuchgen machen um die Ursache zu finden oder ist die Ursache in meinem Fall offensichtlich (langer Flug + Pille)?



    Über eine Antwort auf meine Vielen Fragen würde ich mich freuen!

    Vielen Dank
    Katrin


  • Re: Thrombose nach Flug


    Weitere Untersuchungen macht man eigentlich nur, wenn man sonst keine Ursache findet. Eigentlich...

    Was mich irritert ist die Beschreibung "rauhe Wand", die ist nämlich nicht typisch für die frische TVT, sondern für die abgelaufene TVT (vor unbestimmter Zeit).

    Und dann sollte ich noch wissen, wo die TVT war. US? OS? Kniekehle?

    3 Monate Marcumar dürften jedenfalls richtig sein, Strumpf lebenslang ist nicht gesagt. Das richtet sich nach den Beschwerden und dem Befund (auch später jährlich kontrollieren lassen).

    Vorbeugung bei Langstreckenflügen sollte auf jeden Fall Strumpf, ausreichende Bewegung und viel trinken sein. Spritzen kann man sich von Fall zu Fall überlegen. Je länger der Flugtag (mit abfertigung, Umsteigen etc), um so eher kann man spritzen.

    Dr. Schaaf

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    • Re: Thrombose nach Flug


      Danke für die schnelle Antwort!

      Die TVT war im Unterschenkel kurz unterhalb des Kinies.

      "Rauhe Wand" war wahrscheinlich auch von mir nicht ganz richtig gewählt. Es war eine leichte Wölbung zu sehen. Im Bericht steht "leichte" Thrombose (wenn ich das richtig entziffer :-))
      Beim ersten Ultraschall wurde sie nicht gesehen. Bei der Phlebografie, die zur Sicherheit gemacht wurde war sie kaum zusehen. Da der Arzt sich noch nicht sicher war hat er nochmal Ultraschall gemacht. Mit dem Ergebnis das es eine leichte Wölbung an der Wand war.

      Hatte auch vorher nie Probleme mit den Beinen, während des Flugs fing es dann langsam an und wurde immer stärker.

      as denken Sie, kann es vom Flug + Pille gekommen sein?

      Danke
      Enidan

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      • Re: Thrombose nach Flug


        Hallo nochmal,

        nach der Behnadlung soll nochmal ein Ultraschall bzw. evtl. Phlebographie gemahct werden.

        Müsste man dann nicht erkennen, ob es sich um eine "alte" bzw. neue Thrombose gehandelt hat?

        Wenn sich die Stelle verändert hat bzw. weg ist dürfte es doch keine alte TVT gewesen sein, oder?

        Lieg ich da richtig?

        Vielen Dank

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        • Re: Thrombose nach Flug


          Leichte Thrombose ist einen außergewöhnliche Beschreibung, aber lassen wir es mal dabei. Ja, wenn bei der Kontrolle alles weg ist, dann war es eine frische TVT.
          Und Ja, ich denke, dass genügend Risikofaktoren zusammen gekommen sind, um die TVT ausreichend zu erklären.

          Dr. Schaaf

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