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Fragen zur Thrombrose

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  • Fragen zur Thrombrose

    Sehr geehrte Frau Dr. Schaaf

    Bin am 23.01.2010 ins Krankenhaus,mit folgender Diagnose,Periphere Lungenembolie (bds.),
    mit Infarktpneumonie (OL Links),frische ausgedehnterTVT des linken Beins,Subakute TVT des rechten Beins (OS). Nach zehn Tagen wieder aus den Krankenhaus entlassen und werde zur Zeit auf Marcumar eingestellt.Bin noch krankgeschrieben und trage Tagsüber immer die K.-strümpfe.
    Meine Frage ist,kann ich meinen Beruf weiter ausüben (bin Heizungs-Sanitärinstallateur,schweres Heben,sehr oft knien und andrere diverse Verenkungen),die Ärtzte im Krankenhaus und Hausartzt meinten das ich den Beruf nicht mehr ausüben kann!!
    Dann hätte ich noch ein paar kurze fragen:
    Kontrolle beim Venenartzt zur Zeit alle zwei Monate ist das o.k. oder zu langer Abstand?
    Ab und Zu schlägt das Herz schneller,beim liegen oder laufen?
    Blutuntersuchung alle 3 Woche Abstand ist das zu lang??
    Von der oben beschriebene Diagnosse mit der Lungenembolie was es genau bedeutet hat,und die Folgen wenn ich nicht an diesen Tag ins Krankenhaus gefahren werde.

    Vielen Dank für die Antworten


  • Re: Fragen zur Thrombrose


    Was passiert wäre, wenn Sie an dem Tag nicht ins KH gefahren wären, kann niemand sagen. Ohne Behandlung hätte sich Ihre Situation verschlechtert, so viel ist vermutlich sicher.
    Blutkontrollen alle 3 Wochen ist ok, wenn die Werte dementsprechend stabil sind, wovon ich ausgehe, nachdem das Ereignis jetzt 3 Monate zurück liegt.
    Kontrollen beim Venenarzt alle 2 Monate ist auf jeden Fall ok.
    Was Ihren Beruf betrifft, so kann man sich meines Erachtens heute noch nicht festlegen. Allerdings gibt es gute Gründe, Ihnen jetzt schon nahe zu legen, sich nach einem anderen Beruf umzuschauen.
    1. Marcumar
    Die Verletzungsgefahr als Installateur mag deutlich höher sein als in anderen Berufen, was ein gewisses Risiko darstellt.
    2. Strümpfe
    Sind bei Ihrer Arbeit sicher nicht immer bequem, aber unbedingt notwendig. Als Postbote (nur als Beispeil) mag das einfacher sein.
    3. Langes Stehen oder Knien
    Bringt Ihr Beruf vermutlich mit sich und das ist nicht günstig bei TVT.

    Sie haben geschrieben, dass Sie fast 3 Monate krank geschrieben waren und das ist außergewöhnlich lang. Aber Sie haben nichts darüber geschrieben, wie es Ihnen jetzt geht. Abgesehen davon, kann man Ihr endgültiges Befinden und somit auch Belastbarkeit und Einsatzfähigkeit vermutlich erst nach 1 Jahr annäherungsweise einschätzen.

    Dr. Schaaf

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    • Re: Fragen zur Thrombrose


      Hallo,
      Vielen Dank für die schnelle Antwort,Wie es mir geht ist eigentlich o.k.,Knien,langes Stehn und Sitzen ist nicht so angenehm,ab und zu schlägt das Herz schneller.Nächste Woche ist nach drei Monaten wieder eine Untersuchung am Bein,bin mal gespannt ob es besser geworden ist.Ich erwarte von dieser Untersuchung genaue Angaben was ich beruflich noch Ausüben darf,oder ist es noch zu früh.? Aber nach drei Monaten lernt man mit diesen Umständen umzugehen.Ich sehe positiv in die Zukunft.Trotz Schwierigkeiten mit der Krankenkasse und MDK.
      Mfg

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      • Re: Fragen zur Thrombrose


        Je besser der Befund ist, um so eher kann man wieder alle Tätigkeiten "freigeben", also auch Ihnen sagen, was Sie machen dürfen. Das muss aber nach 3 Monaten noch nicht unbedringt der Fall sein. Oft dauert die Heilung länger. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bevor man die Frage nach der Arbeit beantworten kann.

        Dr. Schaaf

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