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Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wundrose

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  • Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wundrose

    Hallo, seit dem 17.02. weiß ich nun, dass ich eine Thrombosierung der oberen Einflussbahn links (V.subclavia, axillaris, brachialis und ugularis comm.) habe/hatte.? Dazu periphäre Lungenembolien beidseits mit Infarktpneumonie. Thrombophile Faktoren negativ. Wäre niemals in ein Krankenhaus gegangen, hätte ich nicht ausgesehen wie die Michelinmännchen oben herum. Dort wurde die o.g. Diagnose gestellt. Heparinperfusor bis zum Erreichen des therapeutischen Bereichs, dann Umstellung auf Marcumar. Nach 10 Tagen Entlassung aus dem Krankenhaus. Ein INR von 3 wurde angestrebt, variiert aber seitdem zwischen 2,2 bis 3,51.

    Mir wurde im KH und auch dann vom Hausarzt und einem Angiologen immer wieder eingehämmert, dass ich durch das Marcumar umfassend geschützt bin vor neuen Thrombosen. Ich liebe diese winzige weiße Pille, habe aber trotzdem unglaubliche Angst, weil ich überhaupt nicht weiß, was bedeutet das, dass sich "Umgehungskreisläufe" bilden?

    Ich habe ziemlich heftige Schmerzen im linken Arm, hier vor allem im Schulter-, Ellbogen- und Handgelenk und in der Achselhöhle bis hin zur linken Brust. Auch schwillt mein Arm in unregelmäßigen Abständen eklig an, links ist er immer 7 cm dicker als rechts. Manchmal ist er weich und meistens gegen Abend härter, die Schmerzen sind stark und ich lagere ihn hoch.

    Ich versuche diese ganze Sache zu verdrängen, und mich normal zu verhalten. Aber es ist schwer, weil es halt wirklich weh tut und ich es sehr unheimlich finde, wenn ich in den Spiegel gucke und da dicke Beulen unter meiner Haut sehe und fühle und ganz viele neue (?) dicke blaue Venen?, Arterien?.

    Nun meine Frage, warum tut es so weh (ich bin wirklich nicht fimschig und kann ganz gut mal Schmerzen aushalten), warum wird er so dick und prall, dass ich oft das Gefühl habe, ich kann meinen Arm nicht normal runter hängen lassen, sondern er gehört gar nicht zu mir und er hängt nicht, sondern er steht ab (das ist jetzt leicht übertrieben ausgedrückt, nur um es etwas zu veranschaulichen). Dazu kommt auch, dass ich gar nicht so machen kann, wie vor dieser Sache, weil ich schlapp bin wie Nachbars Lumpi und schnaufig wie eine alte Dampflok.

    Kein Arzt hat mir bisher erklärt was ich wirklich sinnvolles machen kann. Krankengymnastische Übungen? Lymphdrainage? Mir wurde immer nur gesagt, dass ich so weiter machen soll wie davor. Davor hatte ich keine Schmerzen im Arm oder in den Gelenken und hatte auch nicht dieses pralle schmerzhafte Ziehen und Luft hab ich auch bekommen. Ein Angiologe, bei dem ich war, gab mir den Rat, (nachdem er eine Wundrose im betroffenen Arm diagnostiziert hatte, mir ein Antibiotikum verschrieb) ich solle mir mal Massagen verschreiben lassen und den verspannten Bereich mal so richtig durchkneten lassen, da die Thrombosen ja nun "alte" Thrombosen seien und da gar nix mehr passieren könne. So gerne ich mich massieren lasse, aber ich hab doch arge Angst, diesen oberen Bereich "durchkneten" zu lassen, weil unter alten Thrombosen stelle ich mir Thrombosen vor, der merklich älter als 8 Wochen sind? Oder stelle ich mich vor lauter Angst nur doof an, sollte diese ganze Sache echt vergessen, Schmerzmittel nehmen (hier hab ich mittlerweile eine beachtliche Apotheke zusammen, Tramal, Novalgin und Ibuprofen 600, was ja auch hilft) und das beste hoffen? Meine Recherche im Internet finde ich so unbefriedigend, weil wohl die meisten Thrombosen unten sind und ich keinen wirklichen "Leidensgenossen" ausmachen konnte. Vielleicht hier in diesem wirklich toll gemachten Forum? Ich hab einfach nur Angst, weil die Schmerzen ja auch da sind, wo ich mein Herz vermute. Mein Hausarzt ist echt nett, plaudert aber lieber über badische Küche als über meine Angst, lächelt und sagt: Machen Sie mal weiter wie bisher! Angiologe sagt: Alte Thrombosen, nicht schlimm. Dabei hat meine Internetsuche ergeben, dass Thrombosen immer auch ein Zeichen einer Krebserkrankung sein können. Wenn ich das Thema beim Arzt (egal ob Hausarzt oder Angiologe) ernte ich genervte Blicke und Ratschläge s.o.

    OK, aber fühlen tu ich mich schlecht, krank und total verunsichert.

    Ach ja und dann kommt dazu, dass ich einen ganz unregelmäßigen Blutdruck habe. Manchmal hoch (180/110) und manchmal ganz niedrig (95/60). Gegen Bluthochdruck habe ich Ramipril bekommen und dann im Krankenhaus noch Metoprolol gegen Herzrasen und Lanzoprazol für den Magen, damit dieser geschützt ist.

    Hoffe, ich höre mich jetzt nicht an wie ein Hypochonder und habe jetzt keinen mit meinem Roman gelangweilt, aber vielleicht kann mir hier jemand einen guten Tipp geben? Viele Grüsse *ich*


  • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


    Zunächst einmal sollten Sie weiter abklären lassen, woher Ihre Thrombose kommt. Oder wissen Sie es und haben es nur nicht erwähnt? Bitte haken Sie da nach. Das KH sollte Vorschläge zur weiteren Abkklärung gemacht haben, ansonsten brauchen Sie einen versierten Angiologen.

    Marcumar schützt in der Tat sehr zuverlässig vor weiteren Thrombosen und verhindert vor allem sehr zuverlässig weitere Lungenembolien (LEs). Nach LE sollte die Marcumareinnahme ein Jahr lang erfolgen, es dauert fast immer recht lange bis der Zielwert stabil erreicht ist, wobei 2,2 bis 3,5 schon ganz ok ist.

    Nach 8 Wochen ist die TVT meiner Einschätzung nach noch nicht wirklich alt, aber das mag man unterschiedlich beurteilen. Durchkneten würde ich auf die Muskulatur beschränken, aber nicht im Bereich von Leitvenen ausführen lassen (da, wo die TVT sitzt).

    Ich vermisse in Ihrem Bericht den Kompressionsstrumpf!!!

    Gegen die Bildung von Umgehungsvenen können Sie nichts machen. Grundsätzliches zum Thema "Was passiert nach einer TVT" habe ich ausführlich auf www.thrombose-hilfe.de beschrieben. Die Prinzipien gelten gleichermaßen am Arm wie am Bein. Aber auch für Sie gilt: Es gibt mehr und weniger erwünschte Umgehungsvenen. Die weniger erwünschten versucht man mit dem Tragen eines Strumpfes zu vermeiden. Darüber hinaus hat der Strumpf eine wichtige Rolle bei den Reparaturprozessen allgemein.

    Dass Sie sich schlapp fühlen, ist normal. Ihr Körper leistet Schwerstarbeit (siehe auch obige website).

    Sie haben die Möglichkeit, jetzt durch gezieltes Training, mehrmals täglich, aber immer nur wenig auf einmal, Ihren Teil dazu beizutragen, dass Ihr Körper besser mit dieser TVT fertig wird. Das geht aber nur mit Strumpf!

    Dr. Schaaf

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    • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


      Hallo liebe Frau Dr. Schaaf und vielen vielen Dank für die megaschnelle Antwort()))

      Nein einen Kompressionsstrumpf habe ich nicht, wurde auch nie (bei keinem Arzt) drüber gesprochen, obwohl der Angiologe auch noch sagte, ich hätte am linken Arm (also dem "Venenarm") ein Lipödem. Das habe ich dann im Internet recherchiert, hatte noch nie von so etwas gehört, und es dann total verdrängt, weil das ja noch gruseliger ist, obwohl da halt auch was von Kompressionsstrümpfen für die Arme stand. Soll ich meinen Hausarzt darauf ansprechen?

      Dazu muss man sagen, dass ich in Strasbourg wohne, mein HA in Kehl (in der Ortenau) praktiziert und der Angiologe in Bergisch Gladbach (da wohnt meine Mutter) sitzt. Weil hier in der Gegend keine Angiologen sind und man dann mal eben die 50 km nach Gengenbach in die Klinik fährt, die dort eine Angiologie haben.

      Sorry, hatte ich vergessen, dass als Risikofaktoren Hormoneinnahme (ich nahm seit drei Jahren Estreva Gel wegen massiver Wechseljahrsbeschwerden, bin 48) und Rauchen. Rauchen tu ich nicht mehr seit dem 17.02.-Gewicht geht aber hoch, hab jetzt 3 kg zugenommen. Das Estreva Gel ist in den Sondermüll geflogen und mein Gynäkologe meinte, "die" im Krankenhaus hätten es sich da sehr einfach gemacht. Aber in einem solchen Kollegendisput hab ich natürlich keine guten Karten. Risikofaktoren lt. Arztbericht also keine mehr. Trotzdem meine ich mich zu erinnern, dass auf ganz vielen Seiten im Internet immer stand, eine Thrombose könne ein Hinweis auf eine Tumorerkrankung sein. Wenn ich das aber frage, ernte ich mildes Lächeln oder im schlimmsten Fall genervtes Aufstöhnen. Dann sag ich nix mehr, hab aber weiter Angst. Ich will ja auch kein Hypochonder werden - obwohl ich wahrscheinlich auf dem besten Weg dahin bin.(::I)

      Wer kann mir denn dann zeigen oder sagen was ich an gezieltem Training machen soll. Das ist ja das was mich kirre macht. Machen sie weiter wie bisher: Radfahren trau ich mich nicht, hab mir jetzt ein Ergometer geleistet - und nach zehn Minuten zügigen radelns hechel ich mir einen ab, Gartenarbeit geht also nur noch minimal, weil schwer heben und bücken schon aus schmerztechnischen Gründen (es fühlt sich an, als ob das Brustbein reißt) nicht geht. Langsames Walking geht gut, nur den linken Stock kann ich nach ca. 10 Minuten nicht mehr "mitnehmen", weil der Arm dann schwillt, die Achselhöhle drückt und pocht. Am angenehmsten ist der Schmerz, wenn ich meinen Arm in den Ausschnitt hänge. Runterhängen ist wirklich autsch. Drücke halt immer das Hundebällchen. Ansonsten mach ich meinen Haushalt und das wars aber auch.

      Bevor ich "meine" Frage hier gestellt habe, habe ich Ihr Forum natürlich begierig durchgestöbert, weil es im deutschen Web einfach phantastisch ist. Aber für einen Laien ist so eine Venensache was sehr sehr komplexes und ich habe immer das Gefühl mir fehlen mal eben zehn Semester Medizinstudium. (Ich finde dieses Venensystem unglaublich komplex und schwierig und faszinierend - halt ein Wunder der Natur - aber nicht so einfach zu durchschauen, sorry).

      So, ich hoffe, ich hab jetzt alles richtig erzählt und noch mal einen Riesendank für dieses Forum, Ihr Engagement und Ihre Hilfe.

      Ganz liebe Grüsse aus Frankreich *ich*

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      • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


        In Frankreich sind Phlebologie und Angiologie eigentlich gut vertreten. Haben Sie schon mal nach Phlebologie gesucht? In Strassburg sitz ein berühmter Phlebologe, ich komm nur gerade nicht auf den Namen, maile ich dann später privat.
        Lassen Sie sich bitte einem Kompressionsstrumpf nach Maß, Klasse II für den Arm verordnen. Müsste jder Doc können (dürfen), aber vorher anrufen macht vielleicht Sinn, um nicht unnötig Zeit zu vertun. Tragen Sie ihn jeden Tag, er muss übrigens MORGENS abgemessen werden, bevor der Arm schwillt.
        Training: Hundeball ist gut, wenn es geht, auch "Hanteltraining" z.B. mit der Colaflasche. Wichtig: Möglichst viele Trainingseinheiten pro Tag, z.B. 10 oder auch 20, aber immer nur kurz, bis der Arm "sich meldet" Mit Spannungsgefühl, Schwere, Schmerzen oder wie auch immer. Echte körperliche Anstrengungen werden noch warten müssen, da hilft auch keine Kraftanstrengung. Das mit dem Ausschnitt ist nachvollziehbar, weil der Arm dann nicht so tief ist. Also legen Sie ihn hoch so oft es geht, das macht definitiv Sinn.

        Dr. Schaaf

        p.s. Der Phlebologe heißt Stemmer.

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        • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


          Hallo liebe Frau Dr. Schaaf und herzlichen Dank für die schnelle Antwort. M.E. ist dieser Dr. Stemmer jetzt wahrscheinlich mega alt, denn wirklich neue Infos oder Praxisadresse hab ich noch nicht gefunden. Aber ich werd jetzt meinen Hausdoc auf den Strumpf ansprechen und einfach erst mal Ihre Tipps mit den Bewegungsübungen beherzigen und doch auf meinen Körper hören, denn ich habe ihm nicht wirklich erlaubt, einfach nur ko zu sein. Vielen Dank, dass es dieses Forum und Sie darin gibt. Grüsse *ich*

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          • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


            Solange Sie den Strumpf noch nicht haben, einfach wicklen, aber Kompression ist das allerwichtigste für Sie!!!

            Dr. Schaaf

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            • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


              hallo liebe frau dr. schaaf, endlich habe ich meinen kompressionsstrumpf am linken arm, den ich auch "versuche" täglich zu tragen. denn seit ich ihn trage schwillt in höhe des schlüsselbeins (dort waren ja auch mehrere thrombosen) die haut wieder massiv an (oder was immer auch da drunter ist). auch die halsvenenzone schwillt an und es zieht ganz arg. also es tut weh. ziehe ich den strumpf aus, geht nach einer guten weile die schwellung zurück. ich mag den strumpf aber nicht gerne ausziehen, weil die wirklich schlimmen schmerzen in meinem handgelenk und auf der hand dann ganz einfach erträglicher werden. ich kann mein handgelenk dann wieder bewegen. also ich finde, es beißt sich der hund in den schwanz. zwischenzeitlich wurde noch einmal eine doppler untersuchung gemacht und mir wurde mitgeteilt, einige thrombosen hätten sich bereits aufgelöst (die unter dem arm), aber unters schlüsselbein könne man halt nicht gucken, aber es seien viele verwirbelungen -was immer das heißen mag- zu sehen. solange mein hals nicht anschwillt und ich das gefühl habe, zu ersticken bin ich auch sehr panikfrei, aber wenn das gefühl kommt, es würgt mich was, dann werd ich niggelig. haben sie noch einen rat für mich? danke und gerade bin ich in köln und nicht in strasbourg. viele grüsse ich

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              • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


                Es sind jetzt 3 Monate, es gibt einige Venen, die wieder offen sind und Sie beginnen sich jetzt so langsam an Kompression zu gewöhnen. Das geht alles in die richtige Richtung. Also erstmal ein Lob und ein großes Päckchen Zuversicht und Geduld für die nächste Zeit! Ich glaube, Sie machen das ganz gut.
                Dass die Kompression am Arm die Schwellung an Schulter und Hals verstärkt, ist nicht zu vermeiden, aber es wird doch langsam besser, oder? Und Sie wurschteln sich da ganz gut durch. So lange es zu ertragen ist, machen Sie die Kompression und dann nehmen Sie sich eine Pause. Das ist gut so. Vor allem ist es gut, dass Sie auf Ihren Körper hören und auf ihn reagieren.
                Nachdem jetzt 3 Monate in´s Land gegangen sind, könnten Sie Lymphdrainagen probieren. Die haben mit Durchkneten nicht das Mindeste zu tun. Fühlt sich eher an wie ganz sanftes Streicheln. Danach sollten Sie ein super gutes Gefühl haben, weil die Stauung weg geht und der Arm endlich mal leicht ist. Das Gefühl bleibt nicht lange, aber es macht Sinn, den Lymphabfluss anzuregen. Das ist der erste Tipp. Der zweite ist einen Versuch wert: Atemtraining. Ist nur eine Idee von mir, nicht erprobt, müsste aber funktionieren. Damit lässt sich der venöse Abfluss verbessern. Falls Sie niemanden finden, der es Ihnen erklärt, schicke ich Ihnen eine Telefonnummer.

                Bitte melden Sie sich gelegentlich wieder!

                Dr. Schaaf

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                • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


                  Liebe Frau Dr. Schaaf, puh vielen Dank für die, wie immer super schnelle Antwort und vor allem für den Zuspruch. OK, dann mache ich weiter wie bisher und komme mal wieder ein bißchen runter. Ist halt alles sehr nah am Herzen und am Kopf (schon reinsteigernswert:-)). Das mit dem Atmen hört sich gut an, nicht nur für Thrombosen. Ich weiß nur grad nicht, was Sie mit Atemübungen meinen? Wäre dankbar für noch einen Tipp. Viele Grüsse ich

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                  • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


                    Atemarbeit oder Atemtherapie wird von Heilpraktikern angeboten. Ist was "Eigenes". Wenn Sie im Netz niemanden finden, schicke ich die Telefonnummer von einer Heilpraktikerin, die Ihnen vermutlich auch so weiterhelfen kann.

                    Dr. Schaaf

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                    • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wundrose


                      Hallo Frau Christina50,
                      Ich habe aufmerksam Ihre Zeilen verfolgt und muss sagen,sie könnten von mir
                      geschrieben sein.Seit drei Wochen leide ich ebenfalls an der von Ihnen
                      beschriebenen Sympthomatik.
                      Nun würde mich brennend interessieren,wie es Ihnen heute gesundheitlich geht.
                      Plötzlich war der Dialog zwischen Ihnen und Frau Dr. Schaaf nicht mehr zu lesen.
                      Ich hoffe, dass Sie sich wieder bester Gesundheit erfreuen.
                      In der Hoffnung,ein paar an mich gerichtete Zeilen von Ihnen erwarten zu dürfen,
                      wünsche ich Ihnen alles Gute.
                      Mit freundlichen Grüßen
                      Anna61

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                      • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wundrose


                        Hallo liebe Anna,
                        na das finde ich ja mal schön eine Schwester im Leid zu finden. Tut mir leid, dass ich das jetzt so formuliere, aber ich kam mir schon sehr sehr alleine vor, weil niemand mit einer Schulter-Arm-Thrombose mit mir Kontakt aufnahm. Ich freue mich jetzt wirklich über Ihre Zeilen, auch wenn es mir leid tut, dass Sie das auch erleiden mussten. Ich kann Sie dahingehend beruhigen, dass es mir nach nunmehr einem Jahr (ohhje heute ist Jahrestag, schluck) ganz gut geht. Von den Lungenembolien ist auf dem Röntgenbild nichts mehr zu sehen, auch wenn ich Probleme mit der Luft habe und jede Erkältung mich um Monate zurück wirft. Das Gefühl habe ich zumindest. Von den Thrombosen ist nichts mehr zu sehen, die Ärzte sprechen von einem guten Fluss und super Strömungsgeräuschen. Aber es ist so doof, alles hier in dieses kleine Feld zu quetschen. Wenn Sie mögen, mailen Sie mich doch einfach auf meiner privaten Email-Adresse an: a.lenartz@onlinehome.de . Ich würde mich wirklich freuen, wenn Sie mir Ihre Geschichte erzählen würden, dann wären wir immerhin schon zu zweit. Ich wünsche Ihnen auf alle Fälle alles alles Gute und viel Geduld und wenig Angst. Ich freue mich wirklich, wenn Sie mir schreiben würden. Vielleicht bringt es uns beiden was. Liebe Grüsse Christiane

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                        • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


                          Liebe Frau Dr. Schaaf, nachdem ich jetzt über ein Jahr ohne Ihre Kompetenz ausgehalten habe, nun wieder ein paar Fragen von mir. Marcumar abgesetzt seit Anfang Mai d.J. ASS 100 nehme ich jetzt abends. Gelegentlich habe ich Lymphdrainage bekommen, was auch klasse geholfen hat und eigentlich ging es mir wirklich gut. Seit mehreren Wochen bemerke ich allerdings wieder einen sehr unangenehmen Druck links vorne zwischen Brust und Achselhöhle. Ich weiß nicht genau, ob es ein Druck ist oder ein Stechen, weil sich das im ganzen Arm bis hinten in den linken Rücken oben zieht. Irgendwie habe ich das Gefühl, als sei da viel zu viel, von ich weiß nicht genau was? Einen Termin beim Angiologen hier in der Gegend kriege ich z.Zt. nicht. Meine Hausärztin hat mir halt Tramal verschrieben, weil die Schmerzen doch zu arg waren. Aber kann das eine Dauerlösung sein? Eigentlich möchte ich nur wissen, ob das jetzt nach so langer Zeit, in der ich auch viele Wochen beschwerdefrei war, normal ist? Kompressionsstrümpfe kriege ich völlig unproblematisch und trage sie auch mehr oder weniger brav. Sie sind halt sehr lang, gehen bis Mitte der linken Hand, weil sich das nach Ausprobieren am besten anfühlte. Das linke Handgelenk tut halt immer sehr weh. Nachdem die Gartensaison jetzt vorbei ist, dachte ich mir, ich geh mal zu Kieser Training, um meine "erworbenen" Muskeln, über den Winter zu retten. Bräuchte ich auch wegen meines Rückens ganz gut. Was halten Sie von dieser Idee? Danke und viele Grüße aus dem Rheinland

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                          • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


                            (:\\) Hallo Frau Dr. Schaaf, nachdem jetzt noch einmal alle "Bäume" hier bei den Schulter-Arm-Thrombosen durchgeackert habe, habe ich die Antwort auf meine Frage von gestern wohl doch schon gefunden. Die Umgehungskreisläufe drücken auf die Muskeln? Obwohl sich für mich Muskelschmerzen (so in Erinnerung an verspannte Nackenmuskeln oder Muskelkater) ganz anders anfühlen. Hier noch eine Frage hinterher: Können die Umgehungskreisläufe auch auf Nerven... drücken? Manchmal kriege ich den Arm nämlich gar nicht richtig hoch und er ist so viel. Anders kann ich das nicht ausdrücken. Er hängt manchmal runter, als gehöre er nicht wirklich dazu. So jetzt höre ich auf zu nerven und schicke Ihnen sonnige Grüße

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                            • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wu


                              Ich bin mir nicht so sicher, dass das die Umgehungskreisläufe sind aber dazu sollte der Angiologe mehr sagen können.
                              Am meisten Zweifel kommen mir wegen der langen (?) beschwerdefreien Zeit. Normal ist das sicher nicht.
                              Waren Sie schon mal beim Orthopäden? Immerhin sind Wirbelsäulenbeschwerden sehr häufig...


                              Dr. Schaaf

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                              • Re: Schulter-Armthrombose, Lungenembolien, Wundrose


                                Halli Hallo ich kann deine Angst durchaus verstehen denn ich bin genauso. Habe die gleiche Art von Thrombose letztes Jahr im April bekommen bin fast zu spät ins Krankenhaus gefahren. Seit November 11 bin ich Marcumar frei und den Armstrumpf ziehe ich alle 2 Tage an. Aber ich habe auch Schmerzen wieder im linken Arm bzw im Unterarm. Mein Arzt sagte das, das normal wäre weil die Nerven und Sehnen sich wieder regenirieren.Aber trotzdem ist die Angst noch da. Mein Vorschlag wäre wieder zum Krankenhaus zu fahren und da die Ärzte zu fragen die dich behandelt haben weil die müssen es ja wissen. Ich weiß ich bin keine gute Trösterin aber wollte dir auch ein bißchen Mut machen

                                Bis dann und viel glück

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