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Trends als Veganer?

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  • Trends als Veganer?

    Hallo alle zusammen!

    Meine Schwester lebt nun seit einigen Jahren vegan. Ich selbst verfolge bisher bloß eine vegetarische Ernährung. Grundsätzlich bin ich sehr am veganen Lifestyle interessiert, probiere andauernd neue Produkte aus und verzichte mittlerweile komplett auf Kuhmilch. Trotzdem lässt meine Schwester bei Familientreffen oft den Moralapostel gegenüber mir raushängen. Ich muss noch viel mehr machen und endlich vegan werden... Dagegen sage ich: Jeder Mensch in seinem Tempo, ansonsten bewirkt man einfach nur das Gegenteil.

    Am Wochenende ist sie dazu noch mit CBD um die Ecke gekommen. Hat erstmal genüsslich ihre Blüten vor uns geraucht. Danach war sie zwar nicht "high", aber ich mache mir dennoch Sorgen. Kann man von Hanf nicht immer abhängig werden, egal ob es sich um CBD oder Cannabis handelt? Außerdem hat sie nicht einmal gesundheitliche Beschwerden. Für mich wirkt das eher so, als wenn sie jeden Trend mitmachen will. CBD Produkte - Was haltet ihr davon? Habt ihr es schonmal getestet und könnt von euren Erfahrungen berichten?

    Ich bin gespannt und freue mich auf eine respektvolle Diskussion. Gerne auch zum Thema Vegetarismus und Veganismus.


  • Re: Trends als Veganer?

    Hey,
    ich stelle mich in der Diskussion "Vegetarier vs. Veganer" auf keine Seite. Für mich sind beides Ernährungsformen, welche unterstützenswert sind und in die nachhaltige Richtung gehen. Manch einer schafft den Umstieg auf vegane Ernährung sofort, andere werden erst vegetarisch und wagen dann irgendwann den nächsten Schritt. Jeder macht diese Veränderungen in seinem Tempo - so wie du schon gesagt hast. Ich kann verstehen, dass dich deine Schwester lediglich motivieren möchte, den letzten Schritt zu gehen. Allerdings liegt es bei dir und sie sollte stolz darauf sein, was du bisher schon erreicht hast.

    Für mich sind CBD Produkte auch kein Trend. Natürlich wurde Hanf in den letzten Jahren ziemlich gehyped, aber das hat die Heilpflanze endlich wieder ins Blickfeld der Menschen gerückt. Ich würde es eher gesunde Neugierde nennen, wenn deine Schwester nun CBD Produkte ausprobiert. Solange sie keine Nebenwirkungen erfährt (passiert nur bei zu hoher Dosierung), ist nicht verwerfliches an ihrem Konsum. Hanf ist nicht gleich Hanf. CBD Blüten stammen von industriellem Hanf, welcher maximal 0,2% THC enthält. Es wird beim Anbau der Pflanzen extra darauf geachtet, dass der Hanf am Ende THC-arm ist. Bei zu viel THC würde der Konsument einen Rausch erleben. Dann stünden die Vorteile von CBD nicht mehr im Vordergrund und man könnte theoretisch auch Cannabis konsumieren. Wenn deine Schwester also CBD Blüten raucht, wird sie davon keineswegs abhängig.

    Außerdem helfen die Blüten bei vielfältigen gesundheitlichen Problemen. Vielleicht leidet deine Schwester unter Schlafproblemen, Stress oder innerer Nervosität. Das sind alles Dinge, welche man als Außenstehender nicht mitbekommt und vielleicht nicht vermuten würde. Und selbst wenn sie keine Beschwerden hat, unterstützt CBD den menschlichen Körper bei all seinen Prozessen. Du kannst dir CBD Produkte als Nahrungsergänzungsmittel vorstellen. Besser Vorsicht als Nachsicht haben! Optisch ähneln sich CBD Blüten und Cannabis schon sehr: https://www.nooon-cbd.com/produkt-ka...e/cbd-blueten/ Unterscheiden sich aber stark in ihrer Wirkung und Zusammensetzung (THC Gehalt und Cannabinoide). Ich selbst habe bisher nur die Blüten getestet und war zufrieden. Im besten Fall spürst du sogar Entspannung und Ausgeglichenheit. Um die Qualität der Blüten muss man sich keine Gedanken machen, denn der verwendete Hanf wird meist in Österreich angebaut und es werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt. Für den ersten Kontakt empfiehlt sich eine Beratung in einem CBD Shop. Dort wirst du zu den Vorteilen von Hanf, und warum CBD legal in Deutschland erhältlich ist, aufgeklärt.

    Auch die Sorten sind Geschmacksache. Ich mochte Amnesia Haze, Orange Bud und Redwood Kush. Schönes Wochenende dir!

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