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Schlafprobleme

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  • Schlafprobleme

    Hallo,

    schon seit längerem (mehrere Jahre) kommt es immer mal wieder vor, dass ich über Tage bis Wochen hinweg Probleme beim Einschlafen habe. - Es dauert teilweise bis zu 3 Stunden, bis ich dann endlich mal eingeschlafen bin.

    Als wenn das noch nicht schlimm genug wäre, kommt es dann auch häufig vor, dass ich immer wieder wach werde. Am nächsten Morgen ausgeschlafen sein, ist also nicht möglich. So quäle ich mich dann meißt total müde auf arbeit bin dort natürlich auch nicht so Leistungsfähig wie ich es gerne wäre. Zum Teil gibt es dann auch noch Kopfschmerz oder Übelkeit dazu.

    In letzter Zeit kommt dies wieder häufiger vor. - Diese Woche z.B. habe ich bisher gerade einmal eine Nacht durchschlafen können, nachdem es schon mehrere Stunden bis zum einschlafen dauerte.
    Auffällig ist hier natürlich, dass auch seit etwas über 3 Monaten das Arbeitspensum angestiegen ist. - Also vermute ich tatsächlich Stress bei der Arbeit hinter den Probleme.

    Meinem Hausarzt habe ich bisher noch nicht von den Problemen berichtet. - Da es aber auch kein Dauerzustand werden kann, dass ich total übermüdet auf Arbeit sitze weil Schlafen kaum möglich war würde ich ihn gern mal darauf ansprechen.

    Für mich stellt sich hier allerdings die Frage: Ist hier eine Krankschreibung möglich, obwohl ich in der Vergangenheit noch nie von derartigen Problemen berichtet habe? Ich würde gerne einfach mal wieder runter kommen, durchschlafen und im Anschluss ausgeruht auf Arbeit fahren. - Mir macht die Arbeit total Spaß. Aber so ist sie halt auch nicht auf Dauer ausführbar.

    Weiterführend: Habt ihr Tipps, wie man weiterführend mit den Problemen umgehen könnte? Ich dachte schon daran, als ausgleich zur Arbeit Sport zu machen. - Allerdings ist das zeitlich immer etwas blöd, da ich z.T. auch Wochenlang im Außeneinsatz (normalerweise im Büro tätig) bin.




  • Re: Schlafprobleme

    Eine Krankschreibung müsste möglich sein, wenn du dem Arzt schilderst dass du momentan einfach nicht mehr kannst.

    Ich kenne das sehr gut, habe schon seit Jahren ähnliche Probleme, durchgängig.
    Wichtig ist dass du dich nicht darüber ärgerst wenn du nicht einschlafen kannst, oder aufwachst. Man wacht auch ca. 26 mal die Nacht auf, jeder, nur merken es die meisten nicht.

    Überprüfe deine Schlafhygiene, ob mit der Matratze alles ok ist, die Decke nicht zu warm, das Kopfkissen passt und vor allem, dass keine Lichtquellen da sind (Fernseher, Musikplayer etc.), wenn du eine Uhr neben dem Bett hast stell sie so dass du sie beim Aufwachen nicht sehen kannst, damit ersparst du dir auch den Impuls dich darüber zu ärgern wieder wach zu sein und den Gedanken wie viele Stunden du "nur" noch Schlafen kannst.

    Sport kannst du immer machen, selbst nachts, also tu das.
    Geh nur ins Bett wenn du auch müde bist, wenn du dich quälst dann steh wieder auf.
    Denk dir schöne Geschichten aus, die du dir in Gedanken erzählst und die dich einlullen um so besser in den Schlaf zu kommen.
    Iss mindestens zwei Stunden vor dem schlafen gehen nichts mehr, trinke Abends keinen Tee mit Teein, oder Kaffee, mach eine Stunde vorm Schlafen gehen nichts was dich wieder wach macht, kein PC oder Handy, kein blaues Licht, am Besten etwas lesen oder versuchen zu meditieren um runter zu kommen.

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    • Re: Schlafprobleme

      Oh, das kenne ich auch.....
      Ich habe meinem Arzt vor ca 5 Jahren gesagt, dass ich kaum schlafe, max. 4 Std pro Nacht. Wurde daraufhin 2 Wochen krank geschrieben.....

      Leider sind die Schlsfstörungen immer noch da, hin u wieder hole ich mir Schlaftabletten, leider ist das nicht die Lösung.

      Aber um mal wieder runter zu kommen, kannst du deinem Arzt von deinen Schlafstörungen berichten u er wird dich krank schreiben. Ich hoffe es hilft dir!

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      • Re: Schlafprobleme

        Danke für die Antworten.

        Ich bin mir da immer unsicher wie ich meinen Arzt auf solche Probleme ansprechen soll. Ich selbst würde mich ja fragen, wenn mir einer sowas schildert ob der tatsächlich leidet oder sich einfach nur vor der Arbeit drücken will.

        Reicht das denn, wenn ich dem Arzt erläutere dass ich kaum schlafe, schlecht einschlafe, immer wieder aufwache. - Dadurch auf Arbeit nicht Leistungsfähig bin, zumindest nicht so wie ich es gerne wäre. - Dadurch mein Frustrationslevel steigt, weil ich meine eigenen Tagesziele nicht erreiche und im privaten Umfeld deutlich reizbarer bin als man es von mir gewohnt ist?

        Ich meine klar, das klingt erst einmal nach einem Teufelskreis. - Probleme beim einschlafen und durchschlafen. Dadurch nicht Leistungsfähig. Am Ende des Tages noch mehr Probleme beim einschlafen weil so viel liegen geblieben ist... Aber ich bin mir grad bei meinem Hausarzt nicht sicher, ob ihm das ausreicht um mich erst einmal aus dem Verkehr zu ziehen damit ich mich erholen kann.

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        • Re: Schlafprobleme

          Wenn du ihm sagst dass du im Moment einfach nicht mehr kannst, dann wird er dich bestimmt ein paar Tage krank schreiben.

          Ja, du denkst dass jemand dann einfach nicht arbeiten möchte, alle die das Problem kennen denken das nicht und eigentlich müsste ein Arzt das Problem recht gut kennen.

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          • Re: Schlafprobleme

            Genau so habe ich es meinem Arzt damals auch gesagt, dass ich kräftemäßig am Ende bin, dass ich mich kaum noch konzentrieren kann, dann ich "abwesend " Auto fahre , Kopfschmerzen, dass ich durch den Schlafmangel gereizt bin....etc...und dass ich einfach mal etwas Zeit zum runterkommen brauche .
            Ich wurde dann gleich in die Mutter-Stess-Schublade gesteckt und deswegen ertrage ich es jetzt meistens.....
            Mir wurde auch Schlaflabor empfohlen aber da war ich bislang noch nicht

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            • Re: Schlafprobleme

              Ich wurde dann gleich in die Mutter-Stess-Schublade gesteckt
              Prinzipiell ist das ja nichts negatives, es wird nur nicht hoch genug wertgeschätzt und dummerweise sehen das dann sogar die Mütter so.
              Eine Mutter mit kleineren Kindern, arbeitet 24 Stunden am Tag und das ist sehr oft stressiger als 8 Stunden Arbeit und dann nachhause, sie hat immer Bereitschaft, auch Nachts.
              Es ist nun mal so dass eine Mutter mehr Stress hat, als ein zufriedener Arbeitnehmer, besonders wenn sie dann auch noch arbeiten geht und den Haushalt an der Backe hat.

              Mutter-Stress und dadurch krank werden, sollte eigentlich Wertschätzung erfahren, von dem was geleistet wurde und keine Abwertung sein.

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              • Re: Schlafprobleme

                Hallo,

                heute morgen habe ich mich dann mal auf zum Arzt gemacht. Erst schaute er mich ungläubig an, da ich ja auch seit Jahren öfter wegen Kreislaufproblemen aufgrund zu niedrigem Blutdruck dort war. Er meinte dass das eher ungewöhnlich sei, dann Schlafprobleme zu haben. - Die Geschichte im allgemeinen hat er sich angehört aber am Ende auch nur ein pflanzliches Beruhigungsmittel verschrieben.

                Dann heute wieder total müde auf Arbeit. - Ich bin gespannt ob die Tabletten wirken und es dann wirklich besser wird.

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                • Re: Schlafprobleme

                  Hast du ihm denn deutlich gemacht, dass du nicht mehr richtig arbeiten kannst.
                  Das mit dem Blutdruck halte ich für Quatsch, er hat ja nur eine Momentaufnahme und auch mit niedrigem Blutdruck kann man Schlafprobleme haben.

                  "Nur" was pflanzliches, kann auch helfen, schließlich haben viele Pflanzen durchaus eine gute Wirkung und manches chemisches Medikament beruht auf der Wirkung von pflanzlichen Stoffen.

                  Dir gleich eine chemische Keule zu verschreiben, hätte mich da mehr gewundert.

                  Welchen Wirkstoff hat er denn verschrieben?

                  Kommentar


                  • Re: Schlafprobleme

                    Eine Krankschreibung ist in solch einem Fall selbstverständlich schon möglich und wenn du deinem Arzt deine Symptome schilderst, dann wird er dich normalerweise auch krankschreiben. Das Problem an dem Ganzen ist, dass dir die Krankschreibung auch nur kurzfristige Besserung bringt, wenn du an deiner Arbeitseinstellung nichts änderst. Wenn du nach drei Wochen Krankschreibung wieder genauso weitermachst wie zuvor, dann kommen auch die Probleme genauso wieder. Ist es denn absehbar, dass die Probleme auf der Arbeit weniger werden? Kannst du dein Arbeitspensum herunterschrauben? Nur dann wird es dir auf Dauer besser gehen. Jobwechsel ist ja keine Option, wenn ich das richtig verstanden habe. Pflanzliche Medikamente könnten auch eine Linderung bringen. Zu Antidepressiva würde ich da nicht sofort greifen. Bei solchen Phasen helfen pflanzliche Medikamente meistens genauso gut ohne die Nebenwirkungen von Antidepressiva zu haben. Sedariston ist meine erste Wahl bei innere Unruhe. Darin ist Johanniskraut und Baldrian enthalten. Du kannst einfach mal bei ... vorbeischauen. Da bekommst du mehr Informationen zu dem Thema.
                    Zuletzt geändert von Die Redaktion; 13.11.2020, 09:37. Grund: Werbung, Link entfernt

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