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Verhaltenstherapie

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  • Verhaltenstherapie

    Hallo,

    ich bin nun seit fast 2 Jahren in tiefenpsychologischer Behandlung und habe bisher zwei stationäre Klinikaufenthalte hinter mir!!! Der letzte Aufenthalt liegt ca. 11 Wochen zurück!!!
    Jetzt ist mein Problem, dass meine Therapeutin einen Wechsel zur Verhaltenstherapie als unumgänglich sieht, um die Symptomatik in den Griff zu bekommen ( Bulimie, A-typische Essensstörung, selbstverletzendes Verhalten), da man mit einem hungernden Patienten nicht arbeiten kann.
    Nun habe ich diverse Verhaltenstherapeuten kontaktiert und sie haben alle Wartezeiten von mind. 6 Monaten! Ich habe jetzt Sorge, wie ich die Zeit bis dahin überbrücken soll!!!
    Ich merke, wie mich die ganze Situation immer weniger stört und ich immer mehr eine Egal-Haltung bekomme!!! Und mich die ganze Situation immer weniger beängstigt und immer mehr zur Normalität wird!!!


  • Re: Verhaltenstherapie


    Hi Ocarlo,

    ist ja schon lange her das du zuletzt geschrieben hast.

    Schreib mal die Therapeuten auf bei denen du angerufen hast und dann ruf die KK an. Sag das die Wartezeiten für deinen Gesundheitszustand unzumutbar sind, vielleicht kann dir sogar deine Therapeutin ggf. etwas dazu bescheinigen. Mit etwas Glück werden die dann die Kosten für eine Therapie als Privatpatient übernehmen, eigentlich solltest du durch die Dringlichkeit einen Anspruch darauf haben und du kannst ja auch nachweisen das es zu lange dauert.
    Als Privatpatient bekommst du sicher einen schnelleren Termin, versuchs einfach mal.

    Viel Glück, ich drück dir die Daumen.

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    • Re: Verhaltenstherapie


      Hallo,
      ich habe mit der KK schon gesprochen gehabt und ich muss eine Liste mit mind. 12 Therapeuten abgeben und dann wird das alles geprüft! Selbst bei einem Therapeuten, der nur privat abrechnet habe ich eine Wartezeit von 3-4 Monaten!!!

      Kommentar


      • Re: Verhaltenstherapie


        Hi Ocarlo

        Das ist heftig, zwölf Therapeuten?
        >>>Ich merke, wie mich die ganze Situation immer weniger stört und ich immer mehr eine Egal-Haltung bekomme!!! Und mich die ganze Situation immer weniger beängstigt und immer mehr zur Normalität wird!!!<<<

        Das kenne ich nur zu gut und sehe das rein auf mich bezogen als ein ziemlich lautes Alarmsignal, was mich selber irgendwann kaum noch stört und anstatt in die Hufe zu kommen warte ich dann eher sehnsüchtig darauf das es noch ein ticken schlechter wird, um die natürlichen Grenzen aufzuheben.

        Ich wohne in der Nähe einer Großstadt und hätte da wohl trotzdem Probleme zwölf Therapeuten zu finden, die für mich auch erreichbar wären. Da müsste man auch solche die nicht infrage kommen abtelefonieren und nur die angeben die keine Termine haben.......Unglaublich!
        Die Notfallmöglichkeiten verkommen immer mehr zum Lückenbüßer, für eine schlechte Versorgung und Quoteneinhaltung.

        Ich war immer der Meinung das die Grundlagen der VT allen Therapeuten bekannt sind, wäre es nicht möglich das deine Therapeutin schon mal das ein oder andere Element in Angriff nimmt und solange weitermacht bis du einen Platz hast?

        Ansonsten würden ja nur noch Möglichkeiten wie Klinik, Ambulanzen oder ähnliches bleiben, denn wenn du länger ohne Unterstützung bist wirds dir wirklich irgendwann so vollkommen wurscht sein das du gar nichts mehr unternehmen wirst.

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        • Re: Verhaltenstherapie


          "ich habe mit der KK schon gesprochen gehabt..."

          Ich kenne das nur umgekehrt.
          Dass nämlich der Patient die KK um Unterstützung bittet, diese dann eine Aufstellung mit sogenannten gelisteten Therapeuten zur Verfügung stellt (das sind die Therapeuten, die mit der KV Verträge haben und Kassenpatienten behandeln dürfen). Diese Liste wird "abtelefoniert" und das Ergebnis der Kasse mitgeteilt. Diese gestattet dann bei unzumutbaren Wartezeiten Kontakt mit einem Privatarzt aufnehmen zu dürfen. Das ist nämlich nach SGB V in Form einer Einzelfallentscheidung möglich.
          Also lassen Sie sich nicht zu viel von der KK aufbürden, es sollte eher umgekehrt sein.

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          • Re: Verhaltenstherapie


            [quote dr.riecke]
            Also lassen Sie sich nicht zu viel von der KK aufbürden, es sollte eher umgekehrt sein.[/quote]

            Aber was soll man machen wenn die Kasse es einem doch aufbürdet, zum Kämpfen fehlt da sicher die Motivation und manchmal habe ich das Gefühl das gerade darauf spekuliert wird.

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            • Re: Verhaltenstherapie


              Vielen Dank für die Antworten!!! Ich verstehe das System nicht mehr!!! Eine Freundin aus Göttingen, bei der selbsenKrankenkasse mußte nur 5 Therapeuten nachweisen, bei denen sie keinen Platz bekommt und hat sofort den Kostenerstattungsantrag genehmigt bekommen und ich muss aus der Nähe von Hannover 10 Therapeuten nachweisen!!! Nun habe ich das gemacht und muss jetzt auf die Entscheiung der KK warten.
              Ich habe nur Angst wie ich die Zeit hinbekomme bis ich einen Therapieplatz bekomme!!! Besonders gr. Angst habe ich vor den Feiertagen, weil ich nicht weiß wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll und die ganze Familie da sein wird!!! Und das mit dem Essen gerade überhaupt nicht klappt und ich von Monatg bis Mittwoch 1,5 kg. verloren habe!!!
              Und ich kan mir noch nicht vorstellen wie das mit der Verhaltenstherapie verlaufen wird und wieder an einen neuen Therapeuten gewöhnen macht mir auch Sorge, da ich lange brauche, um jdm. zu vertrauen!!!
              Und im Moment befinde ich mich in eine total komischen Phase, da mir vieles auh egal ist und ich mich sogar Dienstag das erste Mal so richitg gefreut habe, soviel Gewicht verloren zu haben, was vorher nicht so war!!! Und es macht mir keine Angst, obwohl ch weiß welche Folgen der Gewichtsverlust hat und auch die Bulimie!! Und ich weiß auch, das ich auf keinen Fall wieder ins Krankenhaus möchte und über Infusionen Flüssigkeit und Nahrung zugeführt zu bekommen, aber irgendwie macht es mir keine Angst, obwohl ich weiß, das es nicht mehr lange dauert, wenn es so weiter geht!!!

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              • Re: Verhaltenstherapie


                Hi Ocarlo,

                wenn du bei der Sevicenummer der KK angerufen hast dann bist du vielleicht unglücklicherweise an jemanden geraten der Unfähig oder einfach ein willkürlicher Besserwisser ist.

                [quote ocarlo]aber irgendwie macht es mir keine Angst, obwohl ich weiß, das es nicht mehr lange dauert, wenn es so weiter geht!!![/quote]

                Das ist schon heftig, aber irgendwie wird es dir doch Angst machen da du ja auch über das Forum nach Möglichkeiten suchst.

                Leider fallen mir keine Selbsthilfemöglichkeiten zu deinem Problem ein, dazu erscheint es mir auch zu kompliziert.

                Bist du noch mit deiner Therapeutin in Kontakt? Was sagt sie denn zu der Verschlechterung, außer das sie das nicht mehr machen kann?
                Vielleicht solltest du nochmal mit ihr sprechen und die Situation erklären?
                Sie hat ja auch eine gewisse Fürsorgepflicht und ich finde es würde sich von selbst verstehen das sie dich in dieser Situation noch solange begleitet bis du den ersten Termin bei einem anderen Therapeuten hast und dir zumindest als Nothilfe noch ein paar Stunden zugesteht.
                Es ist ja keine besonders gute Lösung zu sagen das es nicht mehr geht und dich dann quasi dir selber zu überlassen, da kann sie sich doch denken das es zu viel für dich ist denn auch sie wird wissen wie lang die Wartelisten sind.

                Eine Klinik wäre natürlich auch eine gute Lösung wenn du dich dazu überreden könntest.
                Denkst du denn das du schon an einem Punkt bist wo du Infusionen bekommen "müsstest"?
                Wenn nicht wäre vielleicht ein Kompromiss denkbar, Klinikaufenthalt aber ohne Schläuche, vielleicht wäre da deine Therapeutin auch der richtige Ansprechpartner oder direkt ein Arzt der Klinik.

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                • Re: Verhaltenstherapie


                  Hallo,
                  ich wurde mit der entsprechenden der entsprechenden Abteilung verbunden und habe zwei Mal angerufen und unterschiedliche Sachbearbeiter gehabt!!!

                  Ich bin in einem inneren Konflikt mit mir selbst, denn auf der einen Seite macht es mir keine Angst, aber auf der anderen Seite ist es mir doch nicht so egal, da ich mich doch damit beschäftige, aber ich sehe die Gefahr nicht so wirklich!!! Ich weiß selbst nicht was los ist!!!

                  Ja, ich stehe noch mit meiner Therapeutin in Kontakt und werde auch bei ihr in Behandlung bleibe, bis ich eine Verhaltenstherapeutin gefunden habe, aber nicht mehr so intensiv wie bisher!!! Sie ist auch jederzeit für mich da, aber es macht mir doch Angst und beunruhigt mich!!!

                  Ich denke, das ich noch etwas Zeit habe, bevor ich in eine Klinik muss, aber ich will es auf keinen Fall, da ich es noch vom letzten Mal weiß, wie sich das anfühlt und das war alles andere als schön!!!

                  Ich kann auch nicht schon wieder die Wiedereingliederung abbrechen oder für einen längeren Zeitraum in eine Klink gehen, da ich die letzten zwei Jahre fast nur krankgeschrieben war oder eine Wiedereingliederung gemacht habe!!! Und nun läuft auch Anfang des Jahres das Krankengeld ausund ich weiß nicht wie lange das die Kollegen noch mittragen werden!!

                  Ich muss einen anderen Weg finden, abver ich weiß noch nicht welchen!!! Mich zermürbt das ganze und ich mag auch nicht mehr, da es viel Kraft kostet!!!

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