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psychoreaktive störung?

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  • psychoreaktive störung?

    Hallo!
    Was bedeutet die Diagnose psychoreaktive Störung?
    Eine andere Bezeichnung für: "der Patient hat einen Knall"?

    Bitte um schnelle Antwort...
    ldb181


  • Re: psychoreaktive störung?


    [quote ldb181]"der Patient hat einen Knall"?
    [/quote]

    Da müsstest du Knall erst mal näher definieren. Was bedeutet für dich einen Knall zu haben, bestimmte Diagnosen oder reicht es schon aus eine Diagnose die Psyche betreffend zu haben?

    Die Aussage dieser Diagnose ist sicher nicht du hast einen Knall, sondern eine Störung hast.
    Du dürftest ja auch die Symptomatik kennen und weißt vielleicht auch welche Ursachen dieser zugrunde liegen (vielleicht ein sehr heftiges Erlebnis), ich wette es sind Ursachen die Krank machen und nichts mit einem "Knall" haben zu tun haben.
    Du kannst psychische Krankheiten im Grunde genauso bewerten wie physische, niemand der da etwas Erfahrung hat würde von etwas anderem als einer Krankheit sprechen, den berühmten Knall bekommt man nur von Leuten angedichtet die gerne reden aber nix wissen.

    Vielleicht hilft dir diese Seite etwas weiter:

    http://www.aerztekammer-bw.de/10aerz...dSach/1002.pdf

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    • Re: psychoreaktive störung?


      ich stehe seit jahren unter extremem stress, komme so gut wie nie zur ruhe. wenn doch, hab ich extrem heftige migräne attacken. mein ruhepuls morgens liegt bei ca 70, gegen nachmittag bei über 100. wenn ich meinen partner bitte, mir zu helfen, kommt nix, ich muß mich ständig anderen gegenüber rechtfertigen, weil ich vor lauter arbeit den haushalt nicht mehr schaffe, bekomme aber von niemandem hilfe angeboten. schlaf bekomme ich je nach schicht ca 4-6 stunden pro nacht. bei einem abteilungswechsel vor zwei jahren wurde mir eine zwischenbewertung ausgestellt, wonach ich "nicht belastbar" sei (hab ja auch nur 56 stunden pro woche gearbeitet, bei einer wöchentlichen az von 35 std)
      wenn ich nach hause komme, würde ich manchmal am liebsten alles gegen die wand werfen, vor allem die sachen die mein partner seit dem morgen wieder stehen und liegen gelassen hat.
      aber ich tu's nicht, weil ich genau weiss, dass ich es sowieso wieder aufräumen muss.
      wir wohnen im haus meiner eltern, die ich zusätzlich zu den wohnungskosten noch finanziell unterstütze. ich übernehme sämtliche anfallenden kosten im gemeinsamen haushalt mit meinem partner, ich gehe einkaufen und und und... mein partner übernimmt keinen cent, keine aufgabe (höchstens müll runterbringen nach 2 maliger ansage). und wenn ich mal was sage, heisst es von allen seiten, ich bin doch selber schuld, weil ich nie was sagen würde. wie laut soll ich denn noch schreien, dass ich nicht mehr alles alleine machen kann?!
      inzwischen bin ich an einem punkt angelangt, wo ich einfach nicht mehr den wäscheberg sehen will, den staub auf dem boden. egal, was ich mache, es ändert sich ja doch nichts. egal, wieviel wäsche ich wasche, trockne und zusammenlege, es bringt nichts.
      wenn das die definition von "knall" ist, dann hab ich einen, ja.

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      • Re: psychoreaktive störung?


        ":... "der Patient hat einen Knall"..."

        Sie haben keinen Knall, sondern ein antiquiertes Krankheitsmodell, das nur körperliche Defizite anerkennt, aber unserem komplexesten Organ, dem Gehirn, keinerlei Fehlleistung zugesteht.

        Übrigens ist die von Tired empfohlene Seite bestens geeignet, sich etwas in die Materie ein zu arbeiten.

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        • Re: psychoreaktive störung?


          [quote ldb181]
          wenn das die definition von "knall" ist, dann hab ich einen, ja.[/quote]

          Das ist wohl eher die Definition einer extremen Überlastung und deren psychischen Folgen, die in so einer Situation vollkommen normal sind.

          Ich nehme mal an das du in Behandlung bist, was sagt der Arzt wie weiter vorgegangen werden soll?
          Wenn ich so lese wie die anderen dich ausnutzen solltest du vielleicht schauen ob du in eine Klinik kannst, oder eine psychosomatische Kur möglich ist. Das wird vielleicht auch deine Familie wachrütteln, ansonsten musst du selber etwas ändern, einfach alles was nicht deins ist liegen lassen, lerne das was dein Partner nicht wegräumt zu ignorieren und auch nicht wegzuräumen. Schau das du mit deinen Eltern sprichst und die finanzielle Unterstützung auf das Notwendigste beschränkst, die beiden könnten vielleicht Unterstützungen beantragen die dich dann entlastet, rede auch nochmal mit deinem Partner darüber und sieh zu das du etwas Ruhe bekommst.

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          • Re: psychoreaktive störung?


            ich bin nicht in behandlung. ich kann auch schlecht mit jemand von angesicht zu angesicht darüber reden, weil ich wie auch bei meinem letzten arztbesuch gleich das gefühl bekomme, dass mit mir was nicht stimmt und der arzt mich für total behämmert hält. denn anstatt es mir selbst zu sagen, lese ich es durch zufall in dem bericht für meinen hausarzt. organisch alles ok, aber verdacht auf psychoreaktive störung. (nicht wortwörtlich, aber in etwa) ich weiss, man soll das nicht tun, aber der arzt hat einfach einen komischen eindruck auf mich gemacht, weil er auf meine frage, was denn los sei, wenn bei mir körperlich alles in ordnung sein soll, irgendwie herumgedruckst hat.

            ich hatte vor einiger zeit mal angefangen, die sachen von meinem partner einfach liegen zu lassen, innerhalb von kürzester zeit sah die wohnung aus wie ein schlachtfeld. und nun werde ich von meinem vater gefragt, warum ICH die wohnung verwahrlosen lasse, meine mutter hätte das ja früher auch geschafft, zu arbeiten und die wohnung sauber zu halten. aber wir leben doch im 21.jahrhundert und nicht 1950! normalerweise hab ich den üblichen respekt, den man seinen eltern entgegenbringt, aber da ist mir einfach eine sicherung durchgebrannt und ich habe meinen vater angeschrien. das war an dem tag, als ich später eine extrem schlimme migräneattacke hatte und mich mehrfach übergeben musste. bei der arbeit reiß ich mich zusammen, weil ich fast ausschließlich mit männern zusammen arbeite. da zeigt man einfach keine schwäche. und zu hause versuche ich es so gut wie es geht, auch. aber manchmal raste ich regelrecht aus und schreie und heule wie ein kleines mädchen.

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            • Re: psychoreaktive störung?


              "wenn bei mir körperlich alles in ordnung sein soll, irgendwie herumgedruckst hat. "

              Vielleicht hat der Arzt gefühlt, dass Sie eine psychische Ursache nicht akzeptieren, obwohl bei Kenntnis Ihrer Belastungen und dem Alleingelassensein im familiären Bereich, psychische Belastungsreaktionen schon fast zwangsläufig auftreten müssen.

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              • Re: psychoreaktive störung?


                Du solltest dich einem Arzt anvertrauen, am besten einem Psychiater, die drucksen nicht herum und nehmen dich auch ernst.
                Da solltest du dann besprechen was du für Therapiemöglichkeiten hast, ich finde immer noch das es gut für dich wäre eine Weile von zuhause weg zu kommen um dich zu sammeln und neue Kraft zu schöpfen.

                Mit deiner Familie muss sich etwas ändern, wenn es mit reden nicht klappt dann hat dein Freund vielleicht mehr Einfühlungsvermögen wenn du ihm einen Brief schreibst. Was deine Eltern zu deiner Haushaltsführung sagen ist vollkommen irrelevant, dein Vater steckt nicht in deiner Haut und er weiß sicher auch nicht alles über die Höhen und Tiefen deiner Mutter als sie die Doppelbelastung hatte, außerdem ist das nicht vergleichbar. Das solltest du ihm beim nächsten mal klar machen, er lebt auch von deiner Arbeit und sollte dementsprechend Unterstützung leisten, um es dir einfacher zu machen oder sich einfach raus halten.

                Es ist aber wirklich wichtig das du dich an eine Person vom Fach wendest, auch um den Tunnelblick los zu werden und offen für Strategien zur Verbesserung deiner Situation zu sein.

                Außerdem würde ich damit beginnen Dinge liegen zu lassen die deinem Freund weh tun, keine gebügelten Hemden, keine gewaschenen Klamotten usw., solange er keine Not hat läuft es für ihn gut und er wird dementsprechend auch nichts ändern.

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                • Re: psychoreaktive störung?


                  hallo,
                  tired hat recht geh zu einem psychologen und lass dir helfen.
                  ich weiss genau wovon du redest...

                  ich mache hier auch alles selber habe 2 kinder und bin in der 30. woche schwanger mein partner bekam kalte füsse u is wech nunja mir bleibt nichts anderes übrig als jeden tag den hintern hoch zu bekommen und alles alltägliche zu meistern ...

                  nur bei mir isses so das ich noch angstzustände hab und panik das irgendwas schlimmes eintrifft ganz zu schweigen von den körperlichen symptomen...

                  und auch ich denke das ich allmölich verrückt werde u das macht mir auch angst

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                  • Re: psychoreaktive störung?


                    ich hab mir nun ein paar telefonnummern von fachärzten herausgesucht, die ich eigentlich in meiner pause anrufen wollte, aber in meiner eile heute morgen inklusive handy vergessen habe. jetzt ist natürlich mittwoch nachmittag, wo erfahrungsgemäß die praxen geschlossen sind. selten, dass ich mein handy gleich zweimal hintereinander vergessen, also werde ich das direkt morgen früh in meiner frühstückspause in angriff nehmen.
                    die einzige, die mir zumindest etwas unterstützung gibt, ist meine mutter, die ich aber nicht auch noch belasten will, da bei ihr vor ca 2 monaten brustkrebs entdeckt wurde.

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                    • Re: psychoreaktive störung?


                      [quote ldb181]die einzige, die mir zumindest etwas unterstützung gibt, ist meine mutter, die ich aber nicht auch noch belasten will, da bei ihr vor ca 2 monaten brustkrebs entdeckt wurde.[/quote]

                      Dann solltest du das auch nicht machen, es ist ja erst mal wichtig für dich kompetente Hilfe zu erhalten und die holst du dir ja auch.
                      Wenn deine restliche Familie, vor allem dein Partner, da überhaupt nicht flexibel sind um dich etwas zu unterstützen und du das einfach nicht ändern kannst und weiter so laufen lässt solltest du vielleicht auch mal im Rahmen einer Therapie die familiäre Situation überdenken. Zusammen mit einem Therapeuten kannst du üben wie du dich durchsetzen kannst und vor allem Selbstvertrauen aufbauen das dich auch Konsequenzen ziehen lässt, was bei deinem Partner Wunder wirken könnte.
                      Lass dich nicht unterkriegen.

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