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Projektiver Test

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  • Projektiver Test

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zum projektiven Testverfahren "Familie in Tieren". Ich weiß ja, dass diese Tests nicht unbedingt eine so große Aussagekraft besitzen. Aber gewisse Hinweise können sie ja evtl. doch geben.

    Ind diesem Fall geht es um ein 6 jähriges Mädchen, das durch Albträume / Schlafprobleme und Haare-Ausreißen auffällig geworden ist. Sie malt:

    Die Mutter als Paradiesvogel
    Die Oma als Schildkröte
    Die Schwester als Pferd
    Sich selbst als kleines Kätzchen
    Den Vater läßt sie komplett weg.

    Anordnung usw. ist leider unbekannt.
    Auf welche Weise kann man das interpretieren? Was bedeuten z.B. fehlende Familienmitglieder?

    Vielen lieben Dank schonmal.

    LG


  • Re: Projektiver Test


    Hi Luja,

    weshalb willst du das denn wissen? In welcher Beziehung stehst du zu dem Mädchen?

    Kommentar


    • Re: Projektiver Test


      Ich war das selbst.

      Kommentar


      • Re: Projektiver Test


        Hi Luja,

        ich denke mal das auch jemand der sich damit auskennt die Bilder sehen muss. Die Farben, die Art des Malens, die ganzen Kleinigkeiten drumrum werden sicher nicht weniger wichtig sein als die Symbolik.

        Ein Kind kann auch auffällig werden ohne das es einen familiär schlimmen Hintergrund hat, manchmal reicht ein Erlebnis das gar nichts mit den Bezugspersonen zu tun hat und trotzdem kann es in Bildern auf diese projiziert werden.
        Ich finde es birgt eine gewisse Gefahr sich mit wenig Wissen über den Weg der Deutungen Klarheit verschaffen zu wollen. Man hat ja meist schon eine Vermutung warum das so war, durch weitere Vermutungen können diese untermauert werden, oder noch schlimmere Vermutungen hervorgerufen werden. Das Ende vom Lied ist das man immer noch nicht schlauer ist, aber sich selber etwas suggeriert das man dann für wahr hält, evtl. sogar passende Erinnerungen dazu schafft. Ich denke es gehört auch sehr viel Hintergrund wissen dazu um sagen zu können ob die Bilder für reales Erleben stehen, oder vielleicht ein Besuch im Zoo oder gute Nacht Geschichten der Oma eine Rolle spielen.

        Wenn es um etwas geht das dich einschränkt, oder belastet solltest du da mit fachmännischer Unterstützung ran gehen. Mit jemanden der auf Tiefeinpsychologie spezialisiert ist, wirst du auch recht lange brauchen um Licht ins dunkel zu bringen und wenn du dann schon falsche Deutungen aus einem Forum im Kopf hast wird es noch schwieriger das was wahr ist herauszufiltern.
        Wenn du jetzt deine Lücken durch Infos aus dem Netz füllst, dann suggerierst du dir selber vielleicht Probleme die es nie gegeben hat. Um näheres herauszufinden sollten Einflüsse und Vermutungen von Außen eher vermieden als gesucht werden, finde ich.

        Es gibt immer wieder Menschen denen Kinder auffällig erscheinen und die dann auch beginnen ihre Zeichnungen zu deuten, oder gar versuchen in Gesprächen näheres zu erfahren. So wird das Kind unbewusst genau in die Richtung gestupst die derjenige im Kopf hat und sogar vieles Bestätigen nur weil die Fragestellungen diese Antworten provozieren. Das Kind sagt was man hören will und vermischt vielleicht auch Fantasie mit Wirklichkeit, so wird der Vater schnell zum Verbrecher nur weil sich ein Laie überschätzt hat.
        Genau das Gleiche kann aber auch erwachsenen passieren, z.B. dir, wenn du dich zu sehr mit Deutungen beschäftigst, besonders wenn diese von Laien aus dem Netz kommen hast du schnell dir selber etwas suggeriert, hältst es für wahrscheinlich und kannst nicht mehr unterscheiden was du erlebt hast und was nicht. Wenn du das dann mal ernsthaft angehen möchtest erschwert es das Ganze, denn selbst ein Fachmann kann nicht ohne weiteres unterscheiden was du dir zusammengeklaubt und was du erlebt hast.

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