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Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

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  • Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

    Gute Abend zusammen !

    Dieser Text könnte eventuell länger werden, und diesbezüglich entschuldige ich mich schon jetzt!
    Ich bin 21 Jahre alt und in der 26 Schwangerschaftswoche.
    Ich bin seeehr glücklich mit meinem Partner und hoffe auch, die gemeinsame zukunft mit ihm zu meistern, wäre da nicht diese eine Sache ..!!

    Ich denke seit einigen Woche, dass er nicht der Vater sein könnte. & ab hier wird es kompliziert.
    Es ist lediglich nur ein Gedanke! Ich bin Ihm immer treu geblieben und kann mich nicht daran erinnern, jemals fremd gegangen zu sein.
    Nur, wie geht sowas? Ich kann es mir selbst nicht erklären.
    Es ist, als hätte mir jemand die kompletten letzten Monate aus dem Gedächnis gestrichen, um mich mit solchen Gedanken plagen zu lassen.
    Ich zumindestens erinner mich nie, wirklich nie, nie nie, daran ihm jemals untreu gewesen zu sein !!
    Mich macht dieser Gedanke leider wirklich traurig und belastet mich auch sehr. Habe bereits mit ihm darrüber gesprochen.
    Er selber macht sich natürlich jetzt auch seine Gedanken wie ich auf sowas komme.
    Nun, dass versuche ich herraus zu finden. Was denken Sie ?
    Ist es die angst, dass das alles nicht realität ist, was hier gerade passiert? Zu viele glückshormone, die der Körper versucht mit solchen Gedanken zu vernichten? Es gibt für mich nichts schöneres auf dieser Welt, als mit diesem Mann eine Familie aufzubauen.
    Vielleicht habe ich gerade dewegen so angst davor, dass es eventuell irgendwann mal meinerseits ein black out gab und mein kopf mich alles vergessen lässt, wenn es da mal einen anderen mann gegeben hätte?
    Können sie noch etwas nachkommen? Wenn nein, dann kann ich es gut nachvollziehen. Denn ich selber tu es schon nicht mehr.
    Ich kann mich nicht an jemand anderen Erinnern. War nie betrunken oder sonst etwas. Aber wieso, ... wieso macht mein Kopf sowas mit mir.

    Nun, was denken Sie, woher dieser Gedanke kommen würde? Ist es wirklich die angst, die mich so zerreißt innerlich?
    Die angst davor, dass es noch so unwahrscheinlich ist und das mein größer wunsch somit in erfüllung geht ?

    Ich habe keine ruhige Minute mehr. Würde am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand schlagen und am liebsten wäre ich auch nicht mehr schwanger.

    Wir als Paar haben uns nun zu einem Vaterschaftstest entschieden. Eigentlich müsste ich somit erleichtert sein und dadurch gewissheit bekommen. Doch nun meine Gedanken : Was ist, wenn er anzeigen sollte er ist nicht der Vater?
    Wer dann? Ich hatte doch niemanden? Habe ich eine solche lücke in meinem Kopf, dass ich vielleicht von einem anderen nichts mehr weiß.
    Ich brauche wirklich, wirklich, wirklich, wirklich dringend Hilfe. Ich verliere so meinen Verstand und verzweifel.
    Mich würden alle hassen, wenn dabei rauskommen würde, dass er nicht der Vater ist. Niemand würde mir glauben, dass ich mich an nichts weiteres erinnere! Ich kann nicht mehr und brauche Hilfe, bitte ! :'(


  • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

    "Es gibt für mich nichts schöneres auf dieser Welt, als mit diesem Mann eine Familie aufzubauen."

    Es kommt gar nicht so selten vor, dass man sein übergroßes Glück kaum fassen kann und es deshalb gefährdet sieht.
    Die Zweifel kommen in verschiedenem Gewand, meist ist es Sorge um den Partner, das ungeborene Kind, unbestimmtes Unheil, das die ganze Familie trifft u.a.m.
    Bei Ihnen ist es die Variante der unsicheren Vaterschaft, bei der sich das Unheilsgefühl nicht darum kümmert, dass rational keine Möglichkeit besteht.

    Sie haben völlig richtig Ihren Partner einbezogen, um das Problem gemeinsam zu tragen. So sollten Sie auch weiter vorgehen.
    Sammeln Sie erstmal hier die Beiträge. Es entlastet nämlich schon, sich auszutauschen.

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    • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

      Hi ganz ganz klar zwangsgedanken u Befürchtungen. .. ich hatte das in meiner letzten Schwangerschaft auch nur mit einem andern inhalt es war der absolute albtraum auch ich dachte ich dreh bald ab... dachte ich sei schitzophren usw... ich habe hier täglich ins forum geschrieben war total verzweifelt. mir ging es schlecht sehr schlecht immer diese gedanken die ich nicht haben wollte. Irgendwann bin ich dann zum psychiater da ich das nicht mehr aushalten konnte... habe ihm alles gesagt. Seiddem 17.1.2013 bin ich in behandlung nehme medikamente und mir gehts super gut klar Höhen u tiefen gibt es immer aber es ist im vergleichbzu damals wunderbar ich bin endlich wieder ich. Keine horror gedanken mehr und auch keine angstzustände mehr meine panikattacken sind weg. ich kann wieder leben. Was dich betrifft du kannst ganz gut feststellen ob es sich um zwangsgedanken handelt 1.machen sie dir angst? 2.quälen sie dich? 3.du denkst du verlierst deinen verstad? 4 . drängen sich die gedanken einfach auf so im laufe des tages? Ohne das du bewusst daran denkst? Das sind so grobe fragen wenn dem so ist dann sind es zwangsgedanken u zwangsgrübeleien man weiss das was da im kopp abgwht nie mals stimmt dennoch hat man zweifel ob man dieses oder jenes nicht doch tun würde oder getan hat. Das ist die typiache zweifler krankheit. Zwangsgedanken sind schwer behandelbar mit medikamenten trotzdem gut in dem griff zu bekommen so ist der leidensweg nicht so schlimm u man fühlt sich nicht mehr den gedanken ausgeliefert. wenn du merkst es wird schlimmer u du hast keine ruhe mehr solltest du dringend zu.einem therapeuten oder psychiater gehen. Ich hab es meine ganze Schwangerschaft mit mir rumgetragen das war schrecklich... das du mit deinem freund drüber geredet hast ist super... aber wie gesagt sollte es schlimmer werden dann geh bitte zum arzt. kann dir ein super buch empfehlen von lee bear der kobold im kopf. Da wird ganz genau erklät was diese zwangsgedanken auf sich haben... u das es eben nur gedanken sind die einen dennoch quälen u belasten. bei fragen kannst du mich jeder zeit anschreiben. lg lanoya

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      • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

        Nun war ich heute beim Psychologen und bin mehr als enttäusch
        Das erste was er gemacht hat .. lachen ! Dann fragte er mir, ob ich denke das Gott mich geschwängert hätte.
        Jaa natürlich. Genau das denke ich -.-
        Ich verstehe das nicht. Ich bin so verzweifelt und weiß nicht mehr wohin mit meinen Gedanken. Ich habe ein so extremes schlechtes Gewissen und denke, ich habe meinen Mann betrogen und kann mich nicht mehr erinnern. Ich kann seinen Eltern nicht mehr in die Augen gucken, weil Sie sich so sehr auf das Baby freuen. Ich weiß nicht mehr weiter. Möchte am liebsten die Schwangerschaft beenden.
        Den einzigen Rat den ich von dem Arzt bekommen habe? Ich soll nicht weiter drüber nachdenken.
        Er selber sagte noch zwei Sätze vorher, dass es schon krankhafte Zwangsgedanken sind. Und nun soll ich einfach nicht weiter drüber nachdenken?
        Ich kann es nicht steuern. Es kommt automatisch. Es wird immer schlimmer. Dachte sogar schon darrüber nach meinen Mann zu verlassen weil ich Ihn sowas nicht antun kann! Bitte hilft mir doch jemand

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        • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

          Hi Juliamaus,

          war das ein Psychologe bei dem du eine Therapie machen willst, oder ein Psychiater, also Arzt?

          Sicher war das Lachen sehr unpassend, aber in einem hat er recht, du hast Zwangsgedanken und solltest versuchen so wenig wie möglich darüber nachzudenken, dich durch Strategien ablenken sobald solche Gedanken kommen.
          Vielleicht kannst du verinnerlichen das die Gedanken einer Erkrankung geschuldet sind und rein nichts mit der Realität zu tun haben, sie sind nicht wahr.
          Das kannst leider nur du selber in deinen Kopf bekommen und deshalb solltest du dir das auch immer wieder sagen, wenn die Gedanken kommen und auch zwischendurch. Das was da hoch kommt kann dir nichts anhaben und es wird wieder verschwinden, spätestens wenn die Schwangerschaftshormone weg sind wird alles wieder gut.
          Setze den Zwangsgedanken positives Denken entgegen, immer wieder und konsequent, bis es ganz automatisch passiert.

          Wenn das ein Psychiater war bei dem du warst solltest du vielleicht noch mit einem anderen sprechen. Für eine Therapie gibt es leider lange Wartelisten, mit einem Psychiater hättest du zumindest jemanden mit dem du reden kannst und wenn du einen findest der auch in Psychotherapie bewandert ist wäre es optimal.

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          • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

            Danke für deine Antwort !

            Das Problem ist. Sobald diese Gedanken kommen, komme ich da nicht mehr raus. In dieer Stuation weiß ich eben nicht, ob es nicht der Realität entspricht. Da übersehe ich dann die Zwangsgedanken und sehe nurnoch die Angst !
            Es ist so schwer dies zu beschreiben.
            Es ist ein Pychologe. Ich war schon vorher bei ihm in Behandlung, aufgrund von Hypochondrischen Ängsten.
            Zufrieden war ich da nie wirklich. Aber weil ich diesmal so verzweifelt war, bin ich wieder hingegangen. Nur leider nicht schlauer wieder raus.
            Ich kann diesen Gedanken nicht loswerden wenn ich tief drinne stecke. Ich steigere mich so sehr rein, dass es wehen auslöst bei mir !
            Und erst dann klingeln die Alarmglocken. Aber nicht wegen den Gedanken, sondern wegen dem Baby. Ich höre dann unwarscheinlich laut musik und diese bekämpft es zum Teil.
            Jeden Tag das gleiche. Es macht mich krank ! :'(

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            • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

              Hallo Juliamaus,

              daß diese dauernden Gedanken Dich irre machen, kann ich insofern gut nachvollziehen, weil ich vor ein paar Tagen selbst noch in einem Verzweiflungsloch gesteckt habe, aus dem ich kaum rausgekommen bin. Tut mir echt leid für Dich.

              Was den Psychologen angeht: Wenn Du ohnehin schon von früher her das Gefühl hast, nicht zufrieden gewesen zu sein, dann würde ich Dir spätestens jetzt raten, Dir einen anderen zu suchen. Auch, wenn's dauert und Dir vielleicht für die Schwangerschaft selbst nicht mehr weiterhelfen wird. Halte Dir den hier vielleicht noch warm nach dem Motto "besser als keiner", wenn's geht, aber setz Dich parallel bei ein paar anderen auf die Warteliste. Vielleicht hast Du Glück.
              Ich mach grad selbst die Erfahrung, daß gerade Psychotherapie ne Menge mit zwischenmenschlicher Chemie zu tun hat. Ich bin selbst bei nem PT, und ich sag mal, es ist weitestgehend ok. Aber so die große gleiche Wellenlänge ist es irgendwie auch nicht - und ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, daß das bei solchen Psychosachen sehr wichtig ist. Ich werde mir auf jeden Fall nochmal ein bis zwei zum Vergleichen suchen.

              Ansonsten frag mal Deinen Frauenarzt oder google im Netz; aber ich meine, es müßte eigentlich reihenweise Telefonnummern und Anlaufstellen für werdende Mütter geben, wo Du Deine Sorgen und Probleme mal mit jemanden austauschen kannst, der sich besser in Deine Lage versetzen kann. Ich als Mann könnte mir allein schon vorstellen, daß eine Frau bzw. Mutter in einer solchen Beratungsstelle eine geeignete Ansprechpartnerin ist. Habt ihr euch schon nach einer Hebamme umgesehen? Vielleicht findest Du auch bei ihr bzw. in einem Geburtshaus den Halt und die Beruhigung, die Du brauchst.

              Viel Glück, und laß Dich nicht verrückt machen

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              • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

                Da fällt mir noch ein Juliamaus,
                es scheint dir ja sehr schlecht zu gehen, du könntest in eine psychiatrische Institutsambulanz gehen, dort wird man dich nicht weg schicken und in so einem schlechten Zustand brauchst du auch keinen Termin.

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                • Re: Innere unruhe und angst davor, den Verstand zu verlieren !

                  "..und Anlaufstellen für werdende Mütter geben, wo Du Deine Sorgen und Probleme mal mit jemanden austauschen kannst, der sich besser in Deine Lage versetzen kann."

                  Da hat der Alex völlig Recht. Es gibt eine Menge Möglichkeiten für Schwangere, wo man Verständnis findet, es muss in Ihrem akuten Fall nicht unbedingt ein Psychotherapeut sein, bei dem Sie in einigen Monaten einen Termin bekommen.
                  Es sind doch wohl nur noch etwa 10 Wochen zum Termin, da kann man sicher schon mal Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen. Vielleicht finden Sie auch eine Beratungsstelle, in der Sie verstanden (und nicht verlacht) werden.

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