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Innere Unruhe

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  • Innere Unruhe

    sehr geehrte Damen und Herren,

    Vor ca. 1 1/2 Jahre wurde bei mir inner Unruhe/ AngstStörungen festgestellt. Mir wurde dann immer wieder mal opriprmol aufgeschrieben. Ob es je was gebracht hat weiß ich nicht. Meine innere Unruhe kommt und geht. Damit meine ich, paar Tage alles super Dann kommt so ein Tag, da will man nur zuhause sein oder 24/7 mit einem Arzt reden. Was meine Gesundheit betrifft, ich mache Regelmäßig sport, achte auch auf meine Ernährung. Wiege 75 KG auf 173 cm, Blut wurde auch abgenommen im Jahr 2019 und die Blutwerte waren gut. Blutdruck messe ich auch immer wieder, alles gut. Sauerstoffsättigung ist zwischen 97-99 %. wenm ich unter Angst leide, werden meine Hände nass, ich fühle mich dann nirgends wohl, kriege das Gefühl als würde ich nicht genügend Luft einatmen und meine füße werden kalt. Dann bin ich durchzufall auf GABA Kapseln zu gestoßen, wäre das eine Alternative?


  • Re: Innere Unruhe

    ich bin kein freund von selbstdiagnose... kannst du wegen der kapseln nicht einen arzt fragen, der dir mehr dazu sagen kann?
    Gibt es etwas, das deine Angst auslöst?

    Kommentar


    • Re: Innere Unruhe

      ich bin kein freund von selbstdiagnose...
      Gibt es etwas, das deine Angst auslöst?
      Ich habe gestern eine Reportage angeschaut über sogenannte Geistheiler und da sah man, wie sie Reihenweise dagesessen sind mit verzücktem Gesichtsausdruck, offenbar befreit von aller Angst und Sorg...

      Mir kommt vor, das bewirkt ein Hineindenken in etwas, ein "Mitgehen" in eine bestimmte Vorstellung.
      Als ich mal voller diffuser Befürchtungen war und unheimlichen Erregungszuständen, wo mir war, etwas sehr Schreckliches "liegt in der Luft", da war der Auslöser auch ein "Zuwenden" , ein Mitgehen in dieses Feeling. Ich bin jemand, dem etwas Schlimmes geschieht...in dieser Haltung war ich da. Ich bin in einem bedrohlichen Zustand, ich HABE Angst, etwas passiert mit mir, das will ich nicht...und zugleich halte ich das für wahr, geh also mit und erleb mich als bedrohtes Geschöpf. mit dementspechendem Verhalten. ( such nach Rat, such nach Auswegen, bin angespannt, mag flüchten etc..leg mich hin, schnapp nach Luft, fühl meinen Puls und und und..

      Heute, wenn diese Ansätze da sind, da hör ich irgendwie gar nicht hin, das juckt mich nicht, geht mich irgendwie nichts an, bin nicht Willens, mich da hineinzusteigern, mach da nicht mit, legt sich eh, ohne mein Zutun.

      Das wär ähnlich, wie wenn ich bei diesen Gurus im Saal sitz und zuschaue, wie die sich alle in Verzückung begeben und ich schau mal, was da läuft, OHNE in derartige Regungen zu verfallen, weil ich das einfach nicht mag, mag lieber zusehen, was da abäuft, statt mich auch hineinzusteigern, wie die anderen alle. Das ist etwa, wie wenn man gekitzelt wird und einfach ganz cool bleibt, mich kann man nicht kitzeln, wenn ich nicht will...

      Ich kann mich auch nicht mehr in Ängste hineinsteigern, was soll das, ist ja lächerlich, bin aus diesem Alter raus, so etwa.

      So ähnlich ist es auch, wenn man ins Eiswasser steigt. In einer bestimmten Haltung ( mental) schaltet man nicht auf "huch, ist das kaaaaalt, brrrr, brrrrr), man steigt hinein, vernimmt dieses andere Gefühl, anders wie sonst und taucht ein, schwimmt, es ist nicht nicht zu aushalten, es ist komplett okay, kein Frieren, kein Zittern, null hässlich, eher guttuend, wenn schon. Wie wenn man das abschaltet, das brr, huch, kaaaaalt...

      Ich kann mir vorstellen, dass denjenigen, die sich "noch" fürchten und ängstigen, geholfen wär, wenn sie mal neugierig wären, statt in Schweiß auszubrechen und sich hinzuwerfen und Angst haben. ""Was ist dat denn..."" , statt ""huch, es fängt schon wieder an...ich muss schnell Tabletten einnehmen, oder den Arzt rufen...""

      Abschütteln lernen, statt mitmachen- wenns mir gelingt, dann auch dir... das geht, immer leichter, wenn man das mal raus hat. Ich denk, das ist eine Art Kunstfertigkeit, Können, durch Experimentieren und üben.

      Jetzt komm Angst, oder komm Aufregung, oder komm Begeisterung ( auch das ist Mitgehen in einen Zustand) -ick bleib cool und sachlich, mit mir geht das net... manchmal leider, weil für ein intensives Leben auch die Fähigkeit gegeben sein muss, sich leicht wo mitreissen zu lassen.
      Dat hab ich irgendwie nicht mehr vor. Mags ruhig haben und bedächtig, statt dauernd so aufgeregt in alle Richtungen und mit hohem Erregungslevel rumgehen dauernd. Das ist iwie so anstrengend.

      Ich frag mich also nie, wovor ich Angst habe, sondern eher, was? Da habe ich noch Angst?? Na dann los, die wird jetzt mal überworfen, komm her, lass mich mal schaun, ob die berechtigt ist. Natürlich net... was sonst. Man ist ja kein Kind mehr. ...leider, zugleich...war echt aufregend, wie ein Kind zu fühlen zugleich auch sich alles mögliche einreden zu können.

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