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Panikattacken durch schlechten Traum.

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  • Panikattacken durch schlechten Traum.

    Guten Tag, ich habe seit ca. zwei Jahren Angst und Panikattacken und habe Angst vor Krankheiten. Ab Anfang Februar gehe ich in Behandlung zum Psychologen.
    So letzte Nacht ging ich ins Bett, konnte nicht richtig schlafen, war sehr angespannt und unruhig. Als ich dann doch am einschlafen war träumte ich das ich schlecht Luft bekomme und am ersticken bin und meinem Freund nicht mal mehr um Hilfe bitte konnte. Ich wachte auf mit Herzrasen, panische Angst, Schweiß gebadet und schnelle Atmung. Hab mich bissel beruhigen können. Dann war ich wieder hell wach. Dann schlief ich nochmal ein und es passierte genau das selbe, genau der selbe Traum. Ich war so fertig. Habe dann gar nicht mehr geschlafen. Bin seitdem den ganzen Tag sehr angespannt, müde, kaputt, innerlich sehr unruhig. Hab heut früh eine Tavor genommen um den Tag zu überstehen. Sitze noch in der Maßnahme. Mir geht's so lala. Muss auch oft an letzte Nacht denken und Krieg dann gleich Angst und Panik. Wie Krieg ich das nun hin, daß es wieder vergeht???kann mir da vielleicht jemand Tipps geben. Hab auch so Reizmagen seit heut morgen. Stehe total unter Strom. Hab angst was schlimmes zu haben. Bitte um Antworten. Glg Sarah Ebert


  • Re: Panikattacken durch schlechten Traum.

    Hi

    So Träume habe ich auch.
    Sie versetzen mich aber nicht so schlimm in Panik, zumindest nur sehr selten.
    Ich glaube der Unterschied ist das ich meinen Träumen eher mit Interesse begegne und darüber nicht vergesse das es "nur" Träume sind.
    Träume wollen uns auch etwas sagen, versuch doch mal sie von der Seite zu betrachten und zu schauen welche Mitteilung wohl dahinter steckt, wo die Angst her kommt, wieso du gerade vom Ersticken träumst.

    Fatal wird es wenn du Angst vorm Einschlafen bekommst, dich davor fürchtest zu träumen.

    Du musst aber keine Angst haben, dir kann nichts passieren.

    Man kann auch lernen seine Träume zu beeinflussen, ihnen noch im Schlaf entgegenzuwirken und trotz Traum das Wissen zu haben das es ein Traum ist, dann kannst du sogar dafür sorgen das du aufwachst, oder aber die Handlungen des Traumes bewusst beeinflussen.

    Darauf kannst du deinen Therapeuten ansprechen, es gibt entsprechende Übungen, die den Träumen den Schrecken nehmen.
    Das Wichtigste bleibt aber das du deine Träume nicht zu mehr machst als sie sind, es sind Verarbeitungsprozesse die wichtig sind und es gut mit dir meinen, wenn du das nicht vergisst dann können sie dir auch nichts anhaben.

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    • Re: Panikattacken durch schlechten Traum.

      Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort es ist wohl wahr was du da schreibst. Und du hast ja recht. Mir macht das sonst nicht solche Probleme. Ich war gestern schon den ganzen Tag unruhig und angespannt. Ich weiß auch nicht warum. Ich hab halt Angst vor Krankheiten. Und wenn ich dann so was träume, zwei mal in der selben Nacht da hatten ich gleich Angst das mir was schlimmes passiert. Hab auch Reizmagen heute. Und mein Körper fühlt sich so ausgelaugt an. Fühle mich so fertig und kaputt und müde. Ich muss mir eintrichtern das es nicht Realität war sondern ein Traum. Das fällt mir heute etwas schwer. Weiß auch nicht warum.

      Kommentar


      • Re: Panikattacken durch schlechten Traum.

        Man kann auch lernen seine Träume zu beeinflussen, ihnen noch im Schlaf entgegenzuwirken und trotz Traum das Wissen zu haben das es ein Traum ist, dann kannst du sogar dafür sorgen das du aufwachst, oder aber die Handlungen des Traumes bewusst beeinflussen.
        Kann ich 100% bestätigen:

        Ich hatte eine Zeit lang Träume in Träumen in Träumen, d.h. ich bin aus dem ersten (Alp)Traum "aufgewacht", fühlte mich erst erleichtert, daß ich "wach" bin. Nur um festzustellen, daß es sich irgendwie doch falsch anfühlte. Ein weiteres Mal "wach geworden" - aber erneut noch im Traum bzw. Schlaf gewesen. Was am Ende dann dazu führte, daß ich irgendwann doch ziemlich verängstigt richtig aufgewacht bin und erstmal ein paar Momente brauchte, um mich zu orientieren und mir selbst zu bestätigen, daß ich nun wirklich wach war.

        Diese (Alp)Träume haben mich zunächst arg verunsichert und geängstigt.

        Bis ich mir selbst nach dem dritten oder vierten Mal gesagt habe:
        "Stop! Wenn so ein Traum noch einmal auftritt und ich feststelle, daß ich nicht richtig wach bin, dann bleibe ich ganz ruhig. Ich werde erstens erkennen, daß es nur ein Traum ist, und zweitens werde ich mich dann selbst in aller Ruhe aufwecken und nicht in Panik geraten."

        Das hab ich vielleicht noch ein oder zwei Mal wiederholt - und seitdem habe ich Ruhe vor diesen Träumen. Zum einen treten sie praktisch nicht mehr auf, und wenn doch, funktioniert dieses Mantra der Selbstberuhigung und Selbstaufweckung zuverlässig. Ein bißchen Grundverängstigung kommt zwar trotzdem hoch, aber absolut kein Vergleich zu dieser verzweifelten Panik, die ich bei den ersten Malen hatte, als ich noch nicht so genau wußte, was mir da eigentlich passiert.
        Nun ist es vielmehr so, daß ich es im Traum halb-bewußt mitbekomme, wenn ich in so einer Schleife feststecke - ich kann es regelrecht wahrnehmen, positioniere mich etwas "abseits" und warte vergleichsweise ruhig ab, bis ich mich aufgeweckt habe. Hat ein bißchen was vom Gang durch einen Tunnel, dieses Wachwerden: Ich weiß, daß es funktionieren wird, aber es klappt eben auch nicht mit einem Fingerschnippen; ein paar Augenblicke vergehen da schon.

        Aber es klappt!


        Eine ganz andere Qualität von "realem" Traum ist, daß ich auch schon ein Dutzend Mal davon geträumt habe, an- oder sogar erschossen worden zu sein. Nicht, daß auch nur einmal bisher jemand mit einer Waffe auf mich gezielt hätte. Aber wenn ich im Traum getroffen werde, fühlt sich das so real an, daß ich regelmäßig verblüfft bin, wie mein Gehirn bzw. Unterbewußtsein das hinbekommt...


        Aber wie Du selbst schon sagst:
        Es sind alles nur Träume!
        Und mit ein paar Kniffen kann man sie sogar ihrer Schrecken berauben.

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        • Re: Panikattacken durch schlechten Traum.


          Eine ganz andere Qualität von "realem" Traum ist, daß ich auch schon ein Dutzend Mal davon geträumt habe, an- oder sogar erschossen worden zu sein. Nicht, daß auch nur einmal bisher jemand mit einer Waffe auf mich gezielt hätte. Aber wenn ich im Traum getroffen werde, fühlt sich das so real an, daß ich regelmäßig verblüfft bin, wie mein Gehirn bzw. Unterbewußtsein das hinbekommt...
          Oh ja, das sind echt abgefahrene Träume.
          Die merkwürdigsten die ich habe, sind die in denen ich überhaupt nicht vorkomme.
          So habe ich mal aus Sicht eines Todkranken dessen sterben geträumt, ich selber hatte überhaupt keinen Auftritt in dem Traum und es war so etwas von abgefahren, das ich trotz der Heftigkeit solche Träume einfach liebe.

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          • Re: Panikattacken durch schlechten Traum.

            "Das Wichtigste bleibt aber das du deine Träume nicht zu mehr machst als sie sind, es sind Verarbeitungsprozesse die wichtig sind und es gut mit dir meinen, wenn du das nicht vergisst dann können sie dir auch nichts anhaben. "

            Genauso sehe ich das auch.

            Das Thema eignet sich übrigens auch bestens bei der laufenden Psychotherapie.
            Sie müssen es natürlich ansprechen.

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