• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

    Hallo Dr. Riecke ,

    hoffe Sie haben Ostern ruhig verbracht . Ich bräuchte mal eine Meinung eines unbeteiligten Arztes daher stell ich die Frage mal hier . Wenn es nicht angebracht ist dann ist das ok für mich .

    Die erste Frage bezieht sich auf das Zopiclon , nehme dies ja nun schon gut 12 Wochen fast durch . zwischendurch versuch ich mal ohne ans Schlafen zu kommen , aber derzeit leider noch nicht möglich , versuchs ja grad wieder , die Zeit sagt alles . Aber worauf ich hinaus will ... seit gut 4 Wochen zieht sich so eine Dauerübelkeit bei mir durch , könnte das eventuell von den Tabletten kommen ?

    Zweite Frage , ich habe "Ausfälle" was die Aufmerksamkeit angeht , ich bin dann eben mal ne Minute auf zwei einfach "nicht da" , wie tagträumen nur noch intensiver . Mein Psyschiater/Neurologe teilte mir mit das dies mit dem Ropinirol zutun haben könnte , angeblich sei dies bekannt bei diesem Medikament . Jetzt nehm ich die seit 2Wochen nichtmehr , stattdessen soll ich Tillidin Retard einnehmen bezüglich der Schmerzen .
    Ist das wirklich bekannt unter den Neurologen ? Wann ist das Medikament komplett vom Körper abgebaut ? Weil bisher hab ich diese Ausfälle noch .

    Ich danke schonmal vorab


  • Re: Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

    Hallo chibimoon,

    mir ist bekannt, dass Sie sich in einer schwierigen Situation befinden, die manchmal auch ungewöhnliche Maßnahmen mit sich bringt.
    Trotzdem ist mir die Einnahme des etwas problematischen Medikaments Ropinirol nicht klar. Es ist ein taugliches Mittel bei Parkinson ähnlicher Symptomatik, hat aber bekannte NW, die Sie ja schon beschrieben und erlebt haben.
    Warum hatten Sie es verordnet bekommen?

    Das Zopiclon ist auch nur für eine kurze Einnahmedauer gedacht - maximal 4 Wochen - , macht neben Gewöhnung auch andere Abhängigkeitssymptome, vor allem Absetzschwierigkeiten. Außerdem kognitive Störungen.
    Hier sollten Sie also unter ärztlicher Anleitung "umsteigen".

    Das Ziel jeder Behandlung muss aber das Leben ohne Mittel sein, die Einfluss auf die Psyche haben.
    Das ist zwar oft ein langer Weg, aber er lohnt sich!

    Da Sie bereits in psychotherapeutischer Behandlung sind, werden Sie das irgendwann sicher auch schaffen.

    Alles Gute!

    Dr. Riecke

    Kommentar


    • Re: Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

      Vielen Dank für die Antwort Dr. Riecke . Also das Ropinirol hatte ich meines Wissens wegen des Restless Legs bekommen , warum ist und war mir auch nicht ganz so klar , aber ich hab hallt auf die Ärzte gehört . Jetzt soll ich erstmal das Tillidin nehmen , da ich ja ständig Beinschmerzen habe die ziemlich stark ausgeprägt sind . Ein MRT für die Wirbelsäule abwärts ist in Arbeit , hab da erst nen Termin für Juni bekommen .

      Was das Zop betrifft , kann ich nur sagen , dass ich seit dem Klinikaufenthalt immer wieder nach Alternativen frage , mir aber bisher keiner eine Alternative dazu geboten hat . Der Neurologe sagte zu mir aufgrund dessen das ich zwischendurch immer versuche ohne das Zop zu schlafen das erstmal keine Abhängigkeit zu befürchten wäre , und das man das auch länger einnehmen könnte . Es gäbe keine Bedenken bezüglich Nieren oder Leberwerte oder sonstigem , man müsse es aber immer wieder kontrollieren . Stelle aber immer fest das die Meinungen der Ärzte da recht unterschiedlich sind , und so weiss ich am Ende nie so recht was ich nun machen soll .

      Das was ich allerdings wirklich regelmäßig mache zusammen mit meinem Hausarzt , sind regelmäßige Kontrollen der Blutwerte , das ist das einzige was mir im Moment abgesehen von der Therapeutischen Begleitung wichtig ist .

      Kommentar


      • Re: Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

        "..immer versuche ohne das Zop zu schlafen das erstmal keine Abhängigkeit zu befürchten wäre .."

        Das ist richtig. Nur hatten Sie geschrieben, dass Sie das Mittel 8 Wochen "fast durch" nehmen. Das wäre problematisch.

        Kommentar



        • Re: Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

          12 Wochen wären es jetzt , und es ist hin und wieder mal ein tag wo ich es probiere. Ich versuchs meist erst wenn ich grad gut drauf bin , also mich gut fühle . Aber leider Schlafe ich dann nicht und der darauffolgende Tag wird der Horror . und dann nehm ich am abend wieder .
          Gut jetzt hab ich auch eine genommen , vor 3 std und merk leider nix .

          Ich versuch mich mal nach Alternativen schlau zu machen die villeicht weniger schlimm sind , Mein neuer Psyschiater schreibt alles auf was ich sage , weil er mir nix aufschwatzen will bzw. vorgeben will was ich zu nehmen habe ...

          Baldrian also Homoöpatsche dinge kann ich vergessen , die haben leider entgegengesetze Wirkung bei mir , die drehen mich voll auf ....

          Kommentar


          • Re: Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

            Hallo Chibi,

            ich würde den Arzt vielleicht mal auf Promethazin Tropfen ansprechen.
            Allerdings denke ich das diese nur eine gute Wirkung hätten, wenn du das andere zuvor eine Weile nicht genommen hast und natürlich weiss ich auch nicht ob es das Richtige für dich wäre.

            Kommentar


            • Re: Dr.Riecke , Fragen zu Zopiclon und "Ausfälle" im Zusammenhang mit Ropinirol

              Hallo Chibi, Ich kann Dir leider zu den Medikamenten nicht viel raten. Aber es freut mich von Dir zu hören und vor allem davon daß Du auch gute Momente hast. Das hört sich gut an Ich drücke Dir weiter die Daumen. Halte durch, Du schaffst das und bist auf dem richtigen Weg Alex

              Kommentar