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Ende der Fahnenstange?

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  • Ende der Fahnenstange?

    Nachdem ich nun seit Ende Jänner die Tabletten regelmäßig einnehme und seit rund 1/4 Jahr dieselbe Dosierung einnehme, stelle ich fest, dass ich wohl am "Ende der Fahnenstange" angelangt bin.

    Ich bin motivierter, unternehme wieder etwas mehr, bin nicht mehr so schnell auf 180, jammere nicht mehr ständig über meine wehwehchen, mache mir nicht mehr ständig Gedanken, was "die anderen" denken könnten...

    ...und trotzdem fühle ich mich nicht wirklich gesund. :-(

    Die Halsschmerzen gehen einfach nicht weg und die Abgeschlagenheit ist nach wie vor mein ständiger Begleiter. Mal mehr, mal weniger. Ganz frei von meinen Beschwerden bin ich nie.

    Vor allem die Halsschmerzen sind in letzter Zeit wieder stärker vorhanden. Sogar beim Leerschlucken spüre ich einen ständigen Schmerz.

    Ist dieser Krankheitsverlauf normal?

    Weil in mir langsam wieder die Angst hoch kommt, dass da doch was anderes/körperliches sein könnte.


  • Re: Ende der Fahnenstange?


    [quote maXX1983]Nachdem ich nun seit Ende Jänner die Tabletten regelmäßig einnehme und seit rund 1/4 Jahr dieselbe Dosierung einnehme, stelle ich fest, dass ich wohl am "Ende der Fahnenstange" angelangt bin.
    [/quote]

    Im psychiatrischen/Medikamentösen Bereich kann es Jahre dauern bis das Ende der Fahnenstange erreicht ist, die Vielfalt an Medikamenten, die Möglichkeiten individuell an der Dosis zu drehen und noch mit anderen Medikamente zu kombinieren lässt die Fahnenstange in schwindelnde Höhen ragen. Dadurch das auch immer wieder neue Medikamente für die Psychiatrie entdeckt werden und Monopole fallen, neue Erkenntnisse dazukommen, ist es sogar so das du momentan das Ende gar nicht erreichen kannst.
    Vom psychologischen Standpunkt her ist das ohnehin nicht möglich (meiner Meinung nach), solange du selber gewillt bist zu verändern und mitzuarbeiten. Es entstehen höchstens mal Pausen, aber das Angebot im Angst und Depressionsbereich ist so vielfältig und ändert sich so häufig und manchmal auch so rasant, das es kaum ein austherapiert sein geben kann und auch nicht die Gewissheit das man die Situation nicht doch noch verbessern kann.

    Du solltest mal mit deinem Arzt darüber sprechen, ich nehme an du nimmst 50mg? Er kann dann die Dosis durchaus noch erhöhen. Soweit ich weiß (kann mich auch irren) dürfte bei diesem Medikament das Ende der Fahnenstange bei ca. 200mg. liegen, je nach Symptomen und Krankheitsbild. Wenn er es für sinnvoll hält wird er nichts dagegen haben, wenn du 25mg mehr nimmst um mal zu probieren ob sich dein Befinden dadurch verbessert.
    Das wird aber von Fall zu Fall entschieden und manchmal wird auch einfach noch ein anderes Medikament dazugegeben.
    Wichtig ist das du mit dem Arzt drüber sprichst und nicht einfach mal annimmst das es nun so bleiben musst und deshalb das Thema nicht mehr ansprichst. Ansonsten denkt er ja auch es ist alles ok und zieht eine Veränderung gar nicht erst in Betracht, du musst ihm auch schildern wie hoch dein Leidensdruck noch ist, damit er beurteilen kann ob dafür eine Psychotherapie ausreichen würde, oder an den Medikamenten etwas gemacht werden muss.

    Eins ist aber klar, stabiler wird es auf Dauer nur wenn du selber dein Denken veränderst und ggf. auch bestimmte Lebensbereiche neu ordnest. Kein Medikament der Welt kann dich so stabil halten das du gar keine Probleme mehr hast, das gelingt nur indem du mental an der Stabilisierung Psyche und Einstellung arbeitest.

    Wenn bei deinen Schluckbeschwerden organische Ursachen ausgeschlossen sind erleichtert dir vielleicht Kaugummi kauen oder ein Bonbon das Schlucken, es hört sich nach einem etwas trockenen Hals an.
    Trinkst du genug? Machst du eine Psychotherapie?

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    • Re: Ende der Fahnenstange?


      Psychotherapie mache ich keine.

      Von der Dosierung her nehme ich seit 1/4 Jahr 75 mg Adjuvin.

      Bonbons und Kaugummi habe ich schon ständig parat liegen. Hilft auch gefühlsmäßig etwas. Aber kaum esse ich was anderes, ist der Schmerz schon wieder da. Bin aber mittlerweile (schon wieder) übel verspannt im Hals/Schulterbereich. Irgendwie ist da alles schon gereizt. Provoziere dann auch manchmal einen Schmerz im Schulterbereich (zB durch starkes Arm drehen), damit ich etwas abgelenkt bin von den Schluckbeschwerden und es funktioniert auch für den Moment. Manchmal knackt es auch recht übel in der Schulter.

      Den trockenen Hals hat auch die HNO Ärztin festgestellt, als sie in den oberen Kehlkopfbereich und den Rachenraum geschaut hat. Sonst hat sie nix festgestellt. Meinte, dass das wohl von meinem Nervössein kommt.

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      • Re: Ende der Fahnenstange?


        [quote maXX1983]Psychotherapie mache ich keine.
        [/quote]

        Warum nicht? Die könnte echt was bringen.

        Mit deinem Psychiater solltest du noch mal über die Probleme reden, um zu schauen ob ob er noch eine Idee hat.

        >>>Den trockenen Hals hat auch die HNO Ärztin festgestellt<<<

        Ich würde ja immer noch auf einen Reflux wetten. Hast du mal ein paar Selbsthilfemaßnahmen ausprobiert, oder einen Säureblocker und wenn ja, hat sich dadurch was verändert?

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        • Re: Ende der Fahnenstange?


          ja, habe mich mal eine zeit lang höher gelegt. hat aber nix gebracht.

          kenne das gefühl, wenn magensäure hochkommt (wenn man zB was ungutes gegessen hat). das ist ein anderer schmerz. der bei mir fühlt sich eher so an als ob man eine zerrung hätte. Oder man hat sich was eingeklemmt und die stelle ist dann sehr sensibel.

          denkst du nicht auch, dass die hno ärztin das gesehen hätte, wenn es ein reflux wäre?

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          • Re: Ende der Fahnenstange?


            werde das thema mit sicherheit bei der nächsten sitzung ansprechen. leider ist mein arzt seit ein paar monaten verhindert und ich habe erst mitte juli einen termin.

            Kommentar


            • Re: Ende der Fahnenstange?


              Hm Reflux würde er doch merken oder? Aber ein Versuch wär es wert.
              Hab Dir ja schon mal den Tipp gegeben mit nem Heilpraktiker. Vielleicht übersäuerst Du wirklich und hast daher die Beschwerden.wie gesagt bei meinem Freund war es genauso wie Du es schilderst und er hat sehr lange auf Schokolade,Zucker und ich glaube Weizenmehl verzichtet und sich sehr gesund ernährt. Nach ein paar Wochen wurde es besser,danach war es weg und kam nie wieder.Vorher lief er mit den Halsschmerzen schon 1 Jahr lang rum. Also ein Versuch ist es wert oder?
              Auch wenn es Reflux ist...hat auch mit übersäuern zu tun ;-)

              Kommentar



              • Re: Ende der Fahnenstange?


                [quote maXX1983]
                denkst du nicht auch, dass die HNO ärztin das gesehen hätte, wenn es ein reflux wäre?[/quote]

                Die würde es sehen wenn es entsprechende Auswirkungen gibt, das muss aber nicht sein, man kann auch Beschwerden haben ohne das Verätzungen o. ä. zu sehen sind. Ich denke auch nicht das bei jedem mit Reflux die Symptome von Sodbrennen wahrgenommen werden.

                Ich habe da auch grade immense Probleme, mit Geschmacksirritationen, brennen bis in den Brustkorb, ausgetrockneter Hals und Mund usw. usw.
                Der hno kann nix sehen, der Hausarzt meint es wäre der Magen, sprich Reflux (der auch schon länger bekannt ist) und/oder käme durch das Rauchen.
                Bringen tut mir weder das eine noch andere was, selbst wenn es durch das Rauchen kommt verschwindet es durch diese Erkenntnis nicht.;-)

                Es gibt halt immer noch die Hoffnung des Aussitzens, einfach durchhalten bis es sich irgendwann von selber erledigt.:-)

                Kommentar


                • Re: Ende der Fahnenstange?


                  lange warten und nix machen - das kommt mir bekannt vor. hat ja auch rund 5 jahre gedauert, bis es bei mir angekommen ist, dass es die psyche sein könnte...

                  heilpraktiker wäre eine idee, welche ich wohl verfolgen werde. einen seriösen aufzutreiben wird da wohl nicht so leicht sein.

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                  • Re: Ende der Fahnenstange?


                    [quote maXX1983]leinen seriösen aufzutreiben wird da wohl nicht so leicht sein.[/quote]

                    Wenn ich einen suchen würde, dann würde ich schauen das er auch ein Arzt ist, muss ja nicht unbedingt ein Doktor haben. Du hättest die ganzheitliche Betrachtung und das Studium lässt dann zumindest auf Seriosität schließen.

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                    • Re: Ende der Fahnenstange?


                      und nach was suche ich da genau?

                      "heilpraktiker" ist ja hier in österreich verboten.

                      ok, würde an der grenze zu deutschland wohnen, das wäre eine alternative.

                      aber gibt es dafür auch in österreich einrichtungen?

                      Kommentar


                      • Re: Ende der Fahnenstange?


                        [quote maXX1983]
                        "heilpraktiker" ist ja hier in österreich verboten.
                        [/quote]

                        Ist ja krass.
                        Versuch es doch mal mit dem Begriff "Ärzte Naturheilkunde" o.ä.

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                        • Re: Ende der Fahnenstange?


                          ja, da könnte ich fündig werden. :-)

                          Kommentar


                          • Re: Ende der Fahnenstange?


                            Kennst Du niemanden der bei einem Heilpraktiker bereits war und jemanden empfehlen kann?
                            Die Guten sprechen sich meist rum.
                            Aber was tired sagt geht natürlich auch, dass der jenige gleichzeitig studierter Arzt ist.
                            Ich würde versuchen mich rumzuhören ob jemand gute Erfahrungen bei einem gemacht hat. Und dann gehts nur nach Bauchgefühl und leider auch Kosten. Wenn Du das Gefühl hast es ist die reinste Abzocke dann such weiter,jedoch kostet das ganze eh.

                            Kommentar


                            • Re: Ende der Fahnenstange?


                              [quote Tired]


                              Eins ist aber klar, stabiler wird es auf Dauer nur wenn du selber dein Denken veränderst und ggf. auch bestimmte Lebensbereiche neu ordnest. Kein Medikament der Welt kann dich so stabil halten das du gar keine Probleme mehr hast, das gelingt nur indem du mental an der Stabilisierung Psyche und Einstellung arbeitest.
                              [/quote]

                              grins die worte kommen mir seeeeehhhhhhrrrr bekannt vor :-)

                              andererseits wie soll man sein denken umändern wenn man doch symptome hat, dann kann man nur an was schlimmes denken... das ist ja die sorry scheisse.

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                              • Re: Ende der Fahnenstange?


                                [quote lanoya]
                                andererseits wie soll man sein denken umändern wenn man doch symptome hat, dann kann man nur an was schlimmes denken... das ist ja die sorry scheisse.[/quote]

                                Wenn du es alleine nicht schaffst ist dafür die Therapie da, entsprechende Mitarbeit natürlich vorausgesetzt.

                                Kommentar


                                • Re: Ende der Fahnenstange?


                                  Wie gehts Dir denn Lanoya?

                                  Kommentar


                                  • Re: Ende der Fahnenstange?


                                    [quote Pustewind]Wie gehts Dir denn Lanoya?[/quote]

                                    hi
                                    danke mir geht es ganz gut :-) und bei dir?
                                    meine krebsangst ist wieder weg :-) bzw ruht sich grade aus lach.

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                                    • Re: Ende der Fahnenstange?


                                      Ganz ok soweit bei mir.
                                      Der Kleine schläft nur sehr schlecht in letzter Zeit,sehr unruhig,verliert ständig den Nuckel und weint dann,weil er ihn noch nicht selber wieder reinstecken kann.
                                      Das machte er sonst nur beim Einschlafen, nun auch öfters nachts. Höre ihn dann im Bettchen rumwehren.
                                      Nervig ist, dass er immer mit seinen Fingern am Nuckel spielt,sich den dabei rauszieht und dann weint weil er ihn nicht wieder reinbekommt und wiederhaben will. Boah.......sags Dir bin froh,wenn er das alleine kann.
                                      Weiß auch nicht ob er schon wohl Zähne bekommt oder was er hat, wunden Popo hat er leider auch.
                                      Hab nächste Woche den U4 Termin. Bin ja echt gespannt. Er wiegt über 7 Kilo,so 7,5 oder so, kann ihn ja nicht genau wiegen. wir bekommen bestimmt Ärger, dass er zuviel trinkt ;-), aber was will ich machen,kann ihm ja nachts schlecht sagen: Nee die Flasche war nicht eingeplant, bekommst nix.

                                      Und tagsüber zu reduzieren bringt auch nix, weint er nach 2 Stunden wegen hunger.
                                      Er trinkt im Moment 1200ml. Die haut er sich so weg. Bin echt gespannt was die dazu sagen.

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