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Krebs durch Antidepressiva

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  • Krebs durch Antidepressiva

    Da sich mein arzttermin um fast 1 monat verschoben hat und ich bemerke, dass mich eine frage schon wieder ständig beschäftigt, frage ich einfach hier und hoffe auf eine antwort.

    Im beipackzettel meiner antidepressiva steht bei den nebenwirkungen, dass man davon pauschal krebs bekommen kann.

    Ist da das risiko sehr hoch?

    Habe schon wieder höllische angst vor dem thema krebs und denke bei jeder einnahme der tabletten daran. :-(

    Würde mich auch über einen beitrag vom herrn doktor freuen.


  • Re: Krebs durch Antidepressiva


    [quote maXX1983]
    Im beipackzettel meiner Antidepressiva steht bei den nebenwirkungen, dass man davon pauschal krebs bekommen kann.
    [/quote]

    Das dürfte bei Antidepressiva unterschiedlich sein, man müsste wissen was du nimmst.

    Wenn es noch das Adjuvin ist, im Beipackzettel steht 1-10 von zehntausend und ist unter der Rubrik "seltene Nebenwirkungen" zu finden. Also dürfte das Risiko nicht sehr hoch sein, du kannst aber nochmal mit deinem Arzt sprechen und ihn Fragen welche Faktoren für ein erhöhtes Risiko womöglich eine Rolle spielen und kannst dem vielleicht entgegenwirken, oder gehörst erst gar nicht zu der Risikogruppe.
    Oft sind es ja bestimmte Gruppen die das erhöhte Risiko haben, geschwächte Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen usw., auch da kann dir sicher dein Arzt Auskunft geben und etwas genauer beurteilen wie hoch oder gering dein persönliches Risiko ist.

    >>>Ist da das risiko sehr hoch?<<<

    Wenn es das wäre dann würde dein Arzt es sicher nicht verschreiben, ich denke mal das es nach den aktuellen Kenntnissen sehr überschaubar ist und den Nutzen überwiegt.
    Es werden ja auch regelmäßige Blutkontrollen gemacht, so würde zumindest rechtzeitig erkannt werden wenn sich die Leberwerte verändern.

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    • Re: Krebs durch Antidepressiva


      Mir erklärte mal eine Ärztin, dass sich die Pharmaindustrie so absichert. Alles was im Beipackzettel steht ist somit rechtlich gesehen abgesichert für die,sei es auch noch so unwahrscheinlich, das es eintritt. Steht es im Beipackzettel und man bekäme Krebs,woher bzw warum auch immer,wären sie abgesichert, dass man nicht gegen sie klagen kann. Daher zählen sie soooooviel auf!! Ich denke die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering,sonst würde man es kaum noch verschreiben. Keine Krankenkasse hat Lust auf noch weitere Kosten.

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      • Re: Krebs durch Antidepressiva


        ok, eure worte beruhigen mich.

        ist nach wie vor das adjuvin, welches ich einnehme.

        Kommentar



        • Re: Krebs durch Antidepressiva


          "Würde mich auch über einen beitrag vom herrn doktor freuen."

          Dann macht der das auch.

          Zur Klarstellung:

          Wenn eine Medikamentenprüfung vor einer Zulassung läuft - ich habe viele solcher sogenannten Phase 3-Prüfungen gemacht -, dann werden alle Veränderungen, die während der Prüfung oder in einer bestimmten Zeit danach auftreten, dem Unternehmen gemeldet.
          Alle Veränderungen werden also erfasst, unabhängig davon, ob sie eine Folge der getesteten Substanz sind. Einzig die Tatsache des Geschehens ist das Kriterium, nicht die wahrscheinliche kausale Verknüpfung.
          Falls sich bei einer Testperson z.B. das linke Ohr vergrößert hätte, kommt das in die möglichen Nebenwirkungen (NW), allerdings in die Kategorie sehr selten. So verhält es sich auch mit bösartigen Erkrankungen. Bekommt ein Proband im Testzeitraum Krebs, muss das aufgenommen werden auch wenn tatsächlich das neue Mittel nicht die Ursache ist.

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          • Re: Krebs durch Antidepressiva


            vielen dank für die beiträge!

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