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Durchhänger

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  • Durchhänger

    Muss heute auch mal wieder etwas druck ablassen.

    Irgendwie habe ich derzeit wieder eine phase, wo ich der meinung bin, nie wieder ganz gesund zu werden.

    Bei mir ist es nach wie vor so, dass ich von früh bis spät dieses schlimme kranksein-gefühl in mir trage.

    Klar, der antrieb wurde durch die tabletten gesteigert und ich mache jetzt wieder das eine oder andere. Ich fühle mich nicht mehr ganz so überfordert. Auch suche ich nicht mehr ständig nach neuen sachen, welche mich runterziehen könnten.

    Was mich an dem zustand aber total nervt, ist, dass der körper einfach nicht mehr mitspielen will.

    Bei jeder körperlichen tätigkeit fühle ich mich nach ein paar sekunden total ausgelaugt. Da reicht stiegen steigen aus.

    Bei richtiger körperlicher arbeit muss ich mich am anfang immer zusammenreißen, weil dieses elendige gefühl total überhand nimmt. Dann wird es oft wieder etwas leichter. Aber auch nicht immer. Als ich dieses gefühl vor ein paar wochen ignoriert habe, lag ich für ein paar stunden mit herzrasen im bett. Fühlte mich, als ob ich gleich wegkippen würde. War echt unangenehm. Wobei da wohl die sache mitgespielt hat, dass ich während der körperlichen arbeit in einen streit verwickelt wurde. Doppelte belastung sozusagen...

    Generell entziehen mir streitereien oder auch diskussionen regelrecht die lebensenergie. Ein streit zuhause und ich fühle mich körperlich hundsmieserabel.

    Ist einfach ärgerlich, weil ich in gedanken schon wieder weit mehr anpacken möchte. Aber halt nicht kann.

    Also schlage ich mich weiterhin durch und versuche, das beste aus der situation zu machen.

    Danke für's zuhören! Und viel kraft euch allen!


  • Re: Durchhänger


    Hallo Maxx,

    machst du eigentlich eine Psychotherapie?

    >>>Ist einfach ärgerlich, weil ich in gedanken schon wieder weit mehr anpacken möchte. Aber halt nicht kann.<<<

    Das kenn ich, man will an alte Leistungen anknüpfen und kann sie einfach nicht erreichen.
    Ich glaube der beste Weg ist es seine eigenen Ansprüche erst mal runter zu schrauben, eins nach dem anderen und in Maßen.

    Machst du regelmäßig Sport?
    Auch da versuche ich immer an alte Zeiten anzuknüpfen, am Besten jeden Tag und richtig auspowern, natürlich immer länger und nicht kürzer und irgendwann ging dann gar nix mehr.
    Mittlerweile bin ich davon abgekommen und ich versuche es mit mehr Planung, gerade Joggen klappt nicht mehr so, also habe ich die Zeit drastisch reduziert und statt sechs mal die Woche auch nur noch dreimal eingeplant und mindestens einen Tag Pause zwischendrin. Selbst wenn ich an einem Pausentag Lust und Energie hätte lasse ich es sein, ich denke zu oft überlastet einfach, irgendwann verliert man dann auch wieder die Lust und wenn man Pausen einlegt, sowie die Strecken reduziert bekommt man vielleicht auch wieder etwas mehr Energie und kann sich besser steigern als wenn man ständig einer vergangenen Leistung hinterher läuft.
    Statt jeden Tag zu laufen und trotzdem ständig Kondition zu verlieren beginne ich wieder bei null, dreimal die Woche und auch nur so wie es geplant ist, alternativ gehe ich noch Schwimmen, ich denke das ist ein guter Ausgleich.
    Es frustet mich auch ungemein das es nicht so klappt wie ich will und es macht mir natürlich auch Sorgen, aber ich merke auch das wenn ich mir weniger vornehme es gleichzeitig mehr Qualität hat, zumindest wenn es mir gelingt keine Vergleiche zu ziehen.

    Nicht zu viel verlangen, nicht an früheren Leistungen messen und am Besten mit einer gewissen Planung an die Sache ran gehen, das bringt vielleicht eher eine gewisse Ausgeglichenheit und Zufriedenheit mit den Leistungen. Auch wenn sie gegenüber früher eher gering sind, man darfs halt wirklich nicht mehr miteinander vergleichen.
    Wenn man das tut kann man nur verlieren, es kostet noch mehr Energie und erzeugt nichts weiter als Enttäuschung und Frust. Das gilt für alle Gebiete, ob jetzt Sport, Arbeit oder Familienleben.
    Ist ja klar das wenn man immer seiner Leistung hinterherhechelt irgendwann die Überzeugung kommt das es nie mehr was wird, wenn man aber bewusst weniger und langsamer macht, kann man trotzdem einiges leisten. Wenn man das auch noch schätzen und stolz drauf sein kann, ohne mit früher zu vergleichen dann reicht es auch aus um zufriedener zu sein.
    Selbst wenn du nicht mehr ganz gesund werden würdest (rein fiktiv, ich denke schon das du gute Chancen hast das irgendwann hinter dir zu lassen), kannst du die kleinen Schritte und Verbesserungen so genießen und würdigen lernen das es dir trotz allem relativ gut geht und die schlechten Seiten nicht mehr so eine große Rolle spielen, zumindest etwas seltener.
    Wie sagt man so schön, alles eine Sache der Einstellung.
    Umdenken ist das Zauberwort.

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    • Re: Durchhänger


      hi maxx
      nen durchhäbger hab ich heute auch gefühl nicht richtig da zu sein nicht richtig konzentriert zu sein was auch hin u wieder der fall ist da muss ich echt lange überlegen wie ich den satz schreib... und ich achte wieder auf jeeeeeedes zucken besonders wie ich schreibe schlimm

      klar denk ich jou gleich bekommst nen schlaganfall oder weisst nicht mehr was du machen sollst verwirrt usw usw

      das macht mir mal wieder angst.

      Kommentar