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Sorgen

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  • Sorgen

    Guten Morgen!

    Melde mich auch mal wieder.

    Mir geht es nach wie vor zwar besser, aber noch immer nicht so, wie es sein soll.

    Derzeit ist es (mal wieder) mein Herz. Im Ruhezustand fühle ich, wie es unregelmäßig schlägt (Zwischenschläge?). In der Nacht habe ich keine Probleme - da sind sich alle meine körperlichen Beschwerden gleich... Gefühlsmäßig würde ich meinen, dass sich das Problem intensiviert, wenn ich darauf achte (wie jetzt gerade eben).

    Weiters bekomme ich meine Zwang nicht in den Griff, mich nach möglichen Krebsarten abzusuchen. Aktuell glaube ich, dass neben meiner Brustwarze eine Verhärtung spürbar ist. Meine Freundin fühlt da zwar nix ungewöhnliches und versucht mich immer zu beruhigen, aber ich kann da was ertasten, was mir Angst macht. Es ist einfach zum Mäuse melken. Arztbesuch möchte ich nach Möglichkeit vermeiden, weil das langfristig garnix bringt. Kaum ist die eine Sache abgeklärt (zuletzt: einseitige Hodenschmerzen), schon klopft das nächste Problem an die Tür.

    Komme kaum zum Verschnaufen und das NERVT! :-(


  • Re: Sorgen

    Hi Max!
    Ich finde es dennoch echt klasse, dass Dur Dir selber sagst, dass das Ärztehopping nix bringt. Machst Du denn nun eigentlich eine richtige Gesprächs-oder Verhaltenstherapie? Ich denke nur Gespräche beim Hausarzt helfen da auf Dauer nicht.

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    • Re: Sorgen

      Mache bislang keine Gesprächs-/Verhaltenstherapie. Nur die Kontrolltermine alle paar Monate.

      Da ich das Herzproblem noch immer habe, bin ich heute trotzdem kurzerhand zum Hausarzt gegangen. Wurde auch per EKG festgestellt und jetzt habe ich eine Überweisung zum Internisten. Man hat mich aber beruhigt, dass das sicher harmlos ist und von den meisten Menschen garnicht bemerkt wird. Auch das mit der Brustwarze sei harmlos.

      Mal wieder viel Aufwind...

      Es war halt bis jetzt noch immer so, dass die Beschwerden schlagartig nachgelassen haben, sobald ich bei einem Arzt war. Da weiß ich nach wie vor nicht, wie ich das in den Griff bekommen soll. Alternative ist wochen- und monatelanges Peinigen und Belasten meines Umfeldes. Kann ja auch nicht der richtige Weg sein...

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      • Re: Sorgen

        Alternative ist wochen- und monatelanges Peinigen und Belasten meines Umfeldes. Kann ja auch nicht der richtige Weg sein...
        Alternativ wäre eine Psychotherapie!
        Gerade in Sachen Ängste sind die total fit, das haben so viele das es wirklich gute Ansätze gibt wie man da raus kommt, man muss das halt lernen und dazu dient die Therapie.

        Hast du denn noch gar keinen Termin gemacht?
        Mich wundert es, das du offensichtlich gewillt bist etwas dagegen zu tun, aber den einfachsten Weg, von den Erfahrungen eines Menschen vom Fach zu profitieren, so gar nicht in Angriff nimmst.

        Sicher dauert es, bis man einen Platz hat, aber die Zeit geht auch vorbei.

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        • Re: Sorgen

          Ja aber wieso machst Du dann keine Therapie? Die Gespräche beim Arzt ersetzen keine richtige Therapie. Du kannst doch eine Verhaltenstherapie machen und dort damit umgehen lernen oder Gesprächstherapie und nach der Ursache schauen. Du hättest dort jede Woche oder im 14 Tagerythmus Gespräche,die genau dafür gut wären und Dir sicher sehr weiterhelfen würden. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht,warum Dein Hausarzt Dir nicht schon längst da mal etwas Druck macht bzw Dich auf diesen Weg bringt.
          Versteh mich nicht falsch, ich will nicht mit Dir "meckern" oder urteilen,aber es wäre die beste Lösung für Dich! So bekommt das Ganze immer wieder nur Aufschub bis zum nächsten Problem und auf Dauer hilft es wie Du ja merkst nicht weiter.

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          • Re: Sorgen

            da ist was dran.

            bin da wohl wirklich etwas betriebsfaul...

            habe es mir aber für den nächsten kontrolltermin fix vorgenommen, das thema anzusprechen!

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            • Re: Sorgen

              Bis dahin kannst du auch ruhig schon mal ein paar Termine machen, sonst dauert es ja noch länger.

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              • Re: Sorgen

                Ich würde es nicht nur ansprechen,sondern konket dahin gehen und sagen, dass ich das nun machen möchte. Vielleicht wartet Dein Hausarzt auch darauf, dass Du selber sagst, dass Du es willst oder aber er denkt, dass die Termine bei ihm ausreichend sind. Eben,es dauert ewig bis Du einen Platz für ne Therapie hast, also warte nicht noch ewig.

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                • Re: Sorgen

                  Eine Therapie kannst du so oder so machen. Weder der HA, noch der Psychiater werden das ablehnen, also klemm dich schon mal dahinter.

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                  • Re: Sorgen

                    irgendwo ist die sache halt scheinbar noch immer nicht ganz angekommen. sonst würde ich nicht immer wieder organische krankheiten suchen.

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                    • Re: Sorgen

                      irgendwo ist die sache halt scheinbar noch immer nicht ganz angekommen. sonst würde ich nicht immer wieder organische krankheiten suchen.
                      Naja, die Psyche macht nun mal auch Symptome die identisch mit physischen Erkrankungen sind.
                      Ist doch klar, das da immer das Teufelchen im Nacken sitzt und dir zuflüstert das es etwas organisches ist.
                      Ansonsten wäre ja auch eine Therapie witzlos, du könntest gut unterscheiden und würdest dir automatisch weniger Sorgen machen.

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                      • Re: Sorgen

                        Mein Ansatz bislang war ja, dass ich die Sachen nicht ganz so eng sehe, wenn sie mich in der Nacht in Ruhe lassen.

                        Ging und geht auch ganz gut. Aber es kommt halt immer wieder was nach, wenn ich mit der einen Sache abgeschlossen habe...

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                        • Re: Sorgen

                          Aber es kommt halt immer wieder was nach, wenn ich mit der einen Sache abgeschlossen habe...
                          Und da wäre eine Therapie hilfreich.
                          Sicher ist es schon mal was das du mit einer Sache abschließen kannst, das können viele nicht, aber das ist auch nicht sehr ungewöhnlich, oder ein Zeichen das dein Plan funktioniert.
                          Denn solange immer wieder was nachkommt, funktioniert es nicht und das ist auch das tückische, die Falle in die viele tappen.
                          Man denkt das man es ja das letzte mal gut in den Griff bekommen hat, das bekommt man diesmal auch wieder hin, aber genau das ist Teil der Krankheit, das es einfach verlagert und überhaupt nicht besser wird, sondern nur anders.

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                          • Re: Sorgen

                            ja, das merke ich gerade wieder ziemlich intensiv.

                            mein herz spielt mir ganz üble streiche. fühlt sich an als ob es komplett unrund laufen würde.

                            hatte auch schon den ersten termin beim kardiologen. dopplerultraschall, ekg und abhorchen ergab nix ungewöhnliches. alles in ordnung soweit. mir würden auch die typischen symptome fehlen, wenn da was ernstes dahinterstecken würde (schwindel, ohnmachtsanfälle, schmerzen in der brust). zur sicherheit machen wir demnächst belastungs-ekg, außerdem werden die ergebnisse von der blut/urinuntersuchung und vom langzeit-ekg besprochen. das volle programm eben. zermürbend...

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                            • Re: Sorgen

                              Hallo Maxx,

                              ich kann Deine Situation insofern nachvollziehen, als einem bei solchen Symptomen ohne organische Ursache irgendwo eine plausible Begründung fehlt und damit auch so’n bißchen der Glaube, daß es jemals wieder aufhört oder wenigstens besser wird. Das geht mir mit meiner Depri phasenweise ähnlich, auch, wenn ich es zumindest in den letzten Wochen halbwegs im Griff habe. Aber immer, wenn ein Symptom temporär wieder droht Überhand zu gewinnen, ist es eben auch ein stärkerer Angang.
                              So hab ich eben i.d.R. vormittags meine Schwierigkeiten, da kreisen meine Gedanken am ehesten um Negatives, nicht so schönes, um Sorgen, Bedenken, Befürchtungen usw. Ich weiß – im Prinzip 100%ig -, daß es am Mittag / Nachmittag normalerweise besser wird, am späten Nachmittag und Abend komplett weg, und ich weiß, daß es eigentlich absolut nichts gibt, was mir so dermaßen Sorgen machen müßte. Weder in meinem Leben noch bzgl. meiner Symptome. Ja, sie sind nervig; ja, sie stören etwas; ja, anders wär schöner. Aber eigentlich sind sie objektiv gesehen wahrscheinlich nicht der Rede wert. Da sie aber für mich selbst nach jetzt fast einem Jahr immer noch recht irritierend sein können, messe ich ihnen eine entsprechende Bedeutung bei.

                              Da hilft bei mir nur, mich immer wieder zur Ordnung und Ruhe zu rufen. Und zwar gedanklich, mit allen möglichen logischen, angstnehmenden Erklärungen und Begründungen; wenn ich allein bin, bspw. auf der Autofahrt ins Büro, auch mal vor mich selbst hinsprechend. Konzentration auf den Atem. Langsam machen.
                              Davon verschwinden die Symptome normalerweise erstmal nicht komplett. Aber sie bleiben erträglich, treten wieder mehr in den Hintergrund zurück, so daß ich den Kopf freier bekomme, „normal“ zu denken und zu leben. Und dann ergibt sich der Rest im Tagesverlauf von allein.

                              Daß die ganzen Arztbesuche nervig sein können, kann ich absolut verstehen. Und irgendwo wünsche ich mir immer noch manchmal, ich würde nen Arzt finden, der sagt „Sie haben das-und-das (organisches), und dagegen nehmen Sie jetzt dieses Medikament, 2 Wochen Ruhe, und dann ist alles wieder bestens.“ Ich verstehe nur immer mehr, daß es so wahrscheinlich nicht laufen wird. Viel liegt da in meinem eigenen (mangelnden) noch im Aufbau befindlichen Vertrauen, Zuversicht und Glauben in eine Besserung verborgen. Und das entwickelt man (leider) nicht über Nacht… :/

                              Deswegen mach ne Therapie.
                              Das ist nichts ehrenrühriges, nicht mehr heutzutage. Im „schlimmsten“ Fall bringt sie Dir nichts oder zumindest nicht mehr als die anderen nervigen Arztbesuche. Im besten Fall helfen sie Dir und bringen Dich wesentlich weiter als noch fünf weitere organische Untersuchungen. Nach allem, was ich in Deinen diversen Threads gelesen habe, bist Du – ähnlich wie ich – ein ziemlicher Sorgenbold. Und das löst Deine organischen Symptome überhaupt erst aus und verstärkt sie dann – ein Teufelskreis. Geh an die Wurzel ran – Dein Denken, Deine Psyche. Nur so hast Du wahrscheinlich ne Chance, das ganze körperliche Gedöns irgendwann hoffentlich dauerhaft loszuwerden. Falls Du zur Überbrückung bestimmte Medis brauchst, wie ich bspw. immer mal wieder Pantoprazol gegen meine Gastritis oder eben Fluoxetin zur Behandlung der Depri, dann ist das ok. Aber ich mache mir immer wieder bewußt, daß das eigentlich nur eine temporäre Lösung sein sollte – wobei temporär durchaus Monate bis einige Jahre bedeuten kann.

                              Wünsch Dir was
                              Alex

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                              • Re: Sorgen

                                "So hab ich eben i.d.R. vormittags meine Schwierigkeiten..."

                                Hallo Alex,

                                das wird vermutlich auch an Ihrem Hirnstoffwechsel liegen, der erst mittags richtig in Gang kommt. Bei Depressionen nennt man das "Morgentief". Dieses bleibt oft monatelang nach Abklingen der Depression bestehen. Allerdings gibt es das auch als Normvariante. Die Betroffenen werden dann gern als "Morgenmuffel" bezeichnet.

                                Übrigens finde ich es bemerkenswert, dass Sie Maxx (u.a.) mit Ihren eigenen Erfahrungen hilfreich zur Seite stehen! Danke dafür ...

                                Beste Grüße

                                B.R.

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                                • Re: Sorgen

                                  Guten Morgen!

                                  Update meinerseits:

                                  Habe tatsächlich Herzrythmusstörungen. Allerdings in einem mäßigen Ausmaß - solange es mich nicht stört, ist es nicht behandlungsbedürftig.

                                  Blutwerte stehen noch aus.

                                  Die Verhärtung in der Brustwarze habe ich vom Hausarzt anschauen lassen. Hat auch reingedrückt und gemeint, dass es sicher harmlos sei. Muss man nicht weiter verfolgen. Blöderweise bin ich mittlerweile äußerst berührungsempfindlich in diesem Bereich (weil ich ja selbst ständig herumgedrückt habe und es wohl noch immer mache...) - so rückt die Sache immer wieder in mein Bewusstsein. Ist halt auch schon eine bekannte Sache, dass ich mich unbewusst ganz stark auf Schmerzen konzentriere. Sobald die Sache in meinem Kopf als harmlos eingestuft wird, lässt der Schmerz über kurz oder lang nach.

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