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Auf und Ab :-(

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  • Auf und Ab :-(

    Hallo!

    Mein Leben ist mittlerweile eine Achterbahn der Gefühle und ich würde mich über einen Gedankenaustausch freuen.

    Mein Hauptproblem: Ich habe riesengroße Angst vor Krebs.

    Seitdem eine Person im engsten Familienkreis Schilddrüsenkrebs hatte (2008, wurde zum Glück geheilt), leide ich an Schluckbeschwerden, welche ich einfach nicht mehr loswerde (Schmerzen/Brennen beim Essen schlucken oder auch beim Leerschlucken).

    War schon bei 3 verschiedenen Hausärzten, Ultraschall der Schilddrüse, Blutabnahme, HNO hat auch schon reingeschaut.

    Gefunden wurde nichts, was in Richtung Krebs deutet.

    Es fielen Diagnosen wie:

    -Psychosomatische Beschwerden
    -vegetative Dystonie
    -Cervicalsyndrom

    Aber ich kann mich einfach nicht damit zufrieden geben, dass da nix organisches ist. Dauert keine 2 Wochen und ich befinde mich wieder in diesem Kreislauf aus Angst und Zweifel an den Ärzten...

    Aktuell drücke ich schon wieder seit Wochen an einem fühlbahren Lymphknoten im Hals/Kieferbereich herum (habe mittlerweile auch schon wieder dumpfe Schmerzen in diesem Bereich). Meine Freundin beruhigt mich und meint, dass der Lymphknoten sehr klein ist. Beruhigt mich trotzdem kaum...

    Weiters fühle ich mich mittlerweile ziemlich ausgebrannt und abgeschlagen, was meine Krebsangst zusätzlich anheizt...

    Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll, damit ich aus diesem Teufelskreis herauskomme.

    Nehme seit rund 6 Wochen Johanniskraut-Tabletten (Hexal 425 mg Kapseln, 2 mal täglich).

    Gefühlsmäßig geht es mir dadurch kaum besser (was natürlich meine Krebsangst zusätzlich anheizt...).

    Im Jänner habe ich einen Termin beim Psychologen. Hoffe, dass mir dieser aus meinem Loch heraushelfen kann.

    Leider habe ich schon jetzt wieder die Gedanken im Kopf, welche mir sagen, dass das vielleicht trotzdem was körperliches übersehen wurde. :-(


  • Re: Auf und Ab :-(


    [quote maXX1983]
    Aber ich kann mich einfach nicht damit zufrieden geben, dass da nix organisches ist. Dauert keine 2 Wochen und ich befinde mich wieder in diesem Kreislauf aus Angst und Zweifel an den Ärzten...
    [/quote]

    Hallo Maxx,

    das ist eigentlich das Problem was alle haben die mit solchen Ängsten kämpfen, ansonsten wäre das ganze ja viel einfacher zu bewältigen.
    Wenn du hier im Forum ein wenig stöberst wirst du feststellen das es ziemlich viele Beiträge dieser Art gibt, vielleicht bringt es dir etwas ein wenig darin zu lesen.

    >>>Aktuell drücke ich schon wieder seit Wochen an einem fühlbahren Lymphknoten im Hals/Kieferbereich herum (habe mittlerweile auch schon wieder dumpfe Schmerzen in diesem Bereich). Meine Freundin beruhigt mich und meint, dass der Lymphknoten sehr klein ist. Beruhigt mich trotzdem kaum...<<<

    Warst du damit denn schon beim Arzt? Sicher wirst du da mittlerweile Hemmungen haben, aber wenn du dir um so etwas Sorgen machst und dich ein Arztbesuch etwas beruhigen würde dann geh hin. Das ist ja auch eine Sache die tastbar ist und schnell geklärt sein dürfte.

    >>>Weiters fühle ich mich mittlerweile ziemlich ausgebrannt und abgeschlagen, was meine Krebsangst zusätzlich anheizt...<<<

    Meist wird vergessen das Ängste für den Körper Hochleistung bedeutet, dazu kommt auch noch das man sich unbewusst verkrampft und das alles löst wiederum viele neue Symptome aus. Das Gefühl ausgebrannt zu sein ist nicht nur ein Gefühl, dein Organismus muss im Moment so viel leisten das er auch erschöpft ist. Angst ist Hochleistungssport für Organismus und Psyche.

    >>>Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll, damit ich aus diesem Teufelskreis herauskomme.<<<

    Zur Selbsthilfe sind immer Sport und Entspannungsübungen eine gute Sache, Sport ist sogar allgemein als antidepressiv wirkend anerkannt und wenn du ihn auch noch draußen ausübst ist es das Beste was du deinem Körper geben kannst denn auch Tageslicht wirkt sehr gut als Stimmungsaufheller.

    >>>Im Jänner habe ich einen Termin beim Psychologen. Hoffe, dass mir dieser aus meinem Loch heraushelfen kann.<<<

    Sehr gut!
    Er kann dir sicher helfen, du musst dir aber auch im klaren sein das es nur geht wenn du annimmst was er sagt und mit ihm zusammen Lösungen erarbeitest. Das geht nicht so schnell und bedeutet auch für dich viel Arbeit und Veränderungen an eingefahrenen Denkweisen und Konditionierungen. Je mehr du dich mit der Zeit darauf einlassen kannst, desto besser wirkt es.

    >>>Leider habe ich schon jetzt wieder die Gedanken im Kopf, welche mir sagen, dass das vielleicht trotzdem was körperliches übersehen wurde. :-(<<<

    Das ist auch ein typischer Gedanke wenn die Psyche eine Rolle spielt, Menschen bei denen die Psyche normal funktioniert würden niemals auf den Gedanken kommen das etwas übersehen wurde.

    >>>Nehme seit rund 6 Wochen Johanniskraut-Tabletten (Hexal 425 mg Kapseln, 2 mal täglich).

    Gefühlsmäßig geht es mir dadurch kaum besser (was natürlich meine Krebsangst zusätzlich anheizt...).<<<

    Johanniskraut wirkt ab 900mg, täglich, ob da die fehlenden 50mg eine Rolle spielen können, das es nicht zu wirken scheint, weiß ich leider nicht.
    Es würde mich aber interessieren was du mit dem Johanniskraut therapierst? Ängste? Bist du der Meinung das du Depressionen hast?

    Kommentar


    • Re: Auf und Ab :-(


      ich kann dich verstehen auch ich hab Angst vor diversen Erkrankungen auch starb mein Opa an Krebs seitdem hab auch ich Ängste.

      meine krebsangst ist weg zur Zeit Gott sei dank dafür hab ich andere Ängste entwickelt. die auch nicht besser sind.

      Tired hat recht eine Therapie wird dir sicherlich helfen da raus zu kommen denn es ist ein Teufelskreis der sich zu zieht.!

      die Symptomen die dz hast sind psychisch und verstärken sich durch die Angst. Versuch dich irgendwie abzulenken vielleicht hilft Sport? oder Entspannungsübungen Techniken wie zb autogenes Training.

      alles gute u denk positiv!
      ich versuch es auch ;-)
      LG lanoya

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      • Re: Auf und Ab :-(


        Danke für die aufmunternden Worte!

        Möchte ehrlich gesagt nicht zum Arzt gehen mit meinem aktuellen Problem. Einerseits stimmt es: Ich bin mittlerweile etwas gehemmt. Andererseits möchte ich nicht wieder meiner Angst erliegen. Zumindest kommt es mir jedes mal so vor, wenn ich mit meinen aktuellen Wehwehchen dort war. Angst hat gewonnen, 1 - 2 Wochen Ruhe, nächste Problemstelle. :-(

        Werde das Thema beim Psychologenbesuch ansprechen, dass ich mir immer wieder neue Sachen suche, wo ich mich aufhängen kann.

        Zu den Johanniskraut-Tabletten: Die wurden mir beim letzten Hausarztbesuch verschrieben, weil auch das Wort "Depression" fiel.

        Kommentar



        • Re: Auf und Ab :-(


          ein Arzt kann nur bestätigen das du nichts hast also nichts körperliches. nur irgendwann glaubt man dem Arzt nicht mehr das ist ja der Teufelskreis mit der Angst.
          irgendwann steckt man da so tief drin das man niemandem mehr glaubt.

          deswegen ist es wichtig zu einem Psychologen zu gehen da lernt man wieder mit der Angst umzugehen und auch lernt man körperliche Symptome nicht über zu bewerten.

          mir hatte damals die verhaltenstherapie geholfen.
          allerdings dauert es bis man einen Platz bekommt zwischen 6 Monate u ein Jahr. kann aber auch schneller gehen je nach demwenn jemand abspringt zb.

          Depressionen können zur Angst dazu kommen hattte ich damals auch gehabt.
          versuch dich mit entspannung zu beruhigen und Google bloß nicht nach Krankheiten das kann ganz böse werden.
          lese ein Buch geh an die Luft Spiel pc lenk dich irgendwie ab auch wenn es schwer ist.

          glaub mir ich hab das selbe durch wie du. und heute hatte ich nen heftigen Migräne Anfall mit Aura konnte nicht reden Schreiben denken und hatte taubheitsgefühle in der ganzen rechten Seite mit sehstörungen und zunge mund und hals wurden taub hinterher Kopfschmerzen Links seitig.

          ich dachte es is nen Schlaganfall hatte Panik u Angst bis ich mich irgendwann beruhigte (hatte das ganze schon mal vor 4 Monaten) war damals im Krankenhaus mit Verdacht auf Schlaganfall MRT EEG EKG hals sonographie und blutannahmen ergaben keinen Befund. Diagnose komplizierte Migräne.

          u heute war es hält das selbe
          was ich sagen will ist ich weiss es ist Migräne denke dennoch an Schlaganfall warum? auch bin schon als Kind immer vom schlimmsten aus gegangen u das bis heute.
          ich bin halt auch immer voller Zweifel.

          Kommentar


          • Re: Auf und Ab :-(


            [quote maXX1983]
            Zu den Johanniskraut-Tabletten: Die wurden mir beim letzten Hausarztbesuch verschrieben, weil auch das Wort "Depression" fiel.[/quote]

            Das wäre allemal ein Grund zum Arzt zu gehen, es wirkt nicht und er kann dir etwas anderes verschreiben. Ich denke es sollte was sein das deine Ängste in den Fokus stellt und nicht Depressionen, ich finde es etwas übertrieben Johanniskraut zu verschreiben nur weil mal das Wort Depression fiel und die Ängste weswegen du die Probleme hast werden dabei nicht gebührend berücksichtigt.
            Ich habe gehört das Johanniskraut auch gegen Ängste helfen soll, aber da bin ich eher skeptisch wenn es um starke Ängste geht und bei dir hilft es ja offensichtlich nicht.
            Wenn du selber der Meinung bist das Medikamente eine gute Sache wären dann würde ich an deiner Stelle mal einen Termin beim Psychiater machen und das mit ihm besprechen, es gibt eine menge Medikamente die infrage kommen und wenn was nicht hilft versucht man halt was anderes.
            Wenn dir das zu viel ist dann sprich deinen HA mal darauf an, es gibt auch Medis die man als Bedarfsmedikament einsetzen kann und wo schon allein der Gedanke das man was hat das schnell hilft eine Besserung bewirken kann. Deine geschwollene Lymphdrüse kannst du ihm bei der Gelegenheit auch zeigen, ich finde das muss dir nicht unangenehm sein.

            Für den Termin beim Psychologen solltest du dir Notizen machen, was dich beschäftigt und wie du dich dann fühlst, so vergisst du nichts wichtiges.

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            • Re: Auf und Ab :-(


              ok, dann werde ich das mit den tabletten gleich morgen ansprechen.

              wobei ich sagen muss, dass ich das gefühl habe, dass ich mir selbst im weg stehe...

              zB den lymphknoten sieht man optisch garnicht. auch meine freundin hat probleme, ihn überhaupt zu fühlen...

              habe halt beim googeln seinerzeit gelesen, dass man bei krebs in diesem bereich geschwollene lymphdrüsen bekommt und jetzt habe ich halt einen gefunden, welchen ich spüre beim herumdrücken.

              weiß auch, dass die dinger ruhig mal 1 cm sein können und dass ich durch meinen schlanken körperbau generell leicht fühlbare lk habe.

              nützt alles nix. ich reite mich künstlich in diesen panikzustand...

              Kommentar



              • Re: Auf und Ab :-(


                [quote maXX1983]ok, dann werde ich das mit den tabletten gleich morgen ansprechen.

                wobei ich sagen muss, dass ich das gefühl habe, dass ich mir selbst im weg stehe...
                [/quote]

                Es ist ja auch quatsch wenn du dauernd das JK kaufst ohne das es was bringt. Falls du es absetzt solltest du das aber trotzdem langsam machen (am besten Arzt nochmal fragen, besonders wenn er noch was anderes verschreibt wegen Wechselwirkungen), es kommt oft vor das so etwas hilft ohne das man es richtig wahrnimmt und erst beim Absetzen merkt das es doch geholfen hat.
                Sicher stehst du dir da selber im Weg, aber da sind ja Medikamente und Therapien eine Hilfe, auch zur Selbstüberlistung;-).

                Der klassische HA ist ja eigentlich auch dazu gedacht das er über alles Bescheid weiß, ich denke richtig beurteilen kann er das Ausmaß deines Problems auch nur wenn du keine Hemmungen hast mit ihm drüber zu reden, egal ob das gerade der LK, Panikattacken, was organisches oder die Psyche ist in allen Fällen ist er derjenige der dir weiterhelfen sollte, durch eine Ü, ein Medi oder praktische Tipps.
                Leider empfinden die meisten HÄ den Umgang mit Angstpatienten als lästige Pflicht, sind teilweise auch selber überfordert und so kommt man als Patient noch schwerer an Hilfsmöglichkeiten heran, versucht auch gar nicht erst drüber zu reden da man natürlich selber merkt das man als lästig empfunden wird.

                Kommentar


                • Re: Auf und Ab :-(


                  Überweisung zum Psychologen habe ich ja bereits. Wobei ich die von einem anderen Hausarzt bekommen habe, nicht von dem aktuellen.

                  Was ein weiteres Problem anschneidet:

                  Beobachte bei mir auch das so genannte "doctor shopping".

                  War mit Hausarzt 1 nicht zufrieden, weil er ja nix gefunden hat. Da kam mir gleich ein "der taugt nix" in den Sinn. Jetzt bin ich seit einiger Zeit bei Hausarzt 2. Schon jetzt kommen wieder die Gedanken, dass der auch nix taugt, weil er ja auch nix findet und ich im allgemeinen das Gefühl habe, dass er mich nicht richtig untersucht.

                  Wo ich an einem Punkt ankomme, an dem der Gedanke aufkeimt, dass die Tabletten doch etwas bewirken: Erst vor ein paar Tagen kam die Erkenntnis (also so richtig in mir drinnen), dass ich selbst diese Unzufriedenheit zu den Hausärzten mitbringe. Und dass sich das wohl nie ändern wird, wenn ich dieses Hinterfragen nicht abstelle.

                  Bleibe jetzt jedenfalls bei dem aktuellen. Freundin gibt mir da den nötigen Halt, dass ich richtig mit meiner Annahme liege.

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                  • Re: Auf und Ab :-(


                    Doctor shopping;-) lustig.

                    Da sollte man wirklich drauf achten nicht endlos den Arzt zu wechseln, es ist aber auch wichtig das du bei einem bist mit dem du ansonsten gut kannst und auch über deine Probleme reden kannst.

                    Ich denke mal wenn deine Therapie eine Weile läuft wirst du zu vielen Erkenntnissen gelangt sein die dich weiter bringen und einen objektiveren Blick zulassen, wie die Erkenntnis des Doctor shoppings:-).

                    Wenn du anfängst über deine Krankheiten nachzudenken versuch dich mit Sport oder anderen schönen Sachen abzulenken, wichtig ist den Gedanken nicht so viel Raum zu lassen, wenn du ihnen nicht entgegenwirkst breiten sie sich immer mehr aus. Du solltest auch stolz auf dich sein wenn es dir gelingt in anderen Bahnen zu denken, dem Grübeln eine Urlaubsplanung, die Steuererklärung, eine Liebeserklärung o.ä. entgegenzusetzen und damit wieder etwas Boden zurückgewinnst. Umso öfter du es schaffst dem etwas entgegenzusetzen, desto leichter fällt es dir mit der Zeit und du findest heraus was besonders gut hilft. Irgendwann kommt es dann ganz automatisch so das es deine Ängste nicht mehr so leicht haben dich zu überwältigen und dein Hirn auf beruhigende Gedanken umschaltet, das ist reine Übungssache die du mit Meditationen unterstützen kannst.

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                    • Re: Auf und Ab :-(


                      Danke für die aufbauenden Worte!

                      Gerade eben habe ich eine recht gute Phase. Beobachte ich generell, dass der innere Druck am späten Abend nachlässt. Tut gut.

                      Blöderweise bin ich dann meistens so müde von dem vielen Grübeln/Angst haben über Tag, dass ich dann auch nicht mehr viel anstellen kann. :-(

                      Ich glaube aber echt, dass "Angst" und nicht "Depression" das Hauptproblem ist.

                      Kommentar


                      • Re: Auf und Ab :-(



                        Ich glaube aber echt, dass "Angst" und nicht "Depression" das Hauptproblem ist.
                        so wie bei mir auch :-( nur meine Angst wurde abends schlimmer :-(

                        Kommentar


                        • Re: Auf und Ab :-(


                          [quote maXX1983]
                          Ich glaube aber echt, dass "Angst" und nicht "Depression" das Hauptproblem ist.[/quote]

                          Das denke ich auch. Ständige Angst kann natürlich auch Depressionen auslösen, aber die dürften sich auch wieder geben wenn sich die Angst bessert.
                          Wenn es dir morgens schlechter geht kannst du vielleicht etwas tun um schneller in die Gänge zu kommen, ein Spaziergang reicht vielleicht schon aus um die schlimmsten Stunden zu überbrücken.
                          Es ist wichtig das du da selber schaust wann es dir schlechter geht und was dann hilft, also möglichst viel ausprobierst und am besten alles schriftlich festhältst was deinem Psychologen wertvolle Dienste erweisen kann.
                          Du hast ja auch Dr. Gooogle erwähnt, das Googlen nach Krankheiten ist ein ganz gefährlicher Trigger den du vermeiden könntest. Es kann einige Auslöser für Tiefs aber auch Hochs geben, die gilt es zu finden und für sich zu nutzen.

                          Kommentar


                          • Re: Auf und Ab :-(


                            Wenn ich nochmal darüber nachdenke, dann ist es auch bei mir abends maximal ein Auf und Ab.

                            Schwierig zu erklären.

                            Abends tue ich mir wohl deswegen etwas leichter, weil sonst nix mehr ansteht, außer bissl PC/TV und schlafen. Der zusätzliche Stress in Arbeit und Alltag wird da wohl zeitweise erfolgreich ausgeblendet ("Für heute alles erledigt").

                            Leider ist dann das Erwachen am nächsten Morgen oft ziemlich unschön. Die Realität holt mich dann recht unsanft wieder runter.

                            Kommentar


                            • Re: Auf und Ab :-(


                              [quote Tired]
                              Du hast ja auch Dr. Gooogle erwähnt, das Googlen nach Krankheiten ist ein ganz gefährlicher Trigger den du vermeiden könntest. .[/quote]

                              oh ja ich Google zb nicht mehr.
                              für uns angesthasen sag ich mal ist Google gefährlich und es macht die Angst nur noch schlimmer!
                              bloß nicht nach Krankheiten o. Symptome googeln.

                              Kommentar


                              • Re: Auf und Ab :-(


                                Dr. Google werde ich wohl echt nicht mehr fragen.

                                Auch, wenn es sauschwer fällt.

                                Die Versuchung ist einfach riesengroß. Vor allem, wenn ich wieder ein neues Wehwehchen gefunden habe...

                                Kommentar


                                • Re: Auf und Ab :-(


                                  [quote maXX1983]
                                  Leider ist dann das Erwachen am nächsten Morgen oft ziemlich unschön. Die Realität holt mich dann recht unsanft wieder runter.[/quote]

                                  wie Tired schon schrieb mach einen Morgentlichen Spaziergang frischluft wirgt Wunder für die Psyche u den Körper macht den Kopf frei.

                                  Kommentar


                                  • Re: Auf und Ab :-(


                                    [/quote]

                                    Auch, wenn es sauschwer fällt.

                                    Die Versuchung ist einfach riesengroß. Vor allem, wenn ich wieder ein neues Wehwehchen gefunden habe...[/quote]

                                    der Satz hätte auch von mir kommen können!!!
                                    ja es ist schwer und fast schon wie ne sucht nach Bestätigung ...

                                    Kommentar


                                    • Re: Auf und Ab :-(


                                      da bei uns um 05:15 der wecker klingelt, ist das so ne sache mit dem spazieren gehen...

                                      wobei wir mittlerweile wieder mit ausgedehnten spaziergängen angefangen haben. die ersten 1, 2 km sind zwar die reinste qual (gefühl, dass ich gleich wegkippe, weil die füße aus blei und zittrig sind...), aber dann beobachte ich, dass ich mich mit jedem km besser fühle und wenn wir dann richtung heimwärts unterwegs sind, dann werde ich schon fast wehmütig.

                                      Kommentar


                                      • Re: Auf und Ab :-(


                                        [quote maXX1983]aber dann beobachte ich, dass ich mich mit jedem km besser fühle und wenn wir dann richtung heimwärts unterwegs sind, dann werde ich schon fast wehmütig.[/quote]

                                        Geht mir ähnlich, erst brauche ich ewig um mich zu überwinden und wenn ich wieder zuhause bin könnt ich grad nochmal los. So soll es auch sein, da fällt es beim nächsten mal etwas leichter den inneren Schweinehund zu überlisten.
                                        Stell dich morgens einfach mal vors offene Fenster und mach irgendwelche Kasperübungen;-), etwas das auch ein bisschen anstrengt und den Kreislauf in Schwung bringt, vielleicht hilfts.

                                        Nicht googlen ist vor allem am Anfang schwer, deine Wiederstehungserfolge solltest du hoch bewerten, red mal mit deiner Frau vielleicht fällt ihr was ein das sie dir als Belohnung verspricht wenn du eine Woche durchhältst.;-) Danach muss natürlich für die nächste Woche eine neue Belohnung her.:-)

                                        >>>Abends tue ich mir wohl deswegen etwas leichter, weil sonst nix mehr ansteht, außer bissl PC/TV und schlafen. Der zusätzliche Stress in Arbeit und Alltag wird da wohl zeitweise erfolgreich ausgeblendet ("Für heute alles erledigt").<<<

                                        Das ist auch ein wichtiger Hinweis, aufschreiben und mal drüber nachdenken was dich genau belastet und dann dem Therapeuten geben. Vielleicht fallen dir dann auch ein paar Stressfaktoren ein die du entschärfen kannst.
                                        Denk auch mal drüber nach welche Folgen es hat wenn du etwas entspannter wirst und langsamer machst.
                                        Passiert dann was schlimmes?
                                        Deiner Psyche würde es sicher gut tun wenn du dich nicht so verrückt machst und dadurch nimmt auf Dauer gesehen die Leistungsfähigkeit zu, wenn du zu viel Stress hast und nichts dran änderst nimmt sie garantiert ab.

                                        Kommentar


                                        • Re: Auf und Ab :-(


                                          [quote maXX1983]da bei uns um 05:15 der wecker klingelt, ist das so ne sache mit dem spazieren gehen...

                                          wobei wir mittlerweile wieder mit ausgedehnten spaziergängen angefangen haben. die ersten 1, 2 km sind zwar die reinste qual (gefühl, dass ich gleich wegkippe, weil die füße aus blei und zittrig sind...), aber dann beobachte ich, dass ich mich mit jedem km besser fühle und wenn wir dann richtung heimwärts unterwegs sind, dann werde ich schon fast wehmütig.[/quote]

                                          ja anfangs ist es schwer ist bei mir auch so hinzu kommt noch so'n unrrales Gefühl als sei meine Umwelt nicht echt und ich selber komm mir fremd vor.

                                          das hat mit der Angst zutun. auch das die Beine schwer sind usw. aber du sagst ja auch es bessert sich solange du unterwegs bist das ist doch schon positiv.

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                                          • Re: Auf und Ab :-(


                                            dieses unreale gefühl habe ich eigentlich nicht.

                                            dafür habe ich was anderes, ganz blödes:

                                            mich hebt es regelmäßig aus dem bett, weil ich das gefühl habe, nicht zu atmen.

                                            hat vor ein paar jahren begonnen, damals habe ich es noch ignoriert. war, denke ich im nachhinein, ein großer schub in richtung "abwärts". 2007 herum. da bekam ich die erste überweisung zum psychologen, welche ich bis zum heutigen tag ignoriert habe...

                                            mittlerweile hat sich die sache zum glück etwas gelegt, tritt vielleicht alle 3, 4 wochen mal sporadisch auf (größerer stress zu diesem zeitpunkt?). früher hatte ich das fast täglich.

                                            beobachte ich generell bei all meinen wehwehchen. anfangs hoch brisant, mit der zeit dann eher nicht mehr sooo schlimm...und dann kommt das nächste, was meine zentrale krebsangst schürt...

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                                            • Re: Auf und Ab :-(


                                              generell drehen sich meine hauptbeschwerden um den halsbereich:

                                              -schluckbeschwerden/brennen beim essen runterschlucken
                                              -atembeschwerden beim schlafen
                                              -verspannungen im hals/schulterbereich
                                              -aphten/brennen auf der zunge

                                              denke, da kann ich irgendwas nicht "runterschlucken".

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                                              • Re: Auf und Ab :-(


                                                [quote maXX1983]dieses unreale gefühl habe ich eigentlich nicht.

                                                dafür habe ich was anderes, ganz blödes:

                                                mich hebt es regelmäßig aus dem bett, weil ich das gefühl habe, nicht zu atmen.

                                                hat vor ein paar jahren begonnen, damals habe ich es noch ignoriert. war, denke ich im nachhinein, ein großer schub in richtung "abwärts". 2007 herum. da bekam ich die erste überweisung zum psychologen, welche ich bis zum heutigen tag ignoriert habe...

                                                mittlerweile hat sich die sache zum glück etwas gelegt, tritt vielleicht alle 3, 4 wochen mal sporadisch auf (größerer stress zu diesem zeitpunkt?). früher hatte ich das fast täglich.

                                                beobachte ich generell bei all meinen wehwehchen. anfangs hoch brisant, mit der zeit dann eher nicht mehr sooo schlimm...und dann kommt das nächste, was meine zentrale krebsangst schürt...[/quote]

                                                meinst du das Gefühl keine Luft zu bekommen? das hatte ich damals täglich ganz schlimm konnte nie wirklich durchatmen panikattacken angstzustände usw und natürlich Angst vor Lungenkrebs

                                                ist Gott sei dank alles weg.

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                                                  [quote maXX1983]generell drehen sich meine hauptbeschwerden um den halsbereich:

                                                  -schluckbeschwerden/brennen beim essen runterschlucken
                                                  -atembeschwerden beim schlafen
                                                  -verspannungen im hals/schulterbereich
                                                  -aphten/brennen auf der zunge

                                                  denke, da kann ich irgendwas nicht "runterschlucken".[/quote]

                                                  das denkst du nur dabei kannst du es ja!
                                                  vielleicht hast du sodbrennen oder hast du schon mal deine Schilddrüse untersuchen lassen?
                                                  oder deine halswirbelseule untersuchen lassen?
                                                  kann auch sein das es vol der hws kommt die Entspannung und durch die Angst den Angst löst immer Spannungen aus was zu Verspätungen führt!

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