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Angst zu versagen

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  • Angst zu versagen

    Hallo, Ich w, 32 jahre habe 2 kinder die große ist 4 und der kleine ist 10,5 wochen. Zur zeit ist unsere große krank und sie hatte 2 tage fieber und dann ne Mittelohrentzündung. Es geht ihr dank Antibiotika schon besser. Leider ist sie gerade in einer sehr anstrengenden phase. Sie hört nicht und stellt sich auf stur. Vor allem was das fiebermessen oder das geben von Zäpfchen oder Antibiotika da ist sie immer seeeehr weinerlich und denkt man würde sie abschlachten. naja jetzt wo der kleine da ist habe ich immer den gedanken ob es richtig war ich ein baby zubekommen. Ich bin doch eine absolute rabenmutter wenn ich solche gedanken habe. Wäre der gang zu einem psychologen der richtige??? Oder könnte man auch mit hypnose probieren da meine Ängste und Vorstellungen los zu werden?

  • Re: Angst zu versagen

    Hallo Mausi,

    das sind nicht die Gedanken einer Rabenmutter. Im Gegenteil, ich denke fast jede Mutter kennt das, aber es ist ein Tabuthema.

    Es ist die Frage ob deine "Überforderung" an der neuen Situation liegt, es ist sehr häufig so wie bei dir, wenn noch ein Baby dazu kommt. Schließlich kostet das ja viel Kraft, auch der Schlaf leidet, die Nerven liegen blank.
    Deine Hormone sind sicher auch noch nicht so in der Reihe wie sie es normalerweise sind, vielleicht hast du dir auch ein kleines Tief eingefangen, was ja auch nach Geburten recht häufig vorkommt.

    Wichtig ist das du dir Unterstützung holst wo du sie nur kriegen kannst, Partner, Onkel, Tanten, Großeltern, Freunde.
    Ab und an etwas Zeit nur für dich, z.B. ein fester Tag in der Woche, das baut auch auf, besonders wenn man das regelmäßig macht und somit immer etwas hat worauf man sich freuen kann.

    Wenn deine Probleme sehr tiefgreifend sind, also schon in Richtung Depression ö.ä. gehen, dann wäre der nächste Schritt ein Psychiater und ggf. eine Therapie. Das könntest du auch mit deinem HA besprechen, der ja normalerweise solche Behandlungen koordinieren sollte und auch schon mal vorab weiterhelfen kann.

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    • Re: Angst zu versagen

      Hallo Mausi,
      "C" vergessen, Mausic!;-)

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      • Re: Angst zu versagen

        Danke tired. Ja mein ha hat mich diesbezüglich eh schon auf dem kieker. Ich hoffe das ich das irgendwie alleine auf die reihe bekomme. Hab nämlich keine lust auf Psychiater usw. Hab einen bekannten der hypnose anbietet wer weiß was da in mir so schlummert

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        • Re: Angst zu versagen

          Du bist keine Rabenmutter, nur weil Dir in solchen Situationen mal solche Gedanken durch den Kopf gehen.

          Wir haben aktuell nur ein Kind, einen Sohn, 4 Jahre alt. Und auch da hat es in den letzten vier Jahren immer wieder Situationen gegeben, wo ich mich gefragt habe, ob es richtig war, daß wir ihn bekommen haben.

          Aber das entscheidende ist in meinen Augen, welche Antwort man sich auf diese - meist nur rhetorische und aus einer Streßsituation heraus entstandene - Frage gibt: Solange Du sie trotzdem und immer wieder mit "Ja, es war richtig, das Kind / ein weiteres Baby zu bekommen" beantworten kannst, solange ist alles in Ordnung. Selbst, wenn diese Antwort erst fünf Minuten oder eine Stunde später kommt.

          Ich kann diese Frage immer wieder nur mit "Ja" beantworten, wenn sie sich mir ungefragt aufdrängt: Ich gucke den Kleinen - sorry: den Großen - an, sehe, wie er sich freut, lacht, spielt, uns/mich umarmt, lieb hat, spüre selbst meine Liebe zu ihm - und dann ist die Frage meist auch ganz schnell wieder vergessen.

          Deswegen:

          Miss ihr nicht zuviel Bedeutung bei. Es ist völlig normal, daß sich einem solche Gedanken in Phasen der (scheinbaren) Überforderung aufdrängen. Und es ist auch völlig normal, daß sich Deine Große so verhält, wie sie sich verhält: Sie stand 4 Jahre lang im "Rampenlicht", jetzt ist sie "nur noch" eine von zweien. Was auch völlig normal ist - ein Baby braucht nun mal (mehr) Aufmerksamkeit und Fürsorge.

          Bevor ich da Hypnose oder (Tiefen-)Psychotherapie in Angriff nehem würde, würde ich Dir eher folgendes raten:

          1. Welche rationalen Gründe kannst Du anführen, Deine Ängste zu entkräften? Was kannst Du anführen zu beweisen, daß Du keine Rabenmutter bist? Da gibt es garantiert etliche. Allein schon, daß Du Dir darum überhaupt Gedanken machst, ist in meinen Augen ein solcher Nachweis. Echte Rabenmüttern würde eine solch selbstkritische Sicht wahrscheinlich nicht in den Sinn kommen...

          2. Binde die Große, wo immer es geht, in die Arbeit, das Spielen, auch das Kuscheln und Schmusen mit dem Kleinen mit ein. Laß sie ihm auch mal das Fläschchen geben, wenn Du dabei bist. usw. Dann fühlt sie sich nicht ausgeschlossen, und ein Teil des ganzen Bockens und Trotzens könnte damit entschärft sein. Ein Teil liegt natürlich auch einfach im Alter begründet...

          So, wie sich Dein Beitrag liest: Bist Du alleinerziehend?

          Zum Schluß, aber das weißt Du sicherlich auch: Rabeneltern - also die echten Eltern von echten kleinen Rabenbabies - sind übrigens tatsächlich sehr sehr gute Eltern So gesehen macht eine Rabenmutter ihre Sache also sehr gut. Und ich würde mal tippen, daß das bei Dir auch so ist, daß Du es gut machst - "Rabenmutter" Sonst würdest Du Dir wie gesagt nicht solche Gedanken machen.

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          • Re: Angst zu versagen

            Hab einen bekannten der Hypnose anbietet wer weiß was da in mir so schlummert
            Ein Psychiater ist ja auch nichts weiter als ein Arzt, also nix zum fürchten und es ist halt sein Spezialgebiet.

            Wenn du befürchtest das in dir irgendetwas übles schlummert, dann solltest du eher über einen Psychotherapeuten nachdenken, als zu einem Bekannten zu gehen der Hypnose macht.
            Wenn dieser Bekannte kein versierter Psychotherapeut ist, könnte es passieren das es dir hinterher wesentlich schlechter geht und es erst richtig Probleme gibt. Ein einfacher Hypnotiseur kann das nicht auffangen, aber dafür vieles in Gang bringen was sehr belastend sein kann. Da ist es dann notwendig das dies therapeutisch aufgearbeitet wird, das du für den Notfall auch eine fachliche Anlaufstelle hast. Also lieber gleich zu einem Fachmann der als Psychotherapeut auch Hypnose anbietet und beurteilen kann ob diese in deinem momentanen Tief überhaupt sinnvoll, oder eher schädlich ist.

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            • Re: Angst zu versagen

              "Hab einen bekannten der hypnose anbietet wer weiß was da in mir so schlummert "

              Ich glaube nicht, dass nach Ihrer Schilderung bei Ihnen eine Indikation für Hypnose besteht. Und wenn überhaupt, dann erst im Rahmen einer vorgeschalteten Psychotherapie.

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              • Re: Angst zu versagen

                Einbinden tun wir so gut es geht. Sie spült sogar die flaschen vom kleinen. Ich bin nicht alleinerziehend. Aber mein mann kommt um halb 5 heim und um 7 ist sie meistens sxhon am schlafen das heißt wenn ich sie zuhause habe so wie gerade bleibt die meiste zeit des Tages am mir hängen. Heute ist mein mann zuhause geblieben weil es mir seit 3 tagen nicht so gut geht und ich darum gebeten habe.

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