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Mittelschwere depressive Episode + Panikstörung

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  • Mittelschwere depressive Episode + Panikstörung

    Hallo zusammen, ich stelle mich erstmal kurz vor.

    Ich bin männlich, Mitte 20, habe morbus Crohn und mache gerade eine schwere Phase durch, ich schildere kurz wie es dazu kam.

    Alles begann mit einer Blutdruckentgleisung (210/130), diese wurde stationär behandelt und ich kam nach Hause. Ich wurde mit Blutdrucksenkern behandelt und wir hatten den Blutdruck im Griff. Eine Woche später bekam ich Probleme mit Herzrasen und Atemnot, anfallsartig. Diese Anfälle dauerten 2-3 Minuten und liefen immer nach dem gleichen Schema ab: Ich stelle ein ziehen in der Brust und/oder ein kräftiges Klopfen in der Brust fest, daraufhin fing mein Herz an zu rasen (bis zu 150 Schläge die Minute), manchmal mit Atemnot, manchmal auch nicht. Ich war 2 x nach diesen Anfällen in der Notaufnahme, es wurde Blut entnommen, ein EKG geschrieben, alles ohne Befund. Ich hatte insgesamt 7 dieser Anfälle.

    Verdacht lag an den Amlodipin 5 (1-0-1) die ich nehmen musste, neues Medikament bekommen (Candestartan 8 (1-0-0)). Es wurde nichts besser. Alle Blutdrucksenkenden Medikamente abgesetzt, Blutdruck ist auch ohne Medikamente gut (130-140/75-90).

    Dann bin ich mit meiner Freundin in ein Restaurant gefahren, wir haben etwas zu Essen bestellt. Auf einmal wurde mir übel, schwindelig, ich bekam Probleme mit meinem Kreislauf und wollte nur noch nach Hause. Das ist jetzt fast 4 Wochen her, seitdem habe ich absolut kein Appetitgefühl mehr, ich esse zwar noch, aber ich muss mich dazu zwingen bzw es mir reinzwingen.

    Ich war bei folgenden Ärzten: Hausarzt, Kardiologe, Neurologe/Psychologe, Gastroenterologe.

    Folgende Untersuchungen wurden gemacht: Mehrfach Labor + Urinuntersuchung, 2 x Röntgenbild der Lunge, Ultraschall Magen/Darm, Langzeit RR, Langzeit EKG, Hirn EEG, Schädel/Hirn CT.

    Alles ohne Befund.

    Ich schildere euch mal meine aktuellen Symptome, es ist nicht übertrieben, ich bin absolut ehrlich:

    -keinen Appetit seit Wochen, zeitweise regelrechten Ekel (kann dann auch keinen Essen sehen)
    -ich fühle mich schlapp und krank
    -starke Verspannungen im Nacken (kann den Kopf nicht voll nach rechts drehen), mal besser, mal schlimmer
    -ich fühle mich als stehe ich komplett neben mir, ich nehme ganz anders wahr, als hätte ich Grippe bzw "einen Helm auf"
    -häufig Kopfschmerzen und starken Schwindel
    -Antriebslos, einfachste Dinge fallen mir richtig schwer und ich muss mich "aufraffen"
    -Ich werde zeitweise blass und ich friere (blasse Hände, blasses Gesicht, ausgeprägte Augenringe)
    -extrem empfindlich auf Gerüche und Geräusche
    -zeitweise "ziehen" am Hoden
    -ständiger Harndrang, aber wenig Urinausscheidung
    -Morgens geht es mir meistens nicht gut, Abends ist es viel besser und ich fühle mich zeitweise richtig gut und bin fast "der Alte"
    -"Gedankenrasen" und das Gefühl bzw. die Angst eine schwere Erkrankung zu haben.

    Vor einer Woche war ich beim Neurologen/Psychater, ich bekam glücklicherweise einen Zeitnahen Termin, er hat sich lange mit mir befasst und mich vor allen Dingen ernst genommen. Er meinte nachdem er sich mit mir unterhalten hat und ich einige Bögen und Blätter ausgefüllt habe ich hätte eine mittelschwere Depressive Episode. Er hat mir Cipralex 10 (1-0-0) und Opipramol 100 (0-0-1/2) verschrieben. Ich nehme die Tabletten seit einer Woche. Merke noch nicht wirklich was, außer das ich nach der halben Opipramol gut zur Ruhe komme. Ich bin derzeit krank geschrieben und an Arbeiten ist in diesem Zustand auch nicht zu denken.

    Kann man all diese Symptome mit psychischen Problemen erklären? Ich erkenne mich nicht wieder, ich bin generell ein lebenslustiger, fröhlicher, unternehmungslustiger Mensch.

    Habt/hattet ihr auch mal so Probleme? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    Grüße und eine schöne Woche.




  • Re: Mittelschwere depressive Episode + Panikstörung

    Ich nehme die Tabletten seit einer Woche. Merke noch nicht wirklich was, außer das ich nach der halben Opipramol gut zur Ruhe komme.
    Hallo Horny,

    das kann durchaus alles von der Psyche kommen, du solltest jetzt erst mal den Medikamenten eine Chance geben. Wenn sie anschlagen wird sich auch dein Befinden verbessern, die Anti depressive Wirkung stellt sich allerdings erst nach zwei, drei Wochen ein, manchmal dauert es auch etwas länger und man muss auch erst mal schauen ob die Dosis ausreicht. Es kann also noch ein Weilchen dauern bis du gut eingestellt bist, versuch geduldig zu sein und dich nicht verrückt zu machen.

    Wohnst du denn alleine?
    Wenn nicht solltest du das als Sicherheitsfaktor sehen, falls du irgendwelche Symptome bekommst die Angst machen ist jemand da der auch helfen kann, z.B. deine Freundin. Es kann also nicht so schnell was schlimmes passieren.

    Das du besser zur Ruhe kommst ist ja auch schon mal was, ansonsten könntest du versuchen Sport zu treiben und dich mit Entspannungstechniken beschäftigen.

    Wie sieht es denn mit einer Psychotherapie aus, war das schon mal ein Thema für dich?

    Kommentar


    • Re: Mittelschwere depressive Episode + Panikstörung

      "Über eine Antwort würde ich mich freuen."

      Als ich den ersten Teil Ihrer Schilderung las, dachte ich sofort: die somatischen Anteile einer Depression und war dann richtig erleichtert, dass Sie den Weg zu der Behandlungsstelle gefunden haben, die Ihnen am besten helfen kann. Aber, Sie haben es ja sicher schon gelesen, es dauert meistens zwei bis drei Wochen, bis die Mittel die Disharmonie des Hirnstoffwechsels merklich verbessern können.

      Kommentar


      • Re: Mittelschwere depressive Episode + Panikstörung

        Ich gebe den Medikamenten natürlich Zeit, mir wurde gesagt das ich mir das nicht so vorstellen könnte das ich sie 2 Tage nehme und schon geht es mir wieder prima. Ich bin ein sportbegeisterter Typ, mache normalerweise 3 x wöchentlich Sport, aber das kann ich derzeit nicht - weniger mental, viel mehr wird mir bei körperlicher Anstrengung schwindelig und ich fühle mich wie volltrunken. Was mich so bedrückt ist nicht das klassische "keine Lust haben", super traurig bin ich auch nicht wirklich. Was mir ganz und gar nicht gefällt ist der ständig schwach bis stark ausgeprägte Schwindel der mich rund um die Uhr begleitet, das Gefühl Krank zu sein und die Unfähigkeit mich mal ins Auto zu setzen und meine Familie oder Freunde zu besuchen. Habe auch keine Angst vor eventuellen Panikattacken - ich weiß das sie nicht gefährlich sind und bin in der Lage diese zu "akzeptieren" wenn sie auftreten. Ich hoffe einfach das diese Phase so bald wie möglich vorbei ist - ich bin nicht verzweifelt, ich wünsche mir einfach mein "altes" Leben zurück und finde es nervig. Wünsche euch eine schöne Woche.

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        • Re: Mittelschwere depressive Episode + Panikstörung

          Hallo Horny,

          zunächst mal tut’s mir leid für Dich, daß Du da (auch) drinsteckst.
          Aber ich hab schonmal ne gute Nachricht für Dich: Es wird vorüber gehen, ganz bestimmt onmeda.de/forum/core/images/smilies/smile.png" border="0" alt="" title="Smile" smilieid="1" class="inlineimg" />

          Ich habe selbst seit Nov 2013 mit ner leichten bis mittelschweren Depression zu tun (gehabt?), auch wenn’s mir seit einiger Zeit im Schnitt wieder stabil gut geht, teilweise sogar richtig gut (so, wie heute).

          Mir haben folgende Erkenntnisse und Dinge geholfen:

          - Antidepressivum in der Akutphase seit November. Tägliche Einnahme bis vor rund 3-4 Wochen, seitdem schleiche ich langsam aus. Bei mir ist’s Citalopram 20mg. Das hat zwar in den ersten 1-2 Tagen auch nochmal einiges durcheinander gebracht, aber schon recht bald angeschlagen. War sicher eine hilfreiche Sache, die Talfahrt zu stoppen.

          - 2 Wo. Krankschreibung in der Akutphase. Währenddessen täglich Spaziergänge, später auch leichtes Joggen (20-30 Minuten).

          - Lies Dich in die Materie „Depression“ ein. Ich hab seit November bestimmt ein halbes Dutzend Bücher zu dem Thema gekauft, durchgeblättert und gelesen, und es hat mir enorm geholfen. Ich habe verstanden, was da in mir abläuft, warum, weshalb und wieso. Und es hat mir sehr schnell geholfen einzusehen, daß ich gegen die Depression nicht machtlos bin! Natürlich hatte ich trotzdem schlechte Tage, auch mehrere am Stück, immer mal wieder. Aber kaum hab ich mir mal wieder etwas Zeit genommen, mich eingehender mit meiner Krankheit zu beschäftigen und beim Lesen der Bücher neue Erkenntnisse gewonnen oder sogar mögliche Lösungswege gesehen, ging es mir spätestens 1-2 Tage später schon wieder deutlich besser. Ich will aber auch nicht verheimlichen, daß ich es hier und da zeitweise vielleicht auch etwas übertrieben habe... *zwinker zu Tired und Crashdog* onmeda.de/forum/core/images/smilies/wink.png" border="0" alt="" title="Wink" smilieid="4" class="inlineimg" />
          In jedem Fall hat mir all das geholfen, die Depression zu akzeptieren - und das ist ein wichtiger Schritt.
          Ferner sehe ich meine Depression nun auch als Entwicklungschance: Ich versuche, ihr etwas positives abzugewinnen. Klar will ich die Akutphase nicht zurück! - aber sie hat mir in gewisser Weise die Augen geöffnet.


          - Dieses Forum hier und die Beiträge von Hr. Dr. Riecke, Tired, Crashdog, und anderen. Es hilft mir sehr, meine Gedanken mit anderen auszutauschen und andere Sichtweisen für meine – vermeintlichen – Probleme aufgezeigt zu bekommen.

          - Am wichtigsten schon in dieser Phase war für mich das mentale Umdenken! (=> vergleiche kognitive Verhaltenstherapie)
          Das ganze ist ein ziemlich weites Feld, führt jetzt hier zu weit, das alle auszuführen, daher nur in Kürze:
          a) Halte Dir – möglichst nüchtern und objektiv - vor Augen, was Dein Leben lebenswert macht. Was ist schön in Deinem Leben, was gefällt Dir (normalerweise), was hast Du bisher erreicht, was hast Du an einem Tag gut gemacht, etc.? Vorzugsweise schriftlich (das geht am besten abends, wenn Du besser / „normal“ drauf bist). Tagsüber, gerade während der Spaziergänge, natürlich auch im Geiste.
          b) Das soll jetzt nicht abgedroschen klingen: Aber „lobe den Tag“! => Stell Dich morgens und abends vor Deinen Badezimmerspiegel, lächle Dich an und sage Dir, daß alles in Ordnung ist, Dein Leben schön ist, Du gesund bist, alles wieder gut werden wird, Du Dir keine Sorgen machen brauchst, etc.
          c) Beginne damit, Dein Denken zu analysieren: Wo denkst Du zu negativ, in welche negativen Gedankenspiralen und Grübeleien verrennst Du Dich, die Dich dann noch zusätzlich runterziehen? Insbesondere nach der Theorie der kognitiven Verhaltenstherapie sind Depressionen in 70-80% der Fälle durch verzerrte, zu negative Denk- und Verhaltensmuster geprägt und ausgelöst. Diese zu identifizieren, sich zu verdeutlichen und zu widerlegen bildet bei bis zu 80% der Depressionspatienten einen fundamentalen Baustein, um zügig und nachhaltig aus der Depression wieder herauszukommen.

          Das ist natürlich noch nicht abgeschlossen - ich arbeite nach wie vor an mir, meinen Denk- und Verhaltensweisen. Aber ich spüre und bin davon überzeugt, daß ich diesbezüglich auf dem richtigen Weg bin.

          - Hieran schließt sich im Prinzip auch das Handeln an: MACH etwas. In kleinen Schritten. Auch in sehr kleinen Schritten. Bleib nicht im Bett liegen, starre nicht grübelnd und verzweifelnd die Decke an. Sondern such Dir (ganz) kleine Aufgaben, die Du Stück für Stück erledigst. Wenn Dir Joggen schwerfällt, gehe spazieren – in gemächlichem Tempo. Wenn das Wäsche-Einräumen eine Stunde dauert, dauert es eben eine Stunde – so what. Mache Dir dabei auch immer wieder klar, daß Du Dich nicht zu eilen brauchst, daß Dich niemand hetzt. ES IST ALLES IN ORDNUNG! Du machst das genau in dem Tempo richtig, bei dem Du Dich dann wohlfühlst.

          => Was ist das Ziel all dieser Punkte? Daß Du die Handlungsfähigkeit zurückgewinnst. Daß Du nicht verzweifelst und glaubst, daß alles nicht schaffen zu können. Daß Du feststellst, daß Du trotzdem noch genug Energie und Kraft hast – eben für kleine Dinge. Und daß Kraft und Energie für größere Dinge zurückkommen werden. Daß Du in der Lage bist, Dir selbst zu helfen! Das ist in meinen Augen ein sehr, sehr wichtiger und zentraler Aspekt, wenn nicht sogar der wichtigste überhaupt. Du wechselst damit von der passiven Opferrolle hin zum aktiv(er) Handelnden.
          Mir jedenfalls hat es ungeheuer geholfen, als ich mit der Zeit erkannt habe, daß ich mir durch all diese kleinen Maßnahmen mehr und mehr auch selbst helfen konnte, gepaart mit Antidepressivum und Psychotherapie.


          Und mittlerweile, vier Monate nach der Akutphase, habe ich begonnen, das Citalopram auszuschleichen. Bis jetzt erfolgreich


          In jedem Fall: Übernimm Dich nicht!

          Ich weiß, daß ich Dir hier komprimiert wirklich ne ganze Menge Ratschläge und Hilfsmittel genannt habe, die ich allesamt in der Kürze erstmal nur anreißen konnte. Das soll aber nicht heißen, daß Du sie jetzt alle, sofort und unter Zwang und Druck versuchen mußt oder sollst, sie umzusetzen!
          Es sind Ratschläge. Suche Dir die raus, zu denen Du Dich in der Lage fühlst. Schiebe die übrigen erstmal beiseite.
          Und sie erfordern allesamt Zeit und Geduld! Konsequente Führung eines Positiv-Tagebuchs oder der "Spiegel-Selbstgespräche" haben bei mir noch vergleichsweise schnell zu einer Verbesserung der Stimmungslage geführt. Die Änderung meiner Denk- und Verhaltensmuster habe ich zum jetzigen Zeitpunkt sicher noch nicht abgeschlossen, auch, wenn ich da schon vieles erreicht habe.

          Deshalb: Lerne vor allem, geduldig mit Dir zu sein. Akzeptiere Deine Krankheit, akzeptiere die Depression. Gib Dir Zeit, lerne, Deine Depression zu verstehen. Und dann wirst Du mit der Zeit ganz von allein auch lernen, wo die Fallstricke sind und was Du dagegen tun kannst, was Dir gut tut.

          Mir selbst haben diese "Zeit- und Geduld"-Hinweise anfangs auch wenig geholfen, ich habe sie nicht richtig verstanden. Ich wollte einfach nur, daß die Depression verschwindet - oder mein Leben endet.

          Aber im Laufe der Wochen und Monate habe ich begonnen zu verstehen: Es funktioniert nur so. Die Depression ist eine emotional-mentale-kognitive Krankheit, und man kann sie nur heilen, indem man mit der Zeit all das lernt, was ich oben geschildert habe. Und Lernen ist (leider) ein Prozeß, ein Weg, kein Hebel.
          Wie gesagt: Es ist mir anfangs auch extrem schwergefallen, daß zu begreifen und zu akzeptieren. Aber ich denke, der wesentliche Kern des Groschens ist gefallen

          Und das schaffst Du auch, bestimmt


          Abschließend ein paar Literaturempfehlungen und Internetseiten:
          1. https://www.onmeda.de/krankheiten/depression.html
          2. http://de.wikipedia.org/wiki/Depression
          3. http://www.deutsche-depressionshilfe.de/ - hier speziell: http://www.deutsche-depressionshilfe...g/elfriede.php

          4. Depressionen überwinden - niemals aufgeben (ein sehr gutes Buch zum grundsätzlichen Verständnis der Krankheit in all ihren Facetten)
          5. Der Zen-Weg aus der Depression (ein Selbsthilfe-Buch mit buddhistischen, spirituellen Sichtweisen, das mir sehr geholfen hat, meine Erkrankung zu akzeptieren)
          6. Feeling Good - Depressionen überwinden (Selbsthilfe-Buch zur kognitiven Verhaltenstherapie - sehr gut - es hilft mir aktuell sehr dabei, meine Denk- und Verhaltensmuster im oben beschriebenen Sinne nachhaltig umzustellen)
          7. Erfolgreich gegen Depression und Angst (Hörbuch - sehr gut, wenn Lust, Laune und Zeit gerade nicht ausreichen, zum Buch zu greifen)

          (Falls es Dich im Detail näher interessiert oder Dir vielleicht hilft, wie ich da bis jetzt die Kurve gekriegt habe => "Streß, innere Unruhe, (kleinere) Zusammenbrüche - wie komm ich da raus? ". Es sind allerdings mittlerweile 6 Seiten.)


          Ich will es dabei jetzt erstmal belassen und hoffe, daß Dich mein langer Text und all die Anregungen jetzt nicht erschlagen haben.
          Daher und wie schon gesagt: Geh es langsam an, gib Dir Zeit, nimm Deine Medis (!), und mach - vor allem anfangs - kleine und behutsame Schritte in den oben vorgeschlagenen Richtungen, einen nach dem anderen.

          Kopf hoch, das wird wieder (hätte ich selbst für mich im November auch kaum glauben mögen).

          Deshalb im Sinne von "Elfriede" (s. Link oben): "Jede Depression geht vorüber!" Auch Deine


          Kommentar


          • alex_77
            alex_77 kommentierte
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            Sorry für die kleine Schrift. Irgendetwas ist beim Formatieren und Abschicken schiefgelaufen. Vielleicht kann ein Moderator oder Admin die Standardschriftgröße wiederherstellen? Danke