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  • Update

    War jetzt wegen meinen Sprachproblemen bei einer Logopädin.

    Im ersten Moment war ich nicht sonderlich begeistert. Hatte das Gefühl, dass die Logopädin etwas an der Diagnose von meinem Psychiater/Psychologen zweifelt. Er hat ja in die Überweisung reingeschrieben, dass die Probleme mit dem Reden von meiner Angststörung kommen.

    Sie hat sich bei der Anamnäse die Namen und Dosierungen der Medikamente aufgeschrieben und gemeint, dass das schon davon kommen könnte.

    Sowas beruhigt mich nicht wirklich, wenn einer dem anderen seine Diagnosen anzweifelt...

    Wobei ich schon glaube, dass das mein Psychiater/Psychologe besser einschätzen kann. Er ist ja auf mein Nachfragen nochmal im Computer nachgeschaut und gemeint, dass er da keinen Zusammenhang sehe.

    Zu meiner derzeitigen Verfassung: Das Reden ist eine Spur besser, dafür sind stechende Halsschmerzen dazugekommen. Nicht auf der Seite, wo ich sie immer habe, sondern auf der anderen, linken Seite. Macht mir natürlich schon wieder Angst. Wobei ich mir vorstellen könnte und auch meine Freundin der Meinung ist, dass das sicher von meiner gepressten, angestrengten, verkrampften Aussprache kommt. Zusätzlich haben wir ja eine recht trockene Luft. Die wird wohl auch dazu beitragen.


  • Re: Update

    Hallo Max,
    wenn bei mir Schmerzen die Seite wechseln bin ich meist eher beruhigt. Ich finde es unlogisch das da was ist, weil sie dann auf einer Seite nicht plötzlich aufhören würden und an der anderen wieder auftreten, wenn dann müsste die andere Seite dazu kommen und sich nicht abwechseln. Ich halte das eher für ein wichtiges Indiz, das es nicht von der Physis kommt.

    Deine Logopädin wird sicher häufiger von ihren Patienten zu hören bekommen das sie vermuten die Sprachstörungen liegen an den Medikamenten, das heißt aber nicht das sie richtig einschätzen kann welche Medikamente so etwas bewirken und welche nicht und ob überhaupt.;-)
    Ich bin auch der Meinung das es sehr wohl von Medikamenten kommen kann, habe aus meinen Erfahrungen den Eindruck das sich die Schwierigkeiten verstärken wenn die Medis müde machen und somit das was ich sagen will irgendwie lahmer über die Zunge kommt und sich schon beim Denken verheddert. Auf der anderen Seite kann es natürlich auch an der Erkrankung liegen, die meist schlimmer ist wenn ich Medis in Dosierungen nehme die richtig müde machen, so ist also doch beides möglich und am Ende kann es wohl der Arzt aus seiner Erfahrung heraus am Besten beurteilen.

    Mach dir nicht so viele Gedanken, stell Schüsseln mit Wasser auf die Heizungen und dreh sie Nachts runter, vielleicht hilft das schon.
    Und, falls du schärfere Bonbons gegen die Halsschmerzen lutschst, lass das sein die trocknen ihn nur noch mehr aus, lutsch lieber etwas mildes.

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    • Re: Update

      danke für deine worte.

      wobei ich anmerken muss, dass der halsschmerz nicht wechselt, sondern, dass der schmerz auf der linken seite dazugekommen ist. fühlt sich ganz anders an als der jahrelange schmerz, welchen ich auf der rechten seite habe (der ja eher nur beim schlucken auftritt). der neue schmerz ist vordergründiger, schärfer und fällt mir eher beim sprechen auf (bei bestimmten worten). aber ich glaube auch, dass es an meiner verkrampften aussprache liegt. ich brumme richtig vor mich dahin. nicht heiser, aber halt sehr tief. und der schmerz ist eigentlich erst seit gestern da. einen tag vorher stellte ich eine leichte besserung bei meiner aussprache fest. kann also auch gut sein, dass ich meine aufmerksamkeit jetzt verlagere. dass ich mich unterbewusst darauf konzentriere.

      so gesehen vertraue ich eh auf meinen arzt. was mich heute noch beruhigt: als ich anfang des jahres zu ihm gegangen bin, ist meine freundin auch mitgegangen, weil sie auch eine äußerst schwierige lebensphase durchmachte. er hat beim ersten termin sofort erkannt, dass sie psychisch gesund ist und ich nicht. an das denke ich immer wieder, wenn die tage schwer sind.

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      • Re: Update

        Hallo Max!
        Frag 10 Ärzte und Du bekommst 10 verschiedene Meinungen!
        Ich denke Dein Arzt kennt Dich schon lange und kann es gut einschätzen.
        Allerdings muss ich Tired recht geben. Ich bemerkte bei Amitriptillin z.B. auch dass ich verwaschen sprach, da diese mich müde machten. War so ein bißchen als wenn ich was getrunken hätte. Die Wörter wollten teils dann nicht so raus wie ich wollte. Das war dann allerdings immer nur am Anfang so.

        Gegen die trockene Luft hilft sicher Wasser aufstellen usw. Lutscht Du denn gerne Bonbons? Wenn ja würde ich auch eher zu was mildem tendieren wie Isla Moos etc.

        Langfristig denke ich immer noch wäre eine Therapie für Dich das Beste. Was sagt denn Dein Arzt dazu? Und was wäre mit einer psychosomatischen Kur, die Dir sicher auch gut täte?
        Sprech ihn doch auch mal auf chronische Schmerzen an und die Behandlung bzw seine Meinung dazu.
        Alles Gute :-)

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        • Re: Update

          Das mit dem betrunken sein könnte hinkommen.

          Gewisse Wörter gehen problemlos, andere erfordern eine gewisse Anstrengung.

          Dadurch verkrampfe ich und schätzomativ kommt davon auch der neue Schmerz.

          Mein Arzt hat beim letzten Termin gemeint, dass wir jetzt mal bis Jänner beobachten (habe alle 2 Monate Kontrolle) und dann gegebenenfalls neu entscheiden.

          Direkt auf Kur möchte ich nicht gehen. Einerseits ist das garnix für mich, würde mich da nicht wohl fühlen. Andererseits haben wir gerade erst Nachwuchs bekommen und da möchte ich jeden Moment auskosten. :-)

          Therapie wird wohl nicht ausbleiben. Mir graut es aber schon davor, wie ich das (diskret) in der Arbeit anbringen soll. Sind ein kleiner Betrieb, wo sehr neugierige Leute dabei sind...

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          • Re: Update

            Wieso musst das bei der Arbeit anbringen?
            Du kannst denen sonst was erzählen, die Fakten behalte bloß für dich.

            Die meisten Psychotherapeuten sind mit der Vergabe von Terminen flexibel, es geht morgens oder auch am späten Nachmittag, manche (wenige) schieben sogar abends eine Stunde ein wenn es nicht anders geht.

            Wenn du eine Therapie machen willst solltest du dich sofort drum kümmern, dann bist du schon mal auf der Warteliste, das dauert ohnehin ewig bis du da dran kommst und wieder absagen kannst du immer noch, jeder Zeit. Wenn du es erst ende Januar, Februar werden lässt kann es passieren das du erst einen Termin bekommst wenn das neue Jahr schon wieder sehr alt ist.

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            • Re: Update

              naja, so übel fühle ich mich jetzt auch nicht, dass ich mir da noch einen stress machen muss.

              jetzt habe ich eh gut 2 wochen frei und kann mal etwas ausspannen.

              es sind halt diese wehwehchen, welche mich begleiten und nerven.

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              • Re: Update

                Ui hab ich da was verpaßt? Nachwuchs? Bist Du Papa geworden?
                Also so wie Du das beschreibst, dass manche Wörter eine Anstrengung brauchen, könnte das ja irgendwie doch am Medikament liegen. Bei mir ließ das dann immer nach wenn ich mich an die Dosis gewöhnt hatte,wie gesagt Amitriptillin machte mich halt extrem müde. Aber bin halt auch kein Arzt.
                Ich würde mich auch spätestens im Januar um ne Therapie kümmern oder schiebst Du es vor Dir her,weil Du auch ein bißchen Angst davor hast?
                Eine Therapie täte Dir im jeden Fall gut!

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                • Re: Update

                  naja, so übel fühle ich mich jetzt auch nicht, dass ich mir da noch einen stress machen muss.
                  Haha Max, da lese ich heraus: Ach, ich glaub eh nicht so richtig dran, also wozu schon einen Termin machen".

                  Ich will dich nicht zu was überreden, aber bei psychischen Problemen ist eine Psychotherapie mindestens genauso wichtig wie der Psychiater und wie gesagt, die Termine sind rar und im nächsten Jahr rufen bestimmt alle dort an die so denken wie du.;-)
                  Und wenn du vorher geheilt sein solltest sagst du halt wieder ab, das ist kein Problem.

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