• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

    Hallo,

    Ich habe seit etwa Anfang des Jahres Probleme mit mittlerer bis Starker Übelkeit . Komme grob überschlagen vielleicht 7 Tage im Monat ohne Tabletten ( in meinem Fall Emesan ) klar . Mal brauch ich nur eine , manchmal aber auch die vollen 3 die man am Tag nehmen darf . War zwischendrin immer mal wieder beim Hausarzt aber es kam nie was bei rum . Zudem kamen noch Brustkorbschmerzen ( als ob ein Elefant auf der Brust sitzt) und unruhige Beine Abends .Wenn ich Emesan genommen hatte verstärkten sich die Beinschmerzen .

    Nun ist es seit Anfang letzter Woche schlimmer geworden , ich kann kaum noch essen , und trinken ebenfalls nicht . Ich bin letzte Woche Donnerstag zu meinem Hausarzt , berichtete ihm dies. Er untersuchte die Beine und den Brustkorb , man sah nichts auffälliges , es nahm mir nur die Luft weg wenn er vorne auf den Brustkorb drückte . Wegen der Übelkeit tastete er den Bauch ab . Ein Schmerz an einer Spezifischen Stelle gab es nicht , da es fast überall weh tat wo er drückte . Er wollte dann das eine Blutabnahme sowie Ultraschall vom Bauch und Urinabgabe gemacht wird . Habe dafür einen Termin für Mittwoch bekommen .

    Ich dachte dann damit er es besser nachvollziehen kann , das ich ein "Protokoll" führe was ich zu mir nehme . Das tat ich von Letzter Woche Freitag an bis Mittwoch . Die Zeit bis Mittwoch kamen weitere Symptome hinzu , Schwindel, Kopfdruck, weiterhin Übelkeit , und ich bekam nie mehr als ein Glas Wasser und vielleicht ne Banane am Tag runter .

    Die Zeit bis Mittwoch zu warten war recht hart , weitere Symptome wie Schwindel, Kopfdruck , nurnoch einmal am Tag Wasser lassen , und weiterhin diese Übelkeit waren vorhanden .
    Mein Arzt machte dann den Ultraschall , dieser war unauffällig , ich gab ihm mein "Protokoll" und er meinte ob das mein Ernst sei , und unterstellte mir unterschwellig ich würde dies mit Absicht tun oder hätte den Bericht hallt "beschönigt". Ich sagte ihm das es nicht so ist und ich mit meinen da noch 65 kg bei 1,69 cm zufrieden war . Habe bis jetzt 6 Kg abgenommen . Ich sollte am nächsten Nachmittag nochmal kommen wegen den Blutergebnissen .
    Am nächsten Tag bin ich mit meiner Schwiegermutter hin , ich verkürz das mal sonst wirds zu lang . Blutergebnisse ergaben keinen Aufschluss , alles ok . Urin ging ja nicht . Auf die leichte nachfrage nach einer Lösung für den Flüssigkeitsverlust , sagte er das er mir keine Infusion geben wird da es das falsche Signal für den Körper wäre , denn laut Befund könnte der Körper alles aufnehmen . Er wollte aber trotzdem eine Magenspiegelung , gab mir eine Überweisung dahin und noch eine für einen Psyschiater mit der Verdachtsdiagnose " Psyschosomatische Erkrankung F45.9 glaub ich .

    Gestern dann hatte ich die Spiegelung , da ist alles ok . Bin dann direkt zu einem von den Psyschiatern die er aufgeschrieben hatte , einer davon hat Notfallsprechstunden . Ich war satte 10! Minuten dort drinne , habe 5 Fragen beantworten , und bekam ein Rezept für Doxepin 50mg in die Hand gedrückt . Seiner Meinung nach hätte ich super viel zu verarbeiten , sollte mir auf jeden Fall einen Therapeuten suchen , und auf keinen Fall unter 100 Std anberaumen .

    Das einzige was ich zugeben muss , ist das ich als Jugendliche geritzt habe , und diese Unart vielleicht höchstens 2 mal im Jahr noch passiert . Aber muss ich deshalb wie ein Zombie dann rumlaufen ? Ohne Gefühl oder Regung ? Denn genau das beschreiben verschiedene Erfahrungsberichte des Medikaments. Ich habe Angst davor ! Und auch habe ich Angst weiterhin zu meinem Hausarzt zu gehen , denn wenn es jetzt wirklich was Psyschosomatisches sein sollte , was ist dann wenn "Wirklich" mal was Organisches ist und er es auf die Psyschoschiene zieht ? Ich komme mir nun vor als hätte ich nen dicken Stempel auf der Stirn mit der Aufschrift " Psyscho " . Sorry ist hart ausgedrückt , und ich will keinen Beleidigen ehrlich !
    Achja damit mein Hausarzt zufrieden ist bin ich nun allem nachgegangen , bin auch auf einer Warteliste , aber ein Termin krieg ich vorraussichtlich mitte nächsten Jahres . Da muss mir einer bitte erklären wie ich mit so wenig Nahrung und Flüssigkeit bis dahin schaffen soll . Denn irgendwie hilft es nicht mir immer wieder zu sagen " Du bildest dir das nur ein , du kannst trinken und essen " ., da ist eine Blockade die ich selber Bewusst nicht wegkriege.

    Danke und tu mir leid das es soo lange geworden ist .


  • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

    Hallo chibimoon,

    es kann schon gut sein dass das psychosomatisch ist, was aber nicht bedeutet das du dir das einbildest, auch psychosomatische Symptome sind echt.

    Deinen HA finde ich schon etwas merkwürdig, wenn jemand aufschreibt wie es ist zeigt es ja schon das er es anders lieber hätte, jemand der sich zu dick findet gibt sich normalerweise nicht diese Blöße. Er hat jedenfalls sehr ungeschickt reagiert, auch scheint er keinen richtigen Bezug zu psychosomatisch Erkrankten zu haben, was leider oft so ist und dementsprechend auch nicht besonders einfühlsam zu reagieren.
    Das du bei dem Psychiater nur 10 Minuten drinnen warst ist natürlich sehr kurz, aber die sind auch dermaßen überlaufen das es bei vielen schon als längere Unterhaltung bewertet werden kann, besonders wenn er auch noch Neurologe ist kann man davon ausgehen das kaum Kapazitäten für längere Gespräche da sind.

    Therapieplätze sind sehr rar und die Wartezeiten wirklich unzumutbar lang.
    Du kannst aber aufschreiben bei welchen Therapeuten du schon angerufen hast und abgelehnt wurdest, bzw. so lange Wartezeit hast das du sie nicht überbrücken kannst. Wenn du ein paar zusammen hast rufst du bei deiner Kasse an, schilderst ihnen das und sagst das du dringend eine Alternative brauchst. Ich weiß nicht genau die Zahl die du brauchst, aber wenn man drei, oder fünf? mal abgewiesen wurde bekommt man von der Kasse zur Überbrückung Privatstunden genehmigt, dann geht es auch etwas schneller mit einem Termin.

    >>Aber muss ich deshalb wie ein Zombie dann rumlaufen ? Ohne Gefühl oder Regung ? Denn genau das beschreiben verschiedene Erfahrungsberichte des Medikaments<<<

    Du solltest keine Erfahrungsberichte zu dem Medikament im Netz lesen, dort schreiben fast nur jene die nicht zufrieden sind und auch viele die einfach zu hohe Ansprüche haben bzw. empfindlicher reagieren als andere. Es ist also kein Maß das einen realistischen Wert ergibt, da eben sehr einseitig berichtet wird.
    Das Doxepin wirkt auch sedierend, manchmal ist es aber genau diese Wirkung die hilfreich ist. Normalerweise lässt diese Müdigkeit aber bei regelmäßiger Einnahme nach und nach zwei, drei Wochen wirkt es auch antriebssteigernd, also genau das Gegenteil vom Zombie. Viele Menschen mit Depressionen haben Gefühle die einem Zombie gleichen, so kann es also auch gut sein das viele der Erfahrungsberichte, vor allem die Symptome der Grunderkrankung beschreiben und die User nur glauben das es an dem Medikament liegt, da eine Verschlechterung zufälligerweise mit dem Beginn der Einnahme zusammen fiel.
    Du solltest das Medikament nehmen und wenn du dich nicht gut damit fühlst dann kannst du dich ja immer noch mit dem Arzt in Verbindung setzen und es wieder absetzen, was anderes versuchen.
    Du solltest aber nicht die Möglichkeit das es vielleicht gut wirkt vorüberziehen lassen, eine psychosomatische Erkrankung bedeutet manchmal auch das man ein wenig probieren muss bis man das Richtige gefunden hat, auch das finden der richtigen und ausreichend wirksamen Dosis geht nicht immer so schnell und jedes Medi sollte dabei "mindestens" vier Wochen genommen werden, es sei denn es treten NW auf die man überhaupt nicht ab kann.

    Wenn es dir so schlecht geht solltest du auch die Möglichkeit einer Notaufnahme in einer Klinik in Betracht ziehen, wenn in deiner Nähe eine psychiatrische Ambulanz gibt würde ich an deiner Stelle einfach mal hingehen und dort mit dem dienst habenden Psychiater sprechen.
    In solchen Ambulanzen wird man meist etwas "besser" behandelt, die Erfahrungswerte sind manchmal etwas anders als in Niedergelassenen Praxen, meist haben die einen Tick mehr Zeit, bzw. nehmen sie sich wenn es nötig ist und die sind auch sehr nett.
    Also wenn du die Zeit bis zur Therapie nicht schaffen kannst, oder es dir wirklich so schlecht geht wie es sich anhört solltest du das unbedingt versuchen.
    Das heißt nicht das du gleich in eine Klinik eingewiesen wirst, das machen die nur wenn es wirklich sein muss und die Entscheidung dafür liegt ohnehin bei dir, also davor musst du keine Angst haben.

    Weißt du noch wie das alles begann?
    Vielleicht ergeben sich daraus Hinweise für die Ursache, ob es einen Auslöser für eine psychische Kettenreaktion gab, oder vielleicht eine Unverträglichkeit dem Ganzen zugrunde liegt.

    Hat dir der Psychiater gesagt welche Therapierichtung für dich die richtige ist?

    Kommentar


    • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

      Danke für deine Antwort Tired ! Ich versuche mal was zu beantworten . Was den Psyschiater angeht , finde ich es nur erstaunlich nach nur 10 min so ein Medikament zu verschreiben . Ich will keine Pillen , ich will noch ich selber bleiben. Sedierung geht mal garnicht , ich habe ein Kleinkind zu versorgen , das heisst ich MUSS funktionieren egal wie und egal wann . Ob ich dass will oder nicht ist völlig nebensächlich .
      Ich will auch nicht so abgestempelt werden , soweit ich mich erinnern kann hat es mit dem Ritzen mit etwa 12 Jahren angefangen . Da sehr häufer , seit meinem 18. Lebensjahr nicht mehr so oft , und seit die kleine da ist noch weniger . Aber wie schon erwähnt kommt es hin und wieder dennoch dazu . Aber ich denke von mir selber auch das ich nicht typisch Depressiv bin . Ich habe gute und schöne Momente woran ich mich erfreuen kann . Ich habe nich reglmäßige Heulkrämpfe oder ähnliches . Also besser gesagt ich fühle mich nicht so weit eingeschränkt dadurch das ich Tabletten bräuchte um im Alltag klar zu kommen . Als die kleine da war , hatte ich danach eine Wochenbettdepression , Klinik stand im Raum weil ich mich nicht kümmern wollte und konnte ( Bindung war nicht sooo wie es hätte sein sollen ) . Aber ich hab mich wieder gefangen , und naja funktioniere seitdem . Gut mein Mann hatte dann noch einen schweren Unfall , wodurch ich dann ein Baby und Pflegebedürftigen Mann zuhause hatte . Aber ich habs hingekriegt , die Zeit ist vorbei , und ich Frage mich einfach was das nun soll , mit diesen Symptomen , und bin echt naja kann das Gefühl nicht wirklich beschreiben . Ich fühle mich sehr unwohl , und kann mich mit dem Gedanken eine Psyschosomatische Erkrankung zu haben nicht anfreunden , und noch weniger denke ich das aussenstehende dafür Verständniss haben . Deshalb weiss ich ja nu nicht wie ich mich meinem Arzt gegenüber Verhalten soll .

      Was meinst du mit deiner Frage : Weißt du noch wie das alles begann?

      Generell ? Oder die jetzige Symptomatik ?

      Chibimoon

      Kommentar


      • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

        Generell ? Oder die jetzige Symptomatik ?

        Ich meine deine aktuellen Probleme, irgendwo muss es ja einen Auslöser geben.

        Nur weil es womöglich die Psyche ist wirst du doch nicht abgestempelt, außerdem können ohnehin nur die Leute drauf reagieren die du selber einweihst, es steht ja nicht auf deiner Stirn geschrieben. Davon abgesehen ist es genauso eine Erkrankung wie eine Blinddarmentzündung, oder ein Beinbruch und nichts exotisch unheimliches mehr, es kann jeden treffen und wenn das so einen Leidens druck erzeugt sollte man sich auch helfen lassen, es alleine zu versuchen obwohl man irgendwo schon am Ende ist, verzögert das alles nur unnötig und je früher man was macht desto leichter ist das behandelbar.

        Von den Medikamenten hast du auch eine etwas heftige Vorstellung, die wirken zwar oft sedierend, aber du bist dann nicht extrem sediert.
        Meist hilft es einfach gegen Schlafstörungen und Ängste, wenns müde macht nimmt man es abends und so ist man tagsüber auch wieder fit, nur am Anfang kann es sein das man auch Tags recht müde ist, das gibt sich aber wieder.
        Es gibt auch etliche Medikamente die nicht müde machen, wenn diese Nebenwirkung nicht gebraucht wird kann man was anderes versuchen. Wenn du ein Medikament nicht verträgst, oder mit der Wirkung nicht klar kommst kannst du auch auf ein anderes ausweichen.

        Du willst anscheinend unbedingt alleine da raus kommen, wohl auch weil du ganz furchtbare Vorstellungen von Medikamenten und der Erkrankung hast?
        Da hast du natürlich auch nicht so viele Optionen, kannst nur schauen was dir gut tut und das machen und hoffen das es nur eine Phase ist.

        Kommentar



        • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

          Es kann doch nicht darum gehen mit irgendwelchen Kräutern die Widerstandskraft unseres Immunsystem zu unterstützen. Es muß doch erreicht werden das unser Immunsystem sich selbst aufbaut und so verstärkt werden. Immunsystem mit Krücken?? So lernte es nie Laufen und Springen. Die Spritze, die Tablette , der Saft und die Knolle oder die Frucht und die Kräuter oder das Öl und die Creme. Das ist doch alles das Selbe merkt das denn keiner. Das ist das man mit den Worten meint : den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Gerade bei Wundheilungen bis zu Hautkrankheiten und Allergien reicht es wirklich die körpereigenen Möglichkeiten zu nutzen. Ich will es einmal grob im Grundlagenbereich erklären. Wir wissen das zu allen Heilungsprozessen Fieber wichtig ist, weil es eine unterstützende Möglichkeit für den Körper bedeutet Heilungen zu beschleunigen.

          Kommentar


          • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

            Ja Tired ich denke ich hab da so meine Vorstellungen . Das beste Beispiel ist nun mein Arzt , ich bin keiner der für jeden Furz zum Arzt rennt , ich gehe immer dann wenn wirklich nichts mehr geht . So wie es jetzt ist , stell ich mir das halt so vor , das er von mir genervt sein könnte , denkt das wenn ich mit irgendwas da ankomme das es wiedermal psyschischer Natur ist . Er ist seit Jahren schon mein Hausarzt und wusste bis vor ein paar Tagen noch nichtmal das ich ritze . Hatte ja geschrieben das meine Schwiegermutter mit war , sie war zuerst drinne und dann kam ich später hinzu . Erwollte Blutdruck messen , und hat gefragt was mit den Armen wäre . Ich bin davon überzeugt das meine Schwiegermutter gequatscht hat .Ih wollte nicht das er davon weiss , ich bin bis jetzt immer ohne irgendwelche " Hilfsmittel" oder Therapien ausgekommen , aber nun werde ich voll darein gedrängt , und das will ich einfach nicht . Und ehrlich gesagt , wenn meine Beschwerden wirklich Psyschosomatisch sind , dann ist mein Körper ein riesen Großes ********* , sorry . Wie ich schon sagte , ich habe Familie und Muss funktionieren .

            Zu den Medis nochmal . Müde werde ich auch von den Emesan Tabletten gegen die Übelkeit . Ängste im Sinne von Panik mal abgesehen von der jetzigen Situation mit dem Arzt habe ich nicht . Schlafstörungen hab ich eigentlich so auch nicht , ausser in der jetzigen Situation . Ich esse teilweise wenig oder Garnichts und trinke sehr sehr wenig , ich mache das nicht mit Absicht , und es hilft auch nicht wenn ich mir immer wieder sage " du annst essen und trinken " , irgendwas Blockiert da , und ich selber kann es Bewusst nicht steuern/ändern .

            Den einzigen Auslöser den ich damit in Verbringung bringen würde , wäre das das mit der Übelkeit immer stärker geworden ist , sodass auch manchmal die Tabletten nicht geholfen haben , und ich hier Nächtelang im Sitzen geschlafen habe aus Angst mich übergeben zu müssen .
            Wer weiss die letzte schwere Magen-Darm Grippe hatte ich Anfang Januar etwa , konnte nicht aufhören zu kotzen , ich hab ne Phobie gegens Kotzen , bin dann nach 2 Tagen wegen akuter Dehydration mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht worden , und habe eine Nacht lang Flüssigkeit bekommen . Wenn mir so übel ist kann ich auch kein Essen riechen oder zubereiten , das ist echt übel . Und vor ein paar Wochen dachte ich noch , das es mir langsam zu bunt wird mit der anhaltenden Übelkeit , und ich das einfach nurnoch weg haben will . Und nun diese Extreme Verschlechterung . Von normal auf fast 0 Nahrung .

            Kommentar


            • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

              Ich esse teilweise wenig oder Garnichts und trinke sehr sehr wenig, ich mache das nicht mit Absicht
              Das kann natürlich irgendwann gefährlich werden -- vor allem ein anhaltender Flüssigkeitsmangel. Für die ungefähr ausreichende Trinkmenge können Sie sich an der Farbe des Urins orientieren:
              www.aerzte-am-markt.de/index.php?id=142

              Wenn Sie für lange Zeit kaum etwas zu sich nehmen können, wäre es m.E. schon zu überlegen, daß Sie sich für einige Tage in eine Klinik begeben, und zwar bevor Sie durch den Flüssigkeits- und Nährstoffmangel in einen womöglich lebensbedrohlichen Zustand geraten. Das Kind kann vielleicht in die Klinik mitgenommen werden (oder zur Not mal ein paar Tage ohne die Mutter auskommen).

              In einem Krankenhaus könnte auch Ihre Medikation überprüft werden. Die dauerhafte Einnahme von Emesan scheint mir bedenklich. Zusammen mit dem Doxepin (und der Mangelernährung) können Nebenwirkungen verstärkt werden.

              Kommentar



              • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                sorry . Wie ich schon sagte , ich habe Familie und Muss funktionieren .

                Ein bisschen unlogisch ist das schon, oder?
                Erst mal ändert eine psychische Diagnose und eine entsprechende Therapie nichts an der Situation, außer das du so behandelt werden würdest wie es sinnvoll ist.
                Wie lange funktioniert denn alles wenn es schon so dramatisch ist wie du es schilderst?
                Früher oder später klappst du zusammen, zu wenig Flüssigkeit, zu wenig Energie und wie sollst du damit weiter funktionieren?
                Wäre es Sommer, wärst du schon lange zusammen geklappt.
                Wenn du dich in Behandlung begibst wird es nebenher trotzdem noch irgendwie funktionieren, therapierst du dich selber ohne wirklich Erfolg zu haben wird irgendwann gar nichts mehr funktionieren. Es wird nur verfahrener, vielleicht behältst du gesundheitlich sogar etwas zurück.

                Denen HA kannst du wechseln wenn er dich dir nicht zu sagt, den Psychiater genauso. Du kannst, wie gesagt, in eine psychiatrische Ambulanz gehen, dich dort beraten lassen und schauen was die dir für eine Diagnose stellen, vielleicht überweisen sie dich auch an eine andere Ambulanz die noch mal das Physische abklärt.
                Du kannst den Notarztwagen rufen und dich wegen deiner Symptome als Notfall in eine Klinik bringen lassen, oder versuchen in der entsprechenden Ambulanz einen Termin zu bekommen, um dich nochmal unabhängig von deinem Arzt durch checken zu lassen.
                Du kannst eine Menge machen, aber mach es.
                Ich denke nicht das du von alleine da wieder raus kommst, dazu hört sich das Ganze zu alarmierend an.

                Ich war mal in einer ähnliche Situation, da blieben nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich versuche mich auf die Fachleute einzulassen, oder ich gehe in nächster Zeit drauf.
                Fürs drauf gehen ist immer noch Zeit, aber bis dahin kann man doch auch andere Möglichkeiten ausprobieren, man muss sie ja nicht umsetzen aber zumindest darüber informieren und sich mit Ärzten besprechen.

                Es ist natürlich deine Entscheidung, aber du solltest dich nicht davon leiten lassen das du Vorbehalte gegen die Psychiatrie hast, oder dich in was rein gedrängt fühlst, das sollte nicht daran hindern sich trotzdem zu informieren, Therapien zu versuchen.

                Das du funktionieren musst ist eine Argumentation die total kontraproduktiv und unlogisch ist. Denn, du wirst auf keinen Fall noch lange funktionieren wenn du so weiter machst!

                Kommentar


                • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                  Es ist so wie Tired sagt,Du wirst so irgendwann zusammenklappen.
                  Ich habe selber ein kleines Kind, er ist noch ein Baby. Ich selber nehme wieder Antidepressiva da es ohne nicht mehr ging.
                  Natürlich muss man oder will man für sein Kind da sein. Sedierende Mittel kannst Du jedoch ausprobieren und nach ner Zeit lässt die Sedierung auch nach. Du wirst davon müde aber in der Regel auch nicht total unfähig.

                  Du kannst mit den Ärzten auch absprechen dass Du halt ein kleines Kind hast und etwas möchtest, dass Du dieses noch guten Gewissens versorgen kannst.
                  Besprich dieses auch mit Deinem Mann. Wenn er weiß, dass Du etwas sedierendes nimmst,kann er reagieren bzw Dir bei dem Kind helfen insofern er das kann. Sollte er das garnicht können, dann erklär es einem Arzt, dass Du quasi alleinerziehend bist und somit ein Mittel brauchst, was Dich nicht zu müde macht.
                  Ich hatte sedierende Mittel die machten nur total müde und ich konnte aber dennoch das Baby nachts wickeln etc.
                  Von einem anderen, dass meine Ärztin für besser hielt, wurde mir leider sehr schwindlig,so dass ich es nach ein paar Tagen absetzte. Mein Freund wußte in der Zeit, dass ich das nehme so dass ich ihn hätte nachts wecken können wenn ich gemerkt hätte das es nicht geht, aber in der Zeit schlief der Kleine durch.

                  Ich kann Deine Sorge in sofern gut verstehen, denn ich habe dieses Medikament dann auch nicht mehr genommen da ich mich wie betrunken davon gefühlt habe, ABER mit der Ärztin gesprochen was anstatt dessen geht.Bei Doxepin hatte ich diesen Schwindel aber nie. Jeder reagiert da auch anders,der eine hat Nebenwirkungen,der andere nicht und Du musst rausfinden welches Medikament das Richtige für Dich ist.

                  Es gibt auch andere Antidepressiva die gar nicht oder wenig müde machen,aber Dir sehr gut helfen können! Du solltest Dich nicht absolut dagegen sperren meiner Meinung nach. Was nützt es wenn Du es nicht probierst und so zusammenklappst, dass Du für Wochen gar nicht mehr Deine Familie versorgen kannst? Dein Körper macht das nicht mehr mit.
                  Glaub mir ich hatte das auch schon des öfteren, musste nie in eine Klinik etc ,aber der Körper suchte sich einen Weg wenn ich nicht auf ihn hörte. Sprich ich bekam starke Rückenschmerzen die mich lahmlegten oder anderes.

                  Eine Therapie täte Dir sicher sehr gut und da gehst Du denke ich am besten so vor wie Tired es schon sagte.

                  Kommentar


                  • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                    Chibimoon,
                    mal anders rum gedacht.
                    Wenn du dich gegen professionelle Hilfe entscheidest musst du ja irgendeine Vorstellung davon haben wie es ohne zu bewerkstelligen ist, eine Idee was du tun kannst damit es dir wieder gut geht.
                    Ich welche Richtungen denkst du da?

                    Kommentar



                    • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                      So , ich war ja gestern nochmal bei meinem Hausarzt . Habe mich in soweit mit ihm ausgequatscht das ich weiterhin hin gehen kann ohne mir einen neuen zu suchen . Was das Doxepin 50 mh angeht , sagte er selber es sei viel zu viel . Er hat mir nun Aponal 5mg verschrieben ,soll Abends 1 oder 2 Tabletten nehmen aber mehr nicht .
                      Habe gestern Abend ene genommen , mal sehen wie es weiter geht . Hatte gestern zumindest mal nen Tag wo ich was mehr als ein Glas Wasser trinken konnte und auch eine kleinigkeit Essen .
                      Nun soll ich schauen bezüglich einer kurzfristigen Therapie da es bei mir wohl eine schwere Essstörung vorliegt . Soviel dazu .

                      Kommentar


                      • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                        "..da es bei mir wohl eine schwere Essstörung vorliegt ."

                        Und wer ist nun darauf gekommen?

                        Kommentar


                        • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                          Ich weiss nicht mehr wie er es nannte " Somatome Essstörung " ?? Kann das sein ? Das hat mein Hausarzt gesagt , weil es derzeit ja rein nur um Nahrungsaufnahme geht . Der Psyschiater selber hat garnichts richtig gesagt ...

                          Kommentar


                          • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                            Aponal ist ja auch der Wirkstoff Doxepin, glaub ich, nur halt unter einem Markennamen. 5mg finde ich nicht besonders viel, besonders bei der Symptomatik die du schilderst, natürlich kann ich das auch nicht beurteilen und man kann ja auch noch aufdosieren wenn nötig.
                            Ich bin nur etwas verwundert über deine so schnelle Kehrtwende, natürlich finde ich es super gut das du dir helfen lässt, aber deinem Arzt hast du ja vorher kein Wort geglaubt.
                            Hat er denn entsprechende Zusatzqualifikationen für die Psychosomatik/Psychiatrie.
                            Es ist auf jeden Fall besser zu einem ganz normalen HA zu gehen, als das du zu gar keinem gehst, wenn du diesem vertraust dann ist es ja immerhin schon mal ein großer Schritt, im Vergleich zu deinen bisherigen Schilderungen.
                            Dann bist du auch wenigstens unter medizinischer Kontrolle, falls dein Ernährungsmangel behandelt werden muss.

                            Somatome bedeutet (so viel ich weiß) nicht viel mehr als das deine Erkrankung, durch die gemachten Untersuchungen, nicht auf eine organische Ursache schließen lässt.

                            Kommentar


                            • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                              @ Tired

                              Ja richtig Aponal ist derselbe Wirkstoff allerdings nicht gleich 50 mg , hatte ja von dem Arzt für Psyschiatrie 50 mg Tabletten aufgeschieben bekommen , und hatte da Angst das die mich zum Zombie machen . Weil ich muss ja noch klar sein , also weisst ich darf nicht benebelt sein , eben weil ich mich um meine Tochter kümmern muss und sie auch in die Kita fahren muss . Dass wäre mit der Dosierung nicht möglich , das hat mir mein Hausarzt bestätigt .

                              Es hört sich zwar so an als ob ich mich super schnell umstimmen hab lassen , aber das ist nicht der Fall . Ich sagte ja ich bin noch nicht ganz überzeugt , will aber auch die Sachen machen die man mir empfiehlt , alles andere bringt ja nichts . Vorallem muss ich ja auf jeden Fall einen Klinikaufenthalt unterbinden , also muss ich mich so kümmern .

                              Mein Hausarzt war wohl letzte Woche so komisch drauf weil ich alles abgeblockt habe . Wo ich ihm gestern sagte das ich zwar nicht überzeugt aber auch nicht abgeneigt gegenüber seiner "Diagnose" bin , war er ganz anders drauf . Er will das ich regelmäßig rein komme um alles zu checken . Der Psyschiater will das ich im Januar wieder komme , habe aber immer die Möglichkeit zwischendurch rein zu kommen wenn was ist . Jetzt muss ich halt nur zusehen das ich einen Platz bei einem Psyschotherapeuten finde .

                              Kommentar


                              • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                                Mir kommen 50mg gar nicht so hoch vor, ich nehme mal an er hat auch die 50mg gewählt weil es wichtig ist das du möglichst bald wieder Appetit bekommst.
                                Ist aber auch egal, du kannst es ja erhöhen und falls du müde wirst vergeht das auch wider.
                                So Medis sind ja auch nicht direkt sedierend, also nicht so wie man sich das als Laie vorstellt, eher dämpfend und ich denke mal wenn du dich langsam einschleichst (falls das von deinem HA vorgesehen ist) wirst du da keine allzu großen Probleme bekommen. Und wie gesagt, meine Erfahrungen mit dieser Medikamentengruppe gehen nicht in Richtung Zombie, man kann halt anfangs ziemlich müde sein aber deshalb ist man nicht gleich ein Zombie.

                                Kommentar


                                • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                                  "..wie er es nannte " Somatome Essstörung " ?? Kann das sein ? "

                                  Er hat sicher somatoforme Essstörung gesagt. Der Begriff bedeutet "körperlich ähnlich" , also wie eine körperliche Krankheit erscheinend. Das Gleiche finden Sie ja auch bei dem Begriff psychosomatisch, also psychisch bedingt, aber körperlich sich anfühlend. Das ist dadurch bedingt, dass die selben Hirnareale aktiv sind wie bei einer rein körperlichen Erkrankung. Leider ist das am Anfang auch das Verhängnis. Denn wegen der sehr viel höheren Wertung von körperlichen Krankheiten, lehnt man den somatoformen oder psychosomatischen Vorgang ab. Man will auf keinen Fall "psychisch krank" sein. Es dauert meist lange, bis die Akzeptanz kommt. Dann kann es aber erst eine vollkommene Heilung geben.
                                  Dieses Forum ist voll von diesen Geschehnissen und wird es wohl auch solange bleiben, bis das Wissen um diese Dinge verbreiterter ist und die gesellschaftliche Akzeptanz zunimmt.

                                  Kommentar


                                  • Re: Kaum Essen , Kaum Trinken / Arztprobleme /Angst /Psyschosomatische Erkrankung ?

                                    Vielen Lieben Dank für die Aufklärung Herr Dr. Riecke .

                                    Kommentar