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Familiere Probleme - dadurch Sreß

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  • Familiere Probleme - dadurch Sreß

    Hallo alle zusammen,

    Ich wollte mal meine Gedanken aufschreiben weil ich in letzter Zeit nicht weiter weiß bzw. nicht so richtig weiß was ich machen soll.
    Ich wohne in einer kleinen Stadt. Bekomme zur Zeit EU - Rente und Grundsicherung und bin bis vorletzte Woche fast jeden Tag in meine Werkstatt gefahren um mir einen Ausgleich zu suchen und etwas nebenbei zu verdienen. Bis vor ca. 3 Wochen habe ich das Zyprexa mit meinem Arzt ausgeschlichen. Was ich auch nicht mehr nehmen will weil es nur die Symptome bekämpft. Dann ging auch der Schwindel weg den ich durch das Ausschleichen gehabt habe. Aber so richtig schlafen kann ich bis heute nicht. Dann kam das nächste das ich wieder mal mit meinen Nachbarn gesprochen habe und er sagte das er mal vor meiner Werkstatt lang will. Ich sagte gehe bitte außen rum was er nicht machte. Dann habe ich mich hingesetzt und da war es so als würden meine alten Wunden wieder aufbrechen. Das heißt das ich bis ende letzten Jahres auch dort gewohnt habe und meinen Nachbarn mehrere Male darauf hingewiesen habe das er nicht vor meinem Haus lang gehen solle. Woran er sich auch nicht gehalten hat.
    Ich habe darauf hin vor ca. 3 Wochen einen Zaun um meine Werkstatt gezogen. Und mich super gefühlt dabei. Da war meine Grenze da. Und ich fühlte mich geschützt. Ich habe daraufhin meinen Vater informiert dem das Grundstück gehört das ich einen kleinen Zaun gezogen habe und ihm eine PDF Datei geschickt wo es um Abgrenzungen geht.. Das jeder das Recht hat sich ab zu grenzen. Gut ich hätte auch mit meinen Nachbarn sprechen können das ich nicht mehr möchte das er vor meiner Werkstatt lang läuft. Doch meine Erfahrungen mit ihm hat mir gezeigt das er nicht auf mich hört. Mein Vater war dann auch mal da und hat nichts zu dem Zaun gesagt. Dann war er letzte Woche da und schrieb mir eine Mail das er nicht so ohne weiteres in das Nachbargrundstück zu seinem Bruder rüber konnte und hat einen Teil des Zaunes wieder auf gemacht. Und schreib dann auch noch das es mein Onkel begriffen hat das er da nicht mehr durch darf. Da war ich wie geschockt. Ich war letzte Woche mal wieder in der Werkstatt und sah das meine Grenze wieder offen war. Ich fühlte mich nicht gut dabei. Seit kommen ständig Streß Gedanken hoch was letztes Jahr geschehen ist als ich mal oben das Tor zu geschlossen habe und mich dann mein Onkel anzeigen wollte weil ich da illegal wohne. Mein Vater stand damals in der Tür uns sagte zu mir : willst du das dein Onkel dich anzeigt das du hier illegal wohnst oder Schlüssel raus. Seit dem kann ich keinen mehr ins Gesicht schauen bzw. in die Augen schauen. Wo ich sehr darunter Leide. Und jetzt kommen wieder die blöden Gedanken die ich damals hatte als ich Streit mit meinem Onkel hatte. Ich könnte jetzt wieder Zyprexa nehmen. Will ich aber nicht weil es bloß die Symptome bekämpft. Ich will lieber das Problem lösen. Ich komme schon seit Wochen nicht richtig zur Ruhe. Habe auch schon versucht das Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg zu erhöhen. Doch eine Wirkung zeigt es nicht. Dann war ich in er Sauna. Da bekomme ich aber auch keine Ruhe. Es ist nicht ständig so. Es gibt auch Ruhephasen. Doch hat mich das alte jetzt auch wieder in meiner Neuen Wohnung eingeholt. Von Baldriantropfen merke ich auch nicht viel. Ich merke das ich eine Aggression gegen meinen Vater habe. Ja er sitzt am längeren Hebel.
    Viele sagen suche dir eine Neue Werkstatt. Da müsste ich dann Miete bezahlen was ich jetzt nicht muss. Vielmehr ist mir jetzt erstmal wichtig zu Ruhe zu kommen. Wenn ich ins Krankenhaus gehe kommen die dann gleich wieder mit Neuroleptika. Tavor will ich auch nicht nehmen. Dies habe ich bis September 2012 ausgeschlichen. Dies will ich auch nicht mehr nehmen weil ich weiß wie heftig der Entzug ist.
    Oder ist es wie bei dem Tavor Entzug das nach dem Absetzten wieder das hoch kommt was das Medikament weg machen soll. Weil ich manchmal ständig am denken bin?
    Ich habe auch etwas heraus gefunden. Das eine ist die Flucht! Ja wohin ? Das zweite ist der Kampf ! Bringt nichts da mein Vater und Onkel eh am längeren Hebel sitzen. Das dritte ist sich der Realität an zu passen durch selbstsicheres Auftreten! Da habe ich aber keine Privatsphäre mehr und mein Schutz ist weg. Und es fehlt mir eh schwer anderen ins Gesicht zu schauen. Oder die vierte Sache ist wieder fett Zyprexa zu nehmen was die Gedanken und Gefühle weg macht und dort zu bleiben. Obwohl ich als ich noch Zyprexa nahm auch schlechte Gedanken hatte als ich noch in meiner Werkstatt war. Ein Psychiater würde jetzt sagen da müssen wir das Zyprexa erhöhen. Was anderes kennen die nicht.
    Viele sagen unterhalte dich mit deinem Onkel. Er hat die ganzen Jahre nicht auf mich gehört.
    Ich will mich auch abnabeln von meiner Familie. Das ist auch der Grund weswegen ich immer in der Psychiatrie gelandet bin. Aber diesen Kreislauf will ich nicht mehr mit machen. Dann bin ich wieder ruhig gestellt und fange wieder von vorn an. Es muss einen anderen Weg geben.
    Auch wenn es die Familie gut mit mir meint sind meine Grenzen denen egal. Aber das ist in vielen Familien das Problem. Ich frage mich warum haben 80 % der deutschen einen Zaun um ihr Grundstück ? Sie wollen ihre Privatsphäre und da gilt auch Respekt. Aber das hat mein Vater irgendwie nicht vor mir. Er will es nicht verscherzen mit seinem Bruder.

    So schaue jetzt noch etwas fern. Freue mich auf eure Meinungen.

    Gruß Matthes


  • Re: Familiere Probleme - dadurch Sreß

    hallo matthes,

    ich sehe das genauso - mit den medikamenten alleine ist dir wohl nicht geholfen, viel sinnvoller wäre es, die familien"probleme" zu klären.

    wie ist es eigentlich zur EU gekommen?

    es wäre gut, wenn du dir einen psychologischen psychotherapeuten suchen könntest, mit dem du eine strategie entwickeln kannst, dich z.b. gegen unerwünschte einflußnahme deiner familie abzugrenzen.

    es ist auch wichtig zu lernen, wann es sinn macht, auf einer regel/abgrenzung zu bestehen und wann nicht. warum stört dich das so sehr, wenn ein nachbar an deiner werkstatt vorbei will? was passiert dabei tatsächlich und was sind deine gefühle dabei? geht es nur ums "prinzip"?
    wieso hast du keine privatsphäre mehr, wenn der physische zaun weg ist?

    was ist darunter zu verstehen, daß du "illegal" wohnst?
    falls es rechtliche dinge zu klären gibt, kann dir ein anwalt ggfs. helfen.

    alles gute
    crash



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    • Re: Familiere Probleme - dadurch Sreß

      Hi Matthes,
      ich würde an deiner Stelle unbedingt mit dem Psychiater drüber sprechen, das du seit Wochen nicht zur Ruhe kommst ist nicht gut und sollte unbedingt geändert werden.
      Du musst ja nichts an Medikamenten nehmen was du nicht nehmen willst, vielleicht gibt es etwas das du anstatt des Tavor ausprobieren könntest.
      Wichtig ist halt das dein Arzt über die Probleme informiert ist, ob du letztendlich seine Vorschläge akzeptierst liegt ja alleine bei dir.

      Wie Crash schon erwähnte finde auch ich das eine Psychotherapie eine gute Sache wäre, bei dem Umgang mit anderen Menschen, dem setzen von Grenzen und auch dem Überwinden vom sozialen Rückzug kann eine Therapie sehr hilfreich sein. Sie hilft auch dabei Medikamente reduzieren zu können und herauszufinden wann man lieber welche nehmen sollte und wann man ohne klar kommt, also Phasen in denen es einem schlechter geht rechtzeitig vorherzusehen um sich dann entsprechende Unterstützung holen zu können.

      Sicher solltest du auch mit den Leuten reden die dir Probleme machen und sie um Verständnis bitten, vielleicht gibt es einen Kompromiss mit dem ihr alle gut leben könnt. Auf Dauer ist aber bestimmt nicht gut wenn du dich überall abschottest und Zäune ziehst, das ruft nur noch mehr Probleme hervor und irgendwann kommst du gar nicht mehr ohne Abschottung klar und das würde dich in deiner Selbstständigkeit immer mehr einschränken.

      Darf ich fragen welche Diagnose du hast?
      Die Frage kannst du natürlich auch einfach überlesen, wenn es dir unangenehm ist.

      Kommentar


      • Re: Familiere Probleme - dadurch Sreß

        Hallo

        Ich habe erstmal kurz eine Frage. Ich habe oben bei Nachrichten eine Nachricht bekommen. Ich denke eine private Nachricht. Da steht zumindest eine rote 1. Weiß nicht wie ich an die Nachricht ran kommen kann.

        Zum anderen war ich nach dem ich das hier geschrieben habe bei meinem Psychiater. Bzw. habe am Tag vorher angerufen. Man sagte mir das ich morgen vorbei kommen kann. Bevor ich los vor dachte ich Nein ich brauche kein Zyprexa mehr - ich bleibe zu Hause. Doch irgendwas hat mich zu meinem Arzt gezogen. Ich habe ihn meine Situation geschildert. Und er meinte das ich das meinen Vater sagen solle das, seit dem er letztes Jahr vor mir stand und gesagt hat : Schlüssel raus oder willst du das dein Onkel dich anzeigt , keinen Menschen mehr ins Gesicht schauen kann. Mein Arzt meinte auch das es nur durch reden und Kompromisse geht , weil mir meine Werkstatt die da ist sehr viel bedeutet. Aber für diese Korrespondenz mit meinem Vater muss ich stabil sein. Und er hat mir wieder Zyprexa gegeben. Er sagte anfangs 5 mg nehmen und wenn es dann nicht besser geht auf 10 mg erhöhen. Ich sagte zu ihm wie das weg zu bekommen ist das ich den Menschen wieder ins Gesicht schauen kann. Er sagte gar nicht. Da fing ich darauf hin an zu weinen. Er redete weiter und weiter. Ich sagte darf man nicht mal weinen. Er hatte mein Weinen so aufgefasst das es mir schlecht geht. Dies werde ich ihn nächste Woche erzählen wenn ich wieder bestellt bin.
        Ja leider haben die Ärzte nichts anderes als zB. Tavor , ein Neuroleptika oder Antidepressiva. Tavor wollte ich nicht nehmen. Also gab es bloß Zyprexa. Ich habe anfangs 5 mg genommen und gestern 10 mg. Heute früh stand ich wie gerädert auf. Manches ist schon etwas besser geworden. Doch als ich heute bei einem Kumpel war und was zeichnete fühlte ich mich auf einmal übelst schlecht . Total ausgelaugt. Das ich mir sagte : entweder liegt das am Zyprexa oder an meiner Momentanen Situation. Ich denke dazu . Zyprexa beruhigt schon - wie halt Tavor. Tavor macht auch alles schön. Steigert den Antrieb. Und das gleiche ist auch bei Zyprexa.
        Mein Arzt sagte zwar das mein Rückfall mit dem Zyprexaentzug zusammen hängt. Ich bin da anderer Meinung. Es kam alles auf einmal. Mein Onkel der meine Grenzen wieder überschritten hat. Dann das gleichzeitige aus schleichen des Zyprexas und der nächtliche Krach in meinem Wohnhaus.
        Für mich habe ich entschieden da wo meine Werkstatt ist erstmal nicht weiter zu arbeiten. Ich brauche erstmal Erholung. Und werde mir auch wenn es mir wieder besser geht woanders was suchen. Dann habe ich mich komplett von Familie abgelöst. Wenn meine Familie nicht auf mich hört. Meine Grenzen und Bedürfnisse nicht akzeptiert. Gehe ich da hin wo ich dies bekomme. Denn unter Fremden Menschen ist das normal des anderen Grenzen zu akzeptieren. Und dann wenn werde ich auch wieder das Zyprexa aus schleichen. Dies ist zwar in Notsituationen gut. Doch sollte es dann auch wieder ausgeschlichen werden. Den meine erste Ärztin die ich vor 10 Jahren hatte sagte Mal das ich keine Medikamente brauche.

        So schaue jetzt noch etwas fern.

        Freue mich auf Post

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        • Re: Familiere Probleme - dadurch Sreß

          Hi Matthes,

          oben rechts ist dein Profilbild, über das du auch die Einstellungen aufrufen kannst. Daneben steht Nachrichten, die klickst du einfach an und dann kommst du zu deinem Postfach. Oder du gehst auf dein Profil, klickst einfach deinen Nick an, da kannst du auch irgendwo die Nachrichten anklicken.

          Ich denke auch das du dich erst mal etwas erholen und auch eine Weile das Medikament einnehmen solltest, vielleicht geht es dann ja ganz schnell wieder besser, hat sich ja schon einiges gebessert.

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