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Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

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  • Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

    Guten Morgen liebe community und Experten!

    Leider haben meine Partnerin und ich seit längerem ein doch nicht unerhebliches Problem bei dem mir leider keine Lösungsansätze mehr einfallen und ich deshalb Rat benötige aber eins nach dem Anderem:

    Meine Partnerin und ich sind mittlerweile seit 4 Jahren ein Paar und führen eine gefestigte Beziehung, die durch dick und dünn geht und halten fest zusammen. Anfangs lief es auch auf sexueller Ebene sehr gut, sie wollte Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel ausgiebigen Oralverkehr, auch wenn nicht bis zu meinem Orgasmus. Natürlich würde ich mir sehr wünschen, diese Erfahrung machen zu dürfen aber ich erwarte das keinesfalls von ihr.

    Vor gut drei Jahren wollte sie binnen kurzer Zeit nur noch Sex mit Kondom und offenbarte mir, sie würde Sperma ekelig finden. Auch zu Oralverkehr kam es seitdem nicht mehr. Natürlich habe ich die Ursache dessen auch bei mir gesucht und mich gefragt, ob sich an mir in der Zwischenzeit etwas verändert hat... Hast du etwas an deiner Hygiene geändert, kleidest du dich anders etc... Dementsprechend hab ich von dort an auch besonders penibel auf solche Dinge geachtet, weil ich ihr natürlich ein Gefühl von Sauberkeit vermitteln möchte!

    Leider hat es sich dadurch nicht gebessert, im Gegenteil, die Situation hat sich drastisch verschlechtert. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, an dem sie JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeit ablehnt, egal um welche es geht. Das geht soweit, dass unser letzter ausgiebiger Kuss mittlerweile rund 2 Jahre zurück liegt. Ich darf sie auch nirgends an ihrem Körper küssen oder oral berühren, egal wie sehr ich darauf achte, sie nicht, wie sie sagt '' voll zu sabbern''.

    Das extremste Verhältnis hat sie allerdings in Bezug auf mein Ejakulat.

    Mittlerweile darf ich einen Orgasmus ohne Kondom nur noch haben, wenn ich penibelst darauf achte, dass das Sperma nur mit dem Boden in Kontakt kommt. Direkt danach ist gründlich waschen angesagt und sofort den Boden wischen...

    Mein Hauptproblem dabei liegt bei zwei Dingen: Erstens sehe ich mein eigenes Sperma als etwas völlig normales und einen Teil von mir an, ich habe selbst absolut kein Problem damit und habe es auch schon selbst probiert, da ich mir von meiner Partnerin niemals etwas wünschen würde, was ich selbst als unangenehm oder ekelig empfinde. Genauso gehe ich auch mit ihren Körperflüssigkeiten um, sie sind ein Teil von ihr und es gibt daher keine Grund sich davor zu ekeln. Leider empfinde ich diese völlige Ablehnung von meinem Sperma und Küssen jeglicher Art als Ablehnung und offen gestanden verletzt es mich sehr...

    Das zweite Problem bei mir ist deutlich prakmatischer: Auf Grund einer mehr oder weniger missglückten OP in meiner Kindheit habe ich einen Großteil der Empfindsamkeit am Penis verloren, was dazu führt, dass ich beim Sex mit Kondom oft GAR NICHTS spüre und es mich gepaart mit o.g. Hemmungen auch nicht mehr erregt und keine Leidenschaftaufkommen will.

    Nun vielleicht, was ich bisher unternommen habe, damit ihr nicht Tipps geben müsst, auf die ich selbst schon gekommen bin

    Natürlich suche ich immer wieder das Gespräch mit ihr, alleine schon um die Ursache des ganzen heraus zu finden. Leider hat sie weder daran Interesse noch an der Situation etwas zu ändern. Ich sehe es so: Das ganze ist UNSER Problem, dass wir nur gemeinsam als Paar angehen und lösen können. Sie ist leider auf dem Standpunkt, dass ICH ein Problem habe zu akzeptieren, dass sie das einfach nicht mag und sich da auch nie etwas dran ändern wird... Getreu dem Motto,, friss oder stirb''...

    Natürlich leidet auch die Häufigkeit, wie oft wir Sex haben, enorm hierunter. Wir haben im Zeitraum von einmal pro Woche bis durchaus einmal alle 6 Wochen Sex, der oft auch nicht klappt, da ich dann nicht im Stande bin, eine ausreichende Erektion zu halten. Ich habe ihr auch ca ein Jahr Zeit gegeben, weil ich mir gedacht habe,, Mein Gott, so eine Phase hat jede/r mal, gib ihr einfach etwas Zeit... Auch das blieb ohne Erfolg. Bevor mir einige platt raten ,, Lauf so schnell du kannst'' oder ähnliches, folgendes: Natürlich belastet mich diese Situation SEHR und es ist schwierig damit umzugehen, deshalb hab ich volles Verständnis, wenn manch einer so reagiert, aber: Für mich persönlich ist die Sexualität ein sehr wichtiger Bestandteil einer Beziehung, ein BESTANDTEIL, also einer von vielen.

    Da sie abgesehen von diesen Themen in jeder noch so schwierigen Lage zu mir hält, wir durch dick und dünn gehen und uns gegenseitig einfach das Gefühl von angekommen sein geben, kommt, zumindest momentan, eine Trennung ,, nur'' auf Grund dessen nicht in Frage. Statt dessen möchte ich ihr die Wichtigkeit dieses Themas verdeutlichen und das sie zu der Erkenntnis kommt, dass WIR an ihrem Umgang mit Körperflüssigkeiten gemeinsam etwas ändern müssen...

    Entschuldigung, dass mein erster Beitrag gleich so lang ausfällt und danke an alle, die sich die Zeit nehmen ihn zu lesen. Ich freue mich auf Ratschläge sowohl durch die Experten als auch die Comunity!

  • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

    .....

    Entschuldigung, dass mein erster Beitrag gleich so lang ausfällt und danke an alle, die sich die Zeit nehmen ihn zu lesen. Ich freue mich auf Ratschläge sowohl durch die Experten als auch die Comunity!
    Hallo,

    wie "entspannt" geht sie denn mit ihren eigenen Körperflüssigkeiten um?
    Ekelt sie sich da auch bei Ausfluss, Menstruation usw.

    Oder ist das nur bei dir ekelhaft?

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    • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

      Da wird dir hier wohl kaum einer weiterhelfen können. Wenn deine Partnerin nicht von selbst zur Einsicht kommt, kannst du daran nichts ändern. Ich kenne von meiner Frau ganz ähnliche Verhaltensweisen, daß sie oral nur sehr widerwillig mitmacht oder meist ganz ablehnt. Und wenn, dann darf ich ihr keinesfalls ins Gesicht spritzen.

      Du könntest sie vielleich animieren, indem du ganz offensichtlich mit anderen Frauen in einschlägigen Portalen über Oralsex kommunizierst und diese dort in höchsten Tönen davon schwären. Natürlich so, daß sie es ganz "zufällig" mitbekommt.

      g.

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      • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

        Mich erinnert das Ganze an eine Zwangsstörung. Diese kann sich einfach mal so entwickeln und wird, wie Sie es auch erlebt haben, immer einschränkender. Wenn Sie sich wirklich so gut verstehen, sollte sie bereit sein, Ihnen zu Liebe mit psychotherapeutischer Hilfe den Grund für diese Entwicklung herauszufinden und zu bearbeiten. Tut sie das nicht, wird es eher schlimmer als besser, und dann ertragen Sie es eines Tages nicht mehr. Soweit sollte es nicht kommen!

        LG, Dr. Gehring

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        • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

          Da wird professionelle Hilfe wohl das einzige sein was hilft, mit einem "guten Rat" aus einem Forum wird sich nichts ändern

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          • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..


            Du könntest sie vielleich animieren, indem du ganz offensichtlich mit anderen Frauen in einschlägigen Portalen über Oralsex kommunizierst und diese dort in höchsten Tönen davon schwären. Natürlich so, daß sie es ganz "zufällig" mitbekommt.

            g.
            wenn das mein Freund machen würde, dann wär er nicht mehr mein Freund, mir würde vor ihm ekeln.

            Kommentar


            • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..


              wenn das mein Freund machen würde, dann wär er nicht mehr mein Freund, mir würde vor ihm ekeln.
              Das vertrauen wäre auf jeden Fall hin und ohne das geht nichts mehr.
              Da soll Mann doch lieber klar sagen wie er sich fühlt und was los ist, Wege für Lösungen anbieten und wenn ich nichts ändere klare Konsequenzen ziehen, das ist ehrlicher und nicht so verderbend.

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              • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..


                Lieber Golem, man siehts wieder- wie unterschiedlich wir alle gestrickt sind. Für dich ist das eine eher Lust erregende Vorstellung und bei mir wär der Ofen aus, wenn er das so machen würde, wie du es vorschlägst.

                Ich weiß von mir her, dass ich mal Ekel spüre, mal nicht, bei ein und der gleichen Sache- es kommt nur auf meine Befindlichkeit an.

                Zum Beispiel, Golem, kann es durchaus sein, dass mir irgendwann gefallen könnte, wenn sich mein Freund mit anderen Frauen austauscht- derzeit eben halt nicht.

                Ich hatte mal Phasen, wo ich nix lieber mochte, als Körpersäfte und dann wieder welche, wo mir davor grauste. Das hat gewechselt. Eines weiß ich- entweder ist es interessant, oder nicht. Interesse ist auch gegeben, wenn man Ekel spürt- ansonsten würde man ja sagen, mich berührts nicht, ich spür nichts- weder Ekel, noch Hingabe.

                Es gibt Leute, die schimpfen über etwas sehr und dabei stellt sich dann heraus, sie lieben es insgeheim. Wir haben unterschiedliche Wahrnehmungsebenen und wenn der innere Seismograph anschlägt, dann ist da etwas ernst zu nehmen- im Positivem, wie im Negativen.

                In diesem Sinne- mal nachschauen, was diese Frau hat, wieso reagiert sie so drüber? Was ist los mit ihr?

                Lieber Klaus, ich möchte dir nur sagen, deine Frau ist nicht schuld, dass es ihr so geht, es ist wie ein Wahn, wie ein Verfolgungswahn- also eine erfundene Geschichte, die sie glaubt und nach der sie handelt.

                Wir erfinden ständig solche Ideen und Geschichten und selbst Verliebtheit ist das Resultat so einer Geschichte, die wir uns ausdenken- die wiederum blitzschnell in Hass wechselt, je nach Idee, die man hat.

                Ich würde mal dafür sorgen, dass sie und du zu einem Übereinkommen kommt...liebt sie dich und will sie mit dir weiter zusammen leben, dann geht es soooo nicht weiter. Das muss sie begreifen und verstehen. Für sie muss ihr Wahn unwichtiger werden, wie du. Sie muss ihn überwinden lernen, ihren ausgedachten und idealisierten Ideen-Wahn, wenn du ihr wichtig bist.

                Probier aus, sie mal ohne wenn und aber zu lieben, wie andere es auch machen. Stößt sie dich weg, dann zieh dich an und geh konsequent vor und nicht halbherzig. Wie wenn du ein Essen bestellt hast bei deinem Stammwirt und er bringt dir Regenwürmer. Nimm es nicht an, was da läuft, lehne es ab.

                Deine Frau ist einer Vorstellung unterlegen. Du hilfst ihr nicht, wenn du mitmachst bei ihrer Ideen-Welt. Sie findet da nicht heraus, wenn du dich diesem Benehmen beugst.
                Für dich muss gelten: wir lieben uns, daher wertschätzen wir unsere Liebe und alles, was dieser Liebe im Wege steht, das werden wir nicht dulden und ertragen. Sie ist ehefeindlich im Denken- küssen und schmusen ist schön, das macht Freude, das tut gut. Was sie aber macht, das ist etwas anderes, als Freude leben. Sags klipp und klar, schade, wir haben es versucht, dein Ekel ist mein Tod... ich gehe, bevor es mir noch schlechter geht.

                Dann wird sie munter und wird sich gut stellen wollen mit dir- oder sie sagt, dann geh. Beides kann sein.

                Nachdem du aber sagst, ihr versteht euch ansonsten blendend, dann kann leicht möglich sein, dass sie und du auf einmal wieder alles normal seht und weg ist dieser Spuk, der sich da eingefunden hat, aus welchen Gründen auch immer.

                Sie muss dir entgegenkommen wollen freiwillig. Das wird sie nie machen, wenn du ihr nicht hilfst dabei und ihr bewusst machst, wie schlimm das für dich ist, wie fürchterlich befremdlich und demütigend. Du musst handeln, nicht hinnehmen. In aller Freundschaft gehen, das wär richtig. Nicht schimpfen, nicht strafen, nicht grollen, sondern zugeben, leider, das geht nicht mit mir. Das mache ich nicht mit.

                Das ist eine Regung in ihr, nicht sie selbst. Diese Regung hat bei euch das Sagen. Raus damit. Richtig lieben geht anders. Falsche Fähre- umsteigen.

                Würdet ihr ein Kind haben, das sich gegen die Gesundheit benimmt, dann würdet ihr doch auch etwas mehr Courage an den Tag legen und selbstverständlich dafür sorgen, dass das aufhört. Wieso bist du so nachgiebig? Kein Küssen, kein Mann mehr, fertig. Will sie dich, dann hat das seinen Preis. Sie muss ablegen, was sie sich da angewöhnt hat an falschen Sitten bei euch und halte dich nicht dran, sie und du liebt, oder nicht.
                Was sie tut, das ist garantiert nicht lieben.

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                • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                  Es ist jedenfalls sicher, dass deiner Frau etwas nicht gefällt in ihrem Leben- sie wird sich diesen Ekel-Ideen stellen müssen, woher die wirklich stammen, müsste herausgefunden werden. Das muss nichts mit dir zu tun haben, oder gar mit deiner Spucke oder deinem Sperma. Sie ekelt sich- das musst du wissen. Sie denkt sich eine Geschichte aus, wovor sie sich ekelt.
                  Vielleicht geht es in Wahrheit um ganz etwas anderes und die Problematik liegt ganz wo anders und die "Körpersaft-Geschichte" ist wie eine Offenbahrung, wie ein Herzeigen: mir geht es nicht gut.
                  So wie Kinder meinen, sie hassen den Unterricht, dabei haben sie ein ganz anderes Problem- sie fühlen sich schlecht, schieben die Schule als Grund vor, weil sie Kummer haben daheim, insgesamt, mit sich, mit den Eltern. Wir erfinden alles mögliche, weil wir ja nicht durchschauen können, was mit uns wirklich los ist.

                  Das kann ein Fachmann herausfinden, was deiner Frau echt fehlt und was sie für wirklichen Kummer hat. Diese Saft-Idee ist vorgeschoben. Da steckt was anderes dahinter. Findet es miteinander heraus, wenn es sein muss, mit Hilfe eines Therapeuten.

                  Lieben Gruß

                  Elektraa

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                  • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                    Liebe Elektraa,

                    ich weiß nicht, was Du Dir da für Schauergeschichten über uns zusammenreimst, aber nur weil eine Frau keinen Oralsex mag, muß doch die Ehe nicht kaputt sein!!

                    Unsere heutige Medienwelt suggeriert zwar, daß der moderne Mensch alles sexuell mögen muß, was landläufig als "normal" empfunden wird und da gehören orale und anale Praktiken wohl dazu. Doch wenn ich mit solchen Ansprüchen in eine Beziehung gehe, dannkann ich es vorn vornherein vergessen!

                    Davon abgesehen kann ich auf orale Praktiken gern verzichten, jedenfalls wäre mir das keine weitere nervige Diskussion mit meiner Frau wert.

                    Im übrigen findet sie das ganz interssant, wenn ich mich im Netz anonym mit anderen Frauen austausche, auch wenn sie keine Details wissen möchte.

                    LG
                    g.

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                    • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                      Hallo zusammen!
                      ​​​​​​
                      Zunächst mal: Vielen lieben Dank für sämtliche Resonanz!
                      ​​​​​​
                      Des Weiteren muss ich glaube ich etwas klar stellen: Mir geht es nicht vordergründig um den Oralverkehr, wo ich auch eigentlich dachte, ich hätte das ausreichend im meinem ursprünglichen Post klar gestellt.

                      Dort habe ich es bewusst so formuliert, dass das zwar ein wünschenswerter Aspekt wäre, allerdings meinerseits da null Erwartungen drin stecken!

                      Mir geht es vielmehr darum, dass ich Phobie dafür sorgt, dass kein Kuss mehr möglich ist und auch keinerlei entspannte sexuelle Handlung ohne zu wissen, dass ein Kondom dabei ist, das sämtliche Körperflüssigkeiten auffängt.

                      Ich habe mit ihr in der Zwischenzeit ein paar klare Gespräche geführt, in denen ich ihr klar gemacht habe, dass ihr Verhalten mir nicht gut tut und mir seelisch schadet. Das hat sie auch eingesehen.

                      Unsere nächsten Schritte sehen jetzt wie folgt aus: Zunächst wollen wir ein Gespräch mit unserem gemeinsamen Hausarzt führen, um dort zu erfahren, an welchen Therapeuten wir uns mit einem solchen Problem wenden können. Diesen wollen wir dann gemeinsam aufsuchen, ihr ist aber auch klar, dass wir hier Einzelgespräche führen werden.

                      Wir versprechen uns von dem ganzen folgendes: Ich meinerseits möchte einen Fachmännischen Rat, wie ich mir der Situation umgehen soll, sie lerne besser zu verstehen und wie ich sie dabei unterstützen kann, ihre Phobie zu überwinden.

                      Sie wiederum ist bereit aktiv die Ratschläge zu befolgen und auch selbst Versuche zu unternehmen, sich zum Beispiel an den Kontakt mit Körperflüssigkeiten zu gewöhnen.

                      Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr alle Zeit der Welt geben werde, da ich weiß, wie schwierig es ist so etwas zu ändern, ich habe aber auch die Erwartung, dass sie ihr ganzes Engagement in die Sache steckt, ich denke, diese Erwartung darf ich in einer Beziehung haben.

                      Wie gesagt vielen Dank bis hierher für ehrliche Meinungen und sämtliche Ratschläge!

                      Ich wünsche euch einen guten Rutsch in das Jahr 2019

                      Vg

                      Klaus

                      Kommentar


                      • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                        Liebe Elektraa,

                        ich weiß nicht, was Du Dir da für Schauergeschichten über uns zusammenreimst, aber nur weil eine Frau keinen Oralsex mag, muß doch die Ehe nicht kaputt sein!!

                        Unsere heutige Medienwelt suggeriert zwar, daß der moderne Mensch alles sexuell mögen muß, was landläufig als "normal" empfunden wird und da gehören orale und anale Praktiken wohl dazu. Doch wenn ich mit solchen Ansprüchen in eine Beziehung gehe, dannkann ich es vorn vornherein vergessen!

                        Davon abgesehen kann ich auf orale Praktiken gern verzichten, jedenfalls wäre mir das keine weitere nervige Diskussion mit meiner Frau wert.

                        Im übrigen findet sie das ganz interssant, wenn ich mich im Netz anonym mit anderen Frauen austausche, auch wenn sie keine Details wissen möchte.

                        LG
                        g.
                        Wir haben doch alle unsere Theorien und nach denen handeln wir. Ob richtig oder falsch, es wird alles von unserer Denke beeinflusst.

                        Wenn ich mir ausdenke, Spucke ist ekelig, dann verachte ich küssen und so. Wenn ich mir vorstelle, das ist himmlisch, dann gehts mir anders dabei.

                        Bei mir hat das eben gewechselt- mal von diesem Extrem ins andere und ich kann das selbst nicht erklären, an was das liegt und lag.

                        Golem, wir reden uns doch dauernd etwas ein und sind sehr beeinflussbar. Das macht uns ja aus, dass wir so sind, wie wir eben sind. Ich dachte nie dran, an Oralverkehr etwas eklig zu finden, dann kamen gewisse Ideen in mir auf und die haben mich auf einmal umgedreht, ich sah anders hin und weg war meine Unbekümmertheit und meine Begeisterung dafür.
                        So geht es mir mit ganz vielen Dingen- ich denke, das ist eine Frage der Gewöhnung...auf einmal gewöhnen wir uns etwas an, oder ab. Zuerst schleichend, dann deutlich.
                        Die Gewohnheit, sich vor seinem Mann zu ekeln ist eingeschlichen, hat sich breit gemacht bei der Frau vom Klaus. Was war der Auslöser? Warum ist es so gekommen?
                        Ich habe aufgehört meinen Ex zu küssen, nachdem er immer wieder vergessen hat, seine Zähne zu pflegen und ich angefangen habe, ihn nicht mehr attraktiv zu finden und schön und begehrenswert.

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                        • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                          Hallo zusammen!
                          ​​​​​​
                          Zunächst mal: Vielen lieben Dank für sämtliche Resonanz!
                          ​​​​​​
                          Des Weiteren muss ich glaube ich etwas klar stellen: Mir geht es nicht vordergründig um den Oralverkehr, wo ich auch eigentlich dachte, ich hätte das ausreichend im meinem ursprünglichen Post klar gestellt.

                          Dort habe ich es bewusst so formuliert, dass das zwar ein wünschenswerter Aspekt wäre, allerdings meinerseits da null Erwartungen drin stecken!

                          Mir geht es vielmehr darum, dass ich Phobie dafür sorgt, dass kein Kuss mehr möglich ist und auch keinerlei entspannte sexuelle Handlung ohne zu wissen, dass ein Kondom dabei ist, das sämtliche Körperflüssigkeiten auffängt.

                          Ich habe mit ihr in der Zwischenzeit ein paar klare Gespräche geführt, in denen ich ihr klar gemacht habe, dass ihr Verhalten mir nicht gut tut und mir seelisch schadet. Das hat sie auch eingesehen.

                          Unsere nächsten Schritte sehen jetzt wie folgt aus: Zunächst wollen wir ein Gespräch mit unserem gemeinsamen Hausarzt führen, um dort zu erfahren, an welchen Therapeuten wir uns mit einem solchen Problem wenden können. Diesen wollen wir dann gemeinsam aufsuchen, ihr ist aber auch klar, dass wir hier Einzelgespräche führen werden.

                          Wir versprechen uns von dem ganzen folgendes: Ich meinerseits möchte einen Fachmännischen Rat, wie ich mir der Situation umgehen soll, sie lerne besser zu verstehen und wie ich sie dabei unterstützen kann, ihre Phobie zu überwinden.

                          Sie wiederum ist bereit aktiv die Ratschläge zu befolgen und auch selbst Versuche zu unternehmen, sich zum Beispiel an den Kontakt mit Körperflüssigkeiten zu gewöhnen.

                          Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr alle Zeit der Welt geben werde, da ich weiß, wie schwierig es ist so etwas zu ändern, ich habe aber auch die Erwartung, dass sie ihr ganzes Engagement in die Sache steckt, ich denke, diese Erwartung darf ich in einer Beziehung haben.

                          Wie gesagt vielen Dank bis hierher für ehrliche Meinungen und sämtliche Ratschläge!

                          Ich wünsche euch einen guten Rutsch in das Jahr 2019

                          Vg

                          Klaus
                          Ich denke, ihr seid auf dem richtigen Weg. Wie du es schon formuliert hast, leidet sie unter einer Phobie und um diese zu überwinden, benötigt ihr wahrscheinlich einfach fachmännische Unterstützung.

                          Das einzige, was ich schade finde, ist deine kommunizierte Erwartungshaltung. Sowas baut Druck auf. Du kannst diese Erwartung ja haben - musst aber dann damit rechnen, dass sie enttäuscht werden könnte - und dann?

                          Ich finde, man sollte niemals versuchen, einen anderen Menschen zu ändern, sondern immer so arbeiten, dass man von sich ausgeht. Also sich bewusst machen, was ist das Problem. Das kennst du ja. Und dann seine eigene Einstellung dazu versuchen zu ändern. Wie du schon schreibst... Lernen damit umzugehen, wie es ist und eben nicht mit der Erwartung daran gehen, dass es sich ändert. Dadurch übst du unbewusst viel weniger Druck aus, wirst entspannter und sie merkt das auch.

                          Meine Überzeugung ist, dass sie dadurch viel mehr Unterstützung von dir bekommt, als anders. Und dass es für sie viel leichter wird, ihre Phobie zu überwinden. So wird ihr eigener Wille auch eher gestärkt. Natürlich darfst du Missstände kommunizieren und muss sie nicht hinnehmen. Aber für mich ist die Ausgangslage wirklich wichtig. Und besonders, dass man diese auch so kommuniziert.

                          Und am Ende musst du dir dennoch auch Gedanken machen, was passiert, wenn du es nicht schaffst, dich damit zu arrangieren und sie es nicht schafft, sich zu ändern. Persönliche Ziele setzen und diese nicht aus den Augen verlieren. So findet man viel mehr Glück und Zufriedenheit in seinem Leben.

                          Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Ich sage nicht, dass ihr nicht gemeinsam daran arbeiten sollt. Nur dass du den Druck raus nehmen musst. Und dafür musst du an dir arbeiten. Zeig ihr, dass du an dir arbeitest. Rede mit ihr darüber. Das kann oft mehr bewirken, als ein Psychiater.

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                          • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                            Hallo und weiter vielen Dank für die Antworten!
                            ​​​​​​
                            Leider gibt es hier ein meinerseits körperliches Problem, dass unmittelbar hiermit verknüpft ist und es mir im Prinzip unmöglich macht, mich auf Ihre Situation einlassen zu können.

                            Ich wurde in jungen Jahren vollständig beschnitten und bei der OP wurde die Eichel geschädigt. Dass führt zu einem Verlust meiner Empfindsamkeit, der sich so stark zeigt, dass beim Geschlechtsverkehr mit Kondom GAR KEIN Empfinden vorhanden ist.

                            Natürlich würde ich versuchen, meine Leidenschaft und Lust auf sie aus anderen Tätigkeiten zu ziehen, jedoch fällt mir keine mehr ein, die entweder nichts mit ihrer Phobie zu tun hat oder aber ich es ehrlich gesagt gleich lassen kann, da die einzige Lösung, die sie akzeptiert, dass Kondom ist.

                            Auch habe ich bereits meinerseits versucht, hierzu mehrere Ärzte aufzusuchen und mit Ratschläge einzuholen, um an meiner Problematik etwas ändern zu können. Hier wurde mir geraten, mich regelmäßig mit Hautoflegecremes einzureiben, um die Haut der Eichel elastischer und damit wieder empfindsam zu machen, ohne Erfolg...


                            ​​​​​​Das gepaart mit dem Fakt, dass ich sie vor während oder nach dem GV nicht küssen und auch nicht ohne große Einschränkungen anfassen darf, führt bei mir dazu, dass fast nichts übrig bleibt, aus dem ich Erregung oder Leidenschaft ziehen könnte.

                            Viele Grüße und schönen Nachmittag

                            Klaus

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                            • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                              Hallo und weiter vielen Dank für die Antworten!
                              ​​​​​​
                              Leider gibt es hier ein meinerseits körperliches Problem, dass unmittelbar hiermit verknüpft ist und es mir im Prinzip unmöglich macht, mich auf Ihre Situation einlassen zu können.

                              Ich wurde in jungen Jahren vollständig beschnitten und bei der OP wurde die Eichel geschädigt. Dass führt zu einem Verlust meiner Empfindsamkeit, der sich so stark zeigt, dass beim Geschlechtsverkehr mit Kondom GAR KEIN Empfinden vorhanden ist.
                              .......

                              Klaus
                              da kann dir vielleicht Hans Georg helfen

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                              • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                                Mit dem Problem bist du (leider) nicht allein...aber viele haben es schon geschafft die Probleme durch Beschneidung zu lindern...durch permanenten Schutz der Eichel vor ständiger Reizung (führt zur Abstumpfung...) Pflege und eincremen (die Keratinisierung der Eichelhaut kann man rückgängig machen) oder Vorhautrestoring (durch ausüben von Zug kann sich einen Vorhautersatz erdehnen...) die Nerven sind zwar weg, aber Schutz und Pflege ist wieder da...

                                Vielleicht schaust du mal da vorbei, da kannst du dir Tipps von Betroffenen holen:
                                beschneidungsforum.de

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                                • Re: Partnerin lehnt leider JEDEN Kontakt mit Körperflüssigkeiten ab..

                                  Eine Wiederherstellung der Vorhaut ist leider nicht mehr möglich, da bei der damaligen OP zu viel Gewebe weg genommen wurde. Es wurde in meinem Fall leider soviel entfernt, das eine Dehnung der noch vorhandenen Haut auch im nicht errigierten Zustand über die Eichel nicht möglich ist, geschweige denn im errigierten Zustand.

                                  Hier habe ich auch schon nach Alternativen Methoden, die Eichel im Alltag vor ständigen Reizen durch Reibung zu schützen, unter anderem durch eine Art "Überzug", der die Vorhaut ersetzt, leider sind diese nur in Form von Latex zu erwerben, ich habe leider eine Latex allergie und reagiere auf längeren Hautkontakt mit Latex.

                                  Die Pflege der Vorhaut in Form von verschiedenen Salben/Cremes erfolgt dauerhaft seit gut 5 Jahren , allerdings auch nur mit sehr sehr mäßigem Erfolg...

                                  Hierzu habe ich verschiedene Urologen aufgesucht, um evtl eine Alternative zu erfragen, auch das war bis heute nicht von Erfolg gekrönt.

                                  Mein Gedanke in Bezug auf unser ursprüngliches Problem sieht wie folgt aus: Prinzipiell ist es mir egal, ob meine Frau etwas an Ihrer Abneigung ändert oder sich die Situation meinerseits bessert. Das Ziel ist es, dass wir leidenschaftlich miteinander schlafen können und wir beide dabei Lust empfinden, uns fallen lassen können und Spaß daran haben.

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