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Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe

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  • Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe

    Hallo liebe trauende Eltern,


    wir haben aus dem Verlust unserer Zwillige heraus eine SHG für beroffene Eltern in Gießen/Hessen gegründet. Diese Gruppe besteht nunmehr seit fast 1o Jahren. Die Erfahrung hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit anderen betroffenen Eltern auszutauschen. Oft hört man die Sprüche "Ihr seit ja noch jung, odr Ihr habt ja noch andere Kinder, oder das war doch noch gar kein richtiger Mensch, oder es war vielleicht krank, dann ist es besser so".
    Die leute wissen gar nicht, wie sie einen damit verletzen können, dieses ungeborene Kind einfach zu verleugnen und ihm keine Existenz zu geben.

    Bei uns ist immer ein Raum für unsere Kinder.
    Wir beraten auch Eltern in Folgeschwangerschaften und nach med. indizierten Schwangerschaftsabbrüchen, geben Tipps zur Bestattung von auch allerkleinsten Kindern und sagen, wie man Erinnerungen schaffen kann und auch sollte.

    Wer interessiert ist unsere Gruppe zu besuchen, kann sich gerne unter ute-dieter.hock@web.de melden.

    Gerne suchen wir Euch auch eine Gruppe in Eurer Nähe heraus, falls es dort eine gibt. Dazu benötigen wir PLZ und oder Telefonvorwahl und die nächstmögliche Gruppe zu finden.

    Im Frühjahr werden wir auch wieder einen Gedenkgottesdienst für alle Kinder veranstalten. Genaueres dazu gebe ich noch bekannt.

    Viel Kraft für die Zukunft
    wünscht Eure Engelsmutter


  • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


    Hallo Engelsmutter,



    wir können uns gerne austauschen.
    Ich habe die homozygote Form.



    Ende November hatte ich diesen Beitrag schon mal veröffentlicht:



    Ich bin 35 Jahre alt und habe einen Sohn 11 Jahre er ist mit 3 Herzfehlern auf die Welt gekommen und eine Tochter mit 8 Jahre gesund zur Welt gekommen beide sind aus erster Ehe.
    Mit meinen jetzigen Mann ( seit 5 Jahren ) habe ich noch kein Kind.
    Wir haben am 16.07. 05 kirchlich geheiratet und bin nach 3 Monaten auch gleich Schwanger geworden. Das war Freude pur! Am Anfang von der Schwangerschaft hatte ich wahnsinnige Bauchschmerzen als ob ich meine Regel bekommen würde und die Brust hat man auch nicht mehr anfassen können sogar das duschen hat weh getan. Das alles hörte aber nach ein paar Wochen wieder auf. Die Schwangerschaft verlief eigentlich super. Bis eines Abends wo ich auf der Couch lag ( SSW 15 + ? ) und es im Bauch furchtbar zu zappeln anfing. Ich konnte nicht nachvollziehen was das sein hätte können. Nach 2 Tagen bekam ich leicht erhöhte Temparatur 38 - 38,5. Nach 10 Tagen bin ich dann doch mal zum FA gegangen und wollte mich untersuchen lassen, aber mein FA hatte gemeint ich sollte mal zum Zahnarzt gehen, vielleicht steht ein Zahn unter Eiter. Gott sei Dank war mein Mann diesesmal dabei und er bestand darauf einen Ultraschall zu machen. Ich wäre wirklich zum ZA gegangen. Da bekamen wir die schreckliche Nachricht, dass das Herzchen unseres kleinen Jungen nicht mehr schlägt. Die Welt brach für uns in diesem Moment zusammen. Ich musste anschliesend gleich ins Krankenhaus und dort wurde am nächsten Tag mit Nalador die Entbindung eingeleitet. Dieser Alptraum dauerte 5 Tage. Ich war sehr lange nicht mehr ich selber.
    Anfang Mai wurde ich wieder Schwanger. Diese Schwangerschaft dauerte nur 3 Tage.
    Aus eigenen Stücken verlangte ich von meiner FA eine Überweisung zur genetischen Beratung.
    Mein Mann und Ich fuhren anfang August zu unserem Termin und liesen uns untersuchen.
    Nach 2 Wochen bekam ich das Ergebniss das ich ein Mutant bin. Ich babe die PAI I 4G/4G homozygote Mutation ( Blutgerinnungsstörung ). D. h. bei vorliegen des nächsten positiven Schwangerschaftstestes muss ich sofort mit ASS 100 + Fraxiparin 0,3 mg anfangen. Na ja, jetzt ist es soweit, ich bin in der SSW 5+0 und spritze mir seit 5 Tagen Fraxiparin und nehme zusätzlich Aspirin protect 100. Die Angst ist riesen groß, dass ich unser Baby wieder verlieren könnte. Im Moment macht mir Sorgen, dass ich einfach von gewissen Anzeichen zu wenig spüre sprich Brust ziehen, Kreislauf probleme Übelkeit usw. . Mir geht es im gegensatz zu den anderen Schwangerschaften ungewöhnlich gut. Hoffentlich ist alles in Ordnung! Die Angst überwiegt fast alle Glücksgefühle.
    Jetzt bin ich fast in der 17. Woche und die Glücksgefühle überwiegen der Angst.
    Soviel zu meiner Geschichte.
    Es wird sich auch für deine Tochter alles zum positiven wenden.
    Freue mich von Dir zu hören.



    LG Diana

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    • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


      Hallo Diana,

      ich finde es gut, den Mut noch mal zu haben und es wieder zu probieren. Meine Tochter will das auch unbedingt wieder probieren. Sie ist ja erst 23. Sie hat nach anfänglichem Schock der Diagnose doch gleich gemeint, sie würde das alles auf sich nehmen.

      Das mit deinen Babys tut mir sehr leid. Hast du ein Grab für den Jungen? Wir haben unseen Sohn Christopher (16+5 SSW) begraben. Ich könnte es nicht ertragen zu wissen, daß er im Müll gelandet wäre. Wir mußten damals noch mächtig kämpfen u´m das durchzusetzen.

      Wäre schön, wenn du dich noch mal meldest, wie es dir geht und ob du Bilder von deinem Kind hast, was gestorben ist.

      LG Ute

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      • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


        mal ganz im ernst will man da noch bilder von haben? also ich könnte mir selber das nicht antun wenn ich mein kind verliere das die davon noch einbild machen oder so ich würd total durchdrehen....

        @dianamaria

        Vill ist die jetzige schwangerschaft ja gerade deshalb so beschwerden los weil du die medikamente nimmst die dein körper benötigt?
        Ich wünsche dir auf jedenfall alles alles gute und das alles gut läuft und du ein gesundes süsses baby zur welt bringst =)

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        • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


          Hallo Kleinelady,

          hast du schon ein Kind verloren? Wenn nicht, weißt du nicht wie das ist. Manche wollen erst kein Bild davon haben, weil sie im Schock die falsche Entscheidung treffen. Nachher ist es zu spät dafür.
          Viele Eltern haben ein Bild von ihrem Kind. Was ist schon dabei, es ist das eigene Kind. Wenn es leben würde hatten sie Hunderte. Außerdem bleibt einem außer dem Bild und ein Paar Hand-u. Fußabdrücken nichts mehr überig.

          LG Engelsmutter

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          • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


            Hallo Engelsmutter,

            bild haben wir keins, unser Sohn hatte ein sehr großes Hämatom an der Stirnseite, weil er ja schon 3 Wochen tod im Bauch war und auf der Stelle so lange gelegen hat.
            Wir haben ihm den Namen Joshua-Florian gegeben und natürlich auch beerdigen lassen.
            LG Diana

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            • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


              huhu engelsmutter

              nein ich habe noch kein kind verloren zum glück und es tut mir auch sehr leid für die,die ihr kind verlieren!Aber ich denke ich würde trotzdem kein bild haben wollen schon allein wegen dem schmerz der mit dem verbunden ist ich könnte mir kein bild anschauen von mein kind was nie richtig gelebt hat ausser im mutterleib das wäre zu traurig für mich...meine schwester hatte vor kurzem einen schwangerschafts abbruch es ist zwar nicht das selbe als wenn man sich darauf freut eins zu bekommen als wenn man sich dazu entscheidet es wegmachen zu lassen aber ihre entscheidung hat mich dennoch sehr getroffen und sie lässt das völlig kalt ich habe mir dann mal solche internet seiten angeschaut wie das von statten geht und das ist einfach nur schrecklich vorallem wenn man sieht das es schon die gestallt eines kleinen menschen hat wer verdammt kann so kleinen wesen sowas antun? und wieso lässt gott sowas zu genauso das viele ihre kinder verlieren obwohl sie sich doch so freuen? das macht mich alles traurig und wütend zu gleich!
              In 4 tagen soll mein zweites baby auf die welt kommen (glaub aber ehr das es noch auf sich warten lässt) und ich freu mich so total und bin schon ganz ungeduldig *hibbel*

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              • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


                Hallo,

                lese hier eure e-mails und werde noch trauriger,es kann doch nicht sein das es so viele von uns gibt,

                gehöre leider auch dazu,
                am 06.09.2006 habe ich unseren kleinen Loris in der 38 SSW still geboren. Frühzeitige Plazentalösung.
                Nur noch 13 Tage und es wäre alles perfekt gewesen.
                Plazenta und Kind waren völlig gesund.
                Es wurde eine Blutgerinnungsstörung festgestellt, Faktor V heterozygote. Die ganze Zeit dachte ich das ist der Grund, in der nächten Schwangerschaft,(nicht um den kleinen zu ersetzen, sondern um den schmerz erträglicher zu machen und loris ein geschwisterchen zu schenken) werde ich mit einem Blutverdünner gespritzt und alles wird gut gehen.
                Mein Hausarzt hat mir heute erklärt, dass das überhaupt nichts damit zu tun hat.
                Bei mir ist die Gefahr das sich gerinsel bilden können und das hätte nichts mit dem Tod oder mit einer Lösung zu tun.
                Bin total verwirrt und weiß NICHTS mehr.
                Ich werde im Mai 38 jahre alt, die jüngste bin ich auch nicht mehr.

                liebe grüße adri

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                • Re: Fehlgeburt-Totgeburt Selbsthilfegruppe


                  Hallo Adrii,es tut mir sehr leid was dier passiert ist.

                  Laut Auskunft unseres Spezialisten soll es aber doch so sein. Meine Tochter muß sich in der Folgeschwangerschaft nämlich auch täglich spritzen, weils sie eine MTHFR-Mutation und das Faktor-V-Leiden hat.
                  Suche dir evtl. eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt oder einer Abortsprechstunde. Wo kommst du den her. Kannst mich auch unter private Nachrichten anschreiben, da gebe ich dir meine Telefonnummer.

                  Sei lieb gedrückt und viel Kraft für die nächste Zeit wünscht Engelsmutter

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