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Schwanger mit homozygoten MTHFR-Mutation und Faktor V-Leiden

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  • Schwanger mit homozygoten MTHFR-Mutation und Faktor V-Leiden

    Hallo auf Frau Dr., wer von Euch war schon schwanger mit dieser Gen-Mutation auf dem Gerinnungsgen und hat auch die gesamte SS gespritzt und ein gesundes Kind bekommen.

    Wie hoch sind die Risiken für Mutter und Kind mit der Fragmin-Behandlung.

    Meine Tochter hatte schon zwei FG und es wurde jetzt bei der genetischen Untersuchung festgestellt, daß sie diese Mutaion hat.

    Liebe Grüße Engelsmutter


  • Re: Schwanger mit homozygoten MTHFR-Mutation und Faktor V-Leiden


    Hallo Engelsmutter,

    weis jetzt nicht genau welchen Beitrag du lesen wirst, aber sicherheitshalber schicke ich es Dir an alle deine Themen.
    Wir können uns gerne austauschen.
    Ich habe die homozygote Form.
    Ende November hatte ich diesen Beitrag schon mal veröffentlicht:
    Ich bin 35 Jahre alt und habe einen Sohn 11 Jahre er ist mit 3 Herzfehlern auf die Welt gekommen und eine Tochter mit 8 Jahre gesund zur Welt gekommen beide sind aus erster Ehe.
    Mit meinen jetzigen Mann ( seit 5 Jahren ) habe ich noch kein Kind.
    Wir haben am 16.07. 05 kirchlich geheiratet und bin nach 3 Monaten auch gleich Schwanger geworden. Das war Freude pur! Am Anfang von der Schwangerschaft hatte ich wahnsinnige Bauchschmerzen als ob ich meine Regel bekommen würde und die Brust hat man auch nicht mehr anfassen können sogar das duschen hat weh getan. Das alles hörte aber nach ein paar Wochen wieder auf. Die Schwangerschaft verlief eigentlich super. Bis eines Abends wo ich auf der Couch lag ( SSW 15 + ? ) und es im Bauch furchtbar zu zappeln anfing. Ich konnte nicht nachvollziehen was das sein hätte können. Nach 2 Tagen bekam ich leicht erhöhte Temparatur 38 - 38,5. Nach 10 Tagen bin ich dann doch mal zum FA gegangen und wollte mich untersuchen lassen, aber mein FA hatte gemeint ich sollte mal zum Zahnarzt gehen, vielleicht steht ein Zahn unter Eiter. Gott sei Dank war mein Mann diesesmal dabei und er bestand darauf einen Ultraschall zu machen. Ich wäre wirklich zum ZA gegangen. Da bekamen wir die schreckliche Nachricht, dass das Herzchen unseres kleinen Jungen nicht mehr schlägt. Die Welt brach für uns in diesem Moment zusammen. Ich musste anschliesend gleich ins Krankenhaus und dort wurde am nächsten Tag mit Nalador die Entbindung eingeleitet. Dieser Alptraum dauerte 5 Tage. Ich war sehr lange nicht mehr ich selber.
    Anfang Mai wurde ich wieder Schwanger. Diese Schwangerschaft dauerte nur 3 Tage.
    Aus eigenen Stücken verlangte ich von meiner FA eine Überweisung zur genetischen Beratung.
    Mein Mann und Ich fuhren anfang August zu unserem Termin und liesen uns untersuchen.
    Nach 2 Wochen bekam ich das Ergebniss das ich ein Mutant bin. Ich babe die PAI I 4G/4G homozygote Mutation ( Blutgerinnungsstörung ). D. h. bei vorliegen des nächsten positiven Schwangerschaftstestes muss ich sofort mit ASS 100 + Fraxiparin 0,3 mg anfangen. Na ja, jetzt ist es soweit, ich bin in der SSW 5+0 und spritze mir seit 5 Tagen Fraxiparin und nehme zusätzlich Aspirin protect 100. Die Angst ist riesen groß, dass ich unser Baby wieder verlieren könnte. Im Moment macht mir Sorgen, dass ich einfach von gewissen Anzeichen zu wenig spüre sprich Brust ziehen, Kreislauf probleme Übelkeit usw. . Mir geht es im gegensatz zu den anderen Schwangerschaften ungewöhnlich gut. Hoffentlich ist alles in Ordnung! Die Angst überwiegt fast alle Glücksgefühle.
    Jetzt bin ich fast in der 17. Woche und die Glücksgefühle überwiegen der Angst.
    Soviel zu meiner Geschichte.
    Es wird sich auch für deine Tochter alles zum positiven wenden.
    Freue mich von Dir zu hören.

    LG Diana

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