• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.
  • Liebe Forennutzer,
    wir möchten unser Forum noch besser an Ihre Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Dazu haben wir eine kurze Online-Umfrage erstellt. Die Teilnahme ist selbstverständlich anonym und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank!

    Hier geht's zur Umfrage

Frage zu Fluomizin-Einnahme in SS

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Frage zu Fluomizin-Einnahme in SS

    Guten Tag,
    mein Frauenarzt hat mir zu Beginn meiner Schwangerschaft Floumizin Vaginaltabletten verschrieben zur Prophylaxe. Ich habe es nicht genommen nach Nachforschung der Nebenwirkungen.
    Bei meinem letzten Termin hat er nochmal deutlich die Empfehlung dafür ausgesprochen. Ua. wurde mir erklärt, dass es Frühgeburten verhindere. Mittlerweile bin ich in der 31. SSW. Für mich fehlt eine Erklärung, wieso ich es ohne Beschwerden nehmen sollte. Gibt es wirklich nachgewiesen einen positiven Effekt auf die Scheidenflora und wie realistisch ist eine Möglichkeit der Verhinderung einer Frühgeburt aufgrund der Einnahme des nicht verschreibungspflichtigen Medikaments?
    Ich bin sehr verunsichert, weil ich Nutzen und Nebenwirkungen nicht einordnen kann.
    Wie ist der medizinische Stand und Erfahrungen mit Fluomizin?
    Vielen Dank für ihre Antwort.





  • Re: Frage zu Fluomizin-Einnahme in SS

    Hallo Sabrina-Boe,
    Fluomicin wird lokal in der Scheide angewendet zum Abtöten von Bakterien bei bakterieller Scheidenentzündung. Ist eine bakterielle Vaginose in der Schwangerschaft nachgewiesen, so ist auch wenn die Frau asymptomatisch ist, eine Behandlung indiziert. Dies V.a. um eine Frühgeburtsbestrebung zu verhindern. Bakterien können über den Gebärmutterhals aufsteigen. Dadurch ist das Risiko eines vorzeitigen Blasensprungs, vorzeitiger Wehentätigkeit oder einer Frühgeburt erhöht. Auslöser sind dann Abbauprodukte der Bakterien, die entsprechende Reaktion im Körper der Frau vermitteln.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

    Kommentar