• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Ureaplasmen und Antibiotika-Nachbehandlung

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Ureaplasmen und Antibiotika-Nachbehandlung

    Sehr geehrte Frau Mittmann,
    vor Wochen lag ich wegen einer Zerfixinsuffizienz und vorzeitigen Wehen im Krankenhaus. Dort wurden auch ein paar Bakterien gefunden die mit Unacid und Vagi-Hex behandelt wurden. Seitdem hab ich ein Brennen an der Scheide, überwiegend nach der Einnahme von Progestran die ich vaginal einführe. Mein Gynäkologe meinte wir machen erstmal einen Abstrich und es wurden Ureaplasma Spezies gefunden. Daraufhin meinte er es besteht kein Behandlungsbedarf. Jetzt habe ich im Internet gelesen dass diese Bakterien gar nicht so ungefährlich sind und behandelt werden müssten. Allerdings lese ich nur immer was von Ureaplasmen Urealyticim und parvum. Ist das was anderes als bei mir, da in meinem Befund „Spezies“ angegeben ist?
    Und würden Sie nach den Antibiotika zu einen Darmaufbau oder Milchsäurezäpfchen etc. raten?

    Danke für Ihre Antwort.
    Viele Grüße Pinky


  • Re: Ureaplasmen und Antibiotika-Nachbehandlung

    Hallo Pinky,
    zur Wiederherstellung der vorgeschädigten Vaginalflora wäre der Aufbau mit Milchsäurekulturen empfehlenswert. So haben Sie dann auch die gute Chance, dass das Brennen wieder nachlässt. Sie können auch mit dem FA besprechen, ob Sie nicht das Gelbkörperhormon oral zu sich nehmen können, um schneller zur Balance zurück zu kommen. Bei 60% der Frauen kommen Ureaplasmen im Vaginalabstrich vor. Bei einer bakteriellen Vaginose sehr häufig. Aber es lässt nicht den Schluss zu, dass Sie eine bakterielle Vaginose haben nur weil sie bei Ihnen vorkommen.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

    Kommentar