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Myom & Ss

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  • Myom & Ss

    Guten Abend, wir überlegen an einem zweiten Kind. Kurz zu meiner Vorgeschichte..
    Ich habe am Ende September 2016 meinen Sohn nach 3 Tagen Einleitung und unter 16 Stunden am wehentropf , per spontaner Geburt, trotz Placenta Praevia, gesund zur welt gebracht. Leider stellte mein FA 7 wochen nach der Geburt noch Plazentareste in meiner GM fest. Ein paar Tage später erfolgte eine Ausschabung. 8 Tage danach bin ich dann nachts mit schwerem Blutverlust ( lief wie wasser raus ) vom RTW abgeholt worden. Not op. Dabei wurden dann 2 Subm.Myome entdeckt. Da diese für meine schweren Blutungen verantwortlich waren wurden sie mir operativ, vaginal ein paar Monate später auf der GM Schleimhaut sitzend abgetragen. Mir wurde dann von den Ärzten im KH und meiner Fa empfohlen, die Pille Solgest immer durchgehend ohne Pause zu nehmen. Das mache ich jetzt seit genau 1 jahr auch. Nun möchten wir gern noch ein zweites und letztes kind erzeugen. Ich habe nach damals den Horrorblutungen allerdings etwas Angst die Pille abzusetzen weil ich dann denke die myome wachsen schnell wieder heran und ich verblute fast wieder dran. Ich habe die Pille vor 2 Tagen aufgebraucht und sie da das letzte mal eingenommen. Was muss ich beachten? Kann ich da iwas falsch machen? Sollte ich dann öfters beim Fa schauen lassen. Für einen guten Rat wäre ich ihnen sehr dankbar. Lg N.


  • Re: Myom & Ss

    Es ist nicht die Regel, dass Myome in der Schwangerschaft Probleme verursachen. Sie können aber durch ihre Lage und Größe zu Komplikationen führen. Kleinere Myome werden während einer Schwangerschaft oft schnell größer, da das erhöhte Vorkommen des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen ihr Wachstum beschleunigt.Große Myome, welche die Harnwege verlegen, verursachen gelegentlich Harnwegsinfektionen. Eine dauerhafte Harnleiterverengung durch ein Myom kann zu einer Schädigung der Nieren führen.
    Myome können, wenn sie direkt unter der Gebärmutterschleimhaut oder in der Gebärmutterhöhle liegen zu Eileiterschwangerschaften oder Fehlgeburten führen. Die erhöhte Fehl und Frühgeburtsrate bei Myompatientinnen ist wissenschaftlich erwiesen. Liegen Myome vor dem Eileiter, können sie auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Dies kann zur ungewollten Kinderlosigkeit führen. Bei bestehendem Kinderwunsch sind Myome prinzipiell zu entfernen.
    Auch vorzeitige Wehen können auftrete, Myome erhöhen nachweislich die Früh- und Fehlgeburtsrate. Wächst das Myom direkt unter der Gebärmutterschleimhaut oder in der Gebärmutterhöhle kann es neben einer Fehlgeburt auch zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Sehr ernst,natürlich..

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    • Re: Myom & Ss

      Hallo Doki1988,
      um optimal auf eine weitere Schwangerschaft vorbereitet zu starten, rate ich zu einer Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter beim FA. Myome können dabei gut beurteilt werden- sowohl Größe als auch der Sitz und mit diesem Ergebnis können Sie dann gut beraten werden. Leider bleibt ein erhöhtes Risiko für Komplikationen auch wenn keine Myome mehr vorhanden sind, da an der Gebärmutter operiert wurde. Aber Risiko bedeutet nicht, dass auch unbedingt etwas geschehen muss- es muss nur genauer geschaut werden und entsprechend gehandelt werden.
      Viel Erfolg
      Annette Mittmann

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      • Re: Myom & Ss

        Natüßrlich, seriös((( Die meisten Myome betreffen den Gebärmutterkörper. Sie können sich in ihrem Wachstum auf die Muskelschicht der Gebärmutter beschränken oder aber in Richtung der Bauch- oder Gebärmutterhöhle wachsen. Östrogene fördern das Wachstum von Myomen.Vor allem die Myome, die in der Gebärmutterwand und -höhle liegen, führen oft zu stärkeren Regelblutungen als normal. Zusätzlich kann die Menstruation schmerzhafter sein.Seit einigen Jahren gibt es neue Behandlungsmethoden für Myome, die bei unerfülltem Kinderwunsch aber nicht alle sinnvoll sind.
        Aber auch bei der Behandlung der Myome mit Ultraschall ist aktuell noch nicht bekannt, wie sich diese auf Fruchtbarkeit und spätere Schwangerschaften auswirkt. Zudem erfolgt keine Kostenübernahme durch die Kassen.
        Myome können heftige Unterbauchschmerzen verursachen, die häufig gemeinsam mit der Periode auftreten. Zudem können Myome der Grund für eine Unfruchtbarkeit der Frau sein, da sie die Einnistung, der befruchteten Eizelle erschweren oder auch Fehl- oder Frühgeburten verursachen können. Aber, es gibt Reproduktionsmedizin als Hilfe.
        Schlecht, große Myome können letztlich auch Nachbarorgane wie den Darm, die Blase, die Harnleiter oder aber Gefäße verdrängen beziehungsweise abdrücken. Die Frauen leiden an Verstopfung, häufigem Harndrang, häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen, Rückenschmerzen oder einem gestörten Blutabfluss aus den Beinen.

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