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Welches Magnesium in der SS

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  • Welches Magnesium in der SS

    Hallo Frau Mittmann,

    ich habe zu Beginn meiner Schwangerschaft von meiner Ärztin magno sanol uno 245mg verschrieben bekommen, da ich hin und wieder ein Ziehen im Unterbauch hatte. Ich sollte diese nach Bedarf nehmen. Die Packung ist jetzt leer und da ich in letzter Zeit vermehrt unter Muskelkrämpfen im Fuß leide, würde ich gern weiter Magnesium nehmen. Ich habe jetzt noch von vor der SS Abtei Magnesium 400 zu Hause - darf ich das auch einnehmen oder ist das in der SS nicht zu empfehlen? Ich bin jetzt in SSW 22+6.
    Dazu kommt, dass meine Ärztin mir letzte Woche nach Kontrolle des Muttermundes ein Beschäftigugnsverbot erteilt hat (CL 3,2, leichte Trichterbildung). Sie sagt, es ist noch alles im grünen Bereich und hat sich auch seit der letzten Kontrolle 2 Wochen vorher nicht verschlechtert, aber sie möchte mich vorsichtshalber aus der Arbeit rausnehmen. Weitere Einschränkungen habe ich nicht erhalten, mein nächster Termin ist am 17.01.
    Ich habe gelesen, dass bei Verkürzungen des Gebärmutterhalses auch Magnesium empfohlen wird. Macht das nochmal einen Unterschied welches Medikament ich nehmen darf? Meine Ärztin hat bisher nichts davon gesagt, dass ich Magnesium nehmen soll...

    Viele Grüße
    Sunflower12


  • Re: Welches Magnesium in der SS

    Hallo Sunflower12,
    ich rate zu einem Präparat aus der Apotheke und nicht dem Supermarkt oder der Drogerie. Sie können sich dort beraten lassen, da ich an dieser Stelle keine genauen Firmen empfehlen darf. Die einzige Nebenwirkung bei einer zu hohen Dosierung wäre Durchfall, was sich aber häufig in der Schwangerschaft positiv auswirkt, da die meisten Schwangeren zur Verstopfung tendieren. Eine weitere Einschränkung würde ich empfehlen bei Verkürzung des Gebärmutterhalses und nach Ausschluss von einer bakteriellen Scheideninfektion, nämlich zunächst der Verzicht auf GV aufgrund der mechanischen Manipulation.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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    • Re: Welches Magnesium in der SS

      Hallo Frau Mittmann,

      vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe mir jetzt das Magnesium aus der Apotheke geholt, dass mir meine Ärztin schon mal verschrieben hatte.
      Einen Test auf eine Infektion hat sie bisher nicht gemacht, der Muttermund wurde bei meinen letzten beiden Terminen nur per Ultraschall untersucht. Die letzte vaginale Untersuchung war am 21.11. (ph 4,2), aber vielleicht ist das ja dann nächste Woche wieder an der Reihe.
      Wobei ich gerade auch nicht von einer Infektion ausgehe, da ich zwar vermehrten Ausfluss habe, dass aber normal bei mir ist und er sieht weder anders aus, als sonst, noch riecht er. Und ich habe auch kein Jucken und keine Schmerzen.

      Nächste Woche soll dann auch der Zuckertest gemacht und Blut genommen werden, da ich aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion seit kurz vor der SS L-Thyroxin einnehme. Jetzt wurde mir gesagt, ich müsse aufgrund des Zuckertests nicht nüchtern kommen, sondern könne normal frühstücken. Wie sieht es aber mit der Blutentnahme aus?
      Bisher wurde mir mein FA immer nur nachmittags Blut entnommen, da ist man ja ohnehin nicht nüchtern und die Schilddrüsentablette nimmt man frühs. Als ich anfangs einmal beim Hausarzt zur Kontrolle der Schilddrüsenwerte war, musste ich aber frühs nüchtern sein und durfte auch die Schilddrüsentablette vorher nicht nehmen.
      Wäre es in dem Fall jetzt also doch besser nüchtern und ohne Tabletteneinnahme zum Termin zu gehen?

      VG Sunflower12

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      • Re: Welches Magnesium in der SS

        Hallo Sunflower12,
        als Screening können Sie einfach zu Ihrem Termin am Nachmittag gehen und nüchtern sollten Sie solange nicht bleiben. Zwar erfolgt die Ausschüttung des Hormons, die die Schilddrüse stimuliert in einem pulsatilen Muster, d. h. es findet keine gleichmäßige sondern eine tageszeitlich schwankende Freisetzung statt- aber das ist okay. Frühmorgens zwischen 4.00 -7.00 Uhr werden die höchsten Werte gemessen. Ein einmalig gemessener Wert ist daher nur eine Momentaufnahme von begrenzter Aussagekraft- reicht aber schon gut als Anhalt aus, da normwertige TSH-Werte manifeste Hypothyreosen ausschliessen.
        Viele Grüße
        Annette Mittmann

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