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Angst wegen cmv

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  • Angst wegen cmv

    Sehr geehrte Frau Dr. Ich hoffe Sie können mir helfen und mir einige Fragen beantworten die mir bis jetzt keiner so richtig beantworten wollte oder auch könnte. Ich bin in der 14+4 Woche schwanger und habe mich auf cmv in der 9+6 Woche auf testen lassen. Der test ergab das ich cmv negativ bin. Nun habe ich einen 10 Monate alten Sohn zu hause, der aber noch nicht in die kita geht, aber schon mit einigen Kindern die dieses tun oft in Kontakt kommt. Die geben ihm dann auch gern mal ein Bussi auf den Mund. Noah ist öfters mal krank und hat eine Erkältung. Husten und schnupfen oder auch mal kurz Fieber. Sonst ist er aber immer supi drauf. Vielleicht ist er einfach nur anfällig... Nun kuschel ich sehr gern mit meinen kleinen und es kommt oft vor, dass er mir ganz schnell und plötzlich seine abgelutschten Finger in den.Mund steckt. Da ich in der Vergangenheit schon durch meine Freundin mit cmv konfrontiert wurde (sie hat es in der 22. Ssw tragisch verloren) bin ich ein gebranntes Kind und mach mir ziemliche Gedanken mich bei meinen Sohn abzustecken(falls er es schon hatte. Denn es wird ja wenig Sinn haben ihn zu testen wenn er oft mit anderen Kindern zusammen ist!?) Ich habe gehört dass es einige Wochen dauert bis das Virus im Blut nachweisbar ist. Also habe ich beschlossen mich aller 8 Wochen auf das Virus testen zu lassen. Nun habe ich zwei unterschiedliche Meinungen gehört. Einmal von meiner Freundin und einmal aus einer Empfehlung cmv die mich total verunsichern. Meine Freundin meinte, sich aller 4 Wochen testen zu lassen sei besser, da ich ja das Virus auch in den acht Wochen zwischen der Blutabnahme auch schon haben kann und wenn das so ist die infektion ja nicht mehr so frisch sei und das Kind da schon mehr schädigen kann als wenn man es "frisch" bemerkt. Wiederum habe ich gelesen, dass es nicht viel bringt sich oft testen zu lassen und man es nur bei Verdacht machen sollte. Was ist nun richtig bzw. Besser!? Aller 4 Wochen oder aller 8? Bzw. Geht es mir ja nur darum den Schaden des Kindes so gering wie möglich zu halten. Dass eine Ansteckung überhaupt vorkommt liegt bei 1%. Ist das auch der Fall bei so engen Kontakt zu meinen Sohn? Wie schätzen Sie die Situation ein? Ich nehme sonst meine ss sehr locker und bin eigentlich gar nicht so. Aber dieses Thema sitzt mir voll in den Knochen. Ich bedanke mich sehr. Lg


  • Re: Angst wegen cmv

    Hallo alissa257, ich rate wenn überhaupt zu einem größeren Abstand und gezieltem Test bei Verdacht der Infektion bei Ihnen oder Ihrem Sohn. Ihren Sohn können Sie doch testen lassen... Anzeichen für eine Erstinfektion mit dem Cytomegalovirus können Kopfschmerzen, Schwellung der Lymphknoten, Fieber und Abgeschlagenheit sein- also grippeähnliche Beschwerden. Ich kann zwar Ihre Sorge verstehen aber Sie werden den körperlichen Kontakt zu Ihrem Sohn weder einschränken können noch wollen- daher rate ich zu einer Gelassenheit. Viele Grüße Annette Mittmann

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    • Re: Angst wegen cmv

      Hallo Alissa!
      Die Sorge kenn ich, mein Sohn ist 22 Monate und auch ständig erkältet etc und somit habe ich natürlich auch immer mal wieder grippeähnliche Symptome. Ich habe den Test am Anfang der Ss, ca 8 Woche und um die 20 ssw machen lassen und werde in der 30ssw wieder getestet. Ich sage mir halt auch, dass ich es nun jahrelang, trotz Kontakt zu kleinen Kindern durch meinen Beruf, nicht bekommen habe und hoffe einfach das Beste. Auch möchte ich nicht dass mein Sohn ständig getestet wird, wäre ja Blut abnehmen. Man soll ja nicht vom gleichen Löffel essen und nicht auf den Mund küssen aber selbst das finde ich geht nicht. Unser Sohn hat nun entdeckt uns auf den Mund zu küssen. Er küsst dann meinen Mann und sagt:" Mama auch!" Also küss ich ihn natürlich auch und dann kann ich ebenso auch von seinem Löffel was essen.
      Ich kenne eine Krankenschwester und eine Ärztin die beide viel Kontakt zu Personen mit CMV haben,beide haben es noch nie gehabt, dann kenn ich ähnlich wie Du, eine Frau, die hat allerdings null Kontakt zu Kindern gehabt und hat sich dennoch irgendwo angesteckt. Ihr Kind hat heute eine Hörbehinderung.
      Ich denke es ist etwas was man leider so gut wie garnicht beeinflussen kann, außer dass ich andere Kinder nicht wickel, deren Nase nicht putze etc, und mir regelmäßig aber auch nicht im Übermaß die Hände wasche.

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