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Hypotonie behandlungsbedürftig?

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  • Hypotonie behandlungsbedürftig?

    Hallo zusammen,

    mein Blutdruck ist seit vielen Jahren eher relativ niedrig (Werte <110/60 mmHg). Vor rund 10 Jahren wurde ich auch schon mal wegen einem zu hohen Blutdruck behandelt.
    Nun bin ich in der 10. SSW, hatte letzte Woche meinen ersten Untersuchungstermin bei meiner FÄ (der RR war vergangene Woche bei 123/70 mmHg, allerdings war ich wahnsinnig aufgeregt, was ich auch mitgeteilt hatte). Seit einigen Tagen bin ich dauermüde, total kaputt, jeder Handschlag kostet mich eine große Überwindung und beim Aufstehen wird mir schwarz vor Augen. Habe deshalb mal meinen Blutdruck mit einem medizinischen Gerät gemessen, was in der Arztpraxis zum Einsatz kommt und war entsetzt: 94/49 mmHg. Da ich gelesen habe, dass ein zu niedriger Blutdruck nicht gut wegen der Versorgung des Embryos/Feten ist und wohl auch Aborte verursachen kann, frage ich mich, ob man gegenregulieren müsste. Da mir auch dauerübel ist, meide ich derzeit mein Laufband.
    Was rät mir die Expertin?
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Lupine


  • Re: Hypotonie behandlungsbedürftig?


    Hallo Lupine,
    machen Sie sich keine Sorgen wegen Ihres Blutdrucks, solange Sie nicht häufiger ohnmächtig werden wird sich Ihr Kind wohl fühlen; zumindest was den Blutdruck angeht.
    Während einer Schwangerschaft sind eine Reihe von Anpassungsvorgängen nötig, die u. a. das Herz-Kreislauf-System betreffen. Die mütterliche Herzfrequenz steigert sich, das Blutvolumen erhöht sich und der 2. Blutdruckwert (diastolisch) kann um bis 15 mmHg abnehmen, wegen einer normalen Weitstellung der Gefäße.
    Achten sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (> 2l/Tag).
    Haben Sie keine Angst vor Kaffee: 2-3 Tassen sind erlaubt pro Tag, genauso unterstützt ausreichende Bewegung den Kreislauf.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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