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BEL und äussere Wendung: bitte um Hilfe!

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  • BEL und äussere Wendung: bitte um Hilfe!

    Liebe Frau Mittman,
    Ich brauche dringend Ihren Rat. Mein Baby ist seit Beginn der Schwangerschaft bis heute (34SSW+5) in der Steisslage, d.h mit Kopf nach oben. Bei der letzten Ultraschalluntersuchung (32SSW) war das Baby schon 2300g schwer und hatte einen Kopfdurchmesser von 89mm und einen Kopfumfang von 311 mm, d.h gehört zu den 90% von Babys die einen sehr grossen Kopf haben. Des weiteren habe ich auch eine Vorderwandplazenta.
    Trotz dieser Angaben möchte mein Gynäkologe am 28 Dezember, also bei 36+4 eine äussere Wendung versuchen. Ich habe davor grosse Angst und bin zudem auch noch Rhesus negativ.
    1/ Was raten Sie mir in dieser Situation?
    2/ Was sind die Risiken eines solchen Manövers?
    3/ Ist es möglich einfach abzuwarten?
    Nach dem Versuch der äusseren Wendung soll ich auch noch einen Scan machen, um zu sehen wie gross das Becken ist, obwohl radioaktive Strahlen doch eigentlich in der Schwangerschaft verboten sind??!!
    Ich bin echt verzweifelt, können Sie mir helfen?
    Vielen herzlichen Dank,
    Sanili
    P.S.: Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass die Uniklinik in der ich berteut werde renommiert ist, und das der Professor, der mich behandelt ja eigentlich sein Handwerk verstehen sollte. Aber trotzdem habe ich riesige Angst. Danke für Ihre Hilfe!


  • Re: BEL und äussere Wendung: bitte um Hilfe!


    Hallo Sanili,
    die Wendung sollte in Terminnähe stattfinden- ca. 37+0 SSW.
    Eine Vorderwandplazenta ist eine relative Kontraindikation- keine absolute. Der Wendungserfolg ist u.a. abhängig von der Größe des Kindes. Bei dem Wendemanöver muß Sectiobereitschaft bestehen, da Komplikationen eventuell eine sofortige Entbindung nötig machen - Sie sollten also lieber nüchtern sein. Aufgrund Ihrers Rhesusfaktors sollten Sie nach der Wendung eine Anti-D Gabe erhalten.
    Raten ob ja oder nein kann ich schlecht- verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl und die Beratung- falsch und richtig gibt es dabei nicht.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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    • Re: BEL und äussere Wendung: bitte um Hilfe!


      Liebe sanili,

      genau diese Angst hatte ich auch denn bei mir gab es ungefähr zur selben zeit auch diagnose BEL!
      Ich sollte auch zur äußeren wendung ins Kh...hab aber in den zwei wochen bis zum kh-termin alles probiert um unser Baby zur "vernunft" zu bringen damit es sich dreht...zum Glück hat es letztendlich tatsächlich geklappt,ich hab aber damals dennoch auch meine Hebamme zu Rat gezogen weil die Angst for einem Notkaiserschnitt bei mir extrem groß war/ist!
      Aus ihrer Erfahrung heraus riet sie mir,wenn alle anderen Methoden wei zb Indische Brücke etc nicht anschlagen würden,auf jeden Fall von der äußeren Wendung ab...viele Frauen hätten von weniger guten Erfolgen berichtet...Schmerzen,blaue Flecken und schließlich musste das Kind doch per Kaiserschnitt geholt werden!

      Also ich hab in dem Augenblick gedacht,lieber Kaiserschnitt bei Bewusstsein als unter Vollnarkose im Notfall!War dann auch Felsenfest gegen die äußere Wendung,ist ja für das kleine Würmchen auch nichts angenehmes!
      Macht es für dich denn auch tatsächlich Sinn wenn das Köpfchen eher größer ist und es somit auch zu einem eventuellen KS kommen kann???
      Wurdest du auf die Methoden hingewiesen,die dein Baby zur selbsständigen Wendung animieren können??
      Ich drück dir alle Daumen dass sich wortwörtlich doch noch alles zum besten "wendet"!

      Alles gute

      mummywayne

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