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Depressionen 4 Monate nach der Geburt?

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  • Depressionen 4 Monate nach der Geburt?

    Ich habe am 1.02 eine gesunde Tochter zur Welt gebracht.
    Ca 2 Wochen nach der Geburt fing es an, das ich oft geweint habe und mich total schlecht gefühlt habe, ich schob dies auf die schlimme Geburt
    (hatte einen Dammriss 3 und einen Scheidenriss, die kleine hatte die Nabelschnurr 2 mal um Hals und um Körper, sie gab nach der Geburt auch kein Ton von sich, war richtig Blau).
    Aber nun ist meine Tochter fast 18 Wochen alt und ich möchte manchmal meine sachen nehmen und ausziehen, manchmal würde ich mich an liebsten umbringen und manchmal wenn sie einen schreianfall hat bin ich so geladen das ich mir sie weg wünsche,
    das bereue ich zwar sobald sie friedlich schlafen tut, aber ich kann nicht mehr.
    Ich bereue seitdem ich sie habe das ich sie habe obwohl ich sie lieb habe.
    Ich fühle mich total nutzlos, ich bin nur noch zuhause, kann nicht arbeiten nichts,
    ich komme mir total assozial vor und dann noch die kleine.. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich weine nur noch überlege nur noch ob es richtig war sie zu bekommen und dann komme ich immer zu denn entschluss das es falsch war, obwohl ich sie lieb habe.
    Was kann ich machen damit das aufhört???

    Ich kann doch jetzt nicht die nächsten 4- 5 jahre rumweinen und mein Kind die Schuld geben


  • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


    Hallo, auch wenn es schwer fällt geh bitte schnellstmöglich zu einem Psychiater in Deiner Nähe, ich hatte nach dem ersten Kind vor drei Jahren auch Depressionen bekommen, ganz so schlimm, dass ich das Kind nicht haben wollte war es nicht aber es war ein Schreikind und das war das Schlimmste bei mir. Ich kann Dir nur eines sagen, von allein wird es nicht besser, ich habe damals ein Antidepressivum bekommen und nach ca. 4 bis 6 Wochen gehts einem schon viel besser. Leider habe ich es nie ohne AD mehr geschafft nur jetzt die ersten 3 Monate meiner jetzigen SS seit der 14 Woche muss ich es jetzt auch wieder nehmen.
    Hol Dir auf jeden Fall professionele Hilfe und schäme Dich nicht dafür viele Frauen sind davon betroffen es spricht nur kaum jemand darüber. ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück, dass alles gut wird und das wird es wieder und Du die Zeit mit Deinem Kind geniessen kannst. Wenn Du fragen an mich hast darfst Du Dich gerne bei mir melden, heute kann ich ganz offen darüber reden und ich habe mich sogar noch für ein zweites Kind entschieden.

    Viele Grüsse
    Mausi

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    • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


      Ach ja noch was, schau mal im Internet unter www.schatten-und-licht.de nach, da wirst Du sehen, dass es noch viele gibt denen es so geht wie Dir und im Forum kannst Du Dich auch austauschen, das finde ich sehr gut, da gibt es auch viele Frauen die genau das gleiche durchgemacht habe wie Du und die Dir Hoffnung machen können, dass es vorbei geht.

      Viele liebe Grüsse
      Mausi

      Kommentar


      • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


        hallo,

        ich denke, daß es vielen frauen so geht..sich nach der geburt vielleicht nutzlos etc fühlen. daher denke ich aber auch , daß es wichtig wäre, daß du jemanden hast , wo du deine probleme dir von der seele reden kannst und jemanden hast, der für dich da ist ..
        hast du einen mann / freund ..der dich unterstützt ?
        es gibt sicherlich gruppen bzw einen therapeuthen, wo du hingehen kannst, und wo du dich sonst gut aufgehoben und verstanden fühlst...
        und das heißt ja nichts schlechtes, wenn man solch ein hilfe in anspruch nimmt.

        lg
        sabine

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        • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


          ps: ich denke auch nicht, daß du es irgendwann mal riskieren möchtest, daß du die wut et an deinem kind auslässt..obwohl du weißt, das es nicht richtig wäre...und irgendwann wäre es auch so weit, daß dein kind es spürt, daß du es nicht liebst...auch wenn du es tust..
          durch dein verhalten würdest du sonst einiges an eurer beziehung kaputt machen , und später zu tief bereuen. daher wäre es wirklich wichtig, dir jetzt die hilfe zu suchen, bevor es zu spät ist.
          es ist sicherlich ein guter anfang, sich hier mal auszusprechen und zu merken, daß etwas nicht stimmt.

          lg

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          • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


            Vielleicht habt Ihr recht, meine Schwester meine nach der Geburt auch schon zu mir, das ich damit zu meinen Arzt soll, aber ich habe mich nicht getraut ihn das zu sagen.

            Mein Lebensgefährte hilft mir so gut es geht, er nimmt mir die kleine auch ab wenn ich nicht mehr kann und wieder Weinen gehe und er ist wirklich ein guter Vater für das Kind.

            Ich werde niemals die Wut an denn Kind auslassen, bevor ich diesen Beitrag schrieb, bin ich einfach gegangen und habe ihn mit der kleinen alleine gelassen,
            als ich wieder nach Hause kamm, habe ich die ganze Zeit geweint.

            Wenn ich der kleinen in die Augen schaue, sie ist so süß!!!!
            Ich könnte sie die ganze Zeit Küssen und knuffeln aber wenn sie dann weint und schreit und man sie nicht ruhig bekommt, bekomme ich wieder Panik und wenn ich sie nicht ruhig bekomme, drehe ich ab und habe keine Lust mehr weil ich nicht weiß was ich machen soll.

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            • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


              Hallo nochmals, ich kenn das alles auch, Du musst Dir unbedingt hilfe durch einen Arzt holen, ich mache inzwischen auch noch eine Gesprächstherapie, in der man lernt ein wenig besser mit seinen Ängsten umzugehen. Und die Medikamente helfen ja schon nach ein paar Wochen, dann fühlt man sich eh wie ein neuer Mensch bzw. man bekommt seine Lebensfreude zurück. Es ist beim ersten Kind auch immer schwierig sich in die neue Mutterrolle zu finden, das braucht Zeit, aber diese extreme Angst und das nicht mehr können weißt auf so eine postnatale Depression hin da hilft nur noch professionele Hilfe, bei mir musste es damals erst zum Zusammenbruch kommen bis ich zu einem Arzt gegangen bin, ich wußte einfach auch nicht was mit mir los war und nicht mal meine Hebamme hat es erkannt obwohl ich ihr das ganze geschildert hatte ich wußte nichmal dass es sowas wie eine Depression nach der Geburt gibt und das sogar sehr häufig. Ich wünsch Dir viel Mut und dass Du es bald schaffst zu einem Arzt zu gehen, das wäre sehr wichtig.

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              • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


                Hallo,

                ich denke auch, es wäre wichtig das du dir Hilfe holst. Was das schreien angeht: Um so älter sie wird, um so weniger wird das "grundlose" schreien. Meine Tochter wurde nach dem 4.Monat viel ruhiger. Babys weinen manchmal einfach mal so, es müssen nicht immer Blähungen oder Hunger sein. Manchmal ist es einfach ihre zarte Seele, die sich Gehör verschaffen will.

                Man sagt Babys brauchen mindestens 3 Monate um sich an die neue Welt zu gewöhnen. Mindestens! Vielleicht braucht deine Tochter einfach etwas länger. Gib ihr die Zeit und wenn sie weint nimm sie in den Arm und lass sie sich ausweinen. Du musst gar nicht versuchen sie ruhig zu bekommen, du musst auch nicht immer wissen was sie hat (insofern Hunger&volle Windeln ausgeschlossen sind), manchmal wollen Babys einfach nur Nähe weil sie sich allein fühlen in der großen neuen Welt. Hört sich super kitschig an, ist aber so. Und dann reicht es schon wenn du sie im Arm hälst und ihr Nähe rüberbringst. Du musst ihr einfach emotional vermitteln "ich weiß zwar gerade nicht was du hast aber ich bin deine Mama, ich bin immer für dich da, ich hab dich ganz doll lieb und alles wird gut".

                Manchmal müssen sie sich auch ausweinen aufgrund von neuen erlebten Dingen oder neuen Situationen die sie kennengelernt haben. Sie sind gerade mal auf der Welt und müssen schon total viele Eindrücke verarbeiten. Das ist nicht einfach für so ein kleines zartes Wesen, hab Geduld, gib ihr die Zeit und auch dir! Mutter sein kann man nicht voarb schon lernen, man wird es einfach und damit muss man erstmal klar kommen. Die Erfahrung kommt von alleine mit der Zeit. Und auch die Gelassenheit ;-)

                Das dein Freund dir hilft ist super! Nimm dir so oft Auszeiten wie es geht. Vielleicht kann die Oma ja auch mal einen Nachmittag aufpassen. Geh raus, kauf dir was schönes, schalt einfach mal ab. Wenn du zurück bist gehts dir gleich besser, da bin ich mir sicher. Und wenn die Sonne scheint geh mit dem Kinderwagen los, Sonnenlicht ist wichtig wenn man depri ist, sie hellt das Gemüt auf ! Genauso wie Schokolade ;-)

                Ich drück dir die Daumen das du dich bald wieder fängst! Nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch, man muss nur feste dran glauben.

                LG Maleica

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                • Re: Depressionen 4 Monate nach der Geburt?


                  Hallo Giftzwerg,
                  in Ihrer Situation wäre professionelle Hilfe dringend zu raten!
                  Wer könnte für Sie vermitteln? Zunächst Ansprechpartner könnte ein kompetenter Kinderarzt sein, der eine Adresse vermittelt oder Ihr Hausarzt, falls er entsprechende Qualifikation hat oder der FA.
                  Allein bleiben mit Ihren Sorgen und Gefühlen sollten Sie jedoch nicht!
                  Viele Grüße
                  Annette Mittmann

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