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zu (?) viel Fruchtwasser; zu viele Ärzte

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  • zu (?) viel Fruchtwasser; zu viele Ärzte

    Ich bin in der 27.SSW. Wegen vorzeitiger Wehen war ich jetzt eine Woche im Krankenhaus, dort habe ich Magnesium und Antibiotika (wegen einer im Vaginalabstrich nachgew. Infektion) bekommen. Die Zervixlänge ist jetzt wieder besser (von 3,9 auf 4,7 mm zurückgegangen).

    Leider muß ich ausgerechnet jetzt dauernd meine FA wechseln, meine bisherige ist derzeit außer Gefecht. Zwischendurch haben mich wegen zwei Klinikaufenthalten noch 3 andere FA gesehen. Heute mußte ich zur Nachkontrolle wieder bei einer neuen FA, die noch einmal die Zervixlänge, Nabelschnurdurchblutung und Maße des Babys genommen hat - alle Werte i.O.

    Nur eines beunruhigt sie: ich hätte "ganz schön viel Fruchtwasser". Daraufhin soll ich zur Feindiagnostik. Vor drei Tagen hieß es von einer Klinikärztin, das Baby hätte eine volle Blase,w as ein gutes Zeichen sei (weil es dann offensichtlich Fruchtwasser schlucken kann). Ich bin ein Mensch, der sich sehr leicht durch psychische Beunruhigung aus dem Gleichgewicht bringen läßt, und was man so hört und liest, ist die Interpretation einer Feindiagnostik nicht sehr aufschlußreich, bzw. wird auch mal ein Problem gefunden, das sich im Nachhinein als nicht vorhanden herausstellt. Mit anderen Worten: Ich möchte die Feindia. nicht machen. Einverstanden bin ich damit, daß ein Glukose-Toleranz-Test gemacht wird, um SS-Diabetes auszuschließen.

    Ich fühle mich so unwohl mit diesem "Arzt-Tourismus" und ohne einen für mich vertrauenswürdigen Ansprechpartner. Und dann hat diese Ärztin im Februar auch noch 2 Wochen Praxisurlaub und ist obendrein sauer, daß ich Bedenken zur Feindia. habe. Wie verhalte ich mich denn jetzt?


  • Re: zu (?) viel Fruchtwasser; zu viele Ärzte


    Hallo,

    Du brauchst keine Bedenken wegen der Feindiagnostik zu haben. Es handelt sich ja "nur" um einen genaueren Ultraschall. Wenn dieser von einer erfahrenen und gründlichen Ärztin durchgeführt wird, ist er auch sehr aufschlussreich. Sie erklärt ja genau, was sie feststellt. Z. Bsp. wie ist die Versorgung des Fötus, ist der Herzschlag im Normbereich, ist die Entwicklung (Größe, Gewicht) zeitgerecht, wie sieht es mit der Fruchtwassermenge aus, gibt es aufgrund der Ergebnisse Besonderheiten zu beachten oder eventuelle Risiken abzuklären (Diabetes, ... ). Außerdem bekommst du dein Kind auch meist noch in 3D zu sehen - ein toller Anblick. Ich verstehe deshalb nicht, wer behauptet, die Interpretation einer Feindiagnostik sei nicht sehr aufschlussreich !?! Natürlich ist dieser Arzttourismus in der Schwangerschaft ganz sicher unglaublich belastend. Hattest Du vielleicht bei einem der Vertretungsärzte ein gutes Gefühl? Dann bleib bis zum Ende der Schwangerschaft dort. Denn ich glaube es ist sehr wichtig, in dieser speziellen Situation besonderes Vertrauen zu seiner/em Gyn zu haben, gerade wegen solcher Fehlinformtionen zum Thema Feindiagnostik oder auch einfach Unsicherheiten, die im Rahmen einer Schwangerschaft immer wieder auftreten, denn es ist für eine Frau ja eine ganz sensible, spannende, freudige, anstrengende Situation. Die Ärztin, die bei mir eine Feindiagnostik gemacht hat war sehr gut, ging auf meine Sorgen und Ängste gut ein, hat alle Ergenisse ausführlich erläutert - mir ging es danach wirklich ausgesprochen gut.
    Viel Erfolg im weiteren Schwangerschaftsverlauf.

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