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Herpes bei Angehörigen von Früh-Neugeborenen

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  • Herpes bei Angehörigen von Früh-Neugeborenen

    hallo,

    meine Frau hatte eine Frühgeburt und unser 6 Tage altes Kind liegt nun im Inkubator. Nun hat ein Angehöriger von mir momentan grad einen Herpesausbruch (Lippenherpes) und ich möchte sicherstelle, dass diese nicht zum Kind kommen. Zwar trug der Angehörige im Krankenhaus immer brav Mundschutz und Flaster auf Bläschen, aber Herpes kann ja angeblich auch durch Hautkontakt übertragen werden. Unserem Kind hat sie sich mal vorsichtshalber bisher noch nie mehr als 5m genährt.

    Meine Frau hat ebenfalls von Zeit zu Zeit herpes, momentan aber ohne Ausbruch. ich bin bisher davon verschont geblieben (entwender keine Symptome, immun oder noch nicht infiziert).

    In wieweit ist es möglich, dass ich nun von dem angehörigen zur Primärinfektion angesteckt werde und das virus damit ohne es zu merken weiterübertrage? Primärinfektion soll ja angeblich ohne Symptome verlaufen. kann man während einer Primärinfektion überhaupt herpes auf Dritte übertragen oder geht das nur wenn die symptome da sind? Wie lange muss der Angehörige nach Abklingen der Symptome noch warten, bis alles wieder absolut sicher ist??

    Danke


  • Re: Herpes bei Angehörigen von Früh-Neugebore


    Hallo roland k,
    Herpesviren werden durch engen Kontakt bzw. durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Die Erstinfektion findet häufig im Säuglings- und Kindesalter durch die Eltern, das Pflegepersonal im Krankenhaus und durch andere Kontaktpersonen statt. Haupteintrittspforten des Virus sind verletzte Hautpartien und die Schleimhaut im Mundbereich.
    Die meisten betroffenen Kinder werden während der ersten sechs Lebensjahre infiziert. Die Erstinfektion findet bei 75 bis 90 Prozent der Bevölkerung statt und führt in späteren Jahren nicht unbedingt zum Ausbruch.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die Primärinfektion bereits hinter sich haben ist enorm hoch, da Sie im engen Kontakt zu Ihrer Frau stehen.
    Das Sekret aus den Bläschen ist ansteckend oder es erfolgt eine Reaktivierung der schlummernden Viren bei bereits statt gehabter Primärinfektion.
    Sind keine Bläschen mehr zu sehen, besteht auch keine Ansteckungsgefahr mehr.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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    • Re: Herpes bei Angehörigen von Früh-Neugebore


      Bei mir sind ohnehin keine Bläschen. Hab auch noch nie in meinem Leben Herpes gehabt. Sie meinen, dass damit alles sicher ist? Und eine Übertragung AUSSCHLIEßLICH über Bläßchen (sowie bei bei Berührung der Bläßchen auch die Hände) stattfinden kann?

      Und wenn Bläßchen abgeheilt sind, dann auch alles sicher?

      Ich wollte nur angesichts des beträchtlichen Negativfolgen auf Nummer sicher gehen und jegliches Risiko komplett ausschließen.

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      • Re: Herpes bei Angehörigen von Früh-Neugebore


        Hallo roland k,
        im Moment wäre eine Infektion bestimmt nicht angebracht, allerdings werden Sie es wahrscheinlich nicht verhindern können, dass es in der Zukunft zu einer Übertragung kommt. (70-90% der Bevölkerung hat diese schlummernde Virusinfektion)
        Mit abgeheilten Bläschen sind Sie auf der sicheren Seite...
        Viele Grüße
        Annette Mittmann

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        • Re: Herpes bei Angehörigen von Früh-Neugebore


          schon klar. Sicherlich wird ihn die Mutter irgendwann anstecken. Sollte halt nur nicht grade im ersten Monat oder besser im ersten Jahr passieren. Bin ich erstmal beruhigt.

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