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Fruchtwasserpunktion?

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  • Fruchtwasserpunktion?

    Hallo,

    mein FA sagte, er überlegt, ob er mich zu Fruchtwasserpunktion schicken soll. er war sich noch nicht ganz sicher.

    es ist so, dass in der familie (bei den Großeltern)des vaters ein kind zur welt kam, was angeblich keine haut hatte. es ist dann auch gestorben. allerdings ist man sich uneinig, ob es nicht vielleicht "nur" ein offener rücken war. es war damals zu kriegszeiten. jeder der selbsternannten experten aus der familie sagt, sie würden die punktion auf keinen fall machen, der vorfall sei schon so lange her und es sind bis jetzt zahlreiche gesunde kinder, enkel und sogar schon urenkel geboren. allerdings will keiner ein behindertes kind haben, ich auch nicht. und schon gar nicht, wenn es nach der geburt sehr leiden muss und dann stirbt.

    In meiner Familie kam kleinwuchs vor. die großmutter meiner oma war kleinwüchsig, der sohn vom bruder meiner oma war auch nicht gewachsen, wurde behandelt und blieb aber sehr viel kleiner, als ein normaler mensch.

    was meinen Sie dazu? würden Sie zu einer Punktion raten? ich meine, ich verlasse mich gern auf meinen arzt, vertraue ihm, aber ich habe auch gern noch andere meinungen.

    ist so eine punktion wirklich so gefährlich, wie alle sagen (die übrigens noch keine hatten und auch nicht überlegen mussten, ob sie eine machen lassen)? ich las, dass die fehlgeburtengefahr um 0,5 bis 1 % steigt. das finde ich nun nicht als extrem hoch. ich denke, in der heutigen zeit mit der ganzen technik ist die gefahr, dass das kind von der nadel getroffen wird, auch sehr gering, oder?

    ich würde wirklich gern Ihre meinung dazu hören.
    welche anderen untersuchungen kämen in betracht?

    danke für Ihre antwort.

  • Re: Fruchtwasserpunktion?


    Hallo!
    Mir wurde auch zur Fruchtwasseruntersuchung geraten. Bei mir besteht eine höhere gefahr für ein Behindertes Kind. Ich hab das schon vor der SS gewustund mich auch informiert. Bei einer SS Beratungsstelle. Die waren sehr net. Ich hatte riesen Angst ein behindertes Kind zur welt zu bringen. Klar ist das Risiko mitlerweile geringer geworden das Baby aufgrund der Fruchtwasseruntersuchung zu verlieren aber 1% ist 1%. Was ist wenn du zu dem einen % gehörst und ein gesundes Baby aufgrund der Untersuchung verlierst?
    Als ich jetzt Schwanger war hab ich noch mit einer Hebamme darüber gesprochen. Mein Freund und ich haben uns jetzt dagegen entschieden. Ich könnte nicht Abtreiben!!!
    Ich bin jetzt in der 20SSW merke das kleine in meinem Bauch rumzappeln, hab schon so viele US Bilder und liebe mein Kind jetzt schon.
    Jetzt wäre ungefähr die Zeit wo wir das Ergebniss der Fruchtwasseruntersuchung bekommen würden - ich könnte dieses kleine Lebewesen in meinem Bauch nicht umbringen.
    Ich bin froh das ich mich gegen die Untersuchung entschieden habe und werde noch zu so einem Feinultraschall gehen. Da wird auf ganz unschädliche weise geschaut ob am Baby alles dran ist.
    Du mußt selbst wissen ob du mit einer Abtreibung leben kannst. Ich würde mir es gut überlegen und wirklich mal einen kompetenten Gesprächspartner suchen. (Hebamme, Beratungsstelle)
    Liebe Grüße
    lieame

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    • Re: Fruchtwasserpunktion?


      Hallo!

      Ich habe damals bei meiner Tochter in der 21. Woche und jetzt bei meinem Sohn in der 15. Woche eine Punktion vornehmen lassen.

      In welcher Woche bist Du denn?

      Natürlich gibt es ein geringes Risiko für eine Fehlgeburt, aber in Deiner Familie gibt es wohl ernste Gründe für diese Untersuchung. Die Ärzte haben Erfahrung mit dieser Untersuchung.

      Dein Bauch wird mit einem Mittel besprüht, dann wird mithilfe des Ultraschalls die Nadel eingeführt. Wie eine große Spritze. Das drückt, tut aber nicht weh. Ich konnte die Untersuchung immer auf dem Ultraschall mit ansehen. Die Ärzte waren sehr vorsichtig und haben aufgepasst, dass sie das Baby nicht verletzen.

      Du musst für Dich im Vorfeld klären, ob die Untersuchung für Dich eine Entscheidung bringt. Würde sich etwas ändern, wenn die Untersuchung ein negatives Ergebnis zeigen würde?

      Ich finde, dass man froh sein kann, dass es diese Diagnostik gibt.

      Liebe Grüße, Dini46 und keine Angst davor!

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      • Re: Fruchtwasserpunktion?


        danke schonmal für die zwei antworten.

        für mich steht fest, dass ich kein behindertes kind zur welt bringen würde. das habe ich schon von anfang an gesagt. das kann ich einfach nicht verantworten. Nicht nur, dass uns als eltern nicht geholfen wäre, für das kind wäre es noch viel schlimmer.

        es ist nicht so, dass ich gefühlskalt mit der entscheidung umgehe. wir haben lange auf das wunschkind gewartet. es wäre acuh wahnsinnig schlimm, das kind zu verlieren. aber wenn auch nach vielen gesunden kindern noch die gefahr besteht, dass das kind diese sache haben könnte, dann möchte ich mich nicht weigern, die punktion machen zu lassen. was bringt es dem kind, wenn es nach der geburt qualen ertragen muss und dann stirbt?

        ich bin erst 11. woche jetzt, es dauert also noch mindestens 4 wochen, ehe die punktion gemacht werden würde. wollte mich nur vorher schonmal informieren.

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        • Re: Fruchtwasserpunktion?


          Hallo nochmal!

          Ich sitmme Dir zu. Jedes werdende Elternpaar muss für sich selber entscheiden, ob es mit den Konsequenzen einer möglichen Krankheit zurecht kommt oder nicht. Wenn Du jetzt schon sicher weißt, dass Du das nicht möchtest, dann entscheide Dich für die Punktion. Sei froh, dass die Medizin heute zu dieser Diagnostik fähig ist.

          Mach Dich wegen der Untersuchung nicht verrückt. Bei meiner letzten kamen 2 Frauen, die vor mir behandelt wurden, weinend aus dem Zimmer: Vor Erleichterung! Die eine sagte, dass sie so viele vor der Untersuchung verrückt gemacht haben, dass sie solche Angst hatte, aber die Punktion war gar nicht schlimm. Dein Frauenarzt wird dich ausfürhlich und ehrlich über die Riskiken aufklären!

          Liebe Grüße, Dini46

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          • Re: Fruchtwasserpunktion?


            danke dini, das beruhigt mich schon. ich hab auch viel gelesen drüber und alle sagen, es ist nicht schlimm.

            vor dem ergebnis hab ich im moment noch gar keine angst. ich gehe vom positiven aus. und danach kann man sich wenigstens fast sicher sein, dass nichts ist.

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            • Re: Fruchtwasserpunktion?


              Hallo 123xyz,
              den wichtigsten Punkt, meiner Meinung nach, haben Sie bedacht und mit Ihrem Partner besprochen:
              wie Sie mit dem Ergebnis einer Untersuchung umgehen werden.

              Sie haben einen klaren Standpunkt, der für Sie Sinn macht.

              Das Risiko bei der Fruchtwasserpunktion schätzen Sie richtig ein.
              Mein Tipp: fragen Sie bei der Terminvergabe in der Klinik nach, wie häufig die Punktion durchgeführt wird. Je routinierter der Untersucher, desto geringer das Risiko.
              Da die Untersuchung unter Ultraschallkontrolle durchgeführt wird, kann man sehr gut erkennen, wo die Nadel landet.
              Alles Gute
              Annette Mittmann

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