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Ohne Schlafmittel gehts nicht!

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  • Ohne Schlafmittel gehts nicht!

    Hallo zusammen,
    Ich leide seit 1995 unter Schlafstöungen. ich konnte noch nie so richtig gut schlafen, aber so richtig krass wurde es vor ca 10 jahren al ich mit Schichtdienst anfing. Ich arbeitete in rollender Woche, Tag und Nacht. Nach der Nachtschicht ging gar nichts, hatte auch kein Müdigkeitsgefühl. Ich ging zum Arzt und bekam Stillnox, Bikalm,Ximovan. Dann konnte ich auch nicht mehr nach der Früh.- und Spätschicht Schlafen da nahm ich die Tabletten auch. Meine Psyche wurde immer schlechter so dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Ich bekam Antidepressiva, dann ging es wieder, aber die Abstände zu meinen Zusammenbrüchen wurde immer kürzer. Ich musste für 5Monate stationär behandelt werden. Dann noch Tagesklinik. Wärend dieser zeit wurde bei mir Brustkrebs festgestellt und ich wurde operiert,bestrahlt und Chemo. All die Jahre nam ich regelmässig Schlaftabletten und Antidepressiva. Habe 2 weitere stationäre Therapien gemacht und auch ambulant gehe ich immer noch zu Gesprächen. Mit dem Schlafen wird es aber nicht besser. Seit 2 Jahren nehme ich regelmässig 2 Zopiclon7,5mg und 1 Tavor 1mg. Die tavor wurde durch andere neuroleptika ersetzt, erst Perazin und jetzt 100mg Seroquel. Trotzdem kann ich nicht gut schlafen, ich brauche 1 bis 2 Stunden bis ich einshlafe und wache auch öfter auf.
    Ich wollte gern mal ins Schlaflabor, aber meine Psychaterin hällt es für sinnlos.
    Ich bin Frührentner und meine Lebensqualität ist nicht mehr so schön.
    Wer kann mir helfen?
    Alles Gute
    Heidi


  • RE: Ohne Schlafmittel gehts nicht!


    Hallo Heidi,
    ich finde deine Schilderung interessant, weil ich irgendwo Parallenen zwischen uns sehe.
    Mein mir wurde vor fast 5 Jahren Brustkrebs diagnostiziert, zuvor hatte ich monatelang Ein- und Durchschlafstörungen. Die Einschlafstörungen habe ich zwischenzeitlich mit Johanniskraut und Baldrian in den Griff bekommen.
    Nun leide ich seit Nov. 04 erneut an Schlafstörungen, bekomme Zolpidem und kann damit höchstens 4 Stunden schlafen. Da ich noch berufstätig bin, ist das auf die Dauer ein enormes Problem.
    Nun habe ich gelesen, dass bei BK-Kranken der Melatonin-Spiegel (Schlafhormon) oft erniedrigt sein soll. Ich werde mir beim HA diesen Melatonon-Spiegel bestimmen lassen (kostet 53 EURO) und werde dann mal sehen, ob es daran liegt.
    Dir alles Liebe
    mond54

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    • RE: Ohne Schlafmittel gehts nicht!


      Bei mir war es genau das gleiche und all die von dir genannten Medis haben auch bei mir nichts mehr geholfen. An manchen Nächten hatte ich Schwierigkeiten Luft zu bekommen, es war als hätte ich eine schwere Last auf meinem Brustkorb, oder ich hatte ein brummen im Kopf oder tausend Gedanken und kam gleichwas ich auch tat nie zur Ruhe. Ich bekam von meinem Hausarzt Remergil 30. Dieses Medikament gegen Depressionen hat geholfen. Aber trotz alle dem musste ich einige Dinge in meinem Leben ändern, denn das Medikament kann lediglich die Symptome lindern, aber nie die Ursache bekämpfen. Ich hoffe etwas helfen gekonnt zu haben und wünschen dir alles gute und Gottes Segen für deine weitere Zukunft

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      • RE: Ohne Schlafmittel gehts nicht!


        Hallo Tamara,

        vielen Dank für Deine Antwort. Remergil hatte ich auch schon und habe in dieser Zeit 10 Kg zugenommen. Es ist nicht schlecht aber zum Schlafen alleine hat es nicht geholfen. Ich kann einfach nicht abschalten. Jedes Geräusch stört und ich abe wirklich schon alles ausprobiert. Ich brauche meine 2 Zopiklon und eine Tavor oder Seroquel, damit ich überhaupt nach ein bis zwei Stunden einschlafen kann. Ich glaube ich werde mich mal in einem Schlaflabor anmelden und noch mal mit meinem Psychater darüber sprechen, denn das ist kein Zustand mehr.

        Ich wünsche Dir alles Gute
        Heidi

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