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Kein Arzt zu finden, der mir wirklich hilft

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  • Kein Arzt zu finden, der mir wirklich hilft

    Guten Morgen,

    Ich komme einfach nicht mehr weiter mit der Behandlung meiner Schlafstörungen. Ich schleppe sie jetzt in massiver Form auch schon 15 Jahre mit mir herum. Begonnen hat alles aber schon mit Mitte 20. Je älter man wird, desto schwieriger wird es mit umzugehen. Inzw. bin ich 51 und langsam echt am Ende.
    In aller Kürze zusammengefasst. Wenn ich mal eine Nacht länger als 4 Std. am Stück schlafen und noch mehr durchschlafen kann, dann ist es schon viel. Die Nacht ist meist spätestens um 3:30 Uhr vorbei. Tagsüber reicht dann meine Energie bis Mittag. Dann bin ich wie erschlagen und muss mich einfach hinlegen. Schlafe dann meist zw. 2-3,5 Stunden. Werde dann aber jeden Abend pünktlich zw. 22-23 Uhr wieder Hundemüde. Dazw. geht es mir meist gut. An eher ins Bett ist nicht zu denken. Die Müdigkeit kommt immer schlagartig binnen Minuten.
    Ich habe schon alles mögliche ausprobiert. Homöopathische Mittel aller Art. Chemie. OP der Nasenscheidewand. Schlaflabor. Im Schlaflabor wurden massive Atemaussetzer, bis zu 35 pro. Minute festgestellt. Kann sein, dass mir ne Atemmaske helfen würde. Kann ich aber wegen einer nicht mehr heilbaren Posttraumatischen Belastungsstörung auch nicht tragen. Schon probiert und massive Panikattacken bekommen. Einzige Alternative, die mir bis jetzt 3 versch. Ärzte anbieten können, sind Chemie, die mir auf versch. Weise andere sehr wichtige Lebensqualität rauben und teils süchtig machen. Oder eben Homoöp. Mittel, die ich voll selbst zahlen müsste. Ist mir aber Finanz. absolut nicht möglich.
    Viell. hat jemand einen Tipp für einen Spezialisten in Kassel und Umgebung ?. ich kenne und war bisher bei zwei plus Hausarzt. und letzterer kommt mir immer nur mit Ernährung umstellen, Abnehmen und Schlafritualen. Alles schon durch !. Zum ko...


  • Re: Kein Arzt zu finden, der mir wirklich hilft

    Hi,
    also zu Medikamenten, es gibt viele Antidepressiva die als NW Müdigkeit haben eine leicht bis stark sedierende Wirkung.
    Wenn da das richtige gefunden ist, könnte es durchaus helfen und süchtig machen die nicht.
    Bei Absetzen könnten Absetzsymptome Probleme machen.
    Ansonsten gewöhnt man sich nach einer Weile daran, tags über ist es dann ok und nachts schläft man besser, wie gesagt, wenn das richtige gefunden ist und dazu braucht es auch wieder Geduld, wenn mehrere versucht werden müssen.

    Ist deine PTBS denn verbesserbar?
    Im Grunde gibt es in der Psychotherapie so gut wie nie ein aus therapiert, da immer neue Verfahren entwickelt werden, da solltest du nicht aufgeben.

    Hast du schon mal versucht den Mittagsschlaf zu vermeiden?
    Ich habe eigentlich gute Erfahrungen damit gemacht mich da durchzubeißen und Mittags nicht mehr zu schlafen, die Schlafstörungen sind zwar nicht weg, aber die Müdigkeit am Tag hat sich einigermaßen verflüchtigt und zumindest in den Morgenstunden habe ich dann eine etwas längere Zeit am Stück die ich schlafen kann, was mit Mittagsschlaf auch nicht möglich war.

    Warst du schon mal in einer Klinik für Psychosomatik?

    Ich würde mal über Google schauen welche Kliniken zu deinen Problemen forschen und mich dahin wenden, manchmal kommt man dann auch in eine Studie rein die weiter bringt und zumindest sind die auf dem neuesten Stand, die Unikliniken tauschen sich da meist auch ganz gut aus.

    Mit dem Schnarchen und einer Maske könnte vielleicht auch eine Therapie helfen?
    Hast du schon mal versucht dich mit Unterstützung da langsam ran zu tasten?
    Soweit ich weiß gibt es auch noch andere Dinge die du gegen die Aussetzer versuchen kannst, eigentlich müsste ein Neurologe und wohl auch ein HNO da beraten können, sofern es in deinem Fall Sinn macht.

    So sehr viel kann ich dir wohl nicht helfen und ich wahrscheinlich weißt du auch das was ich geschrieben habe längst und hast dich dahingehend informiert.

    Eventuell hat in diesem Forum noch jemand eine Idee:

    https://www.onmeda.de/forum/psychiatrie_psychotherapie

    "Vielleicht" kann ja der dortige Experte, auch bei den Fachübergreifenden Problemen weiter helfen.

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    • Re: Kein Arzt zu finden, der mir wirklich hilft

      Danke für die Antwort.
      Was Chemie angeht, da habe ich in den letzten Jahren schon alles mögliche ausprobiert. Geholfen hat davon nichts wirklich. Ich war da deswegen schon bei mehreren Ãrzten. Kurz gesagt, raten mir 3 versch. Ãrzte letztlich nur zu zwei Mitteln. Das eine bringt eine dauerhafte deutliche Gewichtszunahme mit sich. Ein Ãhnliches hatte ich schon und das hatte dazu noch negative Auswirklungen tagsüber. Was schon mal gar nicht geht, da ich froh bin das aktuelle Übergewicht überhaupt zu halten. Und noch mehr akute Gefahr für mein eh schon angeschlagenes Herz bedeuten würde. Das andere hatte ich schon über Monate ausprobiert. Hat mich abhängig gemacht und besch... Auswirkungen auf die Libido gehabt. Davon wieder runterzukommen war Kampf genug. Der letzte Versuch war ein sehr starken MAO Hemmer, der mich nur noch müder machte, aber nicht zu einem besseren Schlaf führte.

      Mittagsschlaf vermeiden geht nur ganz selten. Meist übermannt mich die Müdigkeit so, dass ich auch öfter mal einfach so wegpenne, ohne es zu bemerken. Atemmaske funzt auch mit dem Willen der Gewöhnung nicht. Grund dafür sind mehrere traumatische Erlebnisse während der Kindheit, die falsch therapiert wurden und es mir bis heute unmöglich machen was auf dem Gesicht zu tragen, bzw. da näher "fremdartig" berührt zu werden. Auch ein Grund, weshalb mein Vertrauen in Psychoth. stark gestört ist. Noch keinen Spezialisten gefunden, der sich meinem Problem mal außerhalb der üblichen Methoden annimmt und vor allem auch die Geduld und Zeit nimmt.
      Was ich suche und brauche, das ist ein Arzt, der weniger konventionell ist. Da ich, wie gesagt, schon alles andere durch habe.
      Ich bin wirklich dankbar für deine/eure Tipps. Aber wie gesagt, alles herkömmliche alles schon durch.

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      • Re: Kein Arzt zu finden, der mir wirklich hilft

        hast du mittlerweile eins gefunden?

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