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Einschlafprobleme, mit Opipramol die Rettung?

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  • Einschlafprobleme, mit Opipramol die Rettung?

    Hallo,

    letzten Sommer fingen meine Schlafprobleme an. Ich hatte sehr viel Stress mit Uni und hatte Angst nicht alles schaffen zu können. Mein Stressfaktor war so hoch, dass oft manchmal gar nicht eingeschlafen bin, auch nicht am nächsten Tag, aber da wusste ich, das hört auf, wenn die Deadline der Hausarbeit vorbei ist. Und danach ging es mir auch wieder gut. Nun jetzt fast ein Jahr später, fangen sie ohne Grund wieder an. Ich hab derzeit eigentlich keinen besonders großen Stress. Liege eigentlich auch nicht voller Sorgen im Bett. Aber irgendwie kann ich trotzdem genauso wie letzten Sommer nicht einschlafen. Vor allem am Donnerstag klappt es oft gar nicht, den ganzen Tag hab ich da Uni und mir fällt es dann irgendwie schwer abzuschalten. Ich hab da schon verschiedene Dinge ausprobiert, autogenes Training, Neurexan, Lesen vorm Einschlafen, Spaziergänge, ausgiebig lüften vorm schlafen, keinen Kaffee usw. Nun bin ich, als ich sogar am freien 1. Mai nicht einschlafen konnte, zum Arzt, weil nun meiner Meinung nach die Angst nicht einschlafen zu können, dafür sorgt dass ich erst gar nicht Schlafen kann. Der bekannte Teufelskreis. Naja die Ärztin hat mir jetzt Opipramol verschrieben, dass ich bei Bedarf nehmen soll.
    Gestern nahm ich dann die erste Tablette und konnte dann auch recht gut einschlafen. Nun weiß nicht, ich hab gehört dass es eigentlich klüger wär Opipramol langfristig abends zu nehmen, ich weiß ja nicht vorm im Bett liegen, ob ich nun schlafen kann oder nicht. Dauert ja auch bis die Tablette wirkt. Wie würdet ihr das denn am besten machen? Ich geh eigentlich immer erst so um halb 12 bis eins ins Bett und steh um neun, eigentlich ziemlich genau nach 8 Stunden auf, ohne Wecker. Ich find halt nichts schrecklicher als wach im Bett zu liegen.
    Was meint ihr, wie soll ich am besten Opipramol einnehmen?

  • Re: Einschlafprobleme, mit Opipramol die Rettung?

    Guten Morgen Sarah,
    ich habe deinen Beitrag hier gelesen und leider keine Antworten gefunden. Hast du damals eine Lösung gefunden, hast du das Opipramol weiter genommen? Ich habe die gleichen Probleme wie du 2012, vielleicht kannst du mir weiterhelfen...
    Christian

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    • Re: Einschlafprobleme, mit Opipramol die Rettung?

      Hallo ihr Lieben,
      ich habe Opipramol vor 2 Jahren verschrieben bekommen, nachdem ich mit permanenten Schlafstörungen und starken Angstattacken beim Doc war. Habe angefangen mit 1 mal vormittags, 1 mal mittags und 2 abends und habe dann verringert auf 2 am Abend. Damit bin ich bis Ende 2014 sehr gut gefahren. Die Beschwerden waren wie weggeblasen! Ich war innerlich ausgeglichen, habe immer gut geschlafen und bin in den meisten Situationen wirklich ruhig geblieben. Es gab nichts, was mich wirklich aus der Ruhe gebracht hat. Na gut, manchmal war ich schon fast "gefühlskalt"... aber das war immer noch besser als ständig in Panik zu geraten. Ich habe manchmal schon Herzrasen bekommen, wenn ich nur ein Auto überholt habe, also einer ungefährlichen Situation.
      Ich muss zugeben, die psychologische Behandlung habe ich abgebrochen. Ich habe diese wegen meiner familiären Situation angefangen... aber es war nicht das richtige für mich. Ich komme lieber selber mit meinem Leben klar, wenn mir jemand fremdes helfen muss, dann hilft es MIR nicht...falls ihr versteht.
      Naja, zurück zu den Opipramol. Ich habe vor gut 4 Wochen aufgehört (ausgeschlichen). Jetzt treffen mich die Symptome, die ich vor der Behandlung hatte, volle Breitseite. Ich liege nächtelang wach, obwohl ich hundemüde bin. Ich werde mit der Zeit immer aggressiver, zähle das Läuten der Kirchturmuhr mit usw. Habe Herzrasen, fühle mich unausgeglichen und leicht reizbar, einfach unzufrieden und habe das Gefühl, mir ist alles zuviel. Habe auch schon vieles Ausprobiert: Spazierengehen am Abend, früh essen und nichts schweres, kein Koffein, lüften, Baldrian usw. Eigentlich alles - aber nichts hilft. Ich kann nicht mehr und werde wieder mit Opipramol anfangen. Es ist ein Langzeit-Medikament und laut Arzt völlig ungefährlich, solange man es in der richtigen Dosis nimmt. Natürlich ist es keine Lösung. Aber soll ich lieber meine Mitmenschen durch meine Launen verlieren, meinen Job, da ich immer müde bin usw., schlechte Noten schreiben, etc.? Nein, das kann es nicht sein. Dann lieber wieder die guten alten Tabletten. Nebenwirkungen habe ich nie gespürt! Obwohl ich sehr empfindlich auf Medikamente reagiere.
      Mir hilft es nicht, wenn ich es nur ab und zu nehme. Ich nehme 2 am Abend und das hilft super, ich wache morgens sehr fit und ausgeruht auf. Die 2 Tabletten nehme ich kurz bevor ich ins Bett gehe und innerhalb einer halben Stunde schlafe ich immer ein. Das Opipramol hilft am Besten, wenn man es auf Dauer einnimmt! Manche Menschen schreiben, dass es ihnen auch hilft, es ab und zu zu nehmen, ich denke aber, wenn man das Problem auf lange Zeit in den Griff kriegen will... lieber dauernd nehmen. Damit "lernt" man wieder zu schlafen, der Biorhytmus pendelt sich ein. Und man kann ja immer wieder versuchen, das Medi abzusetzen. Es macht nicht süchtig.
      Hoffe, das beantwortet eure Fragen?

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