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Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen

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  • Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen

    Hallo,
    schön dass es so ein Forum gibt. Vielleicht kann mir ja jemand helfen.
    Ich (39, w) habe schon immer viel geträumt und auch Alpträume gehabt und auch schon immer viel Schlaf gebraucht. Aber was jetzt los ist, verstehe ich nicht und halte ich auch nicht mehr durch.
    Ich wache ständig nachts auf, das erste mal ca. eine 3/4 Stunde nachdem ich eingeschlafen bin, schlafe zwar schnell wieder ein, das ist kein Problem, träume anscheinend dann auch jedesmal sofort und wache dabei oder danach wieder auf, schlafe wieder ein, träume, schrecke wieder hoch. Die Träume sind aber keine Alpträume, kein Grund daraus aufzuwachen. Hab das Gefühl überhaupt keinen Tiefschlaf mehr zu haben, kann das sein? Ich dachte Nachts erholt man sich vom Tag und verarbeitet in Träumen, was man erlebt hat!? Ich muss mich tagsüber, obwohl ich total erschöpft bin, von der Nacht erholen und zum "Alltagsgeschäft" verschiedenste Träume verarbeiten ;-(.

    Inwzischen ist es so, dass ich bereits um 2.00 Uhr nachts (ich gehe ca. 23.00 - 23.30 ins Bett) total gerädert vom Schlafen bin (!) und nicht weiß, wie ich so eine Art Schlaf noch 4 Stunden durchhalten soll. Allerdings kommt aufstehen auch nicht in Frage, ich bin ja total kaputt und die Hoffnung stirbt ja zuletzt.

    Inzwischen geht es mir mental sehr schlecht und obwohl mein Leben zur Zeit wirklich wesentlich entspannter ist als oftmals, mir geht es "eigentlich" von den Lebensumständen her gut. Aber das wird nicht so bleiben, denn diese Nächte machen mich langsam richtig depressiv und auch gereizt.

    Ich hoffe irgendwer kann mir helfen ... Werde mich auch mal bei einem Schlaflabor anmelden, hab mir die Sachen schon schicken lassen, die man da ausfüllen muss.

    Viele Grüße
    Peola

  • Re: Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen


    grüß' dich, und herzlich willkommen!

    ich halte es zunächst doch für das beste, dass du jedesmal aufstehst, wenn du wach wirst. es ist besser, du lenkst dich ab für eine weile oder liest in einem buch und legst dich dann erst wieder hin, sobald du wieder müde wirst.

    vielleicht ist das eine lösung. versuche es doch mal. ich drücke dir die daumen.

    liebe grüße

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    • Re: Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen


      Liebe Peola,

      wenn du so intensiv träumst, ist das ein Zeichen, dass du insgesamt oberflächlich schläfst und nicht in die Tiefschlaf fällst. Das ist auch der Grund für die Erschöpfung nach dem Aufwachen. Es ist sicher gut, wenn du dir einen Termin beim Schlaflabor geben lässt. Dann kann man dein Schlafprofil näher analysieren. Grundsätzlich kann nicht erholsamer Schlaf aber auch Symptom einer Depression sein.

      LG Camie

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      • Re: Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen


        Hallo Peola,
        hast Du eine neue Wohnung bezogen oder Deinen Schlafplatz gewechselt?
        Gruß
        ako51

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        • Re: Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen


          ... also ich wollte nur den neuen Stand der Dinge durchgeben. Nach weiterer Hilfe bin ich natürlich auch immer wieder und noch auf der Suche nach Tipps und Erfahrungen von anderen ...

          Also ich war im Schlaflabor und die haben tatsächlich festgestellt (wie es auch mein Eindruck schon lange ist) dass ich zu wenig Tiefschlafphasen habe. Es sind wohl normalerweise 20% und bei mir weniger als die Hälfte.
          Jetzt bekomme ich die standardmäßige Schlafberatung (6x). Davon erwarte ich mir nicht allzu viel, weil ich selbst weiß, dass man um 23.00 Uhr nicht mehr den Schweinebraten bei einem Horrorfilm zu sich nehmen sollte ;-). Hat hier jemand Erfahrungen (nicht mit dem Schweinebraten, sondern mit der Schlafberatung ;-))?
          Ich denke auch, dass man hier vielleicht nochmal bessere Selbstschau betreibt und vielleicht doch was dabei rumkommt.

          Außerdem bekomme ich jetzt das neu zugelassene Valdoxan. Mein Arzt meinte, das könnte genau das richtige für mich sein, da es sowohl anti-depressiv als auch schlafregulierend wirkt. Bei den depressiven Verstimmungen weiß man bei mir auch nicht ob diese jetzt vom schlechten Schlaf kommen oder umgekehrt.

          Ich nehme Valdoxan jetzt seit zwei Wochen und habe kaum Nebenwirkungen gehabt (vertärktes Schwitzen vielleicht und in der ersten Nacht hab ich noch schlechter geschlafen als sonst). Meinen Schlaf nehme ich immer noch nicht übermäßig toll wahr, weil ich immer noch oft aufwache und seehr viel Träume, aber ich habe das Gefühl, dass der Schlaf "dazwischen" besser ist. Die Antriebslosigkeit ist nämlich besser geworden. Das ist interessant, denn ich hatte vorher ein AD (Sertralin), das zwar die Stimmung etwas verbessert hat, aber der Antrieb blieb gleich. 0, 0 und wieder 0 Antrieb (selbst für die allerschönsten Dinge). Ist aber auch irgendwie logisch im Nachhinein, wenn der Schlaf nicht erholsam ist.

          Jetzt bin ich mal gespannt, wie es weiter geht, werde auch wieder berichten, wenn es für jemanden von euch von Interesse ist. Den Besuch im Schlaflabor kann ich nur jedem empfehlen, aber ich nehme mal an, dass den die meisten hier im Forum schon hinter sich haben!?

          Über weitere Tipps und Erfahrungsberichte (gerade auch über Valdoxan) würde ich mich sehr freuen.

          Liebe Grüße und allen besseren Schlaf

          Peola

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          • Re: Schlafen eine Qual - dauerndes Aufwachen


            hallo peola,

            dein heutiger beitrag ist sehr interessant. vielen dank für den hinweis auf valdoxan. bitte berichte weiterhin, wie dir das medi bekommt und ob du mittlerweile besser schläfst.

            vielen dank. ich drücke dir die daumen und wünsche dir viel viel glück.

            herzlichst

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