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Angst vor Exophthalmus

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  • Angst vor Exophthalmus

    Guten Tag,

    bevor ich mein Problem schildere, ein paar Grunddaten zu meiner Person: männlich, 30 Jahre alt, Nichtraucher, übergewichtig, keine bekannten Krankheiten - außer einer Schilddrüsenunterfunktion.

    Diese Unterfunktion wurde vor etwa 8 Jahren entdeckt. Seitdem nehme ich L-Thyroxin Winthrop (erst 50ug, später 75uq)

    Bei meiner letzten Kontrolle vor etwa anderthalb Jahren empfahl mir meine Ärztin, die Dosis von 75uq auf 100ug zu erhöhen. Auf eigene Verantwortung blieb ich jedoch bei den 75ern, da ich keinerlei Symptome hatte und gut damit klar kam. Diese nehme ich bis heute.

    Nun sah ich neulich einen Bericht im Fernsehen, in dem es um einen Patienten ging, der aufgrund einer Schilddrüsen-Erkrankung einen so genannten Exophthalmus hatte, also hervortretende „Glubschaugen“.

    Da ich ein eitler Mensch bin, habe ich totale Angst davor, auch mal so etwas zu bekommen. Im Internet steht, dass u.a. Krankheiten wie Hashimoto oder Morbus Basedow dazu führen können.

    Deshalb wollte ich mal einen Experten fragen: ist es möglich, dass ich so etwas bekommen könnte?

    Denn immerhin wurden meine Werte über ein Jahr lang nicht kontrolliert, außerdem habe ich 12 kg Gewicht verloren durch eine Diät verloren. Nicht, dass meine Unterfunktion mittlerweile eine Überfunktion geworden ist.

    Ich habe auch bereits einen Termin zur Kontrolle gemacht, leider dauert das noch zwei Wochen. Deshalb wollte ich hier mal nachfragen, damit ich mir jetzt nicht zwei Wochen lang den Kopf zerbreche.

    Was denken Sie?


  • Re: Angst vor Exophthalmus

    Hi -

    Exophthalmus ist mit Überfunktion und M. Basedow assoziiert und hat positive TRAK - hört sich nicht so an dass Sie das haben, sehr unwahrscheinlich dass Sie das bekommen.

    Mit freundlichen Grüßen - Ihr oej

    Kommentar


    • Re: Angst vor Exophthalmus

      Vielen Dank für Ihre Antwort,

      die hat mich etwas beruhigt. Ich weiß gar nicht, woher diese fixe Idee von mir plötzlich kommt, aber ich kann den Gedanken einfach nicht mehr loswerden, seit ich diesen Bericht gesehen habe. Diese Vorstellung, dass meine Augen aus meinen Höhlen treten inklusive unvollständigem Lidschluss usw., das finde ich wahnsinnig gruselig. Aber ich bin auch ein leichter Hypochonder.

      Darf ich fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand mit Schilddrüsenunterfunktion innerhalb eines Jahres eine Überfunktion (und sogar Morbus Basedow) entwickelt? Wie oft kommt so was vor?

      Kommentar


      • Re: Angst vor Exophthalmus

        Ganz selten - ich kenne in 35 Jahren nur einen Fall - Ihr oej

        Kommentar