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Schilddüse

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  • Schilddüse

    Sehr geehrter Herr Dr. Janßen,
    (weiblich 41 Jahre.)
    Im Dezember 2017 wurde bei mir eine MRT-Untersuchung gemacht.
    Nebenbefund: Knoten (links) in der Schilddrüse.
    Ich hatte bis dahin keine Beschwerden.

    Bei dem Nuklear Mediziner wurden diverse Untersuchungen gemacht.
    Sonographi, Scintigraphi (TC99m), + Laborwerte + Szintigraphi (TC 99m Sestamibi)
    Der linke SD-Lappen wurde mir am 20.03.2018 entfernt. (keine Malignität)

    Seit dem 21.03.2018 nehme ich jeden morgen das Schilddrüsen Hormon ein.
    (Thyronnajod 75 >> 75 mikrogr. Levothyroxin-Natrium + 196,2 mikrogr. Kaliumiodid)

    Zusäztlich wurde der Stimmbandnerv bei der OP in Mitleidenschaft gezogen.
    lt. dem Hals-Nasen-Ohren Arzt >> Stimmbandstillstand links)
    Sodass ich seit letzter Woche zum Logopäden gehe.

    Seit der OP, fühle ich mich oft schlapp, habe ständig Herzrasen und mein Blutdruck ist hoch, Gliederschmerzen in den Beinen habe ich auch.
    Ich hatte jetzt schon 3 x Mal Luftnot und dann richtig Panik bekommen.
    Mein Puls war über 100.
    Dies alles hatte ich vor der OP nicht.

    Die Ärzte sagen ich soll Geduld haben. Bis der Körper sich daran gewöhnt.
    Aber ich fühle mich 2-3 Tagen gut, dann wieder richtig schlecht.
    Bin aktuell Krankgeschrieben

    Meine Frage:
    liegt das an der Dosierung der Hormon Tablette? oder durch den Stimmbandstillstand?
    Das ich die Symptome wie Herzrasen, Schlappheit und manchmal Luftnot habe?
    Das macht mich alles sehr traurig, da ich vor der OP alles machen konnte und jetzt leider nicht mehr.
    Können Sie mir einen guten Endokrinologen im Raum Paderborn empfehlen?
    Ich habe im Internet geschaut, aber konnte keinen finden.

    Blutwerte vor der OP:
    Vom 04.01.2018
    ft3 5,85
    ft4 17,36
    TSH 1,68

    Vom 19.03.2018
    ft3 0,346
    ft4 1,500
    TSH 1,41

    Blutwerte nach der OP:
    26.03.2018 TSH basal 0,65
    09.04.2018 TSH basal 0,48

    Über Ihre Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank im Voraus
    Viele Grüsse





  • Re: Schilddüse

    Hi -

    Danke für Ihre Anfrage.

    Warum wurde die MRT-Untersuchung gemacht?

    Wer hat die Indikation zur SD-OP gestellt und wer hat Sie operiert?

    Nehmen Sie noch andere Medikamente?

    Mit freundlichen Grüßen - Ihr oej

    Kommentar


    • Re: Schilddüse

      Hallo Dr. Janßen,
      danke das Sie so schnell geantwortet haben
      Die MRT-Untersuchung wurde im dez. 2017 gemacht, da ich oft Rückenschmerzen hatte. (kleiner Bandscheibenvorfall). Als Nebenbefund wurde mir damals mitgeteilt, dass ein Knoten in der Schilddrüse zu sehen sei und dies unbedingt kontrollieren lassen sollte. Was ich auch gemacht habe. Mit den 2 Untersuchen beim Nuklearmediziner hat man mir geraten den Knoten entfernen zu lassen, einmal weil er sehr gross war 32x12x18 mm. Und weil eine Malignität nicht ausgeschlossen werden konnte. Im Krankenhaus st. Vincenz (PB) wurde ich operiert.
      Ich nehme nur das Schilddrüsenhormon Thyronajod 75 Henning
      Vielen dank im Voraus.

      Kommentar


      • Re: Schilddüse

        Hallo Dr. Janßen, mir fällt noch ein, dass ich vom 23.03. bis zum 01.04 Cortison einnehmen musste.

        Kommentar



        • Re: Schilddüse

          Hi -

          Ihre Laboruntersuchungen zeigen die SD-Werte im Referenzbereich - möglicherweise sind Sie nach der OP aber etwas schärfer eingestellt, also näher an einer Überfunktion, das könnte einen Teil des Herzrasens und des hohen Blutdrucks erklären, ist aber sicher nicht allein verantwortlich.

          Möglicherweise müssen Sie sich erst mit der neuen Situation zurechtfinden, auch mit der Stimmbandlähmung - das kann sich manchmal im Verlauf noch besser.

          Empfehlung: Kontrolle - und ggf. Substitution auf Thyronajod 50 reduzieren.

          Gute Besserung - Ihr oej

          Kommentar


          • Re: Schilddüse

            Hallo Dr. Janßen,
            vielen Dank für Ihre Antwort.
            Ich habe gelesen, dass man seine Wohlfühldosis finden muss. Stimmt das?
            So wie es aktuell ist, fühle ich mich eindeutig nicht wohl.

            Werde mit meinem Internisten sprechen, ob die Tablette auf 50 reduziert werden kann.
            Jodid kann ich ja weiter mit 196 mikrogr. einnehmen? Oder?

            Mein Hals-Nasen-Ohren Arzt hatte mir mitgeteilt, dass meine Abgeschlagenheit auch durch den Stimmbansstillstand/Lähmung kommen kann. Ich hoffe es wird besser.

            In welchem Rythmus sollten die Kontrollen zur Blutüberprüfung stattfinden?
            In der Anfangszeit?
            Und nach der richtigen Einstellung der SD-Tablette?


            Ich habe gelesen, dass die SD-Tablette sehr langsam wirkt.
            Sollte man schon nach 2 Wochen eine Änderung verspüren oder dauert es noch länger?


            Vielen Dank und viele Grüsse

            Kommentar


            • Re: Schilddüse

              Hi -

              1 - ja: ggf auf 50 ug T4 reduzieren, Jodid weiternehmen.

              2 - Kontrollen anfangs alle 2-3 Monate, später wenn stabil alle 4-6 Monate, wenn langfristig korrekt alle 6-12 Monate

              3 - erste Änderung kann nach 2 Wochen bemerkt werden, komplette Wirkung nach 4-6 Wochen.

              Mit freundlichen Grüßen - Ihr oej

              Kommentar



              • Re: Schilddüse

                Vielen Dank Dr. Janßen.
                Wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

                Kommentar


                • Re: Schilddüse

                  Hi - sehr gern und alles Gute, auch Ihnen eine Gute Zeit - Ihr oej

                  Kommentar


                  • Re: Schilddüse

                    Hallo Dr.Janßen, als es mir im April richtig schlecht ging und ich ins Krankenhaus kam, hat man bei mir erneut die Blutwerte geprüft. Ich wurde von 75 auf 50 mikrogramm eingestellt (nehme Thyronajod von Henning)

                    Seit einiger Zeit aber habe ich Angstzustände die ich bislang noch nie im meinem Leben erfahren habe. Diese kommen häufig und unvorhergesehen.
                    Meine SD - Werte vom 25.06.2018
                    TSH: 0,52 mU/l
                    FT4: 1,3 ng/dl
                    FT3 2,4 pg/ml

                    Mein Hausarzt sagt, die Werte seien optimal.
                    Frage:
                    *kann es sein, dass ich evt immer noch nicht richtig eingestellt bin und deswegen diese Angstzustände habe und deswegen den ganzen Tag traurig und am weinen bin und ich nicht weiß warum?

                    * Vertrage ich die Tabletten nicht? In der Packungsbeilage steht Nebenwirkungen sehr häufig: Nervosität und Unruhe.

                    Ich bin mittlerweile sehr verzweifelt, weil ich mich so nicht wieder erkenne.

                    OP war am 20.03.2018 (linker SD-Lappen wurde entfernt)

                    Ich bitte um Rat.
                    Vielen Dank Michaela

                    Kommentar



                    • Re: Schilddüse

                      Hi -

                      die SD ist korrekt eingestellt, davon kommt es nicht.

                      wenn Sie allein nicht weiter kommen brauchen Sie eine psychologische Betreuung

                      Gute Besserung - Ihr oej

                      Kommentar