• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

15 Jahre Entzündung im Knie

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • 15 Jahre Entzündung im Knie

    Liebe Forumsgemeinde,

    seit 15 Jahren leide ich immer wieder unter einer Entzündung der Gelenkinnehaut in beiden Knien. Eines habe ich zwischenzeitlich arthroskopisch behandeln lassen, indem Teile der Innenhaut entfernt wurden. Die ist aber nachgewachstn und hat sich wieder entzündet, so dass ich auf eine OP des anderen Knies verzichtet habe. Danach folgten Therapien mit Azulfidine und Sulfasalazin - ohne Erfolg.

    Die einzige Linderung ergaben Cortisoninjektionen in die Gelenke - anschließend hatte ich 6 Monate - 3 Jahre Ruhe. Die Ursachenforschung blieb weitestgehend negativ. Laboruntersuchungen des Punktats waren o.B., Rheumafaktoren negativ, bis auf HLA B27. Bei Sonos, Röntgen und MRTs konnte bislang nichts erkannt werden.

    Seit 4 Monaten habe ich nun einen neuen, heftigen Schub. Cortisoninjektionen schlagen gar nicht(!) mehr an, bei der letzten Sono letzte Woche beim Rheumatologen wurden Zotten erkannt, ein Orthopäde bestätigte dies. Beide schlagen eine RSO oder eine vollständige Entfernung der Gelenkinnenhaut vor.

    Über die RSO lese ich in den Foren wenig positives, mit der Entfernung verbinde ich das Fehlen von Gelenkflüssigkeit und spätere (bin "erst" 37) Arthrosegefahr. Hat jemand einen ähnlichen Verlauf bzw. Erfahrungen mit den vorgeschlagenen Behandlungswegen? Ich bin für jeden Hinweis dankbar und freue mich auf jede Antwort!

    Samstagabendliche Grüße
    Thomas Stein


  • RE: 15 Jahre Entzündung im Knie


    Offensichtlich scheint die Diagnose noch nicht eindeutig festzustehen. Ob tatsächlich eine rheumatische Grunderkrankung vorliegt, die ein therapeutisches Vorgehen mit Basismedikamenten (wie geschehen) rechtfertigt, sollte von einem erfahrenen Rheumatologen abgeklärt werden.

    Falls noch nicht geschehen, sollten bezüglich der vorgeschlagenen Therapieoptionen dieser chronischen Entzündungsprozesse ebenfalls Rheumatologen zu Rate gezogen werden; am besten eine Rheumaambulanz eines größeren (Universitäts-)Krankenhauses.
    Neben den genannten Optionen gibt es noch eine Reihe weiterer antientzündlich wirkender Medikamente, deren Einsatz geprüft werden sollte.

    MfG,

    Ulrichs

    Kommentar


    • @THOMAS


      Hey Thomas!!
      Was du da beschreibst ist genau mein Problem!!! Ich kenne das - hab ich selber! Bei mir hat das vor einigen Jahren im linken Knie angefangen - konnte durch Cortison beseitigt werden und vor ca 2 Jahren hat es dann wieder angefangen - im gleichen Knie! Habe mehrmals Punktionen und Cortisonspritzen verpasst bekommen. Anfangs hat das auch funktioniert, der Mist ist nach einiger Zeit aber wieder aufgetreten. Bin dann zu einem Rheumatologen und der konnte bei mir (bisher) auch keine eindeutige Diagnose stelle. Rheumafaktoren sind bei mir ebenfalls negativ und ansonsten lassen sich an meinem Körper auch keine anderen "Rheuma-Merkmale" erkennen! Habe dann bereits 2mal eine RSO durchfühlen lassen und ich kann nur gutes davon berichten! Die 2. hat super angeschlagen und ich habe schon seit Monaten keine Probleme mehr! Leider ist vor ca 2 Monaten auch noch mein anderes Knie dazu gekommen - die Beschwerden sind mal mehr und mal weniger schlimm. Mein Rheumatologe hat mir eine Basistherapie mit Sulfasalazin empfohlen, was ich jedoch wg starker Nebenwirkungen abgebrochen habe. Die Diagnose lautet bei mir zwar "mit großer Wahrscheinlichkeit rheumatoide Arthritis", aber 100%ig ist auch das nicht! Andere Anzeichen fehlen nämlich total.
      Meld dich nochmal, wenn du möchtest!
      Gruß: Alexa

      Kommentar


      • Re: 15 Jahre Entzündung im Knie


        Hallo Thomas Stein,

        mir geht es fast genau so. Allerdings habe ich die RSO schon durch. Mit dem Effekt, dass es jetzt noch viel viel schlimmer ist.

        Ganz ehrlich - ich weiss grad nicht, was ich machen soll...

        LG
        Elke L.

        Kommentar



        • Re: 15 Jahre Entzündung im Knie


          Die RSO stellt einen verhältnismäßig kleinen Eingriff dar und ist eine Alternative zur größeren Operation.
          Man hofft, die chronische Entzündungsreaktion durch Hemmung des Wachstums der Entzündungszellen zu beenden, sodass sich die geschädigte Gelenkhaut wieder normalisieren kann.

          Wenn sie fehlschlägt, kann das viele Ursachen haben. Aber sicherlich ist sie als Alternative zu radikaleren Verfahren gerechtfertigt.

          MfG,

          Ulrichs

          Kommentar


          • Re: entzuendung unterhalb des re. knoechel


            (8))wer kann mir bitte sagen, was kann ich tun, um die Schmerzen unterhalb meines rechten Fussknoechels zu lindern?

            Kommentar


            • Re: entzuendung unterhalb des re. knoechel


              Ich bitte um genauere Beschreibung der Beschwerden.

              Seit wann?
              Wie?
              Nur einseitig?
              Mit Fieber vergesellschaftet?
              Ist ein Unfall vorausgegangen?


              MfG,

              Ulrichs

              Kommentar



              • Re: entzuendung unterhalb des re. knoechel


                Ich habe die Beschwerden seit ca. 1 1/2 Jahren.
                Seitdem kann ich keine Schuhe mit Absatz tragen, nur noch flache Schuhe. Seit 4 Wochen bin ich wieder in Deutschland und es ist schlimmer geworden, denn vorher war ich in Florida. Ich denke, durch die Kaelte ist es nun viel schlimmer geworden und tut mehr weh.

                Auch tut es sehr weh, wenn ich die Treppen runtergehe, beim Hochgehen nicht so sehr.

                Es ist nur der rechte Fuss, genau unterhalb des Knoechels?

                Ist es Rheuma oder?
                Was kann ich dagegen tun und verhindern, dass es nicht schlimmer wird.

                Vielen Dank! Bin ueber jeder Nachricht froh, die mir weiterhelfen kann?

                Kommentar


                • Re: entzuendung unterhalb des re. knoechel


                  Eine rheumatische Erkrankung ist eher unwahrscheinlich, aber nicht ganz auszuschließen. Der Besuch bei einem Orthopäden, der abklären kann, ob es sich dabei nicht um eine Abnutzungserscheinung handelt, wäre zunächst ein erster Schritt, um die Ursache der Beschwerden zu klären.

                  MfG,

                  Ulrichs

                  Kommentar


                  • Re: 15 Jahre Entzündung im Knie


                    Hallo Thomas,
                    ich habe gerade in deiner Leidensgeschichte gelesen
                    Hast du nur Beschwerden im Knie?
                    Und wurde schon mal ein Borreliosetest bei dir gemacht?
                    Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung und wird von Zecken übertragen.
                    Hattest du schon mal einen Zeckenstich?
                    Bei der Borreliose können so viele Symptome auftreten, dass man von einer multisystemischen Krankheit spricht. Leider kommt es dadurch immer wieder zu Fehldiagnosen, da praktisch alle Organe betroffen sein können, Gelenke, Herz, Leber, Nieren, Augen, Nerven, Muskulatur, usw.
                    Wichtig zu nennen wären da z. B. Arthritis, Gelenkrheuma, Polyarthritis, Bursitis (Schleimbeutelentzündung), Bandscheibenvorfall, Bindehautentzündung, Psychosomatischer Formenkreis, Entzündungen aller Augenteile Karpaltunnelsyndrom, Gelenkentzündungen (alle großen Gelenke, auch Kiefergelenk), Multiple Sklerose, Fibromyalgie, Sehnenscheidenentzündung und auch der Schlaganfall.
                    Hast du außer Schmerzen vielleicht auch noch Schüttelfrost, Hitzewallungen, Konzentrationsstörungen oder so, oder hast du sonst irgendein anderes "Zipperlein", was du nicht in Zusammenhang bringst?
                    Mich hat man fast zwei Jahre auf Rheuma behandelt, prophylaktisch mit Sulfasalazin, bis man nach 10 Jahren festgestellt hat, dass ich eine Borreliose habe.
                    Liebe Grüße
                    Monika Sickfeld

                    Kommentar