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Arthrose

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  • Arthrose

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Mann (31) hatte vor ca. zwei Jahren (im Frühling) nach einem mehrstündigen Spaziergang durch den Wald einen roten Fleck am Bein, der zunächst größer wurde und nach ein paar Tagen erblasste. Außerdem hatte er in der Zeit danach ein starkes Schweregefühl in Armen und Beinen. Nachdem wir im Internet nach diesen Symptomen suchten, stießen wir auf Borreliose. Eine Zecke hatten wir damals jedoch nicht entdeckt. Der Arzt veranlasste eine Blutuntersuchung, die dann auch negativ ausfiel.
    Das Schweregefühl ließ jedoch nicht nach. Auch an der Uniklinik konnten sie nicht weiterhelfen.
    Nicht lange danach traten bei meinem Mann Schmerzen im Kniegelenk auf. Zunächst vor allem beim Treppensteigen (Knirschen im Knie, Knie wurde heiß). Er suchte einen Orthopäden auf, der auf das Schweregefühl zwar nicht einging, aber eine Arthrose im Knie feststellte (ihn aber nicht weiter darüber informierte sondern eine Salbe verschrieb und Termine für eine "Bestrahlung" vereinbarte, die tatsächlich half). Die Schmerzen im Knie besserten sich, das Schweregefühl in Armen und Beinen blieb jedoch.
    Ich nehme an, dass seine Vorerkrankung (leichte Spastik) zu einer Fehlhaltung der Beine führte und zu der Arthrose beitrug.
    Vor ein paar Wochen stolperte mein Mann und stürzte auf die Hüfte. Danach hatte er starke Hüftschmerzen, die nach ein paar Tagen vergingen und eine Weile später wieder verstärkt auftraten. Zudem begann sein Knie wieder zu schmerzen. Er ging nun zu einem anderen Orthopäden, der nach dem Röntgen der Hüfte eine beidseitige Hüftarthrose feststellte und ihm eine Überweisung zur MRT gab. Auf die Arthrose im Knie ist er nicht groß eingegangen.
    Gestern hatte mein Mann (nach längerem Sitzen) starke Schmerzen im Knie und konnte nur sehr langsam gehen.
    Sein neuer Orthopäde halte nichts von Bestrahlung, sagte aber auch nicht, was er vorhabe.
    Seit Jahren hat mein Mann immer wieder auftretende Knötchen in der Ohrmuschel. Erst vor kurzem kam uns der Einfall, dass es sich um Gicht handeln könnte (es kann sein, dass seine Mutter auch Gicht hat). Allerdings ist mein Mann nicht über- sondern (früher unter-,) heute normalgewichtig. Er isst allerdings gerne Fleisch und Erbsen.
    Jetzt habe ich gelesen, dass eine Gicht zu Arthrose führen /diese verstärken kann.
    Ist eine Borreliose ausgeschlossen, wenn sich im Blut nichts finden lässt? Sollte mein Mann seine Harnsäurewerte im Blut nachprüfen lassen (ich habe gelesen, dass diese während eines Gichtanfalls normal seien, weshalb es vielleicht besser wäre, das Blut erst nach Abklingen der Beschwerden untersuchen zu lassen)? Die einzigen Blutwerte, die bei meinem Mann nach der letzten Untersuchung erhöht waren, waren die Muskelwerte (Muskelenzymwerte?), sein Arzt meinte jedoch, dass dies an seiner Vorerkrankung liegen könnte. Auf Grund dieser Vorerkrankung war es auch nicht möglich ein Untersuchungsverfahren (mir ist der Name gerade entfallen, es handelt sich um etwas mit Nadeln o. ä.) durchzuführen (um herauszufinden, woher die Schwere in Armen und Beinen kommt), da er nicht locker lassen konnte. Es wurde empfohlen ein Stück Muskel herausschneiden und untersuchen zu lassen. Könnten die geschilderten Beschwerden (Arthrose, evtl. Gicht) Grund für die Schwere in Armen und Beinen sein?
    Ist mein Mann nicht etwas zu jung für diese Beschwerden? Der Orthopäde meinte, da er noch jung sei könne man noch etwas machen wegen der Arthrose.

    Viele Grüße


  • RE: Arthrose


    Hallo, nach dieser Schilderung, bin kein Arzt, bin ich mir ziemlich sicher das Dein Mann zu sauer ist. Er soll auf die Ernährung achten 80% basisch und 20% sauer, dann kann er eine Besserung erfahren aber nicht von heute auf morgen.

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    • RE: Arthrose


      Falls sich hinter den Muskelbeschwerden eine rheumatische Grunderkrankung (Polymyositis) verbergen sollte, wäre ein Rheumatologe ein besserer Ansprechpartner als ein Orthopäde. Letzterer kann aber sicherlich gut eine enwandfrei diagnostizierte Arthrose behandeln.

      Bei Borreliose werden spezifische Antikörper im Blut festgestellt. Liegen diese nicht vor, ist eine Borreliose in der Vorgeschichte unwahrscheinlich.

      Eine Gicht ist ebenso eher unwahrscheinlich.

      MfG,

      Ulrichs

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      • Re: Arthrose


        Hallo, Dein Beitrag ist zwar schon vier Jahre alt, aber ich habe ihn gerade erst entdeckt. Ich habe ganz genau das Gleiche: einen Stich ins Bein, dann Schweregefühl in den Beinen und Arthrose. Aber Borreliose wurde ebenfalls ausgeschlossen. Und kein Arzt findet etwas. Weiß Dein Mann inzwischen, was ihm fehlt? Es würde mir sehr helfen.

        Gruß,
        Wolfman

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        • Re: Arthrose


          Durch Zecken übertragene Erkrankungen führen in der Regel nicht zu Arthrose. Falls also Folgeerscheinungen nach Zeckenbiß auftreten, sollten sie von der Arthrose getrennt gesehen werden.

          Eine gründliche serologische Diagnostik kann auch nach Jahren noch einen Kontakt zu Borreliose-Erregern nachweisen.

          MfG,

          Ulrichs

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          • Re: Arthrose


            Hallo Ihr, ich muss mich mal ein mischen und meine Geschichte erzählen.
            Seit etwa 10 Jahren habe ich ständig Beschwerden in verschiedenen Gelenken.Erst Hände,dann Knien (Athroskopie 2003 ),dann HWS,dann Großzehengelenke und zuletzt LWS (Bandscheibenvorfall Versteifung der LWS 2008).Meine Schmerzen sind oft unerträglich.Ich habe auch Spritzen in die Gelenke bekommen nichts hat geholfen .Im februar sollte ich an den Daumengeleken operiert werden, aber lehne es noch ab, da mir meine Rücken OP noch zuschaffen macht.Rheumawerte wurden auch schon getestet, aber unklar.Was kann ich noch machen?
            Bin mit meiner Kraft am Ende, da ich erst 51 Jahre bin und ich war immer agil.

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