• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Mein Sohn gibt sich auf

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Mein Sohn gibt sich auf

    Hallo

    ich muss das jetzt los werden. Mein Problem ist mal wieder mein Sohn. Er hat heute beim Rheumatologen einen Termin. Da Kineret seit 4 Wochen gar nicht mehr hilft und der Arzt es deswegen wahrscheinlich absetzen und ein anderes Medikament anstreben wird, hat mein Sohn beschlossen, kein Medikament mehr einzunehmen. Er sagte zu mir, dass die Medikamente Ridaura, Azulfidine, Cisclosporin, MTX, Kineret, Decortin H und Indometacin in den neun Jahren so gut wie gar nichts bewirkt haben. Die cP hat sich trotz dieser ganzen Medikamente auf immer mehr Gelenke ausgebreitet. Das einzige Medikament, das die Schmerzen ja nur gelindert haben und es erträglich gemacht haben, ist das Indometacin. Diese Meinung vertritt mein Sohn. Er meint, dass es auch ohne diese Medikamente geht, die nach seiner Meinung nichts helfen. Er sagte weiterhin, was es ihm nütze, dass seine Gelenke vielleicht in 20 Jahren noch funktionieren könnten, aber seine Organe durch die Medikamente bis dahin kaputt sind und er 20 Jahre früher sterben würde.
    Also, ich muss sagen, es hat mich geschockt, obwohl ich ihn schon verstehen kann. Ich bin jetzt auch mit meinem Latein am Ende. Ich kann ihn nicht mehr beinflussen. Er ist schließlich volljährig(19).

    Ich kann nur hoffen, dass er es sich bis heute abend gut überlegt hat.

    Oh man, oh man, ist das Leben doch hart.


    Grüße von ibe


  • RE: Mein Sohn gibt sich auf


    Ich glaube, wir hatten schon mal per e-mail konferiert.
    Ich kann dazu nur sagen, daß der Fortgang der Rheumatoiden Arthritis durch eine gezielte medikamentöse Therapie in Angriff genommen werden soll, eine die über lange Zeiträume zuverlässig Schübe der Erkrankung vermeidet. Bis zum wirkungseintritt muß Geduld aufgebracht werden.
    Allerdings müssen auch Nebenwirkungen in Betracht gezogen werden.
    Eine neuartige Therapie bietet sich an mit Antikörpern gegen TNF-alpha, eine Schlüsselsubstanz bei der Entzündungsreaktion. Die beiden bereits verfügbaren Medikamente sind nebenwirkungsarm und scheinen sehr gut zu helfen.

    MfG

    Ulrichs

    Kommentar